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Medikamentöse Therapie
Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
Ziel der medikamentösen Therapie ist die Linderung der Symptome und die gleichzeitige Steigerung der Lebensqualität der Patienten. Zur Basistherapie werden Bronchodilatatoren – bronchienerweiternde Medikamente – eingesetzt.
  • Beta-2-Sympathomimetika
  • Anticholinergika
  • Theophyllin
Inhalative Glukokortikoide sollten nur dann dauerhaft verabreicht werden, wenn sich unter Gabe dieser Lungenfunktion und Symptomatik bessern. In Form einer Stufentherapie wird zunächst bei Schweregrad I entweder ein Beta-2-Sympathomimetikum oder ein Anticholinergikum zur Anwendung bei Bedarf verschrieben. Liegt bereits Schweregrad II vor, wird eines der oben genannten Medikamente dauerhaft eingenommen. Tritt hierdurch keine Besserung ein, wird zusätzlich Theophyllin verabreicht.Führt auch dies nicht zu ausreichender Linderung, wird ein Therapieversuch mit inhalativen Glukokortikoiden unternommen, die bei Ansprechen auf die Therapie dauerhaft eingenommen werden.Bei Vorliegen von Schweregrad III muss geprüft werden, ob eine Langzeit-Sauerstoff-Therapie von Nutzen ist.


Je nach Bedarf können des weiteren folgende Medikamente zum Einsatz kommen

  • Expektorantien/Mukolytika – schleimlösende Medikamente
  • Antitussiva – Mittel gegen Husten

     
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