Evers-Diät

Die Evers-Diät ist eine stark naturbelassene, überwiegend rohkostbetonte Ernährungsform, die den Verzehr möglichst unverarbeiteter Lebensmittel in den Mittelpunkt stellt. Bevorzugt werden pflanzliche Rohkost, gekeimte Körner, Milch und Milchprodukte sowie – in den ursprünglichen Empfehlungen – auch rohe tierische Produkte.

Einzuordnen ist sie als komplementärmedizinisches bzw. alternatives Ernährungskonzept mit präventivem Anspruch. Eine leitliniengestützte therapeutische Diät stellt sie nicht dar.

Entstehung und wissenschaftliche Grundlagen

Die Diät wurde Ende der 1930er-Jahre vom deutschen Arzt Josef Evers (1894-1975) entwickelt. Historisch entstand sie als Gegenbewegung zur zunehmenden industriellen Verarbeitung von Lebensmitteln. Evers vertrat die Auffassung, dass naturbelassene, rohe Lebensmittel dem menschlichen Stoffwechsel grundsätzlich besser entsprächen als verarbeitete Produkte. Industriell hergestellte Lebensmittel sah er als Hauptursache zahlreicher chronischer Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Gicht, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen an. Zentrale Annahmen seines Konzepts sind, dass Rohkost eine höhere „biologische Wertigkeit“ besitze und bestimmte chronische Erkrankungen – einschließlich Multipler Sklerose – durch Ernährung heilbar seien. Diese Annahmen sind historisch und ideologisch geprägt und durch moderne ernährungswissenschaftliche Forschung nicht belegt.

Zielsetzung der Diät

Die Evers-Diät verfolgt primär präventive Ziele. Im Vordergrund steht die langfristige Förderung eines „naturnahen“ Stoffwechsels durch den konsequenten Verzicht auf industriell verarbeitete Lebensmittel und Zusatzstoffe. Nach Auffassung von Evers sollte dadurch die Belastung des Organismus durch „unnatürliche“ Nahrungsbestandteile reduziert und die körpereigene Regulationsfähigkeit unterstützt werden. Ziel war eine allgemeine Stabilisierung von Stoffwechselprozessen, eine Förderung der Selbstregulation sowie eine Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands.

Ferner schrieb Evers seiner Diät einen therapeutischen Nutzen bei ernährungsbedingten Stoffwechselerkrankungen zu. Insbesondere ging er davon aus, dass chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Gicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebserkrankungen wesentlich durch die moderne Lebensmittelverarbeitung verursacht seien und durch eine konsequent naturbelassene Ernährung günstig beeinflusst oder sogar geheilt werden könnten.

Ein besonderer Stellenwert wurde von Evers der Behandlung autoimmuner Erkrankungen eingeräumt, insbesondere der Multiplen Sklerose. Er postulierte, dass durch seine Ernährungsweise entzündliche Prozesse gedämpft und Krankheitsverläufe aufgehalten oder rückgängig gemacht werden könnten. Diese therapeutischen Zielsetzungen beruhen jedoch auf kasuistischen Beobachtungen und persönlichen Erfahrungsberichten.

Grundprinzipien

Zentrales Prinzip der Evers-Diät ist der Verzehr von Lebensmitteln in möglichst naturbelassener, unverarbeiteter Form. Der Schwerpunkt liegt auf rohen pflanzlichen Lebensmitteln, ergänzt durch Vollkorngetreide, bevorzugt in gekeimter Form, sowie ausgewählte tierische Produkte. Die Verarbeitung von Lebensmitteln soll auf ein Minimum reduziert werden; industrielle Verarbeitung, Konservierungsstoffe, Zusatzstoffe und raffinierte Produkte werden konsequent abgelehnt.

Ein hoher Anteil pflanzlicher Kost gilt als essentiell, da diese nach dem Konzept reich an „lebendigen“ Inhaltsstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen ist.

Zusätzlich wird Wert auf die Herkunft der Lebensmittel gelegt. Bevorzugt werden Produkte aus ökologischer Landwirtschaft.

Die Diät folgt keinen festen Mahlzeitenzeiten, Kalorienvorgaben oder Phasenmodellen. Auch quantitative Vorgaben zu Makronährstoffen spielen im ursprünglichen Konzept keine Rolle. Entscheidend ist ausschließlich der Grad der Natürlichkeit und Unverarbeitetheit der Nahrung.

Angestrebte Wirkmechanismen

Die angestrebten Wirkmechanismen der Evers-Diät ergeben sich aus der Kombination einer pflanzenbetonten, rohkostreichen Ernährung und dem weitgehenden Verzicht auf verarbeitete Lebensmittel. Erwartet wird eine hohe Zufuhr an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen bei gleichzeitig niedriger Aufnahme gesättigter Fettsäuren und industrieller Zusatzstoffe.

Ein häufig angeführter Mechanismus ist die Reduktion entzündungsfördernder Nahrungsbestandteile, insbesondere der Arachidonsäure (einer Omega-6-Fettsäure), durch den geringen Anteil tierischer Lebensmittel. Daraus wird eine mögliche Abschwächung entzündlicher Prozesse abgeleitet, insbesondere im Kontext rheumatischer oder autoimmuner Erkrankungen. Zusätzlich wird angenommen, dass naturbelassene Lebensmittel die „Regulationsfähigkeit“ des Organismus verbessern und den Stoffwechsel entlasten.

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist die Reduktion stark verarbeiteter Lebensmittel grundsätzlich plausibel gesundheitsförderlich. Die spezifischen, von Evers postulierten krankheitsmodifizierenden oder heilenden Effekte lassen sich jedoch weder pathophysiologisch noch klinisch belegen. Insbesondere für Autoimmunerkrankungen und Multiple Sklerose existiert kein wissenschaftlicher Nachweis für einen spezifischen Nutzen der Evers-Diät. Die angenommenen Wirkmechanismen bleiben daher überwiegend hypothetisch und basieren nicht auf kontrollierten Interventionsstudien [1-3].

Zielgruppen und Ausschlusskriterien

Geeignete Zielgruppen

  • Gesunde Erwachsene
  • Personen ohne erhöhten Energie-, Protein- oder Mikronährstoffbedarf
  • Personen mit guter Ernährungskompetenz und bewusster Lebensmittelauswahl

Eingeschränkte Eignung

  • Personen mit erhöhtem Energiebedarf
  • Personen mit erhöhtem Proteinbedarf
  • Sportlich sehr aktive Personen
  • Personen mit grenzwertiger Versorgung mit Eisen, Vitamin B12, Calcium oder Jod
  • Personen mit empfindlichem Gastrointestinaltrakt (Verdauungstrakt) bei hohem Rohkostanteil

Nicht geeignet

  • Kinder und Jugendliche
  • Schwangere und Stillende
  • Alte Menschen
  • Personen mit Essstörungen oder entsprechender Vorgeschichte
  • Personen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
  • Personen mit chronischen Nieren-, Herz- oder relevanten Stoffwechselerkrankungen

Durchführung und Ablauf der Diät

Die Durchführung der Evers-Diät erfolgt ohne festgelegte Mengenangaben, Kalorienvorgaben oder standardisierte Mahlzeitenpläne. Grundlage ist die Auswahl möglichst naturbelassener, frischer Lebensmittel, die überwiegend roh verzehrt werden. Der Einkauf erfolgt regelmäßig und bevorzugt saisonal, da frische und wenig gelagerte Produkte einen zentralen Bestandteil der Ernährung darstellen.

Im Alltag besteht die Ernährung hauptsächlich aus rohem Gemüse, Salaten, Obst, Nüssen, Samen und Vollkorngetreide, häufig in gekeimter Form. Ergänzend können Milch und fermentierte Milchprodukte eingesetzt werden. In weiterentwickelten Varianten werden zusätzlich schonend gegarte pflanzliche Lebensmittel integriert. Die Mahlzeiten werden individuell zusammengestellt; eine feste Mahlzeitenstruktur oder zeitliche Vorgaben sind nicht vorgesehen.

Bei der Zubereitung ist auf eine sorgfältige Reinigung der Lebensmittel und auf eine hygienische Verarbeitung zu achten. Roh verzehrte Lebensmittel sollten frisch verarbeitet und zeitnah verzehrt werden. Lagerung und Kühlung spielen insbesondere bei empfindlichen Lebensmitteln eine wichtige Rolle.

Da die Diät keine festen Regeln zur Nährstoffverteilung enthält, erfolgt die Zusammenstellung der Mahlzeiten eigenverantwortlich. Häufig werden rohe und gegarte Komponenten innerhalb einer Mahlzeit kombiniert, um Abwechslung und ausreichende Sättigung zu erreichen. Die Diät kann dauerhaft praktiziert oder im Alltag flexibel angepasst werden, beispielsweise durch phasenweise stärkere Rohkostbetonung.

Empfohlene Lebensmittel

  • Frisches Gemüse und Salate
  • Obst und Beeren
  • Vollkorngetreide, bevorzugt gekeimt
  • Nüsse und Samen
  • Milch und fermentierte Milchprodukte
  • Schonend gegarte pflanzliche Lebensmittel

Nicht empfohlene bzw. einzuschränkende Lebensmittel

  • Stark verarbeitete Lebensmittel
  • Fertigprodukte und Lebensmittelzusatzstoffe
  • Zuckerreiche Süßwaren
  • Alkohol und Genussmittel
  • Rohe tierische Produkte

Praktische Tipps zur Umsetzung im Alltag

Für eine praktikable Umsetzung der Evers-Diät ist die gezielte Kombination roher und schonend gegarter Lebensmittel sinnvoll. Während Rohkost eine hohe Nährstoffdichte bietet, verbessern gegarte Komponenten die Energiezufuhr und die Bioverfügbarkeit einzelner Nährstoffe und erleichtern eine ausgewogene Ernährung.

Da rohkostreiche Mahlzeiten ein hohes Volumen bei niedriger Energiedichte haben, sollten Portionsgrößen und energiereichere Lebensmittel bewusst berücksichtigt werden. Nüsse, Samen, Vollkornprodukte oder Milchprodukte können dazu beitragen, den täglichen Energiebedarf zu decken, insbesondere bei körperlicher Aktivität.

Eine regelmäßige Überprüfung der Nährstoffversorgung ist empfehlenswert, da bei rohkostbetonter Ernährung kritische Mikronährstoffe wie Eisen, Vitamin B12, Calcium, Jod und Vitamin D betroffen sein können. Eine fachliche Beratung kann helfen, Defizite frühzeitig zu erkennen.

Lebensmittelhygiene spielt eine zentrale Rolle. Frische Produkte sollten sorgfältig gereinigt und sachgerecht gelagert werden. Der Verzehr roher tierischer Lebensmittel ist aus hygienischen Gründen zu vermeiden. Eine gute Planung von Einkauf und Mahlzeiten erleichtert zudem die langfristige Integration der Diät in den Alltag.

Ernährungsphysiologische Bewertung

Bei pflanzenbetonter und bewusst geplanter Umsetzung kann die Evers-Diät eine hohe Mikronährstoffdichte aufweisen. Insbesondere durch den hohen Anteil an frischem Gemüse, Obst, Nüssen und Vollkornprodukten werden Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe in relevanter Menge aufgenommen. Dies kann sich günstig auf Verdauung, Sättigung und allgemeine Ernährungsqualität auswirken.

Kritisch ist jedoch die häufig unzureichende Energiezufuhr, da rohkostreiche Lebensmittel eine geringe Energiedichte besitzen. Ohne gezielte Auswahl energiereicher Komponenten besteht das Risiko einer negativen Energiebilanz mit ungewolltem Gewichtsverlust und Leistungsabfall. Auch die Proteinzufuhr kann insbesondere bei hohem Rohkostanteil und geringer Verwendung proteinreicher Lebensmittel unzureichend sein.

Ferner gelten mehrere Mikronährstoffe als potentiell kritisch. Dazu zählen Eisen, Calcium, Jod und Vitamin B12, deren Zufuhr bei überwiegend pflanzlicher und wenig verarbeiteter Kost nicht automatisch bedarfsdeckend ist. Hinzu kommt, dass die Bioverfügbarkeit einzelner Nährstoffe aus rohen pflanzlichen Lebensmitteln durch antinutritive Substanzen wie Phytate eingeschränkt sein kann.

Langfristig ist die Evers-Diät daher nur in einer modifizierten Form als ausgewogen einzustufen, bei der rohkostbetonte Anteile mit schonend gegarten Lebensmitteln kombiniert und Energie-, Protein- sowie Mikronährstoffzufuhr bewusst berücksichtigt werden [1, 2].

Medizinische Risiken und mögliche Komplikationen

Zu den medizinisch relevanten Risiken der Evers-Diät zählen in erster Linie hygienische und ernährungsphysiologische Aspekte. Der Verzehr roher tierischer Lebensmittel, wie er in der ursprünglichen Form vorgesehen war, ist mit einem erhöhten Risiko für lebensmittelbedingte Infektionen verbunden und aus heutiger medizinischer Sicht kritisch zu bewerten.

Bei unausgewogener Umsetzung können zudem relevante Nährstoffmängel auftreten, insbesondere bei Eisen, Vitamin B12, Calcium und Jod. Diese Defizite können sich langfristig negativ auf Blutbildung, Knochengesundheit, Nervenfunktion und Schilddrüsenstoffwechsel auswirken. Auch eine dauerhaft zu geringe Energie- und Proteinzufuhr kann zu Muskelabbau, Leistungsabfall und allgemeiner Schwächung führen.

Ein hoher Rohkostanteil kann darüber hinaus gastrointestinale Beschwerden (Magen-Darm-Beschwerden) begünstigen. Dazu zählen Blähungen, Völlegefühl, abdominale Schmerzen oder Durchfall, insbesondere bei empfindlichen Personen oder bei plötzlicher Umstellung.

Als alleinige Therapie bei chronischen Erkrankungen ist die Evers-Diät nicht geeignet. Für eine krankheitsmodifizierende oder heilende Wirkung existiert keine belastbare Evidenz, sodass bei bestehenden Erkrankungen eine leitliniengerechte medizinische und ernährungstherapeutische Behandlung erforderlich bleibt [2, 3].

Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

Absolute Kontraindikationen

  • Immunsuppression
  • Schwere Mangelernährung

Relative Kontraindikationen (Monitoring erforderlich)

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Säuglings-, Kindes- und Jugendalter
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Vorteile

  • Hoher Anteil pflanzlicher, naturbelassener Lebensmittel
  • Reduktion stark verarbeiteter Produkte
  • Potentiell hohe Zufuhr an Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen

Nachteile

  • Fehlende wissenschaftliche Evidenz für therapeutische Heilwirkungen
  • Erhöhtes Risiko für Nährstoffmängel bei strenger Umsetzung
  • Hygienische Risiken bei rohen tierischen Lebensmitteln
  • Eingeschränkte Alltagstauglichkeit

Wissenschaftliche Einordnung

Die Evers-Diät ist wissenschaftlich nicht als eigenständiges, evidenzbasiertes Ernährungskonzept etabliert. Für die spezifischen Kernelemente der Diät – insbesondere den hohen Rohkostanteil, den konsequenten Verzicht auf verarbeitete Lebensmittel und die postulierten krankheitsmodifizierenden Effekte – liegen keine randomisierten kontrollierten Studien oder hochwertigen Interventionsstudien vor. Auch systematische Reviews und Metaanalysen liefern keinen Hinweis auf einen spezifischen gesundheitlichen Vorteil rohkostbasierter oder alternativmedizinischer Diäten gegenüber anderen ausgewogenen Ernährungsformen.

Aktuelle nationale und internationale Leitlinien betonen stattdessen übereinstimmend die Bedeutung einer ausgewogenen, überwiegend pflanzenbasierten Ernährung mit ausreichender Energiezufuhr, bedarfsdeckender Proteinversorgung und gesicherter Mikronährstoffzufuhr. Entscheidend für gesundheitliche Effekte sind demnach Lebensmittelqualität, Vielfalt, Energiebilanz und langfristige Umsetzbarkeit – nicht der Rohverzehr von Lebensmitteln an sich.

Die Evers-Diät wird in keiner evidenzbasierten Leitlinie als therapeutische Maßnahme empfohlen, weder zur Prävention noch zur Behandlung chronischer Erkrankungen. Insbesondere für Autoimmunerkrankungen wie die Multiple Sklerose existiert kein wissenschaftlicher Nachweis für einen krankheitsmodifizierenden oder heilenden Effekt. Die von Evers beschriebenen positiven Verläufe beruhen auf Kasuistiken und persönlichen Beobachtungen und erfüllen nicht die Kriterien moderner evidenzbasierter Medizin [1-4].

Fazit

Die Evers-Diät ist ein historisch interessantes, stark ideologisch geprägtes Ernährungskonzept, das aus der Kritik an industriell verarbeiteten Lebensmitteln entstanden ist. Dieses Grundanliegen ist aus heutiger Sicht teilweise nachvollziehbar, rechtfertigt jedoch nicht die weitreichenden therapeutischen Ansprüche, die mit der Diät verbunden wurden.

In ihrer ursprünglichen Form ist die Evers-Diät ernährungsmedizinisch problematisch und mit relevanten Risiken verbunden, insbesondere im Hinblick auf Energie-, Protein- und Mikronährstoffversorgung sowie auf hygienische Aspekte. Als medizinische Therapie ist sie nicht geeignet.

In einer modernisierten, ausgewogen gestalteten Variante – mit reduzierter Rohkoststrenge, Integration gegarter Lebensmittel und bewusster Nährstoffplanung – ähnelt die Evers-Diät einer vollwertigen, pflanzenbetonten Mischkost. In dieser Form kann sie als persönliche Lebensstil-Ernährungsform genutzt werden, ohne einen spezifischen gesundheitlichen Zusatznutzen gegenüber anderen ausgewogenen Ernährungsformen zu bieten.

Die behaupteten Heilwirkungen, insbesondere bei Multipler Sklerose und anderen chronischen Erkrankungen, sind klar als nicht evidenzbasiert einzuordnen. Für Betroffene mit Erkrankungen ist eine leitliniengerechte medizinische und ernährungstherapeutische Betreuung unverzichtbar.

Literatur

  1. Katz DL, Meller S: Can we say what diet is best for health? Annu Rev Public Health. 2014:35:83-103. doi: 10.1146/annurev-publhealth-032013-182351.
  2. Pahlavani N, Azizi-Soleiman F: The effects of a raw vegetarian diet from a clinical perspective; review of the available evidence. Clin Nutr ESPEN. 2023;54:100-108. doi: 10.1016/j.clnesp.2023.06.005.
  3. Abraham K et al.: Nutritional Intake and Biomarker Status in Strict Raw Food Eaters. Nutrients. 2022 Apr 21;14(9):1725. doi: 10.3390/nu14091725.
  4. Schwingshackl L et al.: Food groups and risk of chronic disease: a protocol for a systematic review and network meta-analysis of cohort studies. Syst Rev. 2016 Jul 27;5(1):125. doi: 10.1186/s13643-016-0302-9.