Adrenopause – Medikamentöse Therapie

Therapieziele

  • Vermeidung einer nicht indizierten Hormonsubstitution (Hormonersatzbehandlung): Ein altersbedingt erniedrigter DHEA-/DHEAS-Serumspiegel soll bei ansonsten gesunden Personen nicht auf Werte junger Erwachsener angehoben werden, da hierfür kein klinisch relevanter Nutzen nachgewiesen ist [3, 4, LL3].
  • Primäre Nebenniereninsuffizienz (Unterfunktion der Nebennierenrinde): Bei ausgewählten Frauen mit trotz optimierter Glucocorticoid- und Mineralocorticoidsubstitution persistierend verminderter Libido, depressiven Symptomen und/oder verminderter Energie kann durch einen zeitlich begrenzten Therapieversuch mit Dehydroepiandrosteron (DHEA; Prasteron) eine symptomatische Verbesserung angestrebt werden [1, 2, LL1].
  • Genitourinäres Syndrom der Menopause (Beschwerden im Harn- und Genitalbereich nach den Wechseljahren): Bei entsprechender Indikation kann intravaginales Prasteron zur Behandlung einer symptomatischen vulvovaginalen Atrophie (Rückbildung der Schleimhaut von Vulva und Scheide) eingesetzt werden; dies ist von einer systemischen DHEA-Substitution bei sogenannter Adrenopause (altersbedingter Rückgang der DHEA-Bildung) abzugrenzen [LL4, R1].

Therapieempfehlungen

Als Adrenopause wird die physiologische altersabhängige Abnahme der Sekretion von Dehydroepiandrosteron (DHEA) und Dehydroepiandrosteronsulfat (DHEAS) aus der Zona reticularis (inneren Schicht der Nebennierenrinde) der Nebennierenrinde bezeichnet. Die DHEAS-Konzentrationen erreichen ihre höchsten Werte im jungen Erwachsenenalter und nehmen anschließend kontinuierlich ab. Dieser altersabhängige Rückgang stellt für sich allein keine endokrine Erkrankung (Erkrankung des Hormonsystems) und keine Indikation für eine systemische DHEA-Substitution dar [3, LL3].

  • Gesundes Altern/Anti-Aging: Eine routinemäßige systemische DHEA-Substitution wird nicht empfohlen. Die Wiederherstellung von DHEAS-Konzentrationen im Bereich junger Erwachsener führte in einer zweijährigen randomisierten, placebokontrollierten Studie nicht zu klinisch relevanten Verbesserungen von Körperzusammensetzung, Muskelkraft, körperlicher Leistungsfähigkeit, Insulinsensitivität oder Lebensqualität [3, LL3].
  • Primäre Nebenniereninsuffizienz bei Frauen: Bei persistierend verminderter Libido, depressiven Symptomen und/oder verminderter Energie trotz ansonsten optimierter Glucocorticoid- und Mineralocorticoidsubstitution kann ein individueller Therapieversuch mit DHEA erwogen werden. Die Empfehlung ist aufgrund begrenzter Evidenz schwach [1, 2, LL1].
  • Sekundäre Nebenniereninsuffizienz, Hypopituitarismus (Unterfunktion der Hirnanhangsdrüse), bilaterale Oophorektomie (operative Entfernung beider Eierstöcke) oder pharmakologische Glucocorticoidtherapie: Erniedrigte Androgenspiegel allein begründen keine routinemäßige DHEA-Therapie; ausreichende Daten für einen klinisch relevanten Nutzen und zur Langzeitsicherheit fehlen [LL2].
  • Männer mit altersbedingt niedrigem DHEAS: Eine systemische DHEA-Substitution ist nicht leitlinienbasiert und wird als Anti-Aging-Therapie nicht empfohlen [3, LL3].
  • Postmenopausale Frauen (Frauen nach den Wechseljahren) mit normaler Nebennierenfunktion: Systemisches DHEA führt insgesamt nicht zu einer klinisch relevanten Verbesserung der Sexualfunktion und wird insbesondere nicht zur Therapie einer hypoaktiven Störung des sexuellen Verlangens (vermindertes sexuelles Verlangen; Hypoactive Sexual Desire Disorder, HSDD) empfohlen [4, LL6].
  • Intravaginales DHEA: Die lokale Therapie mit Prasteron bei vulvovaginaler Atrophie ist eine eigenständige Indikation und keine Behandlung der Adrenopause [LL4, R1].

Indikation für eine systemische DHEA-Substitution

Eine evidenz- und leitlinienbasierte systemische DHEA-Substitution ist auf eine eng definierte klinische Konstellation zu begrenzen:

  • Ausgewählte Frauen mit primärer Nebenniereninsuffizienz, insbesondere prämenopausale Frauen (Frauen vor den Wechseljahren), mit trotz optimierter Standardhormonsubstitution persistierend verminderter Libido, depressiven Symptomen und/oder verminderter Energie: individueller zeitlich begrenzter Therapieversuch [1, 2, LL1].
  • Keine Indikation aufgrund eines Laborwertes allein: Ein erniedrigter DHEAS-Wert beziehungsweise ein Wert unterhalb einer altersbezogenen Referenzgrenze stellt ohne entsprechende klinische Konstellation keine Indikation zur DHEA-Substitution dar [LL2, LL3].
  • Kein Anti-Aging-Zielwert: Das Anheben von DHEA/DHEAS auf Konzentrationen des 20.-30. Lebensjahres oder auf einen vorgegebenen absoluten „Optimalwert“ ist nicht evidenzbasiert [3, LL3].

Dosierung und Monitoring bei primärer Nebenniereninsuffizienz

  • DHEA: 25-50 mg p.o. einmal täglich morgens [LL1].
  • Therapieversuch: zunächst über 6 Monate; bei fehlendem anhaltendem klinischen Nutzen soll DHEA anschließend abgesetzt werden [LL1].
  • DHEAS-Kontrolle: morgens vor Einnahme der täglichen DHEA-Dosis; angestrebt wird bei behandelten Frauen ein DHEAS-Wert im mittleren Bereich des Referenzintervalls einer prämenopausalen weiblichen Referenzpopulation [LL1].
  • Klinisches Monitoring: Beurteilung von Libido, Energie, Stimmung und gesundheitsbezogener Lebensqualität sowie Kontrolle auf Zeichen einer androgenen Überdosierung, insbesondere Akne, Seborrhoe (vermehrte Talgproduktion), Hirsutismus (verstärkte männliche Behaarung bei Frauen) und androgenetische beziehungsweise diffuse Alopezie (Haarausfall) [1, 2, LL1].

Feste geschlechtsbezogene DHEAS-Zielwerte wie 200-280 µg/dl bei Frauen oder 400-450 µg/dl bei Männern sowie das therapeutische Ziel einer Wiederherstellung von Konzentrationen des jungen Erwachsenenalters werden nicht empfohlen [3, LL1, LL3].

Anti-Aging-bezogene Einsatzgebiete – Evidenzbewertung

Einsatzgebiet Evidenz Therapeutische Einordnung
Altersbedingt erniedrigtes DHEA/DHEAS Physiologischer altersabhängiger Rückgang; keine eigenständige Mangelerkrankung [LL3] Keine Substitutionsindikation
Allgemeines Wohlbefinden/Lebensqualität Keine konsistente klinisch relevante Verbesserung bei ansonsten gesunden älteren Personen [3, 4, LL3] Keine Anti-Aging-Indikation
Muskelmasse, Muskelkraft und körperliche Leistungsfähigkeit In längerfristigen randomisierten Studien kein relevanter Nutzen auf Muskelkraft oder körperliche Leistungsfähigkeit [3, LL3] Nicht empfohlen
Körperzusammensetzung/viszerales Fett (Fett im Bauchraum) Eine kleine sechsmonatige RCT zeigte eine Abnahme des abdominalen Fettgewebes [5]; eine größere zweijährige RCT bestätigte keinen relevanten Effekt auf die Körperzusammensetzung [3] Keine etablierte Therapieindikation
Insulinresistenz (verminderte Wirkung von Insulin)/metabolisches Syndrom (Kombination mehrerer Stoffwechselrisiken) Positive Surrogateffekte in einer kleinen Kurzzeitstudie [5], jedoch keine bestätigten klinischen Langzeitvorteile [3, LL3] Nicht zur Therapie oder Prävention des metabolischen Syndroms empfohlen
Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit Typ 2)/oxidativer Stress/Advanced Glycation Endproducts (AGEs) Sehr kleine randomisierte Studie mit Verbesserungen biochemischer Marker des oxidativen Stresses und der AGE-Bildung [6] Keine evidenzbasierte Diabetes- oder Präventionstherapie
Knochenmineraldichte/Osteoporose (Knochenschwund) Kleine Zunahmen der Knochenmineraldichte an einzelnen Messorten wurden beschrieben; klinischer Frakturnutzen ist nicht belegt [3, 4, LL3] Keine Osteoporosetherapie und keine Frakturprävention
Kognition/Demenzprävention Systematische Übersicht randomisierter Studien bei postmenopausalen Frauen zeigt keinen konsistenten Nutzen auf die kognitive Leistungsfähigkeit [7] Nicht empfohlen
Libido/sexuelle Funktion bei postmenopausalen Frauen mit normaler Nebennierenfunktion Meta-Analyse ohne signifikanten klinisch relevanten Nutzen; internationaler Konsensus empfiehlt systemisches DHEA nicht bei HSDD [4, LL6] Nicht empfohlen
Erektile Dysfunktion (Erektionsstörung) Eine kleine ältere randomisierte Studie bei selektierten Männern mit niedrigem DHEAS zeigte positive Signale [9] Keine etablierte Therapie der erektilen Dysfunktion
Depression/depressive Symptome Meta-Analyse randomisierter Studien zeigt ein mögliches antidepressives Signal, jedoch bei heterogenen Populationen und begrenzter Evidenzqualität [8] Keine etablierte Pharmakotherapie einer depressiven Erkrankung
Systemischer Lupus erythematodes (SLE; entzündliche Autoimmunerkrankung) Ältere RCT-Daten zeigen allenfalls einen moderaten Effekt auf subjektive Lebensqualität bei inkonsistentem Effekt auf die Krankheitsaktivität und vermehrten androgenen Nebenwirkungen [10]; aktuelle EULAR-Empfehlungen führen DHEA nicht als Standardtherapie [LL5] Keine leitlinienbasierte Standardtherapie des SLE
Rheumatoide Arthritis (chronisch-entzündliche Gelenkerkrankung) Nur zwei kleine klinische Studien; eine aktuelle systematische Übersicht bewertet den Effekt auf die Krankheitsaktivität als fraglich [11] Keine etablierte beziehungsweise leitlinienbasierte Therapie
Sjögren-Syndrom (Autoimmunerkrankung mit vorwiegend trockenen Schleimhäuten)/Fibromyalgie (chronisches Schmerzsyndrom) Keine überzeugende Überlegenheit gegenüber Placebo beziehungsweise kein relevanter Nutzen [11] Nicht empfohlen
STH-/Wachstumshormon-, IGF-1- oder NK-Zell-Stimulation Biochemische beziehungsweise experimentelle Veränderungen begründen keinen nachgewiesenen patientenrelevanten klinischen Nutzen [3, LL3] Keine therapeutische Indikation

Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen

Für die systemische Anwendung von DHEA im Rahmen einer sogenannten Adrenopause existiert keine allgemein anerkannte Anti-Aging-Indikation. Entsprechend ist eine besonders zurückhaltende Nutzen-Risiko-Bewertung erforderlich.

  • Hormonabhängige Malignome (hormonabhängige bösartige Tumoren): DHEA ist Vorläufer biologisch aktiver Androgene und Estrogene. Aufgrund fehlender ausreichender Langzeitsicherheitsdaten sollte bei bestehendem beziehungsweise anamnestischem hormonabhängigem Malignom keine routinemäßige systemische DHEA-Therapie erfolgen [1, LL3].
  • Schwangerschaft und Laktation (Stillzeit): Eine systemische DHEA-Substitution soll aufgrund fehlender Indikation und unzureichender Sicherheitsdaten nicht erfolgen.
  • Hyperandrogenismus (erhöhte Wirkung beziehungsweise Konzentration männlicher Geschlechtshormone): Bei klinischem oder biochemischem Hyperandrogenismus ist eine DHEA-Therapie wegen einer möglichen Verstärkung androgenabhängiger Symptome nicht angezeigt.
  • Androgene Nebenwirkungen: Möglich sind insbesondere Akne, Seborrhoe, Hirsutismus und Alopezie; diese treten dosisabhängig vor allem bei Frauen auf [1, 10, 11].
  • Langzeitsicherheit: Ausreichende Daten zur langfristigen kardiovaskulären (Herz und Gefäße betreffenden) und onkologischen (Krebserkrankungen betreffenden) Sicherheit einer systemischen DHEA-Substitution bei ansonsten gesunden älteren Personen fehlen [3, 4, LL2, LL3].

Wirkweise

DHEA ist ein C19-Steroid und wird überwiegend in der Zona reticularis der Nebennierenrinde gebildet. DHEAS stellt die quantitativ dominierende zirkulierende sulfatisierte Form dar. DHEA dient in peripheren Geweben als Vorstufe der intrakrinen (innerhalb eines Gewebes stattfindenden) beziehungsweise peripheren Synthese biologisch aktiver Androgene und Estrogene. Bei Frauen und Männern kann DHEA unter anderem zu Androstendion und Testosteron sowie über Aromatisierung zu Estron und 17-Beta-Estradiol metabolisiert werden [LL3].

DHEA und DHEAS besitzen darüber hinaus neurosteroidale Eigenschaften (Wirkungen von Steroidhormonen im Nervensystem) und interagieren experimentell mit verschiedenen neuronalen Signalwegen. Aus diesen mechanistischen Befunden kann jedoch keine eigenständige klinische Indikation zur Verbesserung von Stimmung, Kognition oder allgemeinem Wohlbefinden abgeleitet werden [7, 8, LL3].

Unter systemischer DHEA-Gabe können bei Frauen die zirkulierenden Androgenkonzentrationen und bei postmenopausalen Frauen auch Estradiolkonzentrationen ansteigen. Eine geschlechtsspezifische einfache Zuordnung im Sinne einer ausschließlichen Umwandlung zu Androgenen bei Frauen beziehungsweise zu Estrogenen bei Männern ist physiologisch nicht zutreffend [3, LL3].

Abgrenzung: intravaginales Prasteron

Von einer systemischen DHEA-Substitution ist die lokale intravaginale Therapie mit Prasteron klar zu unterscheiden.

  • Indikation: Behandlung einer vulvovaginalen Atrophie bei postmenopausalen Frauen mit mäßigen bis schweren Symptomen [R1].
  • Dosierung: Prasteron 6,5 mg intravaginal einmal täglich vor dem Schlafengehen [R1].
  • Aktuelle deutsche Leitlinienentwicklung: In der S3-Konsultationsfassung „Peri- und Postmenopause – Diagnostik und Therapie“ 2026 wird mit schwachem Empfehlungsgrad empfohlen, dass intravaginales DHEA Patientinnen angeboten werden kann, die keine lokale Estriolgabe wünschen [LL4].

Intravaginales Prasteron ist damit eine Therapieoption des genitourinären Syndroms der Menopause beziehungsweise der vulvovaginalen Atrophie und keine Therapie der Adrenopause [LL4, R1].

Beachte

  • Keine Behandlung eines Laborwertes: Niedrige altersentsprechende DHEAS-Werte sind bei älteren Personen physiologisch und bedürfen ohne spezifische Erkrankung keiner Therapie [3, LL3].
  • Keine „Verjüngung“ der DHEAS-Werte: Das Wiederherstellen von Konzentrationen des jungen Erwachsenenalters hat keinen nachgewiesenen allgemeinen Anti-Aging-Nutzen [3, LL3].
  • Nebenniereninsuffizienz: DHEA ersetzt niemals die erforderliche Glucocorticoidsubstitution und bei Aldosteronmangel die Mineralocorticoidsubstitution [LL1].
  • Addison-Krise (akute lebensbedrohliche Verschlechterung einer Nebenniereninsuffizienz): DHEA schützt nicht vor einer Nebennierenkrise.
  • Unspezifische Beschwerden: Müdigkeit, Leistungsminderung, Libidoverlust, depressive Symptome, Schlafstörungen oder verminderte Muskelkraft sollen differentialdiagnostisch abgeklärt und nicht allein einem niedrigen DHEAS-Wert zugeschrieben werden [LL3].

Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)

Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für Anti-Aging, Schutz vor oxidativem Stress, Energiestoffwechsel und Zellregeneration sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:

  • Vitamine (C, E, B2)
  • Spurenelemente (Chrom, Kupfer, Mangan, Selen, Zink)
  • Sekundäre Pflanzenstoffe (Anthocyanidine aus Heidelbeer-Extrakt, Curcumin, Grüntee-Extrakt (Epigallocatechingallat), Quercetin, Resveratrol)
  • Weitere Vitalstoffe (Spermidin)

Bei Vorliegen einer Insomnie (Schlafstörung) infolge der Adrenopause s. u. Insomnie/Medikamentöse Therapie/Supplemente.

Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.

Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.

Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.

Abkürzungen

  • AGE/AGEs – Advanced Glycation Endproducts
  • AWMF – Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
  • DHEA – Dehydroepiandrosteron
  • DHEAS – Dehydroepiandrosteronsulfat
  • EMA – European Medicines Agency
  • EPAR – European Public Assessment Report
  • EULAR – European Alliance of Associations for Rheumatology
  • HSDD – Hypoactive Sexual Desire Disorder
  • IGF-1 – Insulin-like Growth Factor 1
  • LL – Leitlinie
  • NK – natürliche Killerzellen
  • p.o. – per os
  • R – regulatorische Quelle
  • RCT – Randomized Controlled Trial
  • SLE – systemischer Lupus erythematodes
  • STH – somatotropes Hormon (Wachstumshormon)

Literatur

  1. Arlt W, Callies F, van Vlijmen JC et al.: Dehydroepiandrosterone Replacement in Women with Adrenal Insufficiency. N Engl J Med. 1999;341(14):1013-1020. doi: 10.1056/NEJM199909303411401.
  2. Alkatib AA, Cosma M, Elamin MB et al.: A systematic review and meta-analysis of randomized placebo-controlled trials of DHEA treatment effects on quality of life in women with adrenal insufficiency. J Clin Endocrinol Metab. 2009;94(10):3676-3681. doi: 10.1210/jc.2009-0672.
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Leitlinien, Referenzwerte und Protokolle

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  4. S3-Leitlinie (Konsultationsfassung): Peri- und Postmenopause – Diagnostik und Therapie. (AWMF-Registernummer 015-062) Juni 2026 Langfassung [LL4]
  5. Fanouriakis A, Kostopoulou M, Andersen J et al.: EULAR recommendations for the management of systemic lupus erythematosus: 2023 update. Ann Rheum Dis. 2024;83(1):15-29. doi: 10.1136/ard-2023-224762. EULAR-Empfehlungen [LL5]
  6. Davis SR, Baber R, Panay N et al.: Global Consensus Position Statement on the Use of Testosterone Therapy for Women. J Clin Endocrinol Metab. 2019;104(10):4660-4666. doi: 10.1210/jc.2019-01603 [LL6]

Regulatorische Quellen

  1. European Medicines Agency (EMA): Intrarosa (Prasteron) – European Public Assessment Report (EPAR). Therapeutische Indikation: Behandlung der vulvovaginalen Atrophie bei postmenopausalen Frauen mit mäßigen bis schweren Symptomen; Produktinformation zuletzt aktualisiert am 20.07.2026. EMA-EPAR [R1]