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Prävention
Mastitis - Brustdrüsenentzündung

Zur Prävention der Mastitis muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden

Modifizierbare, das heißt beeinflussbare Risikofaktoren

  • Ungenügende Hygiene beim Stillen

Behandelbare Erkrankungen

  • Aktinomykose – chronische Pilzinfektion
  • Galaktorrhoe – Milchfluss ohne das eine Schwangerschaft stattgefunden hat
  • Hohlwarzen
  • Hyperprolaktinämie – erhöhte Prolaktin-Werte im Blut (Hormon, welches das Brustdrüsenwachstum und die Milchsekretion fördert)
  • Lepra – chronische tropische Infektionskrankheit
  • Makromastie – übermäßige Größe der Brust
  • Mammaverletzungen – Verletzungen der Brust
  • Mastodynie – Spannungsgefühl der Brust
  • Mastopathie – Veränderungen der Brustdrüse
  • Sarkoidose (M.Besnier-Boeck-Schaumann)entzündliche Systemerkrankung, die vor allem die Haut, die Lunge und Lymphknoten betrifft
  • Syphilis – sexuell-übertragbare Infektionskrankheit
  • Tuberkulose – Schwindsucht; bakterielle Infektion, die sich vor allem in der Lunge abspielt
  • Typhus – Infektionskrankheit mit schweren Durchfällen

Medikamenteneinnahme so weit wie möglich reduzieren

  • Tranquilizer – Beruhigungsmittel wie beispielsweise Diazepam
  • Östrogenbetonte Ovulationshemmer (Empfängnisverhütungsmittel)[1]
  • Sexualsteroiddepotpräparate – Kombination weiblicher Geschlechtshormone, die vor allem bei klimakterischen Beschwerden (Wechseljahre) [1]


Literatur

  1. M Stauber, T Weyerstahl
    Gynäkologie und Geburtshilfe
    Theime Verlag Stuttgart 2005
     
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