Polymorphe Lichtdermatose – Körperliche Untersuchung

Eine umfassende klinische Untersuchung ist die Grundlage für die Auswahl der weiteren diagnostischen Schritte:

  • Allgemeine körperliche Untersuchung inklusive Blutdruck, Puls, Körpergewicht, Körpergröße; des Weiteren:
    • Inspektion (Betrachtung) der Haut
      • Ganzkörperinspektion bei guter Beleuchtung mit Vergleich UV-exponierter und lichtgeschützter Hautareale (Hautbereiche)
      • Lokalisation (Ort) und Verteilung [symmetrische, fleckige Eruption (Hautausschlag) an UV-exponierten Hautarealen, insbesondere Dekolleté/V-Ausschnitt, Brust, Ober- und Unterarmen sowie Unterschenkel]
      • Abgrenzung [deutliche Begrenzung durch Kleidung bzw. Schmuck lichtgeschützten Hautarealen]
      • Effloreszenzen (Hautveränderungen) [erythematöse (gerötete) Papeln (Knötchen), Papulovesikel (Knötchen mit Bläschenbildung), Vesikel (Bläschen) oder ekzematöse (ekzemartige) Plaques (flächige Hautveränderungen); seltener urtikarielle (quaddelartige) bzw. erythema-multiforme-artige/targetoide Läsionen (zielscheibenartige Hautveränderungen); beim einzelnen Patienten typischerweise einheitliche Morphologie (Erscheinungsform)]
      • Begleitbefunde [Exkoriationen (Kratzspuren) bei ausgeprägtem Pruritus (Juckreiz)]
      • Gesicht und Handrücken sind häufig ausgespart bzw. weniger stark betroffen infolge chronischer Lichtexposition (Lichteinwirkung) und Photohardening (Lichtgewöhnung).
    • Palpation (Abtasten) der Hautveränderungen [ggf. ödematöse (geschwollene) bzw. infiltrierte (verdickte) Papeln oder Plaques]
  • Krebsvorsorge

In eckigen Klammern [ ] wird auf mögliche pathologische (krankhafte) körperliche Befunde hingewiesen.