Prävention
Bauchaortenaneurysma (Abdominales Aortenaneurysma)

Zur Prävention des abdominalen Aortenaneurysma (AAA) (Bauchaortenaneurysma) muss auf eine Reduktion individueller Risikofaktoren geachtet werden.

Verhaltensbedingte Risikofaktoren

  • Nikotinabusus (bei älteren männlichen Rauchern oder Ex-Rauchern ist eine routinemäßige Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung eines abdominellen Aortenaneurysmas empfehlenswert!)

Beachte: Eine Kontrolle des Blutdrucks und Therapie des Hypertonus (Bluthochdruck) soll bei allen Patienten mit AAA zur Prävention kardiovaskulärer Komplikationen durchgeführt werden. Evidenzgrad 1a/Empfehlungsgrad A [S3-Leitlinie]

Hinweis: Allen Männer über 65 Jahren wird in Deutschland ein Bauchaortenaneurysma-Screening (BAA-Screnning) empfohlen. Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) des BAA liegt bei jährlich 1,5 %. Die Mortalität (Sterberate) des rupturierten Bauchaortenaneurysmas (BAA) ist hoch, sie liegt bei bis zu 80 %.

Präventionsfaktoren

  • Genetische Faktoren:
    • Genetische Risikoreduktion abhängig von Genpolymorphismen:
      • Gene/SNPs (Einzelnukleotid-Polymorphismus; engl.: single nucleotide polymorphism):
        • SNP: rs10757278 in einer intergenischen Region [zerebrales Aneurysma und abdominales Aortenaneurysma]
          • Allel-Konstellation: AA (0,77-fach)

Leitlinien

  1. S3-Leitlinie: Screening, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Bauchaortenaneurysmas. (AWMF-Registernummer: 004 - 014), Juli 2018 Langfassung
     
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