Medikamentöse Therapie
Schenkelhalsbruch (Schenkelhalsfraktur)

Therapieziele

  • Schmerzlinderung.
  • Verhinderung von Thrombosen (Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) in einem Blutgefäß bildet)
  • Vermeidung von Komplikationen (z. B. Infektionen)

Therapieempfehlungen

  • Analgesie (Schmerzlinderung) gemäß WHO-Stufenschema
    • Nicht-Opioidanalgetikum (Paracetamol, Mittel der ersten Wahl)
    • Niederpotentes Opioidanalgetikum (z. B. Tramadol) + Nicht-Opioidanalgetikum
    • Hochpotentes Opioidanalgetikum (z. B. Morphin) + Nicht-Opioidanalgetikum
  • Thromboseprophylaxe (s. u. Thrombose) [Hüftfrakturen zählen zu den Hochrisikofaktoren für eine Thrombose]
  • Infektionsprophylaxe (Antibiotikaprophylaxe) reduziert die Rate der oberflächlichen und tiefen Wundinfektionen, ebenso wie Harn- und Atemwegsinfekte bei Patienten mit Schenkelhalsfrakturen; eine Antibiotika-Einzeldosis mit Beginn der Anästhesieeinleitung ist für die Routine ausreichend
  • Siehe auch unter "Weitere Therapie".

     
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