www.dgf-tv.de
Differentialdiagnosen
Bluthochdruck in der Schwangerschaft – Gestose

Erkrankungen

  • Apoplex (Schlaganfall)
  • Chronische Hypertonie in der Schwangerschaft – schon vor der Schwangerschaft bzw. vor der 20. Schwangerschaftswoche oder noch nach mehr als sechs Wochen nach der Entbindung bestehender Hypertonus
  • Eklampsie – Auftreten von Krampfanfällen (ohne das eine Epilepsie vorliegt) bei einer Präeklampsie; kann jedoch auch ohne vorliegende Hypertonie und/oder Proteinurie auftreten
  • Epilepsie (Krampfleiden)
  • Gastritis (Magenschleimhautentzündung)
  • Gastroenteritis – Entzündung des Magen-Darm-Traktes
  • Gestationshypertonie – in der Schwangerschaft neu aufgetretener Hypertonus ohne weitere Komplikationen mit Werten von > 140/90 mmHg (bei mindestens zweimaliger Messung mit einem Abstand von sechs Stunden) bei einer vorher gesunden Frau; die Blutdruckwerte normalisieren sich innerhalb der ersten 12 Wochen nach der Entbindung
  • HELLP-Syndrom (Hemolysis, elevated liver enzymes, low platelets) – Sonderform der Präeklampsie, die mit Blutbildveränderungen wie einer Hämolyse (Zerfall roter Blutkörperchen), erhöhten Leberwerten und einer verminderter Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) einhergeht und lebensgefährliche Verläufe annehmen kann
  • Hirnblutung
  • Hirntumore
  • Hypertensive Krise – Erhöhung des Blutdrucks auf Werte von > 230/120 mmHg; hierbei treten keine Organschädigungen auf
  • Hypoglykämie (Unterzuckerung)
  • Leberschäden
  • Maligne (bösartige) Hypertonie (hypertensiver Notfall) – der Blutdruck ist dauerhaft auf Werte > 230/120 mmHg erhöht und gleichzeitig treten durch den Hypertonus bedingte Organschädigungen auf. In diesem Fall muss umgehend eine medikamentöse Blutdrucksenkung durchgeführt werden
  • Niereninsuffizienz (Nierenversagen)
  • Pfropfpräeklampsie (Pfropfgestose) – chronische Hypertonie, die in der Schwangerschaft mit einer Proteinurie (Ausscheidung von Eiweißen mit dem Urin) kombiniert auftritt
  • Präeklampsie (EPH-Gestose oder proteinurische Hypertonie) – in der Schwangerschaft neu aufgetretene Hypertonie mit einer Proteinurie (Ausscheidung von Eiweißen mit dem Urin; > 300 mg/24h) nach der 20. Schwangerschaftswoche
  • Schwere Präeklampsie
  • Transiente Hypertonie – leichte Form der Hypertonie, die in der Schwangerschaft auftritt und nach der Entbindung wieder verschwunden ist; diese Form tritt meist im dritten Trimenon (Schwangerschaftsdrittel) ohne Komplikationen auf; das Risiko, später eine chronische Hypertonie zu entwickeln, ist erhöht
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
Suchen im
Gesundheits-Lexikon

 
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
 
Anzeige Vitalstoffe für eine gesunde Schwangerschaft
ArztOnline.jpg
 
 
DocMedicus                          
Gesundheitsportal

Unsere Partner