Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Ursachen
Gebärmutterentzündung (Endometritis)

Pathogenese (Krankheitsentstehung)

Es handelt sich um eine aszendierende (aufsteigende) Infektion. Ein offener Cervikalkanal (Gebärmutterhalskanal), Sekret oder Blut als Keimstraße und ein durch Menstruation, Abort, Wochenbett, intrauterinen Eingriff, Intrauterinpessar (IUP) u. a. verletztes Endometrium sind die Grundlage für die Infektion. Ist nur die Zona functionalis des Endometriums betroffen, kann die Entzündung mit der Abstoßung bei der nächsten Menstruation ausheilen. Ist die Zona basalis mitbetroffen, persistiert die Entzündung, es entsteht meist eine Endomyometritis Entzündung von Gebärmutterschleimhaut und Muskulatur). Die deszendierende (absteigende) oder hämatogene ("Verbreitung auf dem Blutwege") Entzündung ist möglich, aber selten, und betrifft in erster Linie die Endometritis tuberculosa (durch eine Tuberkulose-bedingte Gebärmutterentzündung).

Ätiologie (Ursachen)

Verhaltensbedingte Ursachen

  • Geschlechtsverkehr
  • Promiskuität (häufig wechselnde Geschlechtspartner)
  • Sexualpraktiken
  • Übertriebene Intimhygiene

Krankheitsbedingte Ursachen

  • Sexuell übertragbare Infektionen wie Chlamydien, Gonorrhoe (Tripper), HIV-Infektion und Aids, Syphilis (Lues), Ulcus molle (weicher Schanker)

  Operationen

  • Operationen im Bereich des Dammes, der Vagina (Scheide), der Cervix (Gebärmutterhals), intrauterine Eingriffe

 Weitere Ursachen 

  • Abort
  • Geburt
  • Intrauterinpessar ("Spirale")
  • Schwangerschaft
  • Unterleibsunterkühlung
     
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