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Prävention
Bluthochdruck in der Schwangerschaft – Gestose

Zur Prävention der hypertensiven Erkrankungen in der Schwangerschaft muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden

Modifizierbare, das heißt beeinflussbare Risikofaktoren

  • Adipositas (Fettleibigkeit)

Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen

  • Adipositas (Fettleibigkeit; ab einem BMI von 35 vervierfacht sich das Risiko)
  • Antiphospholipid-Syndrom – durch mehrere gleichzeitig auftretende Thrombosen gekennzeichnete Erkrankung; die Thrombosen treten schon in jungen Jahren auf
  • Diabetes mellitus
  • Vorbestehende Nierenerkrankung
  • Chronische Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Systemischer Lupus erythematodes (SLE) – Systemerkrankung, die die Haut und das Bindegewebe der Gefäße betrifft und so zu Vaskulitiden (Gefäßentzündungen) zahlreicher Organe wie Herz, Nieren oder Gehirn führt
  • Thrombophilie – erhöhte Neigung zu Thrombosen aufgrund Veränderungen des Blutes und/oder den Gefäßen
  • Hydrops fetalis – schwerste Form der Blutgruppenunverträglichkeit zwischen Mutter und Kind, die beim Kind zum Tode führt
  • Trisomie – numerische Chromosomenaberration, bei der ein um eins erhöhter Chromosomensatz vorliegt
  • Blasenmole – Fehlbildung der Plazenta (Mutterkuchen), die als Präkanzerose (Krebsvorstufe) gilt
  • Faktor V-Mutation – genetisch bedingte Blutgerinnungsstörung, die zu einer erhöhten Thromboseneigung führt
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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