Weißfleckenkrankheit (Vitiligo) – Medikamentöse Therapie
Therapieziel
- Krankheitsstabilisierung und Repigmentierung (Wiederfärbung der Haut): Weitere Depigmentierung (Verlust der Hautfarbe) verhindern, eine möglichst zufriedenstellende Repigmentierung erreichen und die krankheitsbedingte psychosoziale Belastung vermindern. Therapieziele werden gemeinsam mit dem Patienten festgelegt; ein dauerhaftes vollständiges Ansprechen ist nicht garantiert [LL1, LL2].
Therapieempfehlungen
- Individuelle Therapieauswahl: Nichtsegmentale (meist beidseitig verteilte) und segmentale (auf einen umschriebenen Körperbereich begrenzte) Vitiligo unterscheiden. Krankheitsaktivität, Ausdehnung, Lokalisation, Alter, Begleiterkrankungen und Behandlungsbelastung berücksichtigen. Ausgangsbefund und Verlauf fotografisch dokumentieren. Gesicht und Hals sprechen meist besser an als Hände und Füße; Leukotrichie (weiße Haare in betroffenen Hautbereichen) ist prognostisch ungünstig [LL1, LL2].
- Zugelassene Lokaltherapie: Bei nichtsegmentaler Vitiligo mit sichtbarer Gesichtsbeteiligung ab 12 Jahren soll Ruxolitinib-Creme als Erstlinientherapie angeboten werden. Die Zulassung umfasst auch die Behandlung geeigneter depigmentierter Körperareale; gleichzeitig dürfen höchstens 10 % der Körperoberfläche behandelt werden. Die früher genannten Mindestflächen von 0,5 % im Gesicht und 3 % am Körper sind Studienkriterien, keine Zulassungsvoraussetzungen [4, 6, LL1, FI1].
- Etablierte Lokaltherapien im Off-Label-Use: Topische Glucocorticoide für begrenzte, vorwiegend extrafaziale (außerhalb des Gesichts liegende) Areale; Tacrolimus bzw. Pimecrolimus besonders für Gesicht, Hals und Intertrigines (Hautfalten). Tacrolimus ist nicht auf Kopf und Hals beschränkt. Eine pauschale therapeutische Gleichwertigkeit aller Präparate und Lokalisationen ist nicht belegt [3, LL1, LL2].
- Phototherapie: NB-UVB ist insbesondere bei ausgedehnter oder aktiver Vitiligo eine etablierte Option; gezielte 308-nm-Excimer-Behandlung kommt bei umschriebenen Herden infrage. Eine starre Mindestfläche von 15-20 % ist keine allgemeine Voraussetzung. Kombinationen mit Lokaltherapien werden indikationsbezogen gewählt [LL1, LL2].
- Zugelassene Systemtherapie: Upadacitinib ist seit Juli 2026 in der EU für nichtsegmentale Vitiligo bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren zugelassen, wenn eine Systemtherapie infrage kommt. Die empfohlene Anwendung setzt mindestens 30 kg Körpergewicht voraus. Es ist damit bei dieser Indikation keine experimentelle Therapie mehr; die Auswahl erfordert eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung [FI2].
- Rasch progrediente (rasch fortschreitende) Erkrankung: Eine zeitlich begrenzte orale Glucocorticoid-Minipulstherapie kann zur Stabilisierung erwogen werden. Sie ist Off-Label-Use und keine reguläre alleinige Repigmentierungstherapie [LL1, LL2].
- Therapieverlauf: Repigmentierung benötigt häufig viele Monate. Ansprechen, Verträglichkeit und Adhärenz regelmäßig überprüfen. Bei erfolgreicher Behandlung Rezidivrisiko (Risiko eines erneuten Auftretens) und gegebenenfalls eine Erhaltungstherapie besprechen [LL1, LL2].
Wirkstoffe (Hauptindikationen)
Topische Januskinase-Inhibitoren: Ruxolitinib
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Ruxolitinib, Creme 15 mg/g | Zugelassen ab 12 Jahren bei nichtsegmentaler Vitiligo mit Gesichtsbeteiligung. Nach 52 Wochen bei weniger als 25 % Repigmentierung der behandelten Areale Abbruch erwägen; ein Ansprechen kann mehr als 24 Wochen benötigen [FI1]. |
- Wirkweise: JAK1/2-Hemmung mit Verminderung der Interferon-γ-vermittelten Signalgebung, die an der immunvermittelten Melanozytenschädigung (Schädigung der pigmentbildenden Hautzellen durch das Immunsystem) beteiligt ist [4, FI1].
- Indikation: Zulassung wie oben; segmentale Vitiligo, fehlende Gesichtsbeteiligung und Alter unter 12 Jahren sind nicht umfasst. In TRuE-V1/2 erreichten nach 24 Wochen 29,8 % bzw. 30,9 % einen F-VASI75 gegenüber 7,4 % bzw. 11,4 % unter Vehikel. F-VASI75 bezeichnet eine mindestens 75%ige Verbesserung des fazialen Vitiligo Area Scoring Index, nicht eine vollständige Repigmentierung [4].
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit, Schwangerschaft und Stillzeit. Zuverlässige Kontrazeption (Empfängnisverhütung) während der Behandlung und 4 Wochen danach. Bei terminaler Niereninsuffizienz (Nierenversagen im Endstadium) vorsorglich nicht anwenden [FI1].
- Nebenwirkungen: Häufig Akne am Applikationsort; gelegentlich Herpes zoster (Gürtelrose). Bei Herpes zoster Behandlungspause erwägen. Regelmäßige Hautuntersuchungen wegen berichteten nichtmelanozytären Hautkrebses (weißen Hautkrebses); ein ursächlicher Zusammenhang ist nicht nachgewiesen [FI1].
- Anwendung: Nur kutan (auf der Haut); Augen, Lippen und Schleimhäute aussparen. Behandelte Haut mindestens 2 Stunden nicht waschen; Hände anschließend waschen, sofern sie nicht selbst behandelt werden. Sonnenschutzmittel und Emollienzien frühestens 2 Stunden danach. Keine gleichzeitigen anderen Vitiligo-Externa auf denselben Stellen [FI1].
- Behandlungsende: Nach zufriedenstellender Repigmentierung kann die Anwendung an diesen Stellen beendet werden; bei erneuter Depigmentierung ist eine Wiederaufnahme möglich. Ausschleichen ist nicht erforderlich [FI1].
Topische Glucocorticoide
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Mometasonfuroat 0,1 % | Stark wirksam, Klasse III nach Niedner; Off-Label-Use bei Vitiligo. Umfang und Dauer besonders bei Kindern begrenzen [LL2, LL3]. |
| Methylprednisolonaceponat 0,1 % | Stark wirksam, Klasse III nach Niedner; Off-Label-Use bei Vitiligo. Keine unkontrollierte Dauerbehandlung [LL2, LL3]. |
- Wirkweise: Antiinflammatorisch (entzündungshemmend) und immunsuppressiv (das Immunsystem unterdrückend); Verminderung der lokalen Immunreaktion [LL2].
- Indikation: Begrenzte Vitiligo, bevorzugt extrafazial. In steroidsensitiven Regionen Calcineurin-Inhibitoren bevorzugen; besonders potente Steroide wie Clobetasol sind keine pauschale Standardwahl [LL2, LL3].
- Kontraindikationen: Präparatespezifisch insbesondere unbehandelte Hautinfektionen, Rosazea (chronische Hauterkrankung mit Gesichtsrötungen) und periorale Dermatitis (Hautentzündung um den Mund) am Anwendungsort. Augenlider, Intertrigines und größere Flächen erfordern besondere Vorsicht.
- Nebenwirkungen: Hautatrophie (Dünnerwerden der Haut), Teleangiektasien (sichtbar erweiterte kleine Blutgefäße), Striae (Dehnungsstreifen), Steroidakne und Hypertrichose (verstärkter Haarwuchs); bei großflächiger oder langer Anwendung systemische Resorption mit Nebennierenrindensuppression (Unterdrückung der körpereigenen Hormonbildung in der Nebennierenrinde) möglich. Periokulär (in der Umgebung des Auges) Risiko für Glaukom (Grüner Star) und Katarakt (Grauer Star) [LL2, LL3].
Topische Calcineurin-Inhibitoren
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Tacrolimus, Salbe | Vitiligo: Off-Label-Use. Die Altersgrenzen der Konzentrationen beziehen sich auf die Zulassung bei atopischer Dermatitis (Neurodermitis). Keine steroidbedingte Hautatrophie [LL2, FI3]. |
| Pimecrolimus, Creme 1 % | Vitiligo: Off-Label-Use; Alternative in empfindlichen Arealen. Schwächere Evidenzbasis als für Tacrolimus [3, LL2]. |
- Wirkweise: Hemmung von Calcineurin und der T-Zell-Aktivierung [LL2].
- Indikation: Besonders Gesicht, Hals und Intertrigines; auch andere begrenzte Areale. Bei erfolgreicher Repigmentierung kann Tacrolimus zur proaktiven Erhaltung erwogen werden [LL1, LL2].
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit; nicht auf infizierte oder malignitätsverdächtige (möglicherweise bösartige) Hautveränderungen auftragen. Immundefizienz (Abwehrschwäche) und systemische Immunsuppression erfordern besondere Prüfung [FI3].
- Nebenwirkungen: Vorübergehendes Brennen, Juckreiz und Erythem (Hautrötung); lokale Infektionen und alkoholassoziierter Flush (vorübergehende Gesichtsrötung nach Alkohol) möglich. Keine Hautatrophie [LL2, FI3].
Systemische Januskinase-Inhibitoren: Upadacitinib
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Upadacitinib, Retardtablette | Zugelassen bei nichtsegmentaler Vitiligo mit Eignung für eine Systemtherapie. Ohne therapeutischen Nutzen nach 48 Wochen Abbruch erwägen [FI2]. |
- Wirkweise: Bevorzugte JAK1-Hemmung mit systemischer Immunmodulation [FI2].
- Indikation: Zulassung wie oben; Entscheidung anhand Ausdehnung, Aktivität, Belastung und Alternativen. Bei Alter ab 65 Jahren, kardiovaskulären (Herz und Kreislauf betreffenden) oder malignitätsbezogenen Risiken sowie aktuellen oder ehemaligen Langzeitrauchern nur bei fehlenden geeigneten Alternativen; Thromboembolierisiko (Risiko für Gefäßverschlüsse durch Blutgerinnsel) beachten [FI2, B1].
- Kontraindikationen: Aktive Tuberkulose (bakterielle Infektionskrankheit), aktive schwere Infektion, schwere Leberinsuffizienz (stark eingeschränkte Leberfunktion), Schwangerschaft und Überempfindlichkeit. Stillzeit: nicht anwenden. Kontrazeption bis 4 Wochen nach Therapieende [FI2].
- Nebenwirkungen: Infektionen einschließlich Herpes zoster, Akne, Zytopenien (verminderte Anzahl bestimmter Blutzellen) sowie erhöhte Transaminasen und Lipide; schwere Infektionen, maligne Erkrankungen (Krebserkrankungen), MACE und venöse Thromboembolien (Gefäßverschlüsse durch Blutgerinnsel in Venen) sind relevante Sicherheitsrisiken [FI2, B1].
- Kontrollen: Vor Beginn Tuberkulose-/Hepatitis-Screening, Impfstatus, Blutbild und Leberwerte; Verlaufskontrollen einschließlich Lipiden nach 12 Wochen. Kein Beginn bei neutrophilen Granulozyten unter 1 × 109/l, Lymphozyten unter 0,5 × 109/l oder Hb unter 8 g/dl. Keine Lebendimpfstoffe während bzw. unmittelbar vor der Therapie; Kombination mit anderen JAK-Inhibitoren oder potenter systemischer Immunsuppression nicht empfohlen [FI2].
Wirkstoffe (Nebenindikationen)
Systemische Glucocorticoide zur Krankheitsstabilisierung
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Dexamethason, orale Minipulstherapie | Off-Label-Use bei rasch progredienter Vitiligo; Stabilisierung steht im Vordergrund. Kinder nur mit individueller Anpassung und pädiatrischer Mitbetreuung (kinderärztlicher Mitbetreuung) [LL1, LL2]. |
- Wirkweise: Systemische Unterdrückung der Immunreaktion [LL2].
- Indikation: Rasch fortschreitende, insbesondere nichtsegmentale Vitiligo; gegebenenfalls kombiniert mit einer repigmentierenden Therapie. Keine routinemäßige Dauertherapie [LL1, LL2].
- Kontraindikationen: Unkontrollierte Infektionen; weitere Gegenanzeigen und relative Risiken präparatespezifisch prüfen. Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Hypertonie (Bluthochdruck), Osteoporose (Knochenschwund) und psychiatrische Vorerkrankungen berücksichtigen.
- Nebenwirkungen: Gewichtszunahme, Schlaf- und Stimmungsstörungen, Hyperglykämie (erhöhter Blutzucker), Hypertonie, Infektionen, Osteoporose und Nebennierenrindensuppression; bei Kindern Wachstumsbeeinträchtigung möglich. Absetzen nach Dauer, Dosis und individuellem Risiko planen [LL2].
Kombinationstherapie und nicht etablierte Behandlungen
- Phototherapie und etablierte Externa: Kombinationen von NB-UVB bzw. gezielter Excimer-Therapie mit Glucocorticoiden oder Calcineurin-Inhibitoren können sinnvoll sein. Bei Calcineurin-Inhibitoren die Warnhinweise zur UV-Exposition und den Off-Label-Use ausdrücklich berücksichtigen; Durchführung unter dermatologischer Kontrolle [LL1, LL2, FI3].
- Ruxolitinib und NB-UVB: Die S2k-Leitlinie erlaubt eine ausgewählte Kombination; die aktuelle Fachinformation bewertet Wirksamkeit und Sicherheit weiterhin als nicht nachgewiesen und spricht keine Empfehlung aus. Daher keine pauschale Routinekombination; individuelle Aufklärung über die begrenzte Langzeitsicherheit und regelmäßige Hautkontrollen [LL1, FI1].
- Calcipotriol: Kein etablierter Standard als Monotherapie oder genereller Ersatz für topische Glucocorticoide bei Kindern. Daten zu ausgewählten Kombinationen begründen keine pauschale Empfehlung [3, LL2].
- Pseudokatalase: Keine etablierte Behandlung. Ein randomisierter Vergleich zeigte keinen zusätzlichen Nutzen gegenüber NB-UVB allein; unkontrollierte Ergebnisse rechtfertigen keine Routineempfehlung, auch nicht in Kombination mit Heliotherapie [5].
- Experimentelle Systemtherapien: Tofacitinib, Baricitinib, Ritlecitinib und Povorcitinib sind für Vitiligo nicht zugelassen. Studien bzw. Einzelfallberichte dürfen nicht als reguläre Therapieempfehlung dargestellt werden. Für systemische JAK-Inhibitoren gelten relevante Infektions-, Thromboembolie-, kardiovaskuläre und Malignitätsrisiken [2, LL2, B1, B2, B3].
- Afamelanotid: Für Vitiligo nicht zugelassen. In Studien als subkutanes Implantat in Kombination mit NB-UVB geprüft; keine reguläre monatliche Injektionstherapie. Die Zulassung für erythropoetische Protoporphyrie (erbliche Stoffwechselkrankheit mit ausgeprägter Lichtempfindlichkeit) begründet keine Vitiligo-Indikation [1, LL2].
Phytotherapeutika
- Die Datenlage über Naturprodukte (z. B. Ginkgo, Goldtüpfelfarn) in der Therapie der Vitiligo ist schlecht. Deshalb werden dazu keine weiteren Ausführungen gemacht.
Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)
Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für die Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Folsäure, Biotin)
- Mineralstoffe (Magnesium)
- Spurenelemente (Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink)
- Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA); Omega-6-Fettsäure: Gamma-Linolensäure (GLA))
- Sekundäre Pflanzenstoffe (Beta-Carotin, Lycopin, Grüntee-Polyphenole, Traubenkern- und Oliven-Polyphenole)
- Weitere Vitalstoffe (Coenzym Q10 (CoQ10), Hirse-Extrakt und Kieselerde)
Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.
Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.
Abkürzungen
- JAK: Januskinase; an der Weiterleitung von Signalen in Zellen beteiligtes Enzym.
- NB-UVB: Narrowband ultraviolet B; Schmalband-Ultraviolett-B-Licht.
- UV: Ultraviolett.
- F-VASI75: Mindestens 75%ige Verbesserung des Facial Vitiligo Area Scoring Index, einer Bewertungsskala für Vitiligo im Gesicht.
- Hb: Hämoglobin; roter Blutfarbstoff.
- MACE: Major adverse cardiovascular events; schwerwiegende Herz-Kreislauf-Ereignisse.
Literatur
- Lim HW et al.: Afamelanotide and narrowband UV-B phototherapy for the treatment of vitiligo: a randomized multicenter trial. JAMA Dermatol. 2015;151:42-50. doi: 10.1001/jamadermatol.2014.1875.
- Craiglow BG, King BA: Tofacitinib citrate for the treatment of vitiligo: a pathogenesis-directed therapy. JAMA Dermatol. 2015;151:1110-1112. doi: 10.1001/jamadermatol.2015.1520.
- de Menezes AF et al.: Pharmacologic treatment of vitiligo in children and adolescents: a systematic review. Pediatr Dermatol. 2017;34:13-24. doi: 10.1111/pde.13024.
- Rosmarin D et al.: Two phase 3, randomized, controlled trials of ruxolitinib cream for vitiligo. N Engl J Med. 2022;387:1445-1455. doi: 10.1056/NEJMoa2118828.
- Bakis-Petsoglou S et al.: A randomized, double-blinded, placebo-controlled trial of pseudocatalase cream and narrowband ultraviolet B in the treatment of vitiligo. Br J Dermatol. 2009;161:910-917. doi: 10.1111/j.1365-2133.2009.09252.x.
- Rosmarin D et al.: Ruxolitinib cream for treatment of vitiligo: a randomised, controlled, phase 2 trial. Lancet. 2020;396:110-120. doi: 10.1016/S0140-6736(20)30609-7.
Leitlinien
- S2k-Leitlinie: Diagnostik und Therapie der Vitiligo. (AWMF-Registernummer: 013-093), Juli 2026, Version 2.0. Langfassung [LL1]
- Seneschal J et al.: Worldwide expert recommendations for the diagnosis and management of vitiligo: Position statement from the international Vitiligo Task Force. Part 2: Specific treatment recommendations. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2023;37:2185-2195. doi: 10.1111/jdv.19450 [LL2]
- Taieb A et al.: Guidelines for the management of vitiligo: the European Dermatology Forum consensus. Br J Dermatol. 2013;168:5-19. doi: 10.1111/j.1365-2133.2012.11197.x [LL3]
Behördliche Sicherheitshinweise
- European Medicines Agency: Janus kinase inhibitors – Maßnahmen zur Minimierung schwerwiegender Nebenwirkungen bei chronisch entzündlichen Erkrankungen; EU-Entscheidung vom 10. März 2023. Sicherheitsbewertung [B1]
- FDA: Safety trial finds risk of blood clots in the lungs and death with higher dose of tofacitinib in rheumatoid arthritis patients. 25. Februar 2019. Drug Safety Communication [B2]
- AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Xeljanz vom 24. März 2021. Rote-Hand-Brief [B3]
Fachinformationen
- Incyte Biosciences Distribution B.V.: Opzelura 15 mg/g Creme. Fachinformation, Stand Juli 2026. Fachinformation [FI1]
- AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG: RINVOQ, Upadacitinib, Retardtabletten. Aktuelle EU-Produktinformation einschließlich Vitiligo-Indikation; abgerufen am 14. Oktober 2026. Produktinformation [FI2]
- LEO Pharma A/S: Protopic 0,03 % und 0,1 % Salbe. EU-Produktinformation, Stand Dezember 2025. Produktinformation [FI3]