Kardiogener Schock – Differentialdiagnosen

Atmungssystem (J00-J99)

  • Massive Lungenblutung (starke Blutung aus der Lunge) – hämorrhagisch-respiratorische (blutungs- und atmungsbedingte) Differentialdiagnose bei akutem Schockbild (Kreislaufversagen) mit Hämoptyse (Bluthusten), Hypoxämie (Sauerstoffmangel im Blut) und relevantem Blutverlust
  • Spannungspneumothorax (lebensbedrohliche Luftansammlung im Brustkorb mit Druck auf Herz und Lunge) – obstruktive (durch Abfluss- oder Füllungsbehinderung bedingte) Schockursache; klinisch besonders bei akuter Dyspnoe (Atemnot), einseitig abgeschwächtem Atemgeräusch, Hypotonie (niedrigem Blutdruck), Halsvenenstauung (gestauten Halsvenen) oder Beatmungssituation abzugrenzen

Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (E00-E90)

  • Addison-Krise (akute Nebennierenkrise) – distributiv-hypovolämisches (gefäßerweiterungs- und volumenmangelbedingtes) Schockbild bei akuter Nebennierenrindeninsuffizienz (Unterfunktion der Nebennierenrinde); abzugrenzen bei Hyponatriämie (erniedrigtem Natrium), Hyperkaliämie (erhöhtem Kalium), Hypoglykämie (Unterzuckerung), Hyperpigmentierung (verstärkter Hautbräunung) oder Steroidanamnese (Vorgeschichte mit Cortisonpräparaten)
  • Diabetische Ketoazidose (diabetische Übersäuerung) – hypovolämisch-metabolisches (volumenmangel- und stoffwechselbedingtes) Schockbild bei schwerer Dehydratation (Austrocknung), Azidose (Übersäuerung), Hyperglykämie (erhöhtem Blutzucker) und Ketose (vermehrter Bildung von Ketonkörpern)
  • Hyperosmolares hyperglykämisches Syndrom (schwere Blutzuckerentgleisung mit Austrocknung) – hypovolämisch-metabolisches Schockbild bei ausgeprägter Hyperglykämie, Hyperosmolarität (erhöhter Teilchenkonzentration im Blut) und Exsikkose (Austrocknung)
  • Myxödemkoma (schweres Schilddrüsenunterfunktionskoma) – seltene Differentialdiagnose bei Hypothermie (Unterkühlung), Bradykardie (verlangsamtem Herzschlag), Hypoventilation (verminderter Atmung), Hypotonie und Bewusstseinsstörung
  • Thyreotoxische Krise (schwere Schilddrüsenüberfunktionskrise) – kann über Tachyarrhythmien (schnelle Herzrhythmusstörungen), High-output-Herzinsuffizienz (Herzschwäche mit erhöhtem Herzzeitvolumen) oder dekompensierte Kardiomyopathie (entgleiste Herzmuskelerkrankung) ein kardiogenes beziehungsweise gemischtes Schockbild imitieren oder auslösen

Herzkreislaufsystem (I00-I99)

  • Akute Aortendissektion (akute Aufspaltung der Hauptschlagaderwand) – Differentialdiagnose bei Schock mit Thorax-/Rückenschmerz (Brustkorb-/Rückenschmerz), Pulsdifferenz (unterschiedlich tastbarem Puls), akuter Aortenklappeninsuffizienz (akuter Undichtigkeit der Hauptschlagaderklappe), Perikardtamponade (Herzbeuteltamponade) oder Malperfusion (Minderdurchblutung)
  • Akute dekompensierte Herzinsuffizienz (akut entgleiste Herzschwäche) – häufige Ursache eines kardiogenen Schocks, insbesondere bei bekannter Kardiomyopathie, Ischämie (Durchblutungsmangel), Rhythmusstörung, Klappenerkrankung oder Volumen-/Druckbelastung
  • Akute infektiöse Endokarditis (akute bakterielle Entzündung der Herzinnenhaut) mit Klappendestruktion (Zerstörung der Herzklappe) – Ursache einer akuten schweren Klappeninsuffizienz (Herzklappenundichtigkeit) mit Lungenödem (Wasseransammlung in der Lunge) und kardiogenem Schock
  • Akute schwere Klappenvitien (schwere Herzklappenfehler) – insbesondere akute Mitralinsuffizienz (Undichtigkeit der Mitralklappe) oder akute Aortenklappeninsuffizienz; abzugrenzen bei neuem Herzgeräusch, Lungenödem und rascher hämodynamischer Dekompensation (Kreislaufentgleisung)
  • Aortenaneurysmaruptur (Riss einer Aussackung der Hauptschlagader) – hämorrhagisch-obstruktives (blutungs- und behinderungsbedingtes) Schockbild bei akutem Thorax-, Rücken- oder Abdominalsymptom (Bauchbeschwerden) mit Blutverlust
  • Bradyarrhythmien (langsame Herzrhythmusstörungen) – höhergradiger atrioventrikulärer Block (Überleitungsstörung zwischen Vorhof und Herzkammer), Sinusknotendysfunktion (Störung des natürlichen Herzschrittmachers) oder medikamentös/toxisch bedingte Bradykardie als Ursache eines Low-output-Schocks (Schock durch zu geringe Herzleistung)
  • Fulminante Myokarditis (schwer verlaufende Herzmuskelentzündung) – nichtischämische (nicht durch Durchblutungsmangel bedingte) Ursache eines kardiogenen Schocks, häufig mit Troponinerhöhung (Erhöhung eines Herzmuskelschädigungswertes), Rhythmusstörungen, akuter systolischer Dysfunktion (akuter Pumpschwäche) oder rascher Progredienz (Fortschreiten)
  • Kardiomyopathien – dilatative, hypertrophe, restriktive, infiltrative oder stressinduzierte Kardiomyopathie mit akuter Dekompensation (Entgleisung) und vermindertem Herzzeitvolumen (Blutmenge, die das Herz pro Zeit pumpt)
  • Lungenembolie (Verschluss einer Lungenarterie durch ein Blutgerinnsel) – obstruktive Schockursache bei akuter Rechtsherzbelastung; abzugrenzen bei Dyspnoe, Hypoxämie, Synkope (kurzer Bewusstseinsverlust), Thoraxschmerz oder Risikokonstellation für venöse Thromboembolie (Blutgerinnsel in den Venen mit Verschleppung)
  • Myokardinfarkt (Herzinfarkt) – häufigste ischämische Ursache eines kardiogenen Schocks; mechanische Komplikationen und Rechtsherzbeteiligung müssen gezielt ausgeschlossen werden
  • Papillarmuskelruptur (Abriss eines Herzklappenhaltemuskels) – mechanische Komplikation des akuten Myokardinfarkts mit akuter schwerer Mitralinsuffizienz, Lungenödem und Schock
  • Perikardtamponade – obstruktive Schockursache durch eingeschränkte diastolische Füllung (Füllung des Herzens in der Erschlaffungsphase); abzugrenzen bei Halsvenenstauung, Hypotonie, gedämpften Herztönen oder echokardiographischem Tamponadebefund (im Herzultraschall nachweisbarer Tamponadebefund)
  • Rechtsherzinfarkt (Herzinfarkt der rechten Herzkammer) – kardiogener Schock durch akute rechtsventrikuläre Pumpfunktionsstörung (akute Pumpschwäche der rechten Herzkammer), häufig bei inferiorer Ischämie (Durchblutungsmangel der unteren Herzwand)
  • Takotsubo-Syndrom (Stress-Kardiomyopathie) – akute reversible linksventrikuläre Dysfunktion (rückbildungsfähige Funktionsstörung der linken Herzkammer) mit möglichem kardiogenem Schock, klinisch häufig einem akuten Koronarsyndrom (akutem Durchblutungsproblem der Herzkranzgefäße) ähnlich
  • Ventrikelseptumruptur (Riss der Scheidewand zwischen den Herzkammern) – mechanische Komplikation des akuten Myokardinfarkts mit Links-rechts-Shunt (Fehlfluss von Blut von links nach rechts), akutem Herzversagen und Schock
  • Ventrikuläre Tachykardie/Kammerflimmern (schnelle Herzkammerrhythmusstörung/chaotische Herzkammererregung) – tachyarrhythmische (durch schnellen Herzrhythmus bedingte) Ursache eines kardiogenen Schocks oder Kreislaufstillstands
  • Ventrikelwandruptur (Riss der Herzkammerwand) – mechanische Komplikation des akuten Myokardinfarkts, meist mit Perikardtamponade und abruptem Schockbild

Infektiöse und parasitäre Krankheiten (A00-B99)

  • Septischer Schock (schwere Blutvergiftung mit Kreislaufversagen) – wichtigste distributive Differentialdiagnose; kann zusätzlich mit septischer Kardiomyopathie (Herzmuskelschwäche bei Blutvergiftung) ein gemischt distributiv-kardiogenes Schockbild verursachen
  • Toxic-Shock-Syndrom (toxisches Schocksyndrom) – toxinvermitteltes (durch Giftstoffe ausgelöstes), rasch progredientes distributives Schockbild mit Fieber, Exanthem (Hautausschlag), Multiorganbeteiligung (Beteiligung mehrerer Organe) und möglicher Myokarddepression (verminderter Herzmuskelkraft)

Leber, Gallenblase und Gallenwege – Pankreas (Bauchspeicheldrüse) (K70-K77; K80-K87)

  • Akute schwere Pankreatitis (akute schwere Bauchspeicheldrüsenentzündung) – hypovolämisch-distributive Differentialdiagnose durch Kapillarleck (Flüssigkeitsaustritt aus kleinen Blutgefäßen), Flüssigkeitssequestration (Flüssigkeitsverlagerung in Gewebe/Körperhöhlen), systemische Entzündungsreaktion (Entzündungsreaktion des ganzen Körpers) oder infektiöse Komplikationen

Mund, Ösophagus (Speiseröhre), Magen und Darm (K00-K67; K90-K93)

  • Akute gastrointestinale Blutung (akute Blutung im Magen-Darm-Trakt) – hypovolämisch-hämorrhagische (volumenmangel- und blutungsbedingte) Differentialdiagnose bei Hämatemesis (Bluterbrechen), Meläna (schwarzem Stuhl), Hämatochezie (sichtbarem Blutabgang über den Darm) oder ungeklärtem Hämoglobinabfall (Abfall des roten Blutfarbstoffs)
  • Akute mesenteriale Ischämie (akute Durchblutungsstörung des Darms) – Differentialdiagnose bei Schock, akutem Abdomen (akutem Bauch), Laktaterhöhung (Erhöhung des Milchsäurewertes) und disproportional starkem Schmerz
  • Ileus (Darmverschluss) mit schwerem Volumenmangel oder sekundärer Peritonitis (Bauchfellentzündung) – nur bei hämodynamisch relevanter Dehydratation, Sepsis (Blutvergiftung) oder intraabdomineller Komplikation (Komplikation im Bauchraum) als Schockursache zu werten
  • Peritonitis – septisch-distributive Differentialdiagnose bei akutem Abdomen, Abwehrspannung (unwillkürlicher Bauchdeckenspannung), Fieber, Laktaterhöhung oder intraabdominellem Fokus (Entzündungsherd im Bauchraum)

Neubildungen – Tumorerkrankungen (C00-D48)

  • Phäochromozytom/Paragangliom (Katecholamin-bildender Tumor/Nervenknotentumor) – Katecholaminkrise (Krise durch Stresshormone) mit hypertensiver oder hypotensiver Entgleisung (Blutdruckentgleisung mit hohem oder niedrigem Blutdruck), Tachyarrhythmie, Takotsubo-ähnlicher Kardiomyopathie oder kardiogenem Schock möglich

Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (O00-O99)

  • Fruchtwasserembolie (Einschwemmung von Fruchtwasserbestandteilen in den mütterlichen Kreislauf) – geburtshilflicher Notfall mit akutem respiratorischem Versagen (akutem Atemversagen), obstruktiv-distributivem Schock und Gerinnungsstörung
  • Peripartale Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung um die Geburt herum) – Ursache eines kardiogenen Schocks in der späten Schwangerschaft oder im Wochenbett
  • Postpartale Hämorrhagie (Blutung nach der Geburt) – hämorrhagisch-hypovolämische Differentialdiagnose bei Schock unmittelbar nach Geburt oder im Wochenbett
  • Rupturierte Extrauteringravidität (geplatzte Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter) – hämorrhagische Differentialdiagnose bei Schock, Unterbauchschmerz und positiver Schwangerschaftsanamnese (Hinweis auf eine Schwangerschaft in der Vorgeschichte)

Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind (R00-R99)

  • Hypovolämischer Schock (Kreislaufschock durch Flüssigkeits- oder Blutmangel) – zentrale Differentialdiagnose bei Blut-, Plasma- oder Flüssigkeitsverlust; klinisch durch Anamnese (Krankengeschichte), Volumenstatus (Flüssigkeitszustand), Blutungszeichen, Sonographie (Ultraschalluntersuchung) und Labor zu differenzieren
  • Obstruktiver Schock (Kreislaufschock durch mechanische Behinderung) – Differenzierung gegenüber kardiogenem Schock essenziell, insbesondere bei Lungenembolie, Spannungspneumothorax oder Perikardtamponade

Urogenitalsystem (Nieren, Harnwege – Geschlechtsorgane) (N00-N99)

  • Obstruktive Pyelonephritis/Urosepsis (Nierenbeckenentzündung bei Harnabflussstörung/Blutvergiftung aus den Harnwegen) – septisch-distributive Differentialdiagnose bei Fieber, Flankenschmerz, Harnabflussstörung, Nierenstauung oder septischem Fokus im Urogenitaltrakt (Entzündungsherd im Harn- und Geschlechtssystem)

Ursachen (äußere) von Morbidität und Mortalität (V01-Y84)

  • Iatrogene Blutung (durch medizinische Maßnahmen verursachte Blutung) – hypovolämisch-hämorrhagische Differentialdiagnose nach Punktion (Nadelstich), Katheterintervention (Kathetereingriff), Operation oder Antikoagulation (Blutverdünnung)
  • Periinterventionelle Luftembolie (Lufteinschwemmung um einen Eingriff herum) – seltene obstruktive Differentialdiagnose bei abruptem Schock nach zentralvenöser Manipulation (Maßnahme an einer großen Vene), neurochirurgischen, endoskopischen oder interventionellen Eingriffen

Verletzungen, Vergiftungen und andere Folgen äußerer Ursachen (S00-T98)

  • Akute transfusionsassoziierte hämolytische Reaktion (akute Blutauflösungsreaktion nach Blutübertragung) – seltene, aber relevante Differentialdiagnose eines akuten Schockbildes in engem zeitlichem Zusammenhang mit Transfusion (Blutübertragung)
  • Anaphylaktischer Schock (allergischer Kreislaufschock) – distributive Differentialdiagnose bei akutem Beginn nach Allergenexposition (Kontakt mit einem Allergieauslöser), Urtikaria/Angioödem (Nesselsucht/Schwellung tieferer Hautschichten), Bronchospasmus (Verkrampfung der Bronchien), gastrointestinalen Symptomen (Magen-Darm-Beschwerden) oder Hypotonie
  • Fettembolie (Verschluss von Blutgefäßen durch Fetttröpfchen) – Differentialdiagnose nach Frakturen (Knochenbrüchen) oder orthopädischen Eingriffen mit Hypoxämie, neurologischen Symptomen (Beschwerden des Nervensystems), Petechien (punktförmigen Hautblutungen) und möglichem Schockbild
  • Großflächige Verbrennungen – hypovolämisch-distributives Schockbild durch Plasmaverlust (Verlust von Blutflüssigkeit), Kapillarleck und Entzündungsreaktion
  • Hämorrhagischer Schock nach Trauma (Blutungsschock nach Verletzung) – Differentialdiagnose bei äußerer oder innerer Blutung, insbesondere Thorax-, Abdomen-, Becken- oder retroperitonealer Blutung (Blutung hinter dem Bauchfell)
  • Ruptur solider Organe nach Trauma (Riss fester Organe nach Verletzung) – insbesondere Milz-, Leber- oder Nierenruptur als Ursache eines hämorrhagischen Schocks

Medikamente

  • Antiarrhythmika (Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen) – können Bradyarrhythmien, Leitungsstörungen, negative Inotropie (verminderte Schlagkraft des Herzens) oder proarrhythmische Ereignisse (durch Medikamente ausgelöste Herzrhythmusstörungen) mit kardiogenem Schock verursachen
  • Betablocker (Medikamente zur Dämpfung der Stresshormonwirkung am Herzen) – Überdosierung oder Akkumulation (Anreicherung) mit Bradykardie, Hypotonie, atrioventrikulärer Blockierung (Überleitungsblockierung zwischen Vorhof und Herzkammer) und kardiogenem Schock möglich
  • Calciumkanalblocker (Medikamente zur Hemmung von Calciumkanälen) – Intoxikation (Vergiftung) mit Vasoplegie (Gefäßerschlaffung), Bradykardie, negativer Inotropie, Hyperglykämie und schwerem Schockbild möglich
  • Kardiotoxische onkologische Therapien (herzschädigende Krebsbehandlungen) – insbesondere Anthrazykline (bestimmte Chemotherapeutika), HER2-gerichtete Therapien (gegen den HER2-Rezeptor gerichtete Therapien) oder Immuncheckpoint-Inhibitoren (Medikamente zur Aktivierung des Immunsystems gegen Tumoren) bei akuter Myokarditis beziehungsweise akuter Pumpfunktionsstörung
  • Nitrate, Vasodilatatoren und Antihypertensiva (gefäßerweiternde Medikamente und Blutdrucksenker) – medikamentös bedingte Hypotonie beziehungsweise distributiv-hypovolämische Schockmimik (Nachahmung eines Schockbildes), insbesondere bei Überdosierung oder Volumenmangel

Umweltbelastungen – Intoxikationen (Vergiftungen)

  • Cyanidintoxikation (Blausäurevergiftung) – zelluläre Hypoxie (Sauerstoffmangel in den Zellen) mit schwerer Laktatazidose (Milchsäureübersäuerung) und distributivem Schockbild, insbesondere bei Rauchgasexposition (Einatmen von Brandrauch) oder industrieller Exposition (beruflichem Kontakt)
  • Kohlenmonoxidintoxikation (Kohlenmonoxidvergiftung) – hypoxisches Schockbild (Schockbild durch Sauerstoffmangel) mit möglicher Myokardischämie (Durchblutungsmangel des Herzmuskels), Arrhythmie (Herzrhythmusstörung) oder myokardialer Dysfunktion (Funktionsstörung des Herzmuskels)
  • Kokain-/Amphetaminintoxikation (Vergiftung durch Kokain/Amphetamine) – kann über akutes Koronarsyndrom, Koronarspasmus (Krampf der Herzkranzgefäße), Tachyarrhythmien, hypertensive Entgleisung (Blutdruckentgleisung mit zu hohem Blutdruck) oder Kardiomyopathie ein kardiogenes Schockbild auslösen
  • Organophosphatintoxikation (Vergiftung durch bestimmte Insektizide/Nervengifte) – cholinerge Krise (Überstimulation des parasympathischen Nervensystems) mit Bradykardie, Bronchorrhoe (übermäßiger Schleimbildung in den Atemwegen), Bronchospasmus, Hypoxie (Sauerstoffmangel) und Schockmimik