Bei der Mastitis unterscheidet man eine bakterielle und eine nicht-bakterielle Form.
Bei der bakteriellen Form gelangen die Erreger – vor allem Keime wie Staphylokokkus aureus oder Staphylokokkus epidermidis – durch die einzelnen Kanäle der Brustdrüse ins Gewebe und führen dort zu einer Entzündung.
Bei der nicht-bakteriellen Form liegt eine Hyperprolaktinämie vor, die wiederum zu einem Milchstau führt, der die Entzündung auslöst.
Biographische Ursachen
- Weibliches Geschlecht
- Geschlechtsreife
Verhaltensbedingte Ursachen
- Ungenügende Hygiene beim Stillen
Krankheitsbedingte – behandelbare – Ursachen
- Aktinomykose – chronische Pilzinfektion
- Galaktorrhoe – Milchfluss ohne das eine Schwangerschaft stattgefunden hat
- Hohlwarzen
- Hyperprolaktinämie – erhöhte Prolaktin-Werte im Blut (Hormon, welches unter anderem das Brustdrüsenwachstum und die Milchsekretion fördert)
- Lepra – chronische tropische Infektionskrankheit
- Makromastie – übermäßige Größe der Brust
- Mammaverletzungen – Verletzungen der Brust
- Mastodynie – Spannungsgefühl der Brust
- Mastopathie – Veränderungen der Brustdrüse
- Sarkoidose (M.Besnier-Boeck-Schaumann) – entzündliche Systemerkrankung, die vor allem die Haut, die Lunge und Lymphknoten betrifft
- Syphilis – sexuell-übertragbare Infektionskrankheit
- Tuberkulose – Schwindsucht; bakterielle Infektion, die sich vor allem in der Lunge abspielt
- Typhus – Infektionskrankheit mit schweren Durchfällen
Medikamente
- Tranquilizer – Beruhigungsmittel wie beispielsweise Diazepam
- Östrogenbetonte Ovulationshemmer (Empfängnisverhütungsmittel)
- Sexualsteroiddepotpräparate – Kombination weiblicher Geschlechtshormone, die vor allem bei klimakterischen Beschwerden (Wechseljahre)
Sonstige Ursachen
- Stillen
- Abgelaufene Stillperiode












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