Ischialgie/Lumboischialgie – Folgeerkrankungen
Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch eine Ischialgie/Lumboischialgie (Ischiasschmerz/Rücken-Bein-Schmerz) mitbedingt sein können:
Mund, Ösophagus (Speiseröhre), Magen und Darm (K00-K67; K90-K93)
- Neurogene Mastdarmfunktionsstörung (nervenbedingte Störung der Enddarmfunktion) beziehungsweise Stuhlinkontinenz (ungewollter Stuhlabgang) – ausschließlich bei schwerer lumbosakraler (die Lendenwirbelsäule und das Kreuzbein betreffender) Nervenwurzel- beziehungsweise Cauda-equina-Kompression (Druck auf die Nervenfasern am unteren Ende des Rückenmarkkanals); bei unkomplizierter Ischialgie/Lumboischialgie nicht typisch [3, LL2]
Muskel-Skelett-System und Bindegewebe (M00-M99)
- Chronische Rückenschmerzen (lang anhaltende Rückenschmerzen) – insbesondere bei persistierender lumbosakraler Schmerzsymptomatik (Schmerzbeschwerden), hoher initialer Schmerzintensität (Schmerzstärke), funktioneller Einschränkung (Einschränkung der körperlichen Funktion) und psycho-sozialer Risikokonstellation (seelisch-sozialer Risikokonstellation) [1, 2, 5, LL1-2]
- Radikuläre Schmerzen (von einer Nervenwurzel ausgehende Schmerzen) beziehungsweise neuropathische Beinschmerzen (nervenbedingte Beinschmerzen) – bei fortbestehender oder rezidivierender Nervenwurzelreizung (Reizung der Nervenwurzel) beziehungsweise Nervenwurzelkompression (Druck auf die Nervenwurzel); bei lumbalem Bandscheibenvorfall (Vorfall von Bandscheibengewebe) häufig rückläufig, jedoch mit relevanter Subgruppe persistierender Beschwerden [1, 2, LL2]
- Rezidivierende Rückenschmerzen (wiederkehrende Rückenschmerzen) – nach akuter Episode klinisch häufig; bei Rezidiv (Wiederauftreten) oder Progredienz (Fortschreiten) stets erneute Prüfung auf spezifische Ursache, neurologisches Defizit (Ausfallerscheinung des Nervensystems) oder Red Flags (Warnzeichen) erforderlich [1, LL1-2]
Psyche – Nervensystem (F00-F99; G00-G99)
- Angstsymptomatik (Angstbeschwerden) beziehungsweise depressive Symptomatik (depressive Beschwerden) – bei chronischen Rückenschmerzen mit oder ohne radikuläre Komponente prognostisch (den Krankheitsverlauf betreffend) relevant und mit höherer Schmerzintensität, stärkerer Einschränkung und ungünstigerer Erholung assoziiert [5, LL1]
- Cauda-equina-Syndrom (Syndrom der Pferdeschweifnerven am unteren Rückenmarkskanal) – seltene, aber notfallmäßige Komplikation einer massiven lumbosakralen Wurzelkompression (Druck auf Nervenwurzeln); nicht Folge einer unkomplizierten Ischialgie selbst, sondern Ausdruck einer schweren zugrunde liegenden lumbosakralen Kompression [3, LL2]
- Insomnie (Schlaflosigkeit) – bei chronischem spinalem Schmerz (Wirbelsäulenschmerz) und hoher Schmerzintensität assoziiert; besonders bei zusätzlicher Angst- oder depressiver Symptomatik relevant [4, 5]
- Lähmungen (Kraftverlust) beziehungsweise Paresen (Teillähmungen) – bei relevanter motorischer (die Bewegung betreffender) Nervenwurzel- oder Ischiadicusschädigung (Schädigung des Ischiasnervs); klinisch bedeutsam sind insbesondere progrediente Paresen, Fußheberparese (Schwäche beim Anheben des Fußes) und Kraftminderung in einem radikulären Versorgungsmuster (Versorgungsgebiet einer Nervenwurzel) [2, LL2]
- Sensibilitätsstörungen (Gefühlsstörungen) – Hypästhesie (vermindertes Gefühl), Parästhesien (Missempfindungen) oder Dysästhesien (unangenehme Missempfindungen) im Dermatom (Hautareal einer Nervenwurzel) beziehungsweise im peripheren Versorgungsgebiet (Versorgungsgebiet eines äußeren Nervs); bei Progredienz oder Reithosenanästhesie (Gefühlsstörung im Sitzbereich) notfallmäßige Abklärung [2, 3, LL2]
- Starke psychische Belastung – bei persistierenden Schmerzen, diagnostischer Unsicherheit, funktioneller Einschränkung und reduzierter Teilhabe [5, 6, LL1]
Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind (R00-R99)
- Gangstörung (Störung des Gehens) beziehungsweise schmerzbedingte Mobilitätseinschränkung (Einschränkung der Beweglichkeit) – durch radikulären Schmerz, Schonhaltung (schmerzvermeidende Haltung), motorisches Defizit oder sensomotorische Koordinationsstörung (Störung von Gefühl, Bewegung und Koordination) [1, 2, LL1-2]
- Reithosenanästhesie – Red-Flag-Symptom einer möglichen Cauda-equina-Kompression; immer notfallmäßig abzuklären [3, LL2]
Urogenitalsystem (Nieren, Harnwege – Geschlechtsorgane) (N00-N99)
- Neurogene Blasenfunktionsstörung (nervenbedingte Störung der Blasenfunktion) beziehungsweise Harnverhalt (Unfähigkeit, die Blase zu entleeren) – Warnzeichen einer möglichen Cauda-equina-Kompression; bei neu aufgetretener Blasenentleerungsstörung (Störung der Blasenentleerung) notfallmäßige Diagnostik (Untersuchungen zur Krankheitsfeststellung) [3, LL2]
- Sexuelle Dysfunktion (Störung der Sexualfunktion) – mögliche Folge einer schweren lumbosakralen Wurzel- beziehungsweise Cauda-equina-Schädigung; bei unkomplizierter Ischialgie/Lumboischialgie nicht typisch [3]
Weiteres
- Arbeitsunfähigkeit beziehungsweise erschwerte berufliche Reintegration (Wiedereingliederung in den Beruf) – insbesondere bei chronischem Verlauf, hoher Schmerzintensität, körperlich belastender Tätigkeit, ungünstiger psycho-sozialer Situation und fehlender funktioneller Verbesserung [1, 5, LL1-2]
- Eingeschränkte gesundheitsbezogene Lebensqualität – bei persistierenden radikulären Schmerzen, Schlafstörung, psychischer Belastung und funktioneller Einschränkung [1, 4, 5]
- Unzufriedenheit mit Diagnostik, Therapie (Behandlung) oder Versorgung – beschrieben bei diagnostischer Unsicherheit, unzureichender Erklärung der Symptomatik (Beschwerdebild) und persistierenden Beschwerden [6]
Prognosefaktoren (Einflussgrößen auf den Krankheitsverlauf)
- Günstige Prognosefaktoren
- Akute Symptomdauer (Dauer der Beschwerden) mit rückläufiger Schmerzintensität und fehlendem neurologischem Defizit [1, 2]
- Erhaltene Gehfähigkeit und geringe funktionelle Einschränkung [1]
- Keine progredienten Paresen, keine Blasen-/Mastdarmstörung und keine Reithosenanästhesie [2, 3, LL2]
- Aktive Bewältigungsstrategien, frühe Mobilisation (frühe Wiederbewegung) und geringe Chronifizierungsrisiken (Risiken für einen chronischen Verlauf) [5, LL1-2]
- Ungünstige Prognosefaktoren
- Lange Symptomdauer, hohe initiale Bein- und Rückenschmerzintensität sowie ausgeprägte funktionelle Einschränkung [1, 2]
- Motorisches Defizit, insbesondere progrediente oder höhergradige Paresen [2, LL2]
- Depressive Symptomatik, Angst, Katastrophisieren (übersteigerte negative Bewertung von Schmerzen), schmerzbezogene Schonung und Insomnie [4, 5, LL1]
- Blasenentleerungsstörung, Mastdarmfunktionsstörung, Reithosenanästhesie oder bilaterale (beidseitige) neurologische Ausfälle als Hinweise auf eine mögliche Cauda-equina-Kompression [3, LL2]
Nervus ischiadicus (Ischiasnerv) (Nervenäste und Versorgungsgebiete) [7]
Abkürzungen in der Tabelle: N. = Nervus (Nerv), Nn. = Nervi (Nerven), M. = Musculus (Muskel), Mm. = Musculi (Muskeln), R. = Ramus (Ast), Rr. = Rami (Äste).
| Lokalisation (Lage) | Nervenast | Innervationsgebiet (Versorgungsgebiet eines Nervs) | Funktion |
|---|---|---|---|
| Aus N. ischiadicus | Direkte Muskeläste (unmittelbare Nervenäste zu Muskeln) | Tibialer Anteil: M. semitendinosus (Halbsehnenmuskel), M. semimembranosus (Plattsehnenmuskel), M. biceps femoris, Caput longum (langer Kopf des zweiköpfigen Oberschenkelmuskels), ischiocruraler Anteil (hinterer Oberschenkelanteil) des M. adductor magnus (großer Anziehermuskel); fibularer Anteil: M. biceps femoris, Caput breve (kurzer Kopf des zweiköpfigen Oberschenkelmuskels) | Hüftextension (Streckung der Hüfte), Knieflexion (Beugung des Kniegelenks), Außenrotation (Auswärtsdrehung) beziehungsweise Innenrotation (Einwärtsdrehung) im Kniegelenk je nach Muskelanteil |
| N. tibialis (Schienbeinnerv) | Hintere Oberschenkelmuskulatur über den tibialen Anteil des N. ischiadicus, hintere Unterschenkelmuskulatur, Fußsohle, sensible Versorgung über Endäste | Knieflexion, Plantarflexion (Senkung des Fußes), Supination/Inversion (Einwärtswendung des Fußes), Zehenflexion (Beugung der Zehen), sensible Versorgung der Fußsohle und Teile der Ferse beziehungsweise des lateralen Fußrandes über Äste | |
| N. fibularis communis beziehungsweise N. peroneus communis (gemeinsamer Wadenbeinnerv) | M. biceps femoris, Caput breve über den fibularen Anteil des N. ischiadicus; vordere und laterale Unterschenkelmuskulatur über N. fibularis profundus (tiefer Wadenbeinnerv) und N. fibularis superficialis (oberflächlicher Wadenbeinnerv); sensible Versorgung von Unterschenkel und Fußrücken über Endäste | Dorsalextension (Anheben des Fußes), Zehenextension (Streckung der Zehen), Pronation/Eversion (Auswärtswendung des Fußes), sensible Versorgung des Fußrückens und des ersten Zwischenzehenraums | |
| Aus N. tibialis | N. cutaneus surae medialis (innerer Hautnerv der Wade), mit R. communicans fibularis (Verbindungsast vom Wadenbeinnerv) zum N. suralis (Wadennerv) | Hinterer beziehungsweise posterolateraler Unterschenkel; über den N. suralis lateraler Fußrand, laterale Ferse und Kleinzehe | Sensibel (gefühlsleitend) |
| Rr. musculares (Muskeläste) | M. gastrocnemius (zweiköpfiger Wadenmuskel) | Plantarflexion des Fußes, unterstützt Knieflexion | |
| Rr. musculares | M. soleus (Schollenmuskel) | Plantarflexion des Fußes | |
| Rr. musculares | M. plantaris (Fußsohlenmuskel) | Unterstützt Plantarflexion des Fußes und Knieflexion | |
| Rr. musculares | M. popliteus (Kniekehlenmuskel) | Entriegelung des Kniegelenks, unterstützt Knieflexion | |
| R. articularis genus (Gelenkast zum Knie) | Kniegelenk | Sensibel beziehungsweise propriozeptiv (die Stellungsempfindung betreffend) | |
| Rr. musculares | M. tibialis posterior (hinterer Schienbeinmuskel) | Supination/Inversion und Plantarflexion des Fußes, Unterstützung des medialen Längsgewölbes (Fußgewölbes) | |
| Rr. musculares | M. flexor digitorum longus (langer Zehenbeuger) | Flexion der lateralen vier Zehen, unterstützt Plantarflexion und Supination/Inversion des Fußes | |
| Rr. musculares | M. flexor hallucis longus (langer Großzehenbeuger) | Flexion der Großzehe, unterstützt Plantarflexion und Supination/Inversion des Fußes | |
| Sensible Gelenk- und Knochenäste | Tibia (Schienbein), Fibula (Wadenbein), Sprunggelenke | Sensibel beziehungsweise propriozeptiv | |
| Rr. calcanei mediales (innere Fersenäste) | Mediale und plantare Fersenhaut | Sensibel | |
| N. plantaris medialis (innerer Fußsohlennerv) | Mediale Fußsohle, Haut der 1. Zehe bis zur medialen Hälfte der 4. Zehe | Sensibel; motorisch (die Muskelbewegung betreffend) für M. abductor hallucis, M. flexor digitorum brevis, M. flexor hallucis brevis und M. lumbricalis I | |
| N. plantaris lateralis (äußerer Fußsohlennerv) | Laterale Fußsohle, laterale Hälfte der 4. Zehe und 5. Zehe; überwiegender Anteil der intrinsischen Fußmuskulatur | Sensibel; motorisch für die übrige intrinsische Fußmuskulatur mit Ausnahme der durch den N. plantaris medialis versorgten Muskeln | |
| Aus N. plantaris medialis | Rr. musculares | M. abductor hallucis (Großzehenabspreizer) | Abduktion (Abspreizung) und Plantarflexion der Großzehe |
| Rr. musculares | M. flexor digitorum brevis (kurzer Zehenbeuger) | Flexion der Mittelphalangen (Mittelglieder) der 2. bis 5. Zehe | |
| Rr. musculares | M. flexor hallucis brevis (kurzer Großzehenbeuger) | Flexion der Grundphalanx (Grundglied) der Großzehe | |
| Rr. musculares | M. lumbricalis I (erster wurmförmiger Muskel) | Flexion im Grundgelenk (Zehengrundgelenk) sowie Extension (Streckung) im Mittel- und Endgelenk der 2. Zehe | |
| Nn. digitales plantares communes, Nn. digitales plantares proprii (gemeinsame und eigene Fußsohlen-Zehennerven) | Haut der medialen 3,5 Zehen | Sensibel | |
| Aus N. plantaris lateralis | Rr. musculares | M. quadratus plantae (viereckiger Fußsohlenmuskel) | Unterstützt die Zehenflexion und verstärkt die Wirkung des M. flexor digitorum longus |
| Rr. musculares | M. abductor digiti minimi (Kleinzehenabspreizer) | Abduktion und Plantarflexion der Kleinzehe | |
| Rr. musculares | M. flexor digiti minimi brevis (kurzer Kleinzehenbeuger) | Plantarflexion der Kleinzehe | |
| R. profundus (tiefer Ast) | Mm. interossei plantares und dorsales (Zwischenknochenmuskeln der Fußsohle und des Fußrückens) | Adduktion (Heranführung) beziehungsweise Abduktion der Zehen, Flexion der Grundphalangen, Extension der Mittel- und Endphalangen | |
| R. profundus | M. adductor hallucis (Großzehenanzieher) | Adduktion und Plantarflexion der Großzehe | |
| R. profundus | Mm. lumbricales II-IV (zweiter bis vierter wurmförmiger Muskel) | Flexion der Grundphalangen sowie Extension der Mittel- und Endphalangen der Zehen | |
| R. superficialis (oberflächlicher Ast) | Nn. digitales plantares communes, Nn. digitales plantares proprii | Sensible Versorgung der lateralen Hälfte der 4. Zehe und der 5. Zehe | |
| Aus N. fibularis communis | N. cutaneus surae lateralis (äußerer Hautnerv der Wade), R. communicans fibularis | Lateraler Unterschenkel; R. communicans fibularis als Verbindung zum N. suralis | Sensibel |
| Rr. articulares (Gelenkäste) | Kniegelenk, proximales Tibiofibulargelenk (oberes Schienbein-Wadenbein-Gelenk) | Sensibel beziehungsweise propriozeptiv | |
| N. fibularis superficialis | M. fibularis longus (langer Wadenbeinmuskel), M. fibularis brevis (kurzer Wadenbeinmuskel) | Pronation/Eversion des Fußes, unterstützt Plantarflexion | |
| N. fibularis profundus | M. tibialis anterior (vorderer Schienbeinmuskel), M. extensor hallucis longus (langer Großzehenstrecker), M. extensor digitorum longus (langer Zehenstrecker), M. fibularis tertius (dritter Wadenbeinmuskel), M. extensor digitorum brevis (kurzer Zehenstrecker), M. extensor hallucis brevis (kurzer Großzehenstrecker) | Dorsalextension des Fußes, Zehenextension, unterstützt Pronation/Eversion | |
| Aus N. fibularis superficialis | Nn. cutanei dorsales medialis und intermedius (innerer und mittlerer Hautnerv des Fußrückens) | Fußrücken mit Ausnahme des ersten Zwischenzehenraums und eines variablen lateralen Randbereichs | Sensibel |
| Aus N. fibularis profundus | Rr. cutanei (Hautäste) | Erster Zwischenzehenraum | Sensibel |
Literatur
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- Gavin L, Curran MG, McCabe JP: A comparison of available guidelines for the detection of cauda equina syndrome and assessing the need for further clinical guidance in Ireland. Irish Journal of Medical Science. 2024;193(4):1865-1872. https://doi.org/10.1007/s11845-024-03633-5
- Bilterys T, Siffain C, De Maeyer I et al.: Associates of Insomnia in People with Chronic Spinal Pain: A Systematic Review and Meta-Analysis. Journal of Clinical Medicine. 2021;10(14):3175. https://doi.org/10.3390/jcm10143175
- Wong JJ, Tricco AC, Côté P et al.: Association Between Depressive Symptoms or Depression and Health Outcomes for Low Back Pain: a Systematic Review and Meta-analysis. Journal of General Internal Medicine. 2022;37(5):1233-1246. https://doi.org/10.1007/s11606-021-07079-8
- Hopayian K, Notley C: A systematic review of low back pain and sciatica patients' expectations and experiences of health care. Spine Journal. 2014;14(8):1769-1780. https://doi.org/10.1016/j.spinee.2014.02.029
- Standring S, Tubbs SR: Gray’s Anatomy: The Anatomical Basis of Clinical Practice. 43rd edition. Elsevier. 2025. https://shop.elsevier.com/books/grays-anatomy/standring/978-0-443-12478-5
Leitlinien
- S2k-Leitlinie: Spezifischer Kreuzschmerz (AWMF-Registernummer 187-059) April 2024 Langfassung
- National Institute for Health and Care Excellence: Low back pain and sciatica in over 16s: assessment and management. NICE guideline NG59. Published 2016, last updated 2020. https://www.nice.org.uk/guidance/ng59