Fehlernährung – Medikamentöse Therapie

  • Bedarfsgerechte Versorgung: Ausgleich einer quantitativen Unterversorgung mit Energie und Protein sowie gezielte Behandlung qualitativer Nährstoffdefizite; bei Überversorgung Begrenzung der überschüssigen Zufuhr.
  • Vermeidung von Komplikationen: insbesondere Anämie (Blutarmut), neurologischen Schäden (Schäden am Nervensystem), Störungen des Knochenstoffwechsels (Störungen des Knochenauf- und -abbaus) und Refeeding-Syndrom (gefährliche Stoffwechselveränderungen beim Wiederbeginn der Ernährung).
  • Ursachenbehandlung: Behandlung auslösender Erkrankungen und Überprüfung von Arzneimitteln, die Nahrungsaufnahme, Resorption (Aufnahme von Nährstoffen aus dem Darm) oder Nährstoffverluste beeinflussen.

Therapieempfehlungen

  • Qualitative Defizite: Ein Mangel einzelner Nährstoffe kann auch bei ausreichender Energiezufuhr und bei Adipositas (krankhaftem Übergewicht) vorliegen. Die Substitution richtet sich nach Ernährungsanamnese, klinischem Befund, geeigneten Laboruntersuchungen und Ursache des Mangels. Entzündungen können die Interpretation von Nährstoffkonzentrationen erschweren [LL1].
  • Quantitative Unterversorgung: Eine unzureichende Energie- oder Proteinzufuhr erfordert eine individualisierte Ernährungstherapie, gegebenenfalls einschließlich medizinischer Trinknahrung sowie enteraler oder parenteraler Ernährung. Vitamin- und Mineralstoffpräparate ersetzen diese nicht. Ein Nutzen individualisierter Ernährungsunterstützung wurde bei stationären internistischen Risikopatienten gezeigt [1, LL2].
  • Überversorgung: Energieüberschuss und die übermäßige Zufuhr einzelner Nährstoffe unterscheiden. Nicht indizierte Präparate absetzen beziehungsweise reduzieren; mögliche Intoxikationen (Vergiftungen) gezielt abklären. Eine Adipositasmedikation setzt eine eigenständige Indikationsstellung voraus; siehe „Adipositas/Medikamentöse Therapie“ [LL1, LL6].
  • Keine pauschale Mikronährstofftherapie: Breite Kombinationen, hoch dosierte Antioxidanzien und routinemäßige Infusionen sind keine allgemeine Behandlung der Fehlernährung. Davon zu unterscheiden ist die bedarfsgerechte vollständige Nährstoffversorgung bei künstlicher Ernährung oder eine zeitlich begrenzte kombinierte Gabe bei hohem Refeeding-Risiko [LL1, LL2].
  • Indikation vor Therapiebeginn sichern: Soweit möglich diagnostische Blutentnahme vor der ersten Gabe. Bei Verdacht auf eine Wernicke-Enzephalopathie (Erkrankung des Gehirns durch Vitamin-B1-Mangel) oder einen Vitamin-B12-Mangel mit neurologischen Ausfällen darf die Behandlung nicht auf Laborergebnisse warten [LL1, LL3].
  • Keine routinemäßigen Appetitstimulanzien: Glucocorticoide, Gestagene und Cannabinoide behandeln die allgemeine Fehlernährung nicht ursächlich. Besondere palliative Situationen (Situationen, in denen die Linderung von Beschwerden bei einer nicht heilbaren Erkrankung im Vordergrund steht) werden unter „Kachexie/Medikamentöse Therapie“ behandelt.

Wirkstoffe (Hauptindikationen)

Die folgenden Dosierungen gelten für Erwachsene. Auswahl, Dauer und Applikationsweg richten sich nach Mangelursache, Schweregrad, Organfunktion und jeweiliger Fachinformation. Für Kinder, Schwangerschaft sowie komplexe Resorptionsstörungen gelten gesonderte Empfehlungen.

Vitamin-B12-Präparate

Wirkstoff Besonderheiten
Cyanocobalamin Bei neurologischer Symptomatik oder perniziöser Anämie (Blutarmut infolge einer autoimmunbedingten Vitamin-B12-Aufnahmestörung) initial parenterale Behandlung; Präparat und Injektionsschema gesondert festlegen. Bei irreversibler Ursache ist eine dauerhafte Substitution erforderlich [LL3, FI1].
  • Wirkweise: Ersatz des für Blutbildung und Nervenfunktion erforderlichen Vitamins.
  • Indikation: gesicherter Vitamin-B12-Mangel; bei dringendem klinischem Verdacht gegebenenfalls sofortiger Behandlungsbeginn. Eine fehlende Anämie schließt den Mangel nicht aus [LL3].
  • Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen Wirkstoff oder Präparatebestandteile; Cyanocobalamin insbesondere bei bestehender oder drohender Leberscher Optikusatrophie (erblich bedingter Schädigung des Sehnervs) nicht anwenden [FI1].
  • Nebenwirkungen: insbesondere Überempfindlichkeitsreaktionen und akneiforme Hautreaktionen (akneähnliche Hautveränderungen); bei schwerer Anämie zu Behandlungsbeginn auf Kaliumabfall achten.

Folsäurepräparate

Wirkstoff Besonderheiten
Folsäure Vitamin-B12-Mangel vorher ausschließen oder gleichzeitig ausreichend behandeln. Wechselwirkungen mit Antiepileptika und Folatantagonisten berücksichtigen [LL1].
  • Wirkweise: Ersatz des für Zellteilung und Blutbildung notwendigen Folats.
  • Indikation: gesicherter Folatmangel, der durch Ernährung allein nicht ausreichend korrigiert werden kann.
  • Kontraindikationen: Überempfindlichkeit; keine isolierte Behandlung einer ungeklärten megaloblastären Anämie (Blutarmut mit vergrößerten roten Blutkörperchen) ohne Abklärung eines Vitamin-B12-Mangels.
  • Nebenwirkungen: selten Überempfindlichkeitsreaktionen und gastrointestinale Beschwerden (Magen-Darm-Beschwerden). Eine unkritische Monotherapie kann die hämatologischen Zeichen (Veränderungen des Blutbildes) eines Vitamin-B12-Mangels verdecken, während neurologische Schäden fortschreiten.

Eisenpräparate

Wirkstoff Besonderheiten
Eisen(II)-Salze, beispielsweise Eisen(II)-sulfat Hb-Ansprechen innerhalb von 2-4 Wochen prüfen; bei Eisenmangelanämie (Blutarmut durch Eisenmangel) meist etwa 3 Monate über die Hb-Normalisierung hinaus behandeln [LL4].
Intravenöse Eisenpräparate Bei ungeeigneter, unwirksamer oder nicht verträglicher oraler Therapie beziehungsweise dringlichem Substitutionsbedarf. Keine allgemeine Behandlung von Erschöpfung oder Muskelverlust [LL4].
  • Wirkweise: Auffüllung der Eisenspeicher und Bereitstellung von Eisen für die Hämoglobinsynthese (Bildung des roten Blutfarbstoffs).
  • Indikation: bestätigter Eisenmangel mit behandlungsbedürftiger Ausprägung, insbesondere Eisenmangelanämie. Blutverluste und andere Ursachen parallel abklären; Ferritin im Zusammenhang mit Transferrinsättigung und Entzündung beurteilen [LL4].
  • Kontraindikationen: Eisenüberladung, Anämie ohne Eisenmangel, präparatespezifische Überempfindlichkeit; intravenös zusätzlich die jeweiligen Anwendungsbeschränkungen beachten.
  • Nebenwirkungen: oral Übelkeit, Bauchschmerzen, Obstipation (Verstopfung) oder Diarrhoe (Durchfall); intravenös Infusions- und Überempfindlichkeitsreaktionen sowie präparateabhängig Hypophosphatämie (zu niedriger Phosphatwert im Blut).

Vitamin-D-Präparate

Wirkstoff Besonderheiten
Colecalciferol Keine tägliche Einnahme der genannten Wochendosis. Verlauf anhand von 25-OH-Vitamin D, Calcium und Nierenfunktion beurteilen; weitere Vitamin-D- und Calciumquellen berücksichtigen [FI2].
  • Wirkweise: Unterstützung der Calcium- und Phosphathomöostase (Gleichgewicht im Calcium- und Phosphathaushalt) sowie der Knochenmineralisation (Einlagerung von Mineralstoffen in die Knochen).
  • Indikation: klinisch relevanter Vitamin-D-Mangel; keine pauschale hochdosierte Behandlung allein aufgrund der Diagnose Fehlernährung.
  • Kontraindikationen: insbesondere Hypercalcaemie (zu hoher Calciumwert im Blut), Hypercalciurie (übermäßige Calciumausscheidung im Urin) und Hypervitaminose D (Vitamin-D-Überdosierung); beim genannten Präparat außerdem unter anderem Nierensteine, schwere Nierenfunktionsstörungen sowie Erdnuss- oder Sojaallergie [FI2].
  • Nebenwirkungen: bei Überdosierung insbesondere Hypercalcaemie, Hypercalciurie und Nierenschädigung; Wechselwirkungen unter anderem mit Thiaziden und Herzglykosiden beachten.

Zinkpräparate

Wirkstoff Besonderheiten
Zink, beispielsweise als Zinkorotat Nur bei gesichertem, durch übliche Ernährung nicht ausreichend behebbarem Zinkmangel. Bei längerfristiger Anwendung Kupfer kontrollieren; Einnahmeabstände zu interagierenden Arzneimitteln beachten [FI3].
  • Wirkweise: Ersatz eines für zahlreiche Enzyme und Gewebefunktionen erforderlichen Spurenelements.
  • Indikation: klinisch und diagnostisch gesicherter Zinkmangel; ein isoliert erniedrigter Wert während einer Entzündung begründet nicht automatisch eine Substitution [LL1].
  • Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen Wirkstoff oder Präparatebestandteile.
  • Nebenwirkungen: gastrointestinale Beschwerden; bei längerer höher dosierter Einnahme Kupfermangel. Verminderte Resorption unter anderem von Tetracyclinen und Fluorchinolonen möglich [FI3].

Wirkstoffe (Nebenindikationen)

Thiamin und Elektrolyte bei Refeeding-Risiko

Nach längerer ausgeprägter Unterversorgung kann die Wiederaufnahme der Ernährung lebensbedrohliche Stoffwechselverschiebungen auslösen. Besonders gefährdet sind beispielsweise Patienten mit sehr niedrigem Körpergewicht, erheblichem Gewichtsverlust, mehr als 10 Tagen nahezu fehlender Nahrungsaufnahme oder bereits erniedrigtem Kalium, Magnesium oder Phosphat [LL2, LL5].

Wirkstoff Besonderheiten
Thiamin Bei unzuverlässiger enteraler Aufnahme parenterale Gabe nach klinischem Protokoll. Eine vermutete Wernicke-Enzephalopathie erfordert eine eigenständige hochdosierte intravenöse Akuttherapie [LL2].
Kalium-, Magnesium- und Phosphatpräparate Keine feste ambulante Standarddosis. Bei schweren Defiziten überwachte intravenöse Korrektur; bei schwer erniedrigten Werten Energiezufuhr bis zur Korrektur zurückstellen beziehungsweise reduzieren [LL5].
  • Wirkweise: Thiamin ermöglicht den regelrechten Kohlenhydratstoffwechsel; Elektrolyte stabilisieren neuromuskuläre und kardiale Funktionen (Funktionen von Nerven, Muskeln und Herz).
  • Indikation: hohes Refeeding-Risiko beziehungsweise manifeste Elektrolytdefizite (bestehender Mangel an wichtigen Mineralsalzen). Hier kann zusätzlich eine zeitlich begrenzte vollständige Vitamin- und Spurenelementversorgung erforderlich sein [LL2].
  • Kontraindikationen: präparatespezifische Überempfindlichkeit; Elektrolyte nicht bei entsprechenden erhöhten Werten verabreichen. Bei eingeschränkter Nierenfunktion besteht ein erhöhtes Akkumulationsrisiko.
  • Nebenwirkungen: parenterales Thiamin selten schwere Überempfindlichkeitsreaktionen; Elektrolyte bei zu schneller oder übermäßiger Gabe unter anderem Herzrhythmusstörungen und gefährliche Konzentrationsanstiege.

Beachte

  • Überwachung: Bei Refeeding-Risiko vor Beginn und initial mindestens täglich Kalium, Magnesium und Phosphat kontrollieren; bei hohem Risiko können Kontrollen alle 12 Stunden erforderlich sein. Zusätzlich Glucose, Flüssigkeitsbilanz und klinischen Verlauf überwachen. Die Energiezufuhr unter fachkundiger Betreuung schrittweise anpassen [LL2, LL5].
  • Therapieerfolg: klinische Beschwerden, Funktionsfähigkeit und geeignete Laborparameter kontrollieren; bei ausbleibendem Ansprechen Adhärenz, Diagnose, Blutverluste und Resorptionsstörungen überprüfen. Nach Ausgleich des Defizits Dauertherapie nur bei fortbestehender Indikation.
  • Weitere Defizite: Calcium, Kupfer, Selen, Jod und weitere Vitamine nur nach spezifischer Indikationsstellung substituieren. Bei ausgeprägten Mängeln oder komplexen Erkrankungen gelten die jeweiligen krankheitsbezogenen Empfehlungen.
  • Einordnung des nachfolgenden Abschnitts: Die dort aufgeführten Präparate und Inhaltsstoffe begründen keine automatische Einnahmeempfehlung. Eine vollständige medizinische Ernährung, Nahrungsergänzung und gezielte Arzneimittelsubstitution haben unterschiedliche Aufgaben.

Red Flags (Warnzeichen) bei Fehlernährung

  • Sofortige Abklärung: Bewusstseinsstörung, neue Verwirrtheit, Ataxie (Störung der Bewegungskoordination) oder Augenbewegungsstörungen bei ausgeprägter Unterversorgung; Verdacht auf Wernicke-Enzephalopathie.
  • Notfallzeichen beim Ernährungsaufbau: neu auftretende Dyspnoe (Atemnot), Ödeme (Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe), ausgeprägte Muskelschwäche, Herzrhythmusstörungen oder Krampfanfälle; Verdacht auf Refeeding-Syndrom.
  • Dringliche ärztliche Beurteilung: anhaltendes Erbrechen, fehlende Flüssigkeitsaufnahme, rascher unbeabsichtigter Gewichtsverlust, gastrointestinale Blutung (Blutung im Magen-Darm-Trakt) oder Verdacht auf eine Nährstoffintoxikation.

Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)

Geeignete diätetische Lebensmittel zur Versorgung mit Energie sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:

  • Vitamine (A, C, E, D3, K, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Folsäure, Biotin)
  • Mineralstoffe (Calcium, Chlorid, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor)
  • Spurenelemente (Chrom, Eisen, Fluorid, Jod, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink)
  • Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Alpha-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA); Omega-6-Fettsäuren: Linolsäure)
  • Weitere Vitalstoffe (Fruchtsäuren – Citrat (gebunden in Magnesium-, Kalium- und Calciumcitrat))

Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.

Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.

Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.

Abkürzungen

  • 25-OH-Vitamin D: 25-Hydroxyvitamin D
  • ALA: Alpha-Linolensäure
  • ASPEN: American Society for Parenteral and Enteral Nutrition
  • AWMF: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
  • CG: Clinical Guideline
  • DHA: Docosahexaensäure
  • EPA: Eicosapentaensäure
  • ESPEN: European Society for Clinical Nutrition and Metabolism
  • et al.: et alii, und andere
  • FI: Fachinformation
  • Hb: Hämoglobin
  • I. E.: Internationale Einheiten
  • LL: Leitlinie
  • mg: Milligramm
  • NG: NICE Guideline
  • NICE: National Institute for Health and Care Excellence

Literatur

  1. Schuetz P, Fehr R, Baechli V et al.: Individualised nutritional support in medical inpatients at nutritional risk: a randomised clinical trial. Lancet. 2019;393:2312-2321. doi:10.1016/S0140-6736(18)32776-4.

Leitlinien

  1. Berger MM, Shenkin A, Dizdar OS et al.: ESPEN practical short micronutrient guideline. Clinical Nutrition. 2024;43:825-857. doi:10.1016/j.clnu.2024.01.030. Volltext [LL1]
  2. National Institute for Health and Care Excellence: Nutrition support for adults: oral nutrition support, enteral tube feeding and parenteral nutrition. Clinical guideline CG32; 2006, aktualisiert 2017. Empfehlungen [LL2]
  3. National Institute for Health and Care Excellence: Vitamin B12 deficiency in over 16s: diagnosis and management. NICE guideline NG239; 2024. Empfehlungen [LL3]
  4. Snook J, Bhala N, Beales ILP et al.: British Society of Gastroenterology guidelines for the management of iron deficiency anaemia in adults. Gut. 2021;70:2030-2051. doi:10.1136/gutjnl-2021-325210 [LL4]
  5. da Silva JSV, Seres DS, Sabino K et al.: ASPEN Consensus Recommendations for Refeeding Syndrome. Nutrition in Clinical Practice. 2020;35:178-195. doi:10.1002/ncp.10474 [LL5]
  6. S3-Leitlinie: Prävention und Therapie der Adipositas. (AWMF-Registernummer: 050-001), Oktober 2024, Version 5.0. Langfassung [LL6]

Fachinformationen

  1. B12 Ankermann 1.000 Mikrogramm überzogene Tabletten. Fachinformation [FI1]
  2. Dekristol 20.000 I. E. Weichkapseln. Fachinformation [FI2]
  3. Zinkorot 25 mg Tabletten. Fachinformation [FI3]