www.dgf-tv.de
Prävention
Brustkrebs - Mammakarzinom

Zur Prävention von Brustkrebs muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden.

Modifizierbare – durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren
  • Fettreiche Ernährung mit hohem Fleischkonsum
  • Adipositas – Übergewicht – 2-3fach erhöhtes Risiko [2]
  • Alkohol– (mehr als 15 g pro Tag) und Tabakkonsum
  • Späte erste Gravidität (Schwangerschaft) – nach dem 30. Lebensjahr – circa 3fach erhöhtes Risiko [2]
  • Kinderlosigkeit 1,5-2,3fach erhöhtes Risiko [2]
  • Kurze Stillzeit – je kürzer die Stillzeit, desto höher das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Dieses ergab eine Metastudie [1]
Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen
  • Mastopathie häufigste Brusterkrankung zwischen dem 35. und 50. Lebensjahr, geht mit zystischen beziehungsweise fein- oder grobknotigen Veränderungen des Brustgewebes einher. Als Ursache wird ein Hyperöstrogenismus Überschuss des Hormons Östrogen – angenommen.
    Eine geeignete diagnostische Methode ist beispielsweise die Mamma-Sonographie
    Ultraschall der Brustdrüse. Das Brustkrebsrisiko ist bei der Mastopathie circa um den Faktor 2 erhöht [2]

Medikamente

  • Übersteigerte Östrogenbehandlung z.B. Hormonersatztherapie über mehr als fünf Jahre
  • Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft erhöht die Einnahme der Pille zur Empfängnisverhütung das Risiko an Brustkrebs zu erkranken – noch nicht vollständig wissenschaftlich erforscht – nur um den Faktor 1,2 bis 1,5 bei einer Einnahme von mehr als fünf Jahren [2]
Röntgenstrahlen
  • Exposition gegenüber ionisierender Strahlung

Literatur
  1. Collaborative Group on Hormonal Factors in Breast Cancer.
    Breast cancer and breastfeeding: collaborative reanalysis of individual data from 47 epidemiological studies in 30 countries, including 50302 women with breast cancer and 96973 women without the disease. Lancet 2002 (20. Juli); 360: 187-95
  2. Stauber und Weyerstahl
    Gynäkologie und Geburtshilfe
    Thieme/MLP Verlag 2005
  3. Sheila Seal, Deborah Thompson, Anthony Renwick, Anna Elliott et al.
    Truncating mutations in the Fanconi anemia J gene BRIP1 are low-penetrance breast cancer susceptibility alleles.
    Nature Genetics (08 Oct 2006) (ePub)
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
Suchen im
Gesundheits-Lexikon

 
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
 
Anzeige Vitalstoffe für Frauengesundheit
ArztOnline.jpg
 
 
DocMedicus                          
Gesundheitsportal

Unsere Partner