Autismus – Weitere Therapie

Therapeutische Grundprinzipien

Eine ursächliche, die Autismus-Spektrum-Störung (Störung der Entwicklung mit Besonderheiten der sozialen Kommunikation und des Verhaltens) beseitigende Therapie steht nicht zur Verfügung. Die Behandlung soll deshalb auf individuell relevante und erreichbare Ziele wie Kommunikation, Alltagskompetenz, Selbstständigkeit, psychische (seelische) und körperliche Gesundheit, soziale Teilhabe, Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit ausgerichtet werden. Der Therapieerfolg soll nicht ausschließlich anhand einer Veränderung autismusspezifischer Merkmale beurteilt werden [LL1-LL3].

Die Therapieplanung soll personenzentriert, entwicklungs- und funktionsorientiert sowie partizipativ erfolgen. Wünsche, Bedürfnisse, Stärken, Belastungen, kognitive Fähigkeiten und sensorische Besonderheiten (Besonderheiten der Sinneswahrnehmung) der betroffenen Person sind ebenso zu berücksichtigen wie die Situation der Familie bzw. anderer Bezugspersonen. Therapieziele sollen konkret festgelegt und ihr Erreichen regelmäßig überprüft werden [LL1-LL3, 1].

Bei Klein- und Vorschulkindern sollen autismusspezifische bzw. auf bereits festgestellte Entwicklungs-, Kommunikations- oder Verhaltensprobleme ausgerichtete Interventionen frühzeitig beginnen. Bei begründetem Verdacht auf eine Autismus-Spektrum-Störung soll eine notwendige Förderung nicht bis zum Abschluss der spezialisierten Diagnostik aufgeschoben werden [LL1, 1].

Allgemeine Maßnahmen

  • Multiprofessionelle und sektorenübergreifende Versorgung – Koordination medizinischer, psychotherapeutischer, heilpädagogischer, sprachtherapeutischer, ergotherapeutischer, physiotherapeutischer, schulischer und sozialrechtlicher Maßnahmen; bei komplexem Unterstützungsbedarf Einrichtung eines Fallmanagements [LL1, LL2]
  • Einbezug der betroffenen Person – alters-, entwicklungs- und kommunikationsgerechte Aufklärung sowie gemeinsame Entscheidungsfindung; bei Bedarf Einsatz visueller Informationen, leichter Sprache oder unterstützter Kommunikation [LL1-LL3]
  • Einbezug von Eltern und Bezugspersonen – frühzeitige Psychoedukation, Anleitung zur förderlichen Interaktion und Übertragung therapeutischer Strategien in den Alltag [LL1, LL2]
    • Elternvermittelte Interventionen können bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung positive Effekte auf soziale Fertigkeiten, Kommunikation und herausforderndes Verhalten haben; die Effekte auf adaptive bzw. alltagspraktische Fertigkeiten (Fähigkeiten zur Bewältigung des Alltags) sind geringer [4].
    • Bei Kindern unter drei Jahren zeigen sich im Mittel kleine positive Effekte insbesondere auf die Eltern-Kind-Interaktion, elterliche Responsivität (angemessenes Reagieren auf Signale des Kindes), soziale Kommunikation und adaptive Fertigkeiten. Die Evidenzsicherheit ist moderat bis niedrig; signifikante Verbesserungen von Kognition (Denken und geistige Verarbeitung), Sprache oder Motorik (Bewegungsfähigkeit) wurden in dieser Altersgruppe nicht nachgewiesen [3].
    • Ein ausschließliches Elterntraining ohne direkte Einbeziehung des Kindes ist zur Behandlung autismusspezifischer sozial-kommunikativer Beeinträchtigungen nicht ausreichend [LL1].
  • Anpassung der Umgebung – vorhersehbare Tagesabläufe, klare Aufgabenstellungen, visuelle Strukturierung, ausreichende Vorbereitungszeit bei Veränderungen sowie Verminderung individuell belastender Licht-, Geräusch-, Geruchs- und Berührungsreize [LL1-LL3]
  • Förderung alltagspraktischer Fertigkeiten – individualisiertes Training von Selbstversorgung, Mobilität, Zeitmanagement, Haushaltsführung, Freizeitgestaltung und selbstständiger Lebensführung [LL1-LL3]
  • Behandlung begleitender Erkrankungen – regelmäßige Erfassung und leitliniengerechte Behandlung insbesondere von Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (Störung mit Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Überaktivität), Angststörungen (krankhaften Ängsten), depressiven Störungen (Erkrankungen mit anhaltend gedrückter Stimmung), Schlafstörungen (Störungen des Schlafs), Epilepsie (Anfallsleiden), gastrointestinalen Beschwerden (Beschwerden des Magen-Darm-Trakts), Ess- und Fütterstörungen (Störungen der Nahrungsaufnahme) sowie motorischen Beeinträchtigungen [LL1-LL3, 1]
  • Transitionsplanung – frühzeitige, koordinierte Vorbereitung der Übergänge zwischen Kindergarten, Schule, Ausbildung, Arbeitsleben, Wohnformen sowie kinder- und erwachsenenmedizinischer Versorgung [LL1, LL2]

Autismusspezifische psychosoziale und funktionelle Interventionen

  • Klein- und Vorschulkinder – individualisierte, entwicklungsorientierte und verhaltenstherapeutisch basierte Interventionen unter direkter Einbeziehung des Kindes und seiner Eltern bzw. primären Bezugspersonen. Zu den zentralen Zielen gehören gemeinsame Aufmerksamkeit, Imitation, funktionelles und symbolisches Spiel, selbstinitiierte Kommunikation, Emotionsregulation (Steuerung von Gefühlen) und alltagspraktische Fertigkeiten [LL1, LL2]. Kontrollierte Studien zeigen mögliche Verbesserungen einzelner sozial-kommunikativer, entwicklungsbezogener oder verhaltensbezogener Zielgrößen. Ausmaß und Sicherheit der Effekte unterscheiden sich jedoch erheblich nach Interventionsform, Zielgröße, Messmethode und Studienqualität [2, 5].
  • Schulkinder und Jugendliche – bedarfsabhängige Einzeltherapie oder manualisierte Gruppentrainings zur Förderung sozialer Kommunikation, sozialer Problemlösefertigkeiten und alltagsnaher Interaktion. Gruppenangebote kommen insbesondere bei ausreichenden sprachlichen und kognitiven Voraussetzungen sowie einem konkreten individuellen Therapieziel infrage; eine generelle Eignung aller Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung für Gruppentherapien besteht nicht [LL1, LL2].
  • Erwachsene – zeitlich begrenzte, manualisierte Einzel- oder Gruppentherapien können bei entsprechendem Bedarf zur Förderung sozialer Interaktion, des Selbstverständnisses, der Alltagsbewältigung und der Problemlösefertigkeiten angeboten werden. Gruppengröße, Struktur, Reizniveau und Kommunikationsform sind individuell anzupassen [LL1, LL3].
  • Sprach- und Kommunikationsförderung – logopädische bzw. sprachtherapeutische Behandlung bei funktionell relevanten rezeptiven (das Sprachverständnis betreffenden), expressiven (den sprachlichen Ausdruck betreffenden) oder pragmatischen Kommunikationsproblemen (Problemen des situationsgerechten Sprachgebrauchs) [LL1, LL2]
    • Bei fehlender oder unzureichender Lautsprache (gesprochener Sprache) können Bildkarten, visuelle Symbole, individuelle Gebärden oder elektronische Sprachausgabegeräte eingesetzt werden. Die betroffene Person muss in deren funktioneller und spontaner Anwendung systematisch angeleitet werden; alle relevanten Interaktionspartner sollen konsistent auf die gewählte Kommunikationsform reagieren [LL1].
  • Ergotherapie und Physiotherapie – bei nachgewiesenen Einschränkungen der Fein- oder Grobmotorik, Koordination, Selbstversorgung oder schulischen bzw. beruflichen Handlungsfähigkeit; Therapieziele sollen funktionell, alltagsbezogen und überprüfbar formuliert werden [LL1, LL2]
  • Herausforderndes Verhalten – zunächst funktionelle Verhaltensanalyse sowie Suche nach kommunikativen, somatischen (körperlichen), psychiatrischen (seelischen), sensorischen oder umgebungsbezogenen Auslösern. Wenn kein vorrangig behandelbarer Auslöser vorliegt, sind psychosoziale und verhaltenstherapeutische Interventionen die Behandlung der ersten Wahl [LL1-LL3].

Sportmedizin

Organisierte sportliche Interventionen können bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung motorische Fähigkeiten verbessern. Sport ist jedoch keine alleinige Behandlung der autismusspezifischen Kernmerkmale (Hauptmerkmale). Die Auswahl der Sportart sollte sich an den Interessen, motorischen Voraussetzungen, sensorischen Besonderheiten, Kommunikationsmöglichkeiten und Begleiterkrankungen des Kindes orientieren [LL1, 9].

Eine systematische Übersichtsarbeit von 2026 untersuchte elf kontrollierte Studien, darunter sechs randomisierte kontrollierte Studien, zu organisiertem Sport bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung. Die tatsächlich eingeschlossenen Kinder waren vier bis 13 Jahre alt; die einzelnen Studien umfassten 14 bis 56 Teilnehmende. Am konsistentesten verbesserten sich Gleichgewicht, lokomotorische Fähigkeiten (Fähigkeiten zur Fortbewegung), Objektkontrolle (kontrollierter Umgang mit Gegenständen) und motorische Gesamtscores [9].

  • Kampfkünste – Tai-Chi und Kata zeigten die konsistentesten Hinweise auf Verbesserungen von Gleichgewicht, Körperkontrolle und motorischen Gesamtleistungen. Für Taekwondo und Judo waren die Ergebnisse weniger einheitlich [9].
  • Aquatraining – Hinweise auf Verbesserungen der statischen und dynamischen Balance, lokomotorischer Fähigkeiten und Objektkontrolle [9]
  • Gymnastik und Trampolintraining – mögliche Verbesserungen von Gleichgewicht, bilateraler Koordination (Koordination beider Körperseiten) und motorischen Gesamtscores; die Evidenz zum Trampolintraining beruht auf sehr kleinen Studien [9]
  • Tischtennis – Hinweise auf Verbesserungen der Armkoordination und manuellen Geschicklichkeit (Geschicklichkeit der Hände); in einer kleinen Studie blieben die beobachteten Effekte über zwölf Wochen erhalten [9]

Die Ergebnisse erlauben keine belastbare Rangfolge der Sportarten. Fünf der sechs randomisierten Studien wiesen ein hohes Verzerrungsrisiko auf; bei den nicht randomisierten Studien war das Verzerrungsrisiko schwerwiegend oder kritisch. Nur eine Studie führte eine Nachbeobachtung über den unmittelbaren Interventionszeitraum hinaus durch. Langfristige Effekte auf Alltagsfunktionen, Selbstständigkeit, soziale Teilhabe oder Lebensqualität können daher nicht beurteilt werden [9].

Das Training sollte klar strukturiert, vorhersehbar, individuell angepasst und durch entsprechend qualifizierte Personen angeleitet werden [LL1, 9].

Psychotherapie

  • Kognitive Verhaltenstherapie – insbesondere zur Behandlung komorbider (gleichzeitig bestehender) Angststörungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit ausreichenden sprachlichen und kognitiven Voraussetzungen; andere psychische Begleiterkrankungen sollen entsprechend den jeweiligen störungsspezifischen Leitlinien behandelt werden [LL1-LL3]
  • Autismusspezifische Anpassungen – stärker strukturierte und konkrete Vorgehensweise, Verwendung visueller oder schriftlicher Informationen, explizites Emotions- und Verhaltenstraining, Einbezug individueller Interessen, zusätzliche Pausen und bei Einwilligung Einbezug einer Bezugsperson [LL2, LL3]
  • Einzel- oder Gruppensetting – Auswahl anhand des Therapieziels, der Kommunikationsfähigkeit, der sensorischen Belastbarkeit, möglicher Intelligenzminderung (verminderter geistiger Leistungsfähigkeit) und der individuellen Präferenz; Gruppentherapie ist nicht grundsätzlich überlegen [LL1-LL3]
  • Stressmanagement – bei entsprechender Indikation Identifikation individueller Belastungsauslöser sowie Entwicklung alltagstauglicher Strategien zur Selbstregulation (Steuerung eigener Reaktionen), Erholung und Bewältigung [LL1]

Schule, Ausbildung und Arbeitsleben

  • Schulische Unterstützung – klar strukturierte Aufgaben, visualisierte Arbeitsabläufe, vorhersehbare Übergänge, Rückzugsmöglichkeiten und angemessene Berücksichtigung sensorischer Belastungen [LL1, LL2]
  • Bewerbungs- und Berufsvorbereitung – bei Bedarf spezifisches Bewerbungstraining mit Rollenspielen, konkreten Übungen und Berücksichtigung der Passung zwischen individuellen Fähigkeiten und angestrebter Tätigkeit [LL1]
  • Unterstützte Beschäftigung – individuelle Arbeitsassistenz, strukturierte Einarbeitung, klare Zuständigkeiten, Unterstützung bei Selbstorganisation, Kommunikation und Umgang mit Vorgesetzten sowie Anpassung von Arbeitsplatz, Arbeitsabläufen, Pausen und Arbeitszeiten [LL1, LL3]
  • Information des Arbeitgebers – Beratung von Vorgesetzten oder Kollegen nur nach Abstimmung mit und unter Einbeziehung der betroffenen Person [LL1]
  • Berufliche Rehabilitation – bei Arbeitslosigkeit oder drohender Erwerbsunfähigkeit individuelle Prüfung eines an die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Stärken der betroffenen Person angepassten Rehabilitations- oder Unterstützungsangebots [LL1]

Komplementäre Behandlungsmethoden

  • Musiktherapie – eine aktualisierte Cochrane-Übersichtsarbeit fand unmittelbar nach Behandlungsende Hinweise auf eine globale Verbesserung sowie eine geringe Verbesserung der Lebensqualität. Ob soziale Interaktion sowie verbale (sprachliche) oder nonverbale Kommunikation (nichtsprachliche Verständigung) verbessert werden, bleibt aufgrund niedriger bis sehr niedriger Evidenzsicherheit unklar [6]. Musiktherapie kann bei individueller Zielsetzung ergänzend erwogen werden, soll aber evidenzbasierte psychosoziale oder kommunikative Interventionen nicht ersetzen [LL1, 6].
  • Sensorische Integrationstherapie nach Ayres, Reittherapie und andere tiergestützte Verfahren – nicht als autismusspezifische Behandlung zur Verbesserung der sozialen Interaktion, Kommunikation oder adaptiven Fertigkeiten empfohlen. Eine individuell gewünschte Nutzung als Freizeitaktivität ist davon zu unterscheiden [LL1, 1].
  • Auditorisches Integrationstraining und vergleichbare Klangtherapien – mangels Wirksamkeitsnachweises nicht empfohlen [LL1, 8]
  • Isolierte Computer- oder Tablet-Trainings – nicht als alleinige autismusspezifische Therapie empfohlen. Verbesserungen unmittelbar trainierter Einzelfertigkeiten lassen sich nicht zuverlässig auf die soziale Interaktion, Kommunikation oder Sprache im Alltag übertragen [LL1, 2].
  • Nahrungsergänzungsmittel, spezielle Diäten und andere komplementäre Verfahren – eine Umbrella-Review von 2025 fand für keine der untersuchten komplementären, alternativen oder integrativen Behandlungen eine Evidenz hoher Qualität für eine Wirksamkeit auf Kern- oder Begleitsymptome der Autismus-Spektrum-Störung. Zudem wurde die Sicherheit dieser Verfahren häufig unzureichend untersucht [7]. Gluten- oder caseinfreie Diäten sollen ohne gesicherte medizinische Indikation, z. B. Zöliakie (glutenbedingte Erkrankung des Dünndarms), Nahrungsmittelallergie (allergische Reaktion auf Lebensmittel) oder nachgewiesene Unverträglichkeit, nicht zur Behandlung der Autismus-Spektrum-Störung eingesetzt werden [LL1, LL2].
  • Nicht anzuwendende Verfahren – Sekretin, Chelattherapie und hyperbare Sauerstofftherapie sollen wegen fehlender Wirksamkeit und möglicher erheblicher gesundheitlicher Risiken nicht zur Behandlung einer Autismus-Spektrum-Störung eingesetzt werden [LL1-LL3].

Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht nicht.

Organisationen und Selbsthilfegruppen

  • autismus Deutschland e. V. – Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Autismus
    Rothenbaumchaussee 15
    20148 Hamburg
    Telefon: 040 5115604
    Fax: 040 5110813
    E-Mail: info@autismus.de
    Internet: www.autismus.de
    Über die Internetseite können Regionalverbände, Beratungsstellen, Therapiezentren und weitere wohnortnahe Angebote gesucht werden.

Literatur

  1. Hyman SL, Levy SE, Myers SM, et al.: Identification, Evaluation, and Management of Children With Autism Spectrum Disorder. Pediatrics. 2020;145(1):e20193447. doi: 10.1542/peds.2019-3447
  2. Sandbank M, Bottema-Beutel K, Crowley LaPoint S, et al.: Autism intervention meta-analysis of early childhood studies (Project AIM): updated systematic review and secondary analysis. BMJ. 2023;383:e076733. doi: 10.1136/bmj-2023-076733. Korrektur: BMJ. 2026;393:s887. doi: 10.1136/bmj.s887
  3. Zhao X, Kuo F, Chen X, et al.: Parent-Mediated Interventions for ASD Under 3 Years: A Systematic Review, Meta Analysis, and Moderator Analyses. J Autism Dev Disord. 2025; online 13. Mai. doi: 10.1007/s10803-025-06845-5
  4. Cheng WM, Smith TB, Butler M, et al.: Effects of Parent-Implemented Interventions on Outcomes of Children with Autism: A Meta-Analysis. J Autism Dev Disord. 2023;53(11):4147-4163. doi: 10.1007/s10803-022-05688-8
  5. Meza N, Rojas V, Escobar Liquitay CM, et al.: Non-pharmacological interventions for autism spectrum disorder in children: an overview of systematic reviews. BMJ Evid Based Med. 2023;28(4):273-282. doi: 10.1136/bmjebm-2021-111811
  6. Geretsegger M, Fusar-Poli L, Elefant C, et al.: Music therapy for autistic people. Cochrane Database Syst Rev. 2022;5(5):CD004381. doi: 10.1002/14651858.CD004381.pub4
  7. Gosling CJ, Boisseleau L, Solmi M, et al.: Complementary, alternative and integrative medicine for autism: an umbrella review and online platform. Nat Hum Behav. 2025;9(12):2610-2619. doi: 10.1038/s41562-025-02256-9
  8. Sinha Y, Silove N, Hayen A, Williams K: Auditory integration training and other sound therapies for autism spectrum disorders (ASD). Cochrane Database Syst Rev. 2022;3:CD003681. doi: 10.1002/14651858.CD003681.pub3
  9. Ram K, Hill M, Stewart C, et al.: Organized sports-based interventions and motor outcomes in children diagnosed with autism spectrum disorder: A systematic review. Dev Med Child Neurol. 2026; online 22. Juli. doi: 10.1111/dmcn.70385

Leitlinien, Referenzwerte und Protokolle

  1. S3-Leitlinie: Autismus-Spektrum-Störungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter. Teil 2: Therapie (AWMF-Registernummer: 028-047), Stand: Mai 2021; Gültigkeit abgelaufen am 23.03.2026. Langfassung [LL1]
  2. National Institute for Health and Care Excellence (NICE): Autism spectrum disorder in under 19s: support and management. Clinical Guideline CG170, 2013; last updated 14.06.2021; reviewed 23.07.2026. Leitlinie [LL2]
  3. National Institute for Health and Care Excellence (NICE): Autism spectrum disorder in adults: diagnosis and management. Clinical Guideline CG142, 2012; last updated 14.06.2021; reviewed 23.07.2026. Leitlinie [LL3]