Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Weitere Therapie
Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Allgemeine Maßnahmen

  • Tragen eines gut sitzenden BHs
  • Nikotinrestriktion (Verzicht auf Tabakkonsum)
  • Verzicht auf Alkoholkonsum
  • Begrenzter Koffeinkonsum (max. 240 mg Koffein pro Tag; das entspricht 2 bis 3 Tassen Kaffee bzw. 4 bis 6 Tassen grünen/schwarzen Tee)
  • Überprüfung der Dauermedikation wg. möglicher Auswirkung auf die vorhandene Krankheit
  • Genügend Schlaf
  • Vermeidung psychosozialer Belastungen:
    • Psychische Faktoren – Frauen mit neurotischen Reaktionen neigen eher zu einem prämenstruellen Syndrom

Ernährungsmedizin

  • Ernährungsberatung auf der Grundlage einer Ernährungsanalyse
  • Ernährungsempfehlungen gemäß einem Mischköstler unter Berücksichtigung der vorliegenden Erkrankung. Das bedeutet u. a.:
    • täglich insgesamt 5 Portionen frisches Gemüse und Obst (≥ 400 g; 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst)
    • ein- bis zweimal pro Woche frischen Seefisch, d. h. fette Meeresfische (Omega-3-Fettsäuren) wie Lachs, Hering, Makrele
    • ballaststoffreiche Ernährung (Vollkornprodukte, Gemüse)
  • Beachtung folgender ernährungsmedizinischer Empfehlungen:
    • fettarm, natriumarm, kohlenhydratreich
    • meiden von methylxanthinhaltigen Lebensmitteln (Kaffee, Tee, Schokolade) [diese können den Östrogenspiegel erhöhen und eine Mastodynie (zyklusabhängige Spannungsgefühle in den Brüsten bzw. Brustschmerzen) verstärken]
  • Auswahl geeigneter Lebensmittel auf Grundlage der Ernährungsanalyse
  • Siehe auch unter "Therapie mit Mikronährstoffen (Vitalstoffe)" – Einnahme eines geeigneten Nahrungsergänzungsmittels
  • Detaillierte Informationen zur Ernährungsmedizin erhalten Sie von uns

Sportmedizin

  • Ausdauertraining (Cardiotraining) und Krafttraining (Muskeltraining)
  • Erstellung eines Fitness- bzw. Trainingsplans mit geeigneten Sportdisziplinen auf der Grundlage eines medizinischen Checks (Gesundheitscheck bzw. Sportlercheck)
  • Detaillierte Informationen zur Sportmedizin erhalten Sie von uns.

Psychotherapie

  • Entspannungstechniken
  • ggf. Psychotherapie (ggf. psychotherapeutische MitbehandlungI
  • Detaillierte Informationen zur Psychosomatik (inkl. Stressmanagement) erhalten Sie von uns.

Komplementäre Behandlungsmethoden

  • Akupunktur
  • Homöopathie
  • Phytotherapie insbesondere mit Mönchspfeffer (Agnus castus)

Organisationen und Selbsthilfegruppen

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)
    Postfach 91 01 52, D-51071 Köln
    Telefon: 0221-89920, Fax: 0221-8992300 E-Mail: poststelle@bzga.de, Internet: www.bzga.de

Falls Sie sich zu weiteren möglichen Therapiemaßnahmen informieren möchten, geben Sie in die Suche des DocMedicus Gesundheitsportals die jeweilige Krankheit ein und klicken auf "Enter". Das Ergebnis der Suche ist u. a. eine Trefferliste zur Kategorie "Therapie".

Literatur

  1. Verma RK, Chellappan DK, Pandey AK.: Review on treatment of premenstrual syndrome: from conventional to alternative approach. J Basic Clin Physiol Pharmacol. 2014 Mar 12. pii: /j/jbcpp-ahead-of-print/jbcpp-2013-0072/jbcpp-2013-0072.xml. doi: 10.1515/jbcpp-2013-0072
  2. Jang SH, Kim DI, Choi MS.: Effects and treatment methods of acupuncture and herbal medicine for premenstrual syndrome/premenstrual dysphoric disorder: systematic review. BMC Complement Altern Med. 2014 Jan 10;14:11. doi: 10.1186/1472-6882-14-11.
     
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