Bauchtrauma (Abdominaltrauma) – Folgeerkrankungen

Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch ein Abdominaltrauma (Bauchtrauma) mitbedingt sein können:

Atmungssystem (J00-J99)

  • Akute respiratorische Insuffizienz (akute Atemschwäche) – kann bei schwerem Abdominaltrauma, Polytrauma (Mehrfachverletzung), massiver Blutung, Aspiration (Einatmen von Fremdmaterial), Thoraxbegleitverletzung (begleitende Brustkorbverletzung) oder abdominellem Kompartmentsyndrom (Bauchraum-Kompartmentsyndrom) mitbedingt werden [LL 1, LL 6]
  • Atelektasen (ungenügend belüftete Lungenabschnitte) – können durch schmerzbedingte Schonatmung, Zwerchfellhochstand (hochstehendes Zwerchfell), abdominelle Druckerhöhung (Druckerhöhung im Bauchraum), Immobilisation (Ruhigstellung) oder begleitende Thoraxverletzungen (Brustkorbverletzungen) mitbedingt werden [LL 1, LL 6]

Blut, blutbildende Organe – Immunsystem (D50-D90)

  • Akute posthämorrhagische Anämie (akute Blutarmut nach Blutverlust) – kann durch intraabdominelle Blutung (Blutung im Bauchraum), Verletzung parenchymatöser Organe (Verletzung von Organen mit Funktionsgewebe), Mesenterialgefäßverletzung (Verletzung von Darmaufhängegefäßen), retroperitoneale Blutung (Blutung hinter dem Bauchfell) oder Beckenbegleitverletzung (begleitende Beckenverletzung) mitbedingt werden [3, LL 1, LL 2, LL 3, LL 4, LL 5, LL 7]
  • Disseminierte intravasale Gerinnung (Gerinnungsstörung mit Blutgerinnseln in kleinen Gefäßen) beziehungsweise traumainduzierte Koagulopathie (unfallbedingte Gerinnungsstörung) – kann bei schwerem Abdominaltrauma mit hämorrhagischem Schock (Schock durch Blutverlust), Massivtransfusion (Gabe vieler Blutkonserven), Hypothermie (Unterkühlung), Azidose (Übersäuerung), Endothelschädigung (Schädigung der Gefäßinnenhaut) und Gewebeschädigung auftreten [1, LL 1, LL 7]
  • Milzfunktionsverlust (Verlust der Milzfunktion) nach Splenektomie (operative Entfernung der Milz) – kann nach traumatischer Milzruptur (Milzriss) und operativer Milzentfernung auftreten; klinisch relevant durch erhöhtes Risiko für schwere bakterielle Infektionen (bakterielle Ansteckungen), insbesondere durch bekapselte Erreger (Bakterien mit Schutzhülle) [LL 3]

Herzkreislaufsystem (I00-I99)

  • Kreislaufstillstand – kann bei exsanguinierender intraabdomineller Blutung, schwerem hämorrhagischem Schock oder therapierefraktärer (nicht ausreichend auf Behandlung ansprechender) traumainduzierter Koagulopathie auftreten [1, 3, LL 1, LL 7]
  • Thromboembolische Ereignisse (Gefäßverschlüsse durch Blutgerinnsel) – können im Verlauf nach schwerem Abdominaltrauma, Immobilisation, Operation, Intensivtherapie (Behandlung auf der Intensivstation), inflammatorischer Gerinnungsaktivierung (entzündungsbedingte Aktivierung der Blutgerinnung) und später hyperkoagulatorischer Phase (Phase erhöhter Gerinnbarkeit) der traumainduzierten Koagulopathie mitbedingt werden [1, LL 1]

Infektiöse und parasitäre Krankheiten (A00-B99)

  • Sepsis (Blutvergiftung) – kann bei sekundärer intraabdomineller Infektion (nachfolgender Infektion im Bauchraum), verzögert erkannter Darmperforation (Darmdurchbruch), biliärer Leckage (Galleaustritt), Pankreasverletzung (Verletzung der Bauchspeicheldrüse), Abszessbildung (Eiteransammlung), unzureichender Source Control (Kontrolle des Infektionsherdes) oder Peritonitis (Bauchfellentzündung) auftreten [4, LL 2, LL 5]

Leber, Gallenblase und Gallenwege – Pankreas (Bauchspeicheldrüse) (K70-K77; K80-K87)

  • Biliäre Leckage beziehungsweise Gallengangsleck – kann nach Leber-, Gallenblasen- oder extrahepatischer Gallenwegsverletzung (Verletzung der Gallenwege außerhalb der Leber) auftreten und sekundär zu biliärer Peritonitis (Bauchfellentzündung durch Galle), intraabdominellem Abszess oder Sepsis führen [LL 4, LL 5]
  • Bilom (abgekapselte Galleansammlung) – kann nach traumatischer Leber-, Gallenblasen- oder Gallenwegsverletzung durch umschriebene Galleansammlung entstehen [LL 4, LL 5]
  • Hämobilie (Blutung in die Gallenwege) – kann nach Lebertrauma (Leberverletzung) oder hepatobiliärer Gefäß-/Gallengangsverletzung (Leber-Gallenwegs-Gefäß-/Gallengangsverletzung) auftreten und sich durch gastrointestinale Blutung (Blutung im Magen-Darm-Trakt), Ikterus (Gelbsucht) oder biliäre Obstruktion (Gallenabflussstörung) manifestieren [LL 4, LL 5]
  • Pankreasfistel (krankhafte Verbindung der Bauchspeicheldrüse) – kann nach traumatischer Pankreasläsion (Verletzung der Bauchspeicheldrüse), Pankreasgangverletzung (Verletzung des Bauchspeicheldrüsengangs) oder operativer Versorgung einer Pankreasverletzung auftreten [LL 5]
  • Pankreaspseudozyste (flüssigkeitsgefüllter Hohlraum an der Bauchspeicheldrüse) – kann als Spätfolge einer traumatischen Pankreasverletzung, insbesondere bei unerkannter oder insuffizient drainierter Gangläsion (unzureichend abgeleiteter Gangverletzung), entstehen [LL 5]
  • Posttraumatische Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung nach Verletzung) – kann nach stumpfer oder penetrierender Pankreasverletzung, insbesondere bei Beteiligung des Pankreasgangs, auftreten [LL 5]

Mund, Ösophagus (Speiseröhre), Magen und Darm (K00-K67; K90-K93)

  • Darmischämie (Minderdurchblutung des Darms) – kann durch Mesenterialgefäßverletzung, Mesenterialeinriss (Einriss der Darmaufhängung), hämorrhagischen Schock, Vasopressortherapie (Therapie mit kreislaufstützenden Medikamenten) oder abdominelles Kompartmentsyndrom mit intestinaler Minderperfusion (verminderter Darmdurchblutung) mitbedingt werden [3, LL 2, LL 6, LL 7]
  • Ileus (Darmverschluss) – kann nach intraabdomineller Blutung, Peritonitis, Darmverletzung, Operation, retroperitonealem Hämatom (Bluterguss hinter dem Bauchfell) oder ausgeprägter entzündlicher Reaktion auftreten [LL 2]
  • Intraabdomineller Abszess – kann nach Darmperforation, kontaminierender Hohlorganverletzung (keimverschleppender Verletzung eines Hohlorgans), verzögerter Diagnostik, Pankreasverletzung, biliärer Leckage oder unzureichender Source Control auftreten [4, LL 2, LL 5]
  • Intraabdominelle Blutung – kann durch Leber-, Milz-, Pankreas-, Nieren-, Mesenterial- oder Gefäßverletzungen verursacht werden; klinisch relevant insbesondere bei hämodynamischer Instabilität (Kreislaufinstabilität), Transfusionsbedarf (Bedarf an Blutübertragung) oder Zeichen eines hämorrhagischen Schocks [3, LL 1, LL 2, LL 3, LL 4, LL 5, LL 7]
  • Peritonitis – kann durch Perforation (Durchbruch) von Magen, Dünndarm, Kolon (Dickdarm), Rektum (Mastdarm), Gallenblase oder Gallenwegen sowie durch verzögert erkannte Hohlorganverletzungen entstehen [4, LL 2, LL 5]
  • Stuhlfistel (krankhafte Verbindung mit Stuhlaustritt) beziehungsweise enterokutane Fistel (krankhafte Verbindung zwischen Darm und Haut) – kann nach Darmverletzung, Anastomoseninsuffizienz (Undichtigkeit einer operativen Darmverbindung), sekundärer Infektion, intraabdominellem Abszess oder offener Bauchbehandlung auftreten [LL 2]

Muskel-Skelett-System und Bindegewebe (M00-M99)

  • Kontrakturen (Gelenkversteifungen) und funktionelle Bewegungseinschränkungen – können nach schwerem Abdominaltrauma, prolongierter Intensivtherapie (verlängerter Behandlung auf der Intensivstation), Immobilisation, offener Bauchbehandlung oder Polytrauma auftreten [LL 1]

Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind (R00-R99)

  • Abdominelles Kompartmentsyndrom – definiert durch anhaltend erhöhten intraabdominellen Druck (erhöhten Druck im Bauchraum) mit neu auftretender Organdysfunktion (Organfunktionsstörung); klinisch relevant sind intestinale Minderperfusion, Abnahme des venösen Rückstroms (verminderter Blutrückfluss zum Herzen), vermindertes Herzzeitvolumen (verminderte Blutpumpmenge des Herzens), Oligurie (verminderte Urinausscheidung) bis Anurie (fehlende Urinausscheidung), respiratorische Einschränkung (Einschränkung der Atmung) und Multiorganversagen (Versagen mehrerer Organe) [LL 6]
  • Hämorrhagischer Schock – kann durch massive intraabdominelle oder retroperitoneale Blutung nach Organ-, Mesenterial- oder Gefäßverletzung entstehen [3, LL 1, LL 2, LL 3, LL 4, LL 5, LL 7]
  • Multiorganversagen – kann als Folge von hämorrhagischem Schock, schwerer Gewebeschädigung, Sepsis, abdominellem Kompartmentsyndrom, Massivtransfusion, Hypothermie, Azidose und Koagulopathie (Gerinnungsstörung) auftreten [1, 3, 4, LL 1, LL 6, LL 7]

Urogenitalsystem (Nieren, Harnwege – Geschlechtsorgane) (N00-N99)

  • Akutes Nierenversagen (akutes Versagen der Nierenfunktion) – kann bei hämorrhagischem Schock, Rhabdomyolyse (Muskelzerfall), abdominellem Kompartmentsyndrom mit renaler Perfusionsminderung (verminderter Nierendurchblutung), Sepsis, Massivtransfusion oder Kontrastmittelexposition (Kontakt mit Kontrastmittel) auftreten [1, 3, LL 1, LL 6, LL 7]
  • Harnabflussstörung beziehungsweise Urinom (Harnansammlung außerhalb der Harnwege) – kann nach traumatischer Nierenbecken-, Ureter- oder Blasenverletzung (Verletzung von Nierenbecken, Harnleiter oder Harnblase) auftreten, insbesondere bei retroperitonealen Begleitverletzungen [LL 1]

Verletzungen, Vergiftungen und andere Folgen äußerer Ursachen (S00-T98)

  • Bauchdeckenhämatom (Bluterguss der Bauchdecke) – kann bei stumpfem Abdominaltrauma, Sicherheitsgurtverletzung, direkter Gewalteinwirkung oder Antikoagulation (Blutverdünnung) auftreten [LL 1]
  • Darmruptur (Darmriss) beziehungsweise Hohlorganperforation (Durchbruch eines Hohlorgans) – kann nach stumpfem oder penetrierendem Abdominaltrauma auftreten; verzögerte Diagnostik erhöht das Risiko für Peritonitis, Sepsis und intraabdominelle Abszesse [4, LL 2]
  • Eviszeration (Austritt von Eingeweiden) – kann bei penetrierendem Abdominaltrauma oder Eröffnung der Peritonealhöhle (Bauchfellhöhle) mit Austritt von Darmanteilen auftreten [LL 2]
  • Gallenblasenruptur (Riss der Gallenblase) beziehungsweise Gallenwegsverletzung – kann nach stumpfem oder penetrierendem Abdominaltrauma auftreten und biliäre Leckage, Bilom, Peritonitis oder Sepsis nach sich ziehen [LL 5]
  • Leberruptur (Leberriss) beziehungsweise Leberlazeration (Leberrissverletzung) – zählt zu den häufigen potenziell lebensbedrohlichen abdominellen Organverletzungen; Komplikationen umfassen Blutung, Bilom, biliäre Leckage, intraabdominelle Infektion und verzögerte Nachblutung [LL 4]
  • Mesenterialverletzung (Verletzung der Darmaufhängung) – kann zu intraabdomineller Blutung, Darmischämie, verzögerter Darmperforation oder Peritonitis führen [LL 2]
  • Milzruptur beziehungsweise Milzlazeration (Rissverletzung der Milz) – kann zu intraabdomineller Blutung, hämorrhagischem Schock, verzögerter Ruptur (verzögertem Riss) oder Splenektomie mit funktionellem Asplenie-Risiko (Risiko durch fehlende Milzfunktion) führen [LL 3]
  • Nierenverletzung – kann bei stumpfem oder penetrierendem Abdominal-/Flankentrauma (Bauch-/Flankenverletzung) auftreten und Hämaturie (Blut im Urin), Urinom, retroperitoneale Blutung, sekundäre Infektion oder renovaskuläre Komplikationen (Komplikationen der Nierengefäße) mitbedingen [LL 1]
  • Pankreasverletzung – kann insbesondere bei Beteiligung des Pankreasgangs zu posttraumatischer Pankreatitis, Pankreasfistel, Pseudozyste (Scheinzyste), intraabdomineller Infektion oder Sepsis führen [LL 5]
  • Retroperitoneales Hämatom – kann durch Beckenfraktur (Beckenbruch), Nierenverletzung, Duodenal-/Pankreasverletzung (Zwölffingerdarm-/Bauchspeicheldrüsenverletzung) oder Gefäßverletzung entstehen und hämodynamisch relevant werden [3, LL 1, LL 5, LL 7]
  • Zwerchfellruptur (Zwerchfellriss) – kann bei stumpfem oder penetrierendem thorakoabdominellem Trauma (Brustkorb-Bauch-Trauma) auftreten und mit Herniation (Verlagerung von Organen durch eine Lücke) abdomineller Organe, respiratorischer Insuffizienz oder verzögerter Diagnosestellung einhergehen [LL 1]

Mögliche Begleitverletzungen bei Polytrauma

  • Beckenfrakturen (Beckenbrüche) – relevant wegen retroperitonealer Massenblutung (Massenblutung hinter dem Bauchfell), urogenitaler Begleitverletzungen (begleitender Verletzungen von Harn- und Geschlechtsorganen) und Schockrisiko [LL 1]
  • Pneumothorax (Luft im Brustfellraum) – relevante thorakale Begleitverletzung (begleitende Brustkorbverletzung) bei thorakoabdominellem Trauma oder Rippenserienfraktur [LL 1]
  • Rippenserienfrakturen (mehrere Rippenbrüche) – können respiratorische Insuffizienz, Pneumothorax, Hämatothorax (Blut im Brustfellraum) und schmerzbedingte Hypoventilation (verminderte Atmung) mitbedingen [LL 1]
  • Schädelfrakturen (Schädelbrüche) und zerebrale Blutungen (Blutungen im Gehirn) – können bei Hochrasanztrauma (Unfall mit hoher Geschwindigkeit), Sturz aus großer Höhe oder Polytrauma parallel zum Abdominaltrauma auftreten [LL 1]
  • Verletzungen der Extremitäten (Gliedmaßen) – können Blutverlust, Immobilisation, Thromboembolierisiko (Risiko für Gefäßverschluss durch Blutgerinnsel) und Rehabilitationsbedarf erhöhen [LL 1]
  • Verletzungen der Halswirbelsäule – müssen bei relevantem Hochenergie- oder Polytraumamechanismus (Unfallmechanismus mit hoher Energie oder Mehrfachverletzung) bis zum Ausschluss berücksichtigt werden [LL 1]
  • Wirbelfrakturen (Wirbelbrüche) – können bei Hochrasanztrauma, Sturz oder axialer Gewalteinwirkung mit Abdominaltrauma kombiniert auftreten [LL 1]
  • Zwerchfellkontusion (Zwerchfellprellung) beziehungsweise Zwerchfellruptur – relevante thorakoabdominelle Begleitverletzung mit Risiko einer verzögerten Diagnosestellung [LL 1]

Prognosefaktoren

  • Abdominelles Kompartmentsyndrom beziehungsweise intraabdominelle Hypertension (Bluthochdruck im Bauchraum) – ungünstiger Prognosefaktor durch Organminderperfusion (verminderte Organdurchblutung), respiratorische Einschränkung, akutes Nierenversagen und Multiorganversagen [LL 6]
  • Alter, Frailty (Gebrechlichkeit) und relevante Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) – erhöhen Morbidität (Krankheitslast), Komplikationsrate und Letalität (Sterblichkeit) nach schwerem Abdominaltrauma [LL 1]
  • Ausmaß der Kontamination (Verunreinigung) – ungünstig bei Hohlorganperforation, Stuhlperitonitis (Bauchfellentzündung durch Stuhl), verzögerter operativer Sanierung oder unzureichender Source Control [4, LL 2]
  • Begleitverletzungen im Rahmen eines Polytraumas – verschlechtern die Prognose insbesondere bei Schädel-Hirn-Trauma (Kopf-Hirn-Verletzung), Thoraxtrauma (Brustkorbtrauma), Beckenfraktur, Wirbelsäulenverletzung oder multiplen Extremitätenverletzungen [LL 1]
  • Hämodynamische Instabilität – zentraler ungünstiger Prognosefaktor; bestimmt maßgeblich die Notwendigkeit von Damage-Control-Strategien (Strategien zur schnellen Schadensbegrenzung), Angioembolisation (Gefäßverschluss über einen Katheter), Operation und Massivtransfusion [2, 3, LL 1, LL 7]
  • Hochgradige Organverletzung – ungünstig insbesondere bei schwerem Leber-, Milz-, Pankreas-, Duodenal-, Mesenterial- oder Gefäßtrauma [LL 2, LL 3, LL 4, LL 5]
  • Massivtransfusion, Hypothermie, Azidose und Koagulopathie – ungünstige physiologische Konstellation (körperliche Gesamtsituation) mit erhöhtem Risiko für Blutungsprogression (Fortschreiten der Blutung), Multiorganversagen und Letalität [1, 3, LL 1, LL 7]
  • Pankreasgangverletzung – ungünstiger Prognosefaktor bei Pankreastrauma (Trauma der Bauchspeicheldrüse) wegen erhöhtem Risiko für Pankreasfistel, Pseudozyste, intraabdominelle Infektion und Reoperation (erneute Operation) [LL 5]
  • Verzögerte Diagnostik einer Darm- oder Mesenterialverletzung – ungünstig durch erhöhtes Risiko für Peritonitis, Sepsis, Abszessbildung und Multiorganversagen [4, LL 2]

Literatur

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Leitlinien

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