Strahlenerkrankung des Dünndarmes (Strahlenenteritis) – Medikamentöse Therapie
Therapieziele
- Verbesserung der Symptomatik: Reduktion von Diarrhoe (Durchfall), Stuhldrang und abdominellen Beschwerden (Beschwerden im Bauchraum).
- Rehydrierung (Ausgleich eines Flüssigkeitsmangels) und Elektrolytausgleich: Ausgleich bestehender Verluste und Vermeidung einer prärenalen Nierenfunktionsstörung (eingeschränkte Nierenfunktion durch unzureichende Nierendurchblutung).
- Erhaltung des Ernährungszustandes: Vermeidung beziehungsweise Behandlung von Malabsorption (unzureichender Aufnahme von Nährstoffen aus dem Darm) und Mangelernährung.
- Behandlung zusätzlicher Ursachen: Insbesondere Gallensäurediarrhoe (durch Gallensäuren verursachter Durchfall) und bakterielle Dünndarmfehlbesiedlung (übermäßige Besiedlung des Dünndarms mit Bakterien) bei chronischen Beschwerden.
Therapieempfehlungen
Die Behandlung richtet sich nach Schweregrad, akutem oder chronischem Verlauf und den zugrunde liegenden Funktionsstörungen. Die folgenden Dosierungen gelten für Erwachsene.
- Flüssigkeits- und Elektrolytersatz: Frühzeitige orale Rehydrierung bei ausreichender Trinkfähigkeit; bei schwerer Dehydratation (Austrocknung), Kreislaufinstabilität oder unzureichender oraler Aufnahme intravenöse Flüssigkeitsgabe und bedarfsgerechte Elektrolytsubstitution. Eine Gewichtsverlustschwelle von > 3 % ist keine Voraussetzung für den Behandlungsbeginn. [LL1, F1]
- Akute radiogene Diarrhoe (akuter strahlenbedingter Durchfall): Loperamid sollte bei unkompliziertem Verlauf eingesetzt werden. Bei fehlender Wirksamkeit sollte eine Behandlung mit eingestellter Opiumtinktur unter fachärztlicher Überwachung erfolgen. Bei fehlendem Ansprechen auf Loperamid oder Opiumtinktur kann Octreotid eingesetzt werden; die Anwendung bei Strahlenenteritis (strahlenbedingter Entzündung des Dünndarms) erfolgt außerhalb der Zulassung. [LL1, 2]
- Schwere Diarrhoe: Bei mindestens sieben zusätzlichen Stuhlgängen täglich gegenüber dem Ausgangswert, ausgeprägter Dehydratation oder weiteren Risikofaktoren ist eine stationäre Behandlung erforderlich. Eine frühzeitige Kombination aus Loperamid und Octreotid kann bei schwerer tumortherapiebedingter Diarrhoe erwogen werden. [LL1]
- Sulfasalazin: Keine routinemäßige Anwendung zur Prophylaxe oder als Standardtherapie der Strahlenenteritis. Eine Phase-III-Studie zur Prophylaxe unter Beckenbestrahlung zeigte keinen Nutzen; in der Zwischenanalyse trat eine Diarrhoe ab Grad 3 häufiger unter Sulfasalazin als unter Placebo auf (29 % versus 11 %). Diese Studie untersuchte die Prophylaxe und belegt keine Wirksamkeit zur Behandlung einer bereits bestehenden Strahlenenteritis. [1]
- Chronische Beschwerden: Gallensäurediarrhoe, bakterielle Dünndarmfehlbesiedlung, Kohlenhydratintoleranz (Unverträglichkeit bestimmter Zuckerarten) und gegebenenfalls exokrine Pankreasinsuffizienz (unzureichende Bildung von Verdauungsenzymen durch die Bauchspeicheldrüse) gezielt abklären und behandeln. Ein ausbleibendes Ansprechen auf Antidiarrhoika erfordert eine erneute Ursachenprüfung. [LL2]
- Gallensäurediarrhoe: Bei entsprechender Diagnose Behandlung mit einem Gallensäurebinder, beispielsweise Colestyramin. Bei ausgeprägtem Gallensäuremangel mit Steatorrhoe (Fettstuhl) kann die Bindung von Gallensäuren die Fettmalabsorption (unzureichende Aufnahme von Fetten aus dem Darm) verstärken. [LL2, F5]
- Bakterielle Dünndarmfehlbesiedlung: Zeitlich begrenzte Antibiotikatherapie bei gesicherter beziehungsweise hinreichend begründeter Diagnose; beispielsweise Rifaximin außerhalb der Zulassung. Keine routinemäßige Antibiotikagabe allein aufgrund einer Strahlenenteritis. [LL2, F6]
Wirkstoffe (Hauptindikation)
Glucose-Elektrolyt-Lösungen zur Rehydrierung
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Glucose, Natriumchlorid, Kaliumchlorid und Citrat als orale Rehydrationslösung | Vorgeschriebene Verdünnung genau einhalten. Bei schwerer Dehydratation oder fehlender Trinkfähigkeit intravenöse Rehydrierung. Präparatspezifische Gegenanzeigen beachten. [F1] |
- Wirkweise: Glucosegekoppelte Natriumresorption fördert die Aufnahme von Wasser; Ersatz verlorener Elektrolyte.
- Indikation: Diarrhoeassoziierter Flüssigkeits- und Elektrolytverlust bei erhaltener oraler Aufnahmefähigkeit.
- Kontraindikationen: Präparatspezifisch; beim angegebenen Präparat unter anderem Niereninsuffizienz (eingeschränkte Nierenfunktion), metabolische Alkalose (stoffwechselbedingte Störung mit zu hohem pH-Wert des Blutes), unstillbares Erbrechen, Bewusstseinstrübung beziehungsweise Schock (lebensbedrohliches Kreislaufversagen) bei schwerer Dehydratation und Monosaccharid-Malabsorption (unzureichende Aufnahme von Einfachzuckern aus dem Darm). Bei Darmverschluss keine orale Rehydrierung.
- Nebenwirkungen: Übelkeit und Erbrechen; bei fehlerhafter Zubereitung oder ungeeigneter Anwendung Elektrolytstörungen (Störungen des Salzhaushaltes) beziehungsweise Volumenüberlastung (zu große Flüssigkeitsmenge im Kreislauf). [F1]
Opioide Antidiarrhoika – Loperamid
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Loperamidhydrochlorid | Ziel: 1-2 geformte Stühle täglich. Bei fehlender Besserung einer akuten Diarrhoe nach 48 Stunden absetzen und erneut beurteilen. Bei Obstipation (Verstopfung), abdomineller Distension (Aufblähung des Bauches) oder Ileuszeichen (Anzeichen eines Darmverschlusses) sofort absetzen. [F2] |
- Wirkweise: Überwiegend peripher wirksamer μ-Opioidrezeptoragonist; vermindert Darmmotilität und Sekretion.
- Indikation: Symptomatische Behandlung einer unkomplizierten radiogenen Diarrhoe. [LL1]
- Kontraindikationen: Ileus (Darmverschluss) beziehungsweise Situationen, in denen eine Peristaltikhemmung zu vermeiden ist; akute Dysenterie (akute Darminfektion mit blutigem Durchfall) mit Blut im Stuhl und Fieber, akute Colitis ulcerosa (akute Phase einer chronisch-entzündlichen Dickdarmerkrankung), invasive bakterielle Enterokolitis (durch in die Darmwand eindringende Bakterien verursachte Entzündung von Dünn- und Dickdarm) und pseudomembranöse Kolitis (meist durch Clostridioides difficile verursachte Dickdarmentzündung); Alter < 2 Jahre. Altersgrenzen der Darreichungsform zusätzlich beachten.
- Nebenwirkungen: Obstipation, Übelkeit, Flatulenz (Blähungen), Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und Schwindel; selten Ileus oder Megakolon (starke Erweiterung des Dickdarms). Bei Überdosierung schwerwiegende Herzrhythmusstörungen einschließlich QT-Verlängerung und Torsade de pointes (besondere Form einer gefährlichen Herzrhythmusstörung). [F2]
Opioide Antidiarrhoika – eingestellte Opiumtinktur
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Eingestellte Opiumtinktur, entsprechend 10 mg Morphin/ml | Reserve bei unzureichender Wirkung anderer Antidiarrhoika. Fachärztliche Einstellung; niedrigste wirksame Dosis, möglichst kurze Behandlung. Enthält 33 Vol.-% Ethanol. [F3] |
- Wirkweise: Opioidrezeptoraktivierung mit Hemmung der intestinalen Motilität.
- Indikation: Schwere Diarrhoe bei Erwachsenen nach unzureichender Wirkung anderer Antidiarrhoika. [LL1, F3]
- Kontraindikationen: Unter anderem Opiatabhängigkeit (Abhängigkeit von Opiaten), Glaukom (grüner Star), schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörung, Delirium tremens (schwerer Verwirrtheitszustand bei Alkoholentzug), schwere Kopfverletzung, Risiko eines paralytischen Ileus (Darmverschluss durch Lähmung der Darmbewegungen), chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (dauerhafte Lungenerkrankung mit verengten Atemwegen), akutes Asthma (akute Atemwegsverengung bei Asthma), schwere Atemdepression (gefährliche Abschwächung der Atmung), Cor pulmonale (Belastung oder Schädigung des rechten Herzens durch eine Lungenerkrankung) und Stillzeit. Keine Anwendung unter 18 Jahren.
- Nebenwirkungen: Obstipation, Übelkeit, Sedierung, Atemdepression, Harnverhalt (Unfähigkeit, die gefüllte Harnblase zu entleeren) sowie Toleranz- und Abhängigkeitsentwicklung. Zentral dämpfende Begleitmedikation erhöht das Risiko schwerer Atemdepression; relevante Wechselwirkungen beachten. [F3]
Somatostatin-Analoga
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Octreotid, kurz wirksame Zubereitung | Bei Strahlenenteritis außerhalb der Zulassung. Die strahlentherapiespezifische randomisierte Studie verwendete 100 µg s.c. 3-mal täglich. Keine routinemäßige Prophylaxe mit Depot-Octreotid. [2, 3, LL1] |
- Wirkweise: Hemmung gastrointestinaler Sekretion und hormoneller Signalwege; Verminderung der intestinalen Motilität.
- Indikation: Refraktäre radiogene Diarrhoe (strahlenbedingter Durchfall, der auf die bisherige Behandlung nicht ausreichend anspricht) nach unzureichender Wirkung von Loperamid oder Opiumtinktur; bei schweren Verläufen individuell frühzeitig erwägen. Ein neuroendokriner Tumor (Tumor aus Zellen mit Eigenschaften von Nerven- und hormonbildenden Zellen) ist hierfür keine Voraussetzung. [LL1]
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit. Niereninsuffizienz ist bei subkutaner Anwendung keine pauschale Gegenanzeige und erfordert laut Fachinformation keine Dosisanpassung; bei Leberzirrhose (fortgeschrittener Vernarbung der Leber) kann eine Anpassung der Erhaltungsdosis erforderlich sein.
- Nebenwirkungen: Abdominalbeschwerden, Übelkeit, Diarrhoe oder Steatorrhoe, Hypo- (Unterzuckerung) beziehungsweise Hyperglykämie (Überzuckerung), Bradykardie (zu langsamer Herzschlag), Gallensteine und Reaktionen an der Injektionsstelle. Bei längerer Anwendung auch exokrine Pankreasinsuffizienz möglich. [F4]
Gallensäurebinder
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Colestyramin | Nur bei Gallensäurediarrhoe. Andere orale Arzneimittel bei möglicher Wechselwirkung mindestens 1 Stunde vorher oder 4 Stunden nachher einnehmen. [LL2, F5] |
- Wirkweise: Bindet Gallensäuren im Darmlumen und vermindert deren diarrhoeauslösende Wirkung im Kolon.
- Indikation: Gallensäurediarrhoe infolge strahlenbedingter ilealer Resorptionsstörung (gestörter Stoffaufnahme im letzten Abschnitt des Dünndarms).
- Kontraindikationen: Vollständiger Gallengangsverschluss, Darmverschluss und Überempfindlichkeit; weitere präparatspezifische Gegenanzeigen beachten.
- Nebenwirkungen: Obstipation, Flatulenz, Übelkeit und Bauchbeschwerden; verminderte Arzneimittelresorption und bei längerer Anwendung Mangel an fettlöslichen Vitaminen. Eine bestehende Steatorrhoe kann verstärkt werden. [F5]
Intestinal wirksame Antibiotika bei bakterieller Dünndarmfehlbesiedlung
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Rifaximin | Bei bakterieller Dünndarmfehlbesiedlung außerhalb der Zulassung in Deutschland. Kein allgemeines Behandlungsregime für Strahlenenteritis. [LL2, F6] |
- Wirkweise: Hemmung der bakteriellen RNA-Synthese; überwiegend lokale Wirkung im Darm.
- Indikation: Symptomatische bakterielle Dünndarmfehlbesiedlung, beispielsweise bei strahlenbedingter Dysmotilität (gestörten Darmbewegungen).
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen Rifaximin oder andere Rifamycine und intestinale Obstruktion (Darmverschluss). Bei schwerer Leberfunktionsstörung besondere Vorsicht.
- Nebenwirkungen: Übelkeit, Bauchschmerzen, Flatulenz, Diarrhoe, Kopfschmerzen und Hautreaktionen; Clostridioides-difficile-assoziierte Diarrhoe (durch das Bakterium Clostridioides difficile verursachter Durchfall) möglich. Schwere Hautreaktionen einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom (schwerer Haut- und Schleimhautreaktion mit Blasenbildung) und toxischer epidermaler Nekrolyse (lebensbedrohlicher Hautreaktion mit großflächiger Ablösung der Haut) wurden berichtet. [F6]
Beachte
- Therapiekontrolle: Stuhlfrequenz, Flüssigkeitsbilanz, Gewicht, Nierenfunktion und Elektrolyte bei relevanten Verlusten kontrollieren. Unter Octreotid zusätzlich Glucosewerte und Herzfrequenz berücksichtigen.
- Abgrenzung: Strahlenenteritis betrifft den Dünndarm; eine chronische hämorrhagische Strahlenproktopathie (lang anhaltende strahlenbedingte Schädigung des Enddarms mit Blutungen) erfordert eine gesonderte Behandlung. Sucralfat-Klysmen können bei ausgewählten Patienten mit rektalen Blutungen (Blutungen aus dem Enddarm) eingesetzt werden, sind aber keine Therapie der Dünndarm-Strahlenenteritis. [LL2]
- Strukturelle Komplikationen: Strikturen (narbige Verengungen), Fisteln (krankhafte Verbindungsgänge), Obstruktion und Perforation (Durchbruch der Darmwand) lassen sich durch Antidiarrhoika nicht beheben. Bei entsprechenden Beschwerden interdisziplinäre Abklärung; siehe auch „Weitere Therapie“. [LL2]
Red Flags (Warnzeichen) bei Strahlenenteritis
- Starke oder zunehmende Bauchschmerzen, Abwehrspannung (unwillkürliche Anspannung der Bauchmuskulatur), abdominelle Distension, Erbrechen oder fehlender Wind- und Stuhlabgang: Verdacht auf Obstruktion, Ischämie (unzureichende Durchblutung) oder Perforation; dringliche Abklärung.
- Fieber, Neutropenie (Mangel an bestimmten weißen Blutkörperchen) oder Kreislaufinstabilität: Infektiöse beziehungsweise neutropenische Enterokolitis (Entzündung von Dünn- und Dickdarm bei einem Mangel an bestimmten weißen Blutkörperchen) und Sepsis (lebensbedrohliche Organschädigung durch eine fehlregulierte Reaktion auf eine Infektion) ausschließen.
- Ausgeprägte Diarrhoe, Oligurie (stark verminderte Urinausscheidung), Hypotonie (niedriger Blutdruck) oder fehlende Trinkfähigkeit: Stationäre Behandlung und intravenöse Rehydrierung erwägen beziehungsweise veranlassen.
- Blut im Stuhl, relevante Anämie (Blutarmut) oder anhaltender Gewichtsverlust: Ursache abklären; Blutungen und neue Beschwerden nicht ungeprüft der Bestrahlung zuschreiben.
Supplemente
Geeignete diätetische Lebensmittel zur Versorgung mit Energie sollten die folgenden Mikronährstoffe (Vitalstoffe) enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3, K, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Folsäure, Biotin)
- Mineralstoffe (Calcium, Chlorid, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor)
- Spurenelemente (Chrom, Eisen, Fluorid, Jod, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink)
- Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Alpha-Linolensäure (ALA), Omega-6-Fettsäuren: Linolsäure)
- Weitere Vitalstoffe (probiotische Kulturen: Laktobazillen, Bifidobakterien)
Ggf. Einnahme eines geeigneten Nahrungsergänzungsmittels, z. B.:
- EUCELL Optima – Nahrungsergänzungsmittel für Energie | Muskeln | Knochen
- EUCELL Probiot Plus – Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der natürlichen Darmflora (mit 10 verschiedenen Kulturen in einer Anzahl von zwei Milliarden lebensfähigen Bakterien (= 2 x 109 KBE))
Abkürzungsverzeichnis
- ALA: Alpha-Linolensäure.
- AWMF: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften.
- doi: Digital Object Identifier; dauerhafte Kennung einer wissenschaftlichen Veröffentlichung.
- et al.: et alii; und weitere Autoren.
- Ggf.: gegebenenfalls.
- inkl.: inklusive.
- KBE: koloniebildende Einheiten.
- mg: Milligramm.
- ml: Milliliter.
- µg: Mikrogramm.
- QT: Zeitintervall zwischen dem Beginn der Q-Zacke und dem Ende der T-Welle im Elektrokardiogramm.
- RNA: Ribonukleinsäure.
- s.c.: subkutan; unter die Haut.
- Vol.-%: Volumenprozent.
- z. B.: zum Beispiel.
Literatur
- Miller RC, Petereit DG, Sloan JA, et al. N08C9 (Alliance): A Phase 3 Randomized Study of Sulfasalazine Versus Placebo in the Prevention of Acute Diarrhea in Patients Receiving Pelvic Radiation Therapy. Int J Radiat Oncol Biol Phys. 2016;95(4):1168-1174. doi: 10.1016/j.ijrobp.2016.01.063.
- Yavuz MN, Yavuz AA, Aydin F, Can G, Kavgaci H. The efficacy of octreotide in the therapy of acute radiation-induced diarrhea: a randomized controlled study. Int J Radiat Oncol Biol Phys. 2002;54(1):195-202. doi: 10.1016/S0360-3016(02)02870-5.
- Martenson JA, Halyard MY, Sloan JA, et al. Phase III, double-blind study of depot octreotide versus placebo in the prevention of acute diarrhea in patients receiving pelvic radiation therapy: results of North Central Cancer Treatment Group N00CA. J Clin Oncol. 2008;26(32):5248-5253. doi: 10.1200/JCO.2008.17.1546.
Leitlinien
- S3-Leitlinie: Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen. (AWMF-Registernummer: 032 - 054OL), Juni 2026, Version 2.1 Langfassung [LL1]
- Andreyev J, Adams R, Bornschein J, et al. British Society of Gastroenterology practice guidance on the management of acute and chronic gastrointestinal symptoms and complications as a result of treatment for cancer. Gut. 2025;74(7):1040-1067. doi: 10.1136/gutjnl-2024-333812. [LL2]
Fachinformation
- ELOTRANS, Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen. STADA. Stand: Mai 2025. Fachinformation [F1]
- Loperamid-ratiopharm 2 mg Filmtabletten, verschreibungspflichtige Zubereitung. ratiopharm. Stand: März 2022. Fachinformation [F2]
- Dropizol 10 mg/ml Tropfen zum Einnehmen, Lösung. Pharmanovia. Stand: Oktober 2024. Fachinformation [F3]
- Sandostatin 50 µg, 100 µg, 500 µg, Injektionslösung beziehungsweise Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung. Stand: Oktober 2024. Fachinformation [F4]
- Colestyramin-ratiopharm, Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen. ratiopharm. Stand: Februar 2021. Fachinformation [F5]
- XIFAXAN 550 mg Filmtabletten. Stand: Juli 2026. Fachinformation [F6]