Zystische Nierenkrankheit – Folgeerkrankungen

Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) (erblich bedingte Nierenerkrankung mit zahlreichen Zysten) mitbedingt sein können:

Die ADPKD ist eine systemische hereditäre Erkrankung mit renalen und extrarenalen Manifestationen. Häufigkeit und klinische Relevanz der Komplikationen sind alters-, geschlechts- und genotypabhängig. Die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf die ADPKD. Andere hereditäre zystische Nierenerkrankungen, insbesondere die autosomal-rezessive polyzystische Nierenerkrankung (erblich bedingte Nierenzystenerkrankung mit rezessivem Erbgang), Nephronophthise (erblich bedingte Nierenerkrankung mit fortschreitendem Verlust der Nierenfunktion) und autosomal-dominante tubulointerstitielle Nierenerkrankungen (erblich bedingte Erkrankungen des Nierengewebes und der Nierenkanälchen), besitzen ein eigenständiges Komplikations- und Prognoseprofil und werden deshalb hier nicht mit der ADPKD zusammengefasst [1, 2, LL1].

Herzkreislaufsystem (I00-I99)

  • Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) – betrifft etwa 70-80 % der Patienten und gehört zu den frühesten klinischen Manifestationen der ADPKD; sie kann bereits auftreten, bevor die Nierenfunktion messbar eingeschränkt ist. Der Erkrankungsbeginn liegt durchschnittlich bereits in den frühen 30er-Lebensjahren [1, 2, LL1].
  • Linksventrikuläre Hypertrophie (Verdickung der Muskulatur der linken Herzkammer) – insbesondere als Folge einer langjährig bestehenden bzw. unzureichend kontrollierten arteriellen Hypertonie; sie trägt zur kardiovaskulären Morbidität bei [1, LL1].
  • Intrakranielle Aneurysmen (Gefäßaussackungen im Schädelinneren) – die zusammengefasste Prävalenz liegt bei etwa 12-13 % und damit deutlich über derjenigen der Allgemeinbevölkerung. Besonders relevant sind eine positive persönliche oder familiäre Anamnese für intrakranielle Aneurysmen bzw. Subarachnoidalblutungen sowie weitere vaskuläre Risikofaktoren [1-3, LL1].
    • Multiple intrakranielle Aneurysmen können auftreten.
    • Eine Ruptur (Einreißen) kann zu einer aneurysmatischen Subarachnoidalblutung (Hirnblutung unter der Spinngewebshaut) führen [1-3, LL1].
  • Subarachnoidalblutung – seltene, jedoch potenziell lebensbedrohliche Komplikation eines rupturierten intrakraniellen Aneurysmas; KDIGO gibt eine zusammengefasste Inzidenz von etwa 0,57 Ereignissen pro 1.000 Patientenjahre an [1, LL1].
  • Thorakales Aortenaneurysma (Aussackung der Hauptschlagader im Brustkorb) – seltene vaskuläre Manifestation; in den von KDIGO zusammengefassten Daten bei etwa 1,5 % beschrieben. Eine besondere Bedeutung besteht bei positiver Familienanamnese für Aortenwurzel- bzw. thorakale Aortenaneurysmen. Eine spezifisch erhöhte Prävalenz abdominaler Aortenaneurysmen (Aussackungen der Hauptschlagader im Bauchraum) bei ADPKD ist dagegen nicht gesichert [LL1].
  • Aortendissektion (Einriss der Wand der Hauptschlagader) sowie Dissektionen koronarer, karotider oder vertebraler Arterien – sehr selten beschrieben; die Evidenz beruht überwiegend auf Beobachtungsdaten und Fallserien [LL1].

Leber, Gallenblase und Gallenwege – Pankreas (Bauchspeicheldrüse) (K70-K77; K80-K87)

  • Polyzystische Lebererkrankung (Lebererkrankung mit zahlreichen Zysten) bzw. Leberzysten (flüssigkeitsgefüllte Hohlräume in der Leber) – häufigste extrarenale Manifestation der ADPKD. Leberzysten sind bei mehr als 80 % der Betroffenen bereits im Alter von etwa 30 Jahren nachweisbar. Eine klinisch symptomatische polyzystische Lebererkrankung betrifft dagegen weniger als 5 % der Patienten und zeigt einen ausgeprägten weiblichen Geschlechtsbias [1, 2, LL1].
    • Ausgeprägte Hepatomegalie (Lebervergrößerung) mit abdominellem Druckgefühl, Völlegefühl, früher Sättigung und mechanischen Kompressionssymptomen
    • Leberzystenblutung (Blutung in eine Leberzyste)
    • Leberzysteninfektion (Infektion einer Leberzyste) – potenziell schwere Komplikation bis hin zur Sepsis (Blutvergiftung)
    • Kompression intraabdomineller Gefäße, Gallenwege oder angrenzender Organe bei ausgeprägter Organvergrößerung
  • Pankreaszysten (flüssigkeitsgefüllte Hohlräume in der Bauchspeicheldrüse) – bei etwa 10 % der Patienten beschrieben und überwiegend asymptomatisch. Komplexe Pankreaszysten sowie intraduktale papillär-muzinöse Neoplasien (schleimbildende Neubildungen in den Ausführungsgängen der Bauchspeicheldrüse) können vorkommen; morphologisch auffällige Läsionen bedürfen einer gesonderten diagnostischen Abklärung [LL1].

Mund, Ösophagus (Speiseröhre), Magen und Darm (K00-K67; K90-K93)

  • Bauchwandhernien (Bauchwandbrüche) – bei ADPKD häufig beschrieben. Die ausgeprägte Vergrößerung von Nieren und/oder Leber kann über eine Erhöhung des intraabdominellen Drucks Entstehung und Beschwerden begünstigen; besondere klinische Relevanz besteht bei Peritonealdialyse (Bauchfelldialyse) [LL1].
  • Kolondivertikulose (Ausstülpungen der Dickdarmwand) – in einer großen populationsbasierten Datenbank bei ADPKD etwas häufiger als in der Allgemeinbevölkerung beschrieben; die absolute Prävalenz war jedoch niedrig und die Evidenz für eine klinisch bedeutsame ADPKD-spezifische Assoziation ist begrenzt [LL1].

Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (O00-O99)

  • Hypertensive Schwangerschaftskomplikationen einschließlich Präeklampsie (schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck mit Organbeteiligung) – das Risiko ist bei Schwangeren mit ADPKD erhöht; besonders gefährdet sind Frauen mit vorbestehender arterieller Hypertonie und/oder eingeschränkter Nierenfunktion [8, LL1].
  • Frühgeburt (Geburt vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche) – das Risiko ist erhöht, insbesondere bei hypertensiven Schwangerschaftskomplikationen und eingeschränkter maternaler Nierenfunktion [8, LL1].

Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind (R00-R99)

  • Akute bzw. chronische Flanken- und Abdominalschmerzen (Flanken- und Bauchschmerzen) – möglich durch Zystenwachstum und Organvergrößerung sowie akut bei Zystenblutung, Zystenruptur, Zysteninfektion oder Nephrolithiasis [1, 2, LL1].
  • Makrohämaturie (sichtbares Blut im Urin) – häufige Manifestation, insbesondere durch Blutung einer Nierenzyste bzw. Ruptur in das ableitende Harnsystem; ein frühes Auftreten ist mit einer schwereren Krankheitsausprägung bzw. rascheren Progression assoziiert [1, 2, 6, LL1].

Urogenitalsystem (Nieren, Harnwege – Geschlechtsorgane) (N00-N99)

  • Chronische Nierenkrankheit (lang andauernde Nierenerkrankung) mit progredientem Verlust der Nierenfunktion bis zum Nierenversagen – zentrale Langzeitkomplikation der ADPKD. Das Alter beim Eintritt eines Nierenversagens variiert erheblich und wird insbesondere durch das krankheitsverursachende Gen, die Art der pathogenen Variante und weitere Progressionsfaktoren beeinflusst [1, 2, 6, LL1].
    • Bei ADPKD-PKD1 tritt Nierenversagen im Mittel deutlich früher auf als bei ADPKD-PKD2 [1, 2, LL1].
    • Für truncierende PKD1-Varianten wurde im PROPKD-Kollektiv ein medianes Alter bei Nierenversagen von etwa 55 Jahren beschrieben, für nichttruncierende PKD1-Varianten von etwa 66 Jahren; die Gruppe der nichttruncierenden Varianten ist phänotypisch heterogen [6, LL1].
    • Bei ADPKD-PKD2 liegt das Alter bei Nierenversagen in großen genetisch charakterisierten Kohorten typischerweise deutlich höher und durchschnittlich in der achten Lebensdekade [1, 2, LL1].
  • Nephrolithiasis (Nierensteinerkrankung) – häufiger als bei nicht betroffenen Familienmitgliedern. Eine systematische Übersicht und Metaanalyse fand aufgrund erheblich heterogener Studien Prävalenzen von 3-59 %; gegenüber nicht betroffenen Familienmitgliedern war die Steinprävalenz etwa 1,8-fach erhöht [4].
  • Nierenzysteninfektion (Infektion einer Nierenzyste) – potenziell schwere Komplikation mit Fieber, Flanken- bzw. Abdominalschmerzen und systemischer Entzündungsreaktion; rezidivierende Verläufe und eine Sepsis sind möglich [1, 2, LL1].
  • Rezidivierende obere Harnwegsinfektionen (wiederkehrende Infektionen der oberen Harnwege) bzw. Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung) – können gleichzeitig mit einer Zysteninfektion vorliegen und sind insbesondere bei fortgeschrittener Erkrankung klinisch relevant [LL1].
  • Nierenzystenblutung (Blutung in eine Nierenzyste) bzw. Zystenruptur (Platzen einer Zyste) – wichtige Ursache akuter Schmerzen und/oder einer Makrohämaturie; ausgeprägte Blutungen können selten eine Harnwegsobstruktion (Verlegung der Harnwege) durch Koagel oder eine interventionspflichtige Blutung verursachen [1, 2, LL1].
  • Samenblasenzysten (flüssigkeitsgefüllte Hohlräume der Samenblasen) bzw. Samenblasenektasie (Erweiterung der Samenblasen) – Samenblasenzysten werden bei etwa 20-40 % männlicher Patienten und eine Samenblasenektasie über 10 mm bei etwa 23 % beschrieben. Beide Befunde sind überwiegend asymptomatisch; eine erhöhte männliche Infertilitätsrate (Rate der Unfruchtbarkeit) ist durch diese Veränderungen nicht belegt [LL1].

Prognosefaktoren

  • Genotyp und Art der pathogenen Variante
    • ADPKD-PKD1 ist im Mittel mit einer rascheren Progression und einem früheren Nierenversagen verbunden als ADPKD-PKD2 [1, 2, 6, LL1].
    • Truncierende PKD1-Varianten sind populationsbezogen mit einer ungünstigeren Nierenprognose verbunden als nichttruncierende PKD1-Varianten; auch innerhalb der nichttruncierenden Varianten besteht jedoch eine erhebliche phänotypische Heterogenität [6, LL1].
    • Seltenere ADPKD-Gene wie DNAJB11, GANAB, ALG5, ALG9, IFT140 und NEK8 weisen unterschiedliche, teilweise deutlich von PKD1 und PKD2 abweichende Genotyp-Phänotyp-Beziehungen auf; eine pauschale prognostische Gleichsetzung dieser Genformen mit der klassischen PKD1-/PKD2-assoziierten ADPKD ist nicht zulässig [2, LL1].
  • Mayo Imaging Classification (MIC) und höhenadjustiertes Gesamtnierenvolumen (an die Körpergröße angepasstes Gesamtvolumen der Nieren) – das altersbezogene höhenadjustierte Gesamtnierenvolumen ist einer der am besten validierten bildgebenden Prognosemarker bei typischer ADPKD [5, LL1].
    • Die MIC unterteilt die typische ADPKD anhand von Alter und höhenadjustiertem Gesamtnierenvolumen in die Klassen 1A-1E; mit zunehmender Klasse steigt populationsbezogen das Progressionsrisiko [5, LL1].
    • Die Klassen 1D und 1E sprechen deutlich für eine rasch progrediente Erkrankung; Klasse 1C umfasst eine prognostisch heterogene Gruppe und muss im klinischen Gesamtkontext bewertet werden [LL1].
    • Die Klassen 1A und 1B sind im Allgemeinen mit einer langsameren Progression verbunden [5, LL1].
    • Die MIC soll nur bei einem typischen bilateralen diffusen Zystenmuster (beidseitig gleichmäßig verteiltem Zystenmuster) angewendet werden. Bei atypischen Bildgebungsmustern der Klasse 2 ist sie für die Prognose nicht validiert [5, LL1].
    • Die prognostische Anwendung der MIC soll nach KDIGO grundsätzlich auf die klassische ADPKD-PKD1 bzw. ADPKD-PKD2 begrenzt werden; für seltenere ADPKD-Gene sind die Vorhersagen nicht ausreichend validiert [LL1].
  • Predicting Renal Outcome in Polycystic Kidney Disease (PROPKD)-Score – validiertes klinisch-genetisches Prognosemodell aus Geschlecht, Auftreten einer arteriellen Hypertonie vor dem 35. Lebensjahr, einem urologischen Ereignis vor dem 35. Lebensjahr sowie dem Genotyp [6, LL1].
    • Urologische Ereignisse umfassen insbesondere Makrohämaturie bzw. Zystenblutung, Zysteninfektion und zystenbedingte Flankenschmerzen [6, LL1].
    • 0-3 Punkte: niedriges Progressionsrisiko
    • 4-6 Punkte: intermediäres Progressionsrisiko
    • 7-9 Punkte: hohes Progressionsrisiko
    • Ein PROPKD-Score >6 sagte in der ursprünglichen Kohorte ein Nierenversagen vor dem 60. Lebensjahr mit einem positiven prädiktiven Wert von etwa 91 % voraus [6, LL1].
  • Früher Beginn einer arteriellen Hypertonie – eine arterielle Hypertonie vor dem 35. Lebensjahr ist mit einer rascheren Krankheitsprogression assoziiert und Bestandteil des PROPKD-Scores [6, LL1].
  • Frühe urologische Manifestationen – Makrohämaturie bzw. Zystenblutung, Zysteninfektion oder zystenbedingte Flankenschmerzen vor dem 35. Lebensjahr sind mit einer höheren Wahrscheinlichkeit einer raschen Progression assoziiert und Bestandteil des PROPKD-Scores [6, LL1].
  • Niedrigere geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) bzw. beschleunigter eGFR-Abfall – der altersbezogene Nierenfunktionsstatus und insbesondere ein dokumentierter longitudinaler Abfall der eGFR gehören zu den wichtigsten klinischen Parametern zur Einschätzung der Krankheitsprogression [1, 2, LL1].
  • Proteinurie (Eiweiß im Urin) bzw. Albuminurie (Albumin im Urin) – eine erhöhte Protein- bzw. Albuminausscheidung ist mit einer schwereren Erkrankung assoziiert, besitzt jedoch nicht die gleiche spezifische prognostische Validierung wie MIC, eGFR-Verlauf oder PROPKD-Score [LL1].
    • Proteinurie ist bei Erwachsenen mit ADPKD insgesamt relativ selten und überwiegend niedriggradig.
    • Eine hochgradige Proteinurie, insbesondere >2-3 g/Tag, ist für eine unkomplizierte ADPKD untypisch und sollte zur Abklärung einer zusätzlichen Nierenerkrankung führen [LL1].
  • Ausgeprägte bzw. zunehmende Nierenvergrößerung – ein hohes alters- und größenadjustiertes Gesamtnierenvolumen bzw. ein rasches Nierenwachstum ist mit einem späteren stärkeren Verlust der Nierenfunktion assoziiert [5, LL1].
  • Schwerer Krankheitsverlauf in der Familie – ein frühes Nierenversagen bzw. eine frühe Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie (Dialyse oder Nierentransplantation) bei betroffenen erstgradigen Familienmitgliedern unterstützt die Einschätzung eines erhöhten Progressionsrisikos; aufgrund der intrafamiliären Variabilität ist die Vorhersage jedoch nur moderat zuverlässig [LL1].
  • Männliches Geschlecht – möglicher Prognosefaktor einer schwereren ADPKD. Die Daten zum eigenständigen Einfluss des Geschlechts sind nicht vollständig konsistent; im Mittel tritt Nierenversagen bei Männern früher auf. Das männliche Geschlecht ist Bestandteil des PROPKD-Scores [6, LL1].
  • Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) – nach KDIGO wahrscheinliche modifizierbare Risikofaktoren einer schnelleren Progression. In longitudinalen Daten war ein höherer Body-Mass-Index insbesondere bei früher ADPKD mit einem erhöhten Risiko der Progression zum Nierenversagen assoziiert; für spätere Krankheitsstadien ist diese Assoziation weniger eindeutig [7, LL1].
  • Hohe Kochsalzzufuhr – mit schnellerer Progression bzw. ungünstigeren renalen Verlaufsparametern assoziiert und als modifizierbarer Risikofaktor einzustufen [LL1].
  • Weitere mit einer schwereren Erkrankung assoziierte Manifestationen
    • wiederholte bzw. ausgeprägte Zystenblutungen
    • Zystenrupturen
    • akute Nierenschädigungen (plötzliche Verschlechterungen der Nierenfunktion)
    • rezidivierende Zysten- bzw. Harnwegsinfektionen
    Diese Faktoren kennzeichnen eine höhere Krankheitslast, besitzen jedoch nicht die gleiche prognostische Validierung wie Genotyp, MIC, longitudinaler eGFR-Verlauf und PROPKD-Score [LL1].

Literatur

  1. Chebib FT, Hanna C, Harris PC et al.: Autosomal Dominant Polycystic Kidney Disease: A Review. JAMA. 2025;333(19):1708-1719. doi: 10.1001/jama.2025.0310.
  2. Ong ACM, Carriazo S, Ma BM et al.: Autosomal dominant polycystic kidney disease. Lancet. 2026;407(10535):1289-1302. doi: 10.1016/S0140-6736(26)00046-2.
  3. Nguyen BA, Halpin B, Olson VA et al.: Risk factors for unruptured intracranial aneurysms in asymptomatic patients with autosomal dominant polycystic kidney disease: who needs screening? A systematic review and meta-analysis. J Neurosurg. 2025;143(1):220-231. doi: 10.3171/2024.9.JNS241175.
  4. Kalatharan V, Grewal G, Nash DM et al.: Stone Prevalence in Autosomal Dominant Polycystic Kidney Disease: A Systematic Review and Meta-Analysis. Can J Kidney Health Dis. 2020;7:2054358120934628. doi: 10.1177/2054358120934628.
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  6. Cornec-Le Gall E, Audrézet MP, Rousseau A et al.: The PROPKD Score: A New Algorithm to Predict Renal Survival in Autosomal Dominant Polycystic Kidney Disease. J Am Soc Nephrol. 2016;27(3):942-951. doi: 10.1681/ASN.2015010016.
  7. Nowak KL, Copeland TP, Ku E et al.: Overweight Status, Obesity, and Progression to ESKD in Patients with Autosomal Dominant Polycystic Kidney Disease. Clin J Am Soc Nephrol. 2025;20(4):520-528. doi: 10.2215/CJN.0000000640.
  8. Campbell RE, Edelstein CL, Chonchol M: Overview of ADPKD in Pregnancy. Kidney Int Rep. 2025;10(4):1011-1019. doi: 10.1016/j.ekir.2024.12.035.

Leitlinien, Referenzwerte und Protokolle

  1. KDIGO 2025 Clinical Practice Guideline for the Evaluation, Management, and Treatment of Autosomal Dominant Polycystic Kidney Disease (ADPKD). Kidney Int. 2025;107(Suppl 2S):S1-S239. KDIGO-Leitlinienseite. Januar 2025 Langfassung. doi: 10.1016/j.kint.2024.07.009. [LL1]