Einleitung
Knochenbruch (Fraktur)

Als Fraktur (lat. frangere, fractum; brechen, zerbrechen) (Synonyme: Knochenbruch; Fractura; ICD-10-GM S92: Fraktur des Fußes [ausgenommen oberes Sprunggelenk];  ICD-10-GM S82: Fraktur des Unterschenkels, einschließlich des oberen Sprunggelenkes; ICD-10-GM S72: Fraktur des Femurs; ICD-10-GM S62: Fraktur im Bereich des Handgelenkes und der Hand; ICD-10-GM S52.-: Fraktur des Unterarmes; ICD-10-GM S42.-: Fraktur im Bereich der Schulter und des Oberarmes; ICD-10-GM S32.-: Fraktur der Lendenwirbelsäule und des Beckens; ICD-10-GM S22.-: Fraktur der Rippe(n), des Sternums und der Brustwirbelsäule; ICD-10-GM S12.-: Fraktur im Bereich des Halses; ICD-10-GM S02.-: Fraktur des Schädels und der Gesichtsschädelknochen) wird die Kontinuitätsunterbrechung eines Knochens unter Bildung von Knochenfragmenten bezeichnet. Eine Fraktur entsteht durch direkte Gewalteinwirkung bei adäquatem Trauma, bei inadäquatem Trauma, wenn das Knochengewebe vorgeschädigt ist, sowie infolge wiederholter Mikrotraumen im Sinne einer Ermüdungsfraktur.

Häufigkeitsgipfel: Die Sturzhäufigkeit und damit das Frakturrisiko nimmt im Alter zu. Ein 70-Jähriger hat ein dreimal höheres Risiko für eine Fraktur als ein 20-Jähriger. Ab dem mittleren Lebensalter nimmt die Knochenmasse ab. Frauen sind bereist nach der Menopause  (Wechseljahre) durch die Abnahme der Östrogene betroffen. Östrogene beeinflussen die Knochenfestigkeit. 

Verlauf und Prognose: Die Therapie der Fraktur ist abhängig von der Lokalisation des Bruches, dem Ausmaß der Verletzung sowie dem Allgemeinzustand des Patienten. In der Regel heilen Knochenbrüche komplikationslos. Es kann vorkommen, dass ein Bruch im Gips verrutscht, dann muss er erneut gerichtet oder operiert werden. Bei einer Ruhigstellung im Gips über einen längeren Zeitraum steigt das Thromboserisiko, sodass eine Thromboseprophylaxe heutzutage Standard ist. Bei offenen Frakturen besteht das Risiko einer Osteomyelitis (Knochenmarkentzündung).
Knochen von Kindern heilen schneller als Knochen von Erwachsenen, da sie noch elastischer und biegsamer sind. Sie heilen meist allein durch die Ruhigstellung.

 


     
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