Monoklonale Gammopathie – Differentialdiagnosen

Blut, blutbildende Organe – Immunsystem (D50-D90)

  • Kryoglobulinämie (Kälteeiweiß-Erkrankung) – monoklonale oder gemischt monoklonal/polykolonale Immunglobuline (Antikörper) mit Kältepräzipitation (Ausfällung bei Kälte); mögliche Symptome (Krankheitszeichen) sind Purpura (kleinfleckige Hautblutungen), Raynaud-Phänomen (anfallsartige Durchblutungsstörung der Finger oder Zehen), Arthralgien (Gelenkschmerzen), periphere Neuropathie (Nervenschädigung außerhalb von Gehirn und Rückenmark), Glomerulonephritis (Nierenkörperchenentzündung) und Hyperviskosität (Bluteindickung). Abzugrenzen sind insbesondere Hepatitis-C-assoziierte gemischte Kryoglobulinämien und monoklonale Kryoglobulinämien bei lymphoplasmozytischen oder plasmazellulären Erkrankungen.
  • Monoklonale Gammopathie klinischer Signifikanz (MGCS) – symptomatische monoklonale Gammopathie ohne Erfüllung der Kriterien für ein Multiples Myelom, Morbus Waldenström oder ein anderes therapiepflichtiges hämatologisches Malignom (Blutkrebserkrankung); relevante Organsysteme sind vor allem Niere, Nervensystem, Haut, Auge und Gerinnungssystem. Die Diagnose ist insbesondere zu erwägen, wenn ein kleines M-Protein mit disproportionaler Organschädigung einhergeht [5, 8].
  • POEMS-Syndrom – seltene plasmazelluläre Erkrankung mit Polyneuropathie (Erkrankung mehrerer Nerven), Organomegalie (Organvergrößerung), Endokrinopathie (Hormonstörung), monoklonalem Protein und Hautveränderungen; meist lambda-restringiertes monoklonales Immunglobulin. Abzugrenzen von MGUS-assoziierter Polyneuropathie, AL-Amyloidose und Multiplem Myelom.

Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (E00-E90)

  • AL-Amyloidose (Eiweißablagerungskrankheit) – klonale Plasmazellerkrankung mit Ablagerung monoklonaler Leichtketten als Amyloid; mögliche Symptome sind Purpura, restriktive Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung), Makroglossie (vergrößerte Zunge), Karpaltunnelsyndrom (KTS) (Nervenengpass am Handgelenk), periphere Neuropathie, autonome Neuropathie (Schädigung des vegetativen Nervensystems), Hepatomegalie (Lebervergrößerung) und nephrotisches Syndrom (Eiweißverlust über die Niere). Klinisch besonders wichtig ist die Abgrenzung zur MGUS, da bereits eine geringe Plasmazellklonlast eine schwere Organmanifestation verursachen kann.

Infektiöse und parasitäre Krankheiten (A00-B99)

  • Chronische Infektionen (lang andauernde Ansteckungskrankheiten) mit reaktiver Hypergammaglobulinämie – meist polyklonal, nicht monoklonal; differentialdiagnostisch relevant bei unklarer Serumeiweißelektrophorese oder breiter Gammafraktion. Abzugrenzen durch Immunfixation, Serum-freie-Leichtketten-Analyse und klinisch-infektiologische Diagnostik.
  • Hepatitis-C-Virus-Infektion – relevante Ursache einer gemischten Kryoglobulinämie; kann eine monoklonal erscheinende oder oligoklonale Immunglobulinkomponente imitieren beziehungsweise begleiten.
  • HIV-Infektion – kann mit polyklonaler Hypergammaglobulinämie, oligoklonalen Banden oder selten monoklonaler Gammopathie assoziiert sein; Abgrenzung durch Serologie, Viruslast und Immunphänotypisierung.

Muskel-Skelett-System und Bindegewebe (M00-M99)

  • Osteoporose (Knochenschwund) – häufige nichtmaligne Ursache von Frakturen (Knochenbrüchen) und Knochenschmerzen; bei gleichzeitigem Nachweis eines monoklonalen Proteins ist eine myelombedingte Knochenerkrankung durch Blutbild, Calcium, Kreatinin/eGFR, Serum- und Urindiagnostik, freie Leichtketten, Knochenmarkdiagnostik und adäquate Bildgebung abzugrenzen.
  • Rheumatoide Arthritis (entzündliches Gelenkrheuma) und andere chronisch-entzündliche Systemerkrankungen – können mit polyklonaler Hypergammaglobulinämie oder selten oligoklonalen/monoklonalen Befunden einhergehen; differentialdiagnostisch entscheidend sind Immunfixation, Verlauf, Entzündungsparameter, Autoantikörperprofil und klinische Systemmanifestationen.

Neubildungen – Tumorerkrankungen (C00-D48)

  • Chronische lymphatische Leukämie (CLL) (langsam verlaufender Blutkrebs der Lymphzellen) – reifzelliges B-Zell-Neoplasma, das mit Hypogammaglobulinämie, Autoimmunzytopenien oder seltener monoklonalem Protein einhergehen kann. Mögliche Symptome sind Lymphadenopathie (Lymphknotenschwellung), Splenomegalie (Milzvergrößerung), Infektanfälligkeit, Müdigkeit, B-Symptomatik und Zytopenien (Verminderung von Blutzellen); Abgrenzung durch Blutbild, Blutausstrich, Immunphänotypisierung und Lymphozytenklonalität.
  • Franklin-Syndrom (Synonym: Schwerkettenkrankheit) – sehr seltene B-Zell-/Plasmazell-Neoplasie mit Produktion inkompletter Immunglobulin-Schwerketten; klinisch häufig lymphomähnlich mit Lymphadenopathie, Hepatosplenomegalie (Leber- und Milzvergrößerung), Fieberschüben und erhöhter Infektneigung. Abgrenzung durch Immunfixation, Immunhistologie und molekulare/zytogenetische Diagnostik.
  • Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs) – malignes Lymphom mit typischerweise indolenter Lymphadenopathie, häufig zervikal oder mediastinal, teils mit B-Symptomatik; eine monoklonale Gammopathie ist nicht typisch, kann aber als Begleitbefund auftreten. Abgrenzung durch Exzisionsbiopsie eines Lymphknotens mit Histologie und Immunhistochemie.
  • Marginalzonen-B-Zell-Lymphom – indolentes B-Zell-Lymphom, teils mit monoklonalem Immunglobulin, insbesondere bei lymphoplasmozytischer Differenzierung; mögliche Manifestationen sind Lymphadenopathie, Splenomegalie, extranodale Organbeteiligung und Zytopenien. Abgrenzung durch Histologie, Immunphänotypisierung und molekulare Diagnostik.
  • Monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS)
    • Definition – definierte asymptomatische klonale Plasmazell- oder lymphoplasmozytische Vorläufererkrankung ohne Myelom-definierende Ereignisse, ohne AL-Amyloidose, ohne Morbus Waldenström, ohne Lymphomkriterien und ohne andere monoklonal-proteinvermittelte Organschädigung. Diagnostisch typisch sind ein niedriges monoklonales Protein, weniger als 10 % klonale Plasmazellen im Knochenmark bei Nicht-IgM-MGUS und fehlende CRAB-Kriterien beziehungsweise fehlende Myelom-definierende Biomarker [3, 4, 6].
    • Klinische Bedeutung – Präkanzerose (Krebsvorstufe) für lymphoproliferative Erkrankungen wie Multiples Myelom, Morbus Waldenström, AL-Amyloidose und bestimmte Non-Hodgkin-Lymphome. In den USA fand sich bei 3,2 % der über 50-Jährigen und 5,3 % der über 70-Jährigen eine MGUS [1]. Das Langzeitrisiko einer Progression liegt insgesamt ungefähr bei 1 % pro Jahr; bei IgM-MGUS ist das Risiko in den ersten 10 Jahren höher und beträgt etwa 2 % pro Jahr, danach etwa 1 % pro Jahr [2].
    • Progressionsrisiko – Risikofaktoren für Progression sind insbesondere Nicht-IgG-Isotyp, M-Protein ≥ 15 g/l und pathologischer Serum-freie-Leichtketten-Quotient. In der Langzeitkohorte nach Kyle et al. waren M-Protein-Höhe und pathologischer Serum-freie-Leichtketten-Quotient zentrale ungünstige Faktoren; bei Nicht-IgM-MGUS betrug das Progressionsrisiko nach 20 Jahren 7 % ohne Risikofaktor, 20 % mit einem Risikofaktor und 30 % mit zwei Risikofaktoren. Bei IgM-MGUS waren M-Protein ≥ 15 g/l und pathologischer Serum-freie-Leichtketten-Quotient prognostisch ungünstig [2].
    • Verlauf und Laborkonstellation – eine MGUS kann über Jahrzehnte bestehen, bevor eine klinische Erkrankung entsteht [2]. In der Serumeiweißelektrophorese zeigt sich typischerweise eine zusätzliche schmale Bande beziehungsweise ein M-Gradient im Bereich der Gamma- oder Betafraktion; dieser weist auf die Expansion eines klonalen Plasmazell- oder B-Zell-Klons hin. Der Nachweis allein begründet keine Therapieindikation, sondern erfordert Risikostratifizierung und Verlaufskontrolle [2, 6, LL1].
    • IgM-MGUS – Vorläuferläsion vor allem für Morbus Waldenström und andere B-Zell-Lymphome; diagnostisch typischerweise IgM-M-Protein < 30 g/l, lymphoplasmozytäre Knochenmarkinfiltration < 10 % und keine Anämie, Hyperviskosität, Lymphadenopathie, Hepatosplenomegalie oder andere krankheitsdefinierende Kriterien eines Morbus Waldenström [2, 6].
  • Morbus Waldenström (Synonym: Waldenströms Makroglobulinämie) – lymphoplasmozytisches Lymphom mit monoklonalem Immunglobulin M (IgM); mögliche Symptome sind Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schleimhautblutungen, Hyperviskosität, periphere Neuropathie, Lymphadenopathie, Hepatosplenomegalie und Zytopenien. Im Gegensatz zum Multiplen Myelom sind Osteolysen (Knochenauflösungen) und Hypercalcämie nicht typisch.
  • Multiples Myelom (Synonyme: Plasmozytom; Morbus Kahler; Plasmazellmyelom) – maligne Plasmazellerkrankung mit ≥ 10 % klonalen Plasmazellen im Knochenmark oder bioptisch gesichertem Plasmozytom plus Myelom-definierendem Ereignis. Myelom-definierende Ereignisse sind CRAB-Kriterien, also Hypercalcämie, Niereninsuffizienz, Anämie und osteolytische Knochenläsionen, oder Biomarker wie ≥ 60 % klonale Plasmazellen im Knochenmark, Serum-freie-Leichtketten-Quotient ≥ 100 bei beteiligter Leichtkette ≥ 100 mg/l oder mehr als eine fokale Läsion in der Magnetresonanztomographie (MRT) [3, 4, 7].
  • Non-Hodgkin-Lymphom – heterogene Gruppe maligner Lymphome, die mit monoklonalem Immunglobulin oder paraproteinämischen Begleitphänomenen assoziiert sein können; mögliche Symptome sind Lymphadenopathie, B-Symptomatik, Pruritus (Juckreiz), Splenomegalie, Zytopenien und Infektanfälligkeit. Abgrenzung durch Histologie, Immunphänotypisierung, Bildgebung und Knochenmarkdiagnostik.
  • Nonsekretorisches Myelom – plasmazelluläre Neoplasie ohne nachweisbares oder nur minimal nachweisbares monoklonales Protein in Serum und Urin; differentialdiagnostisch wichtig bei myelomtypischer Knochenmarkinfiltration, Osteolysen, Anämie (Blutarmut), Niereninsuffizienz (Nierenschwäche) oder Hypercalcämie trotz fehlendem M-Gradienten.
  • Plasmazell-Leukämie – aggressive plasmazelluläre Neoplasie mit zirkulierenden klonalen Plasmazellen; mögliche Symptome sind rasche Krankheitsprogression, Anämie, Thrombozytopenie (Blutplättchenmangel), Infektionen, Organomegalie, Niereninsuffizienz und Hypercalcämie. Abzugrenzen vom fortgeschrittenen Multiplen Myelom und von leukämischen Verläufen anderer B-Zell-Neoplasien.
  • Smouldering Myelom (asymptomatisches Myelom) – asymptomatische plasmazelluläre Neoplasie mit höherer Tumorlast als MGUS, aber ohne Myelom-definierendes Ereignis; typischerweise M-Protein ≥ 30 g/l und/oder 10-59 % klonale Plasmazellen im Knochenmark. Abgrenzung zur MGUS und zum therapiepflichtigen Multiplen Myelom ist prognostisch und therapeutisch entscheidend [3, 4, 7].
  • Solitäres extramedulläres Plasmozytom – lokalisierte plasmazelluläre Neoplasie außerhalb des Knochenmarks, häufig im oberen Aerodigestivtrakt; Abgrenzung zum Multiplen Myelom durch systematische Knochenmark- und Ganzkörperdiagnostik.
  • Solitäres Plasmozytom des Knochens – lokalisierte klonale Plasmazellneoplasie des Knochens ohne Kriterien eines systemischen Multiplen Myeloms; Abgrenzung erfordert Knochenmarkdiagnostik, Ganzkörperbildgebung und Ausschluss weiterer Herde.

Psyche – Nervensystem (F00-F99; G00-G99)

  • Anti-MAG-Neuropathie – IgM-assoziierte demyelinisierende Polyneuropathie mit Antikörpern gegen myelinassoziiertes Glykoprotein; klinisch meist distal-symmetrische sensible Ataxie (Koordinationsstörung) und Tremor (Zittern). Abzugrenzen von MGUS-Zufallsbefund, AL-Amyloidose, POEMS-Syndrom, Kryoglobulinämie und diabetischer Polyneuropathie.
  • Periphere Neuropathie bei monoklonaler Gammopathie – kann MGUS-assoziiert, IgM-vermittelt, amyloidbedingt, kryoglobulinämisch oder POEMS-assoziiert sein; relevant ist die Differenzierung zwischen zufälliger MGUS und monoklonal-proteinvermittelter klinischer Signifikanz.

Urogenitalsystem (Nieren, Harnwege – Geschlechtsorgane) (N00-N99)

  • AL-Amyloidose der Niere – häufig nephrotisches Syndrom, Albuminurie, progrediente Nierenfunktionsverschlechterung; Abgrenzung zur MGUS durch Organbiopsie mit Amyloidnachweis und Leichtketten-Typisierung.
  • Cast-Nephropathie bei Multiplem Myelom – akute oder chronische Nierenfunktionsverschlechterung durch hohe freie Leichtketten; spricht gegen eine reine MGUS und ist ein myelomdefinierendes Organereignis.
  • Monoklonale Gammopathie renaler Signifikanz (MGRS) – monoklonal-proteinvermittelte Nierenerkrankung ohne Erfüllung der Kriterien eines Multiplen Myeloms oder Lymphoms; mögliche Manifestationen sind Proteinurie (Eiweiß im Urin), Hämaturie (Blut im Urin), nephrotisches Syndrom und progrediente Einschränkung der glomerulären Filtrationsrate. Die Diagnose erfordert in der Regel eine Nierenbiopsie mit Typisierung der monoklonalen Ablagerungen [5, LL4].

Verletzungen, Vergiftungen und andere Folgen äußerer Ursachen (S00-T98)

  • Frakturen – können osteoporotisch, traumatisch oder myelombedingt sein; bei monoklonalem Protein, Knochenschmerzen, Anämie, Hypercalcämie, Niereninsuffizienz oder Osteolysen muss eine myelombedingte Knochenerkrankung ausgeschlossen werden.

Literatur

  1. Kyle RA, Therneau TM, Rajkumar SV, Offord JR, Larson DR, Plevak MF et al.: Prevalence of monoclonal gammopathy of undetermined significance. N Engl J Med. 2006;354(13):1362-1369. https://doi.org/10.1056/NEJMoa054494
  2. Kyle RA, Larson DR, Therneau TM, Dispenzieri A, Kumar S, Cerhan JR et al.: Long-Term Follow-up of Monoclonal Gammopathy of Undetermined Significance. N Engl J Med. 2018;378(3):241-249. https://doi.org/10.1056/NEJMoa1709974
  3. Rajkumar SV, Dimopoulos MA, Palumbo A, Blade J, Merlini G, Mateos MV et al.: International Myeloma Working Group updated criteria for the diagnosis of multiple myeloma. Lancet Oncol. 2014;15(12):e538-e548. https://doi.org/10.1016/S1470-2045(14)70442-5
  4. Rajkumar SV. Multiple myeloma: 2024 update on diagnosis, risk-stratification, and management. Am J Hematol. 2024;99(9):1802-1824. https://doi.org/10.1002/ajh.27422
  5. Fermand JP, Bridoux F, Dispenzieri A, Jaccard A, Kyle RA, Leung N et al.: Monoclonal gammopathy of clinical significance: a novel concept with therapeutic implications. Blood. 2018;132(14):1478-1485. https://doi.org/10.1182/blood-2018-04-839480
  6. Rajkumar SV, Kumar S. Monoclonal Gammopathy of Undetermined Significance. N Engl J Med. 2025;393(13):1315-1326. https://doi.org/10.1056/NEJMra2412716
  7. Dimopoulos MA, Terpos E, Boccadoro M, Cavo M, Mateos MV, Moreau P et al.: EHA-EMN Evidence-Based Guidelines for diagnosis, treatment and follow-up of patients with multiple myeloma. Nat Rev Clin Oncol. 2025;22(9):680-700. https://doi.org/10.1038/s41571-025-01041-x
  8. Stern S, Chaudhuri S, Drayson M, Henshaw S, Karunanithi K, Willis F et al.: Investigation and management of monoclonal gammopathy of undetermined significance: A British Society for Haematology Good Practice Paper. Br J Haematol. 2023;202(4):734-744. https://doi.org/10.1111/bjh.18866

Leitlinien

  1. DGHO. Onkopedia-Leitlinie: Monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS). https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/monoklonale-gammopathie-unklarer-signifikanz-mgus
  2. DGHO. Onkopedia-Leitlinie: Multiples Myelom. https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/multiples-myelom
  3. S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Patienten mit monoklonaler Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) oder Multiplem Myelom, (AWMF-Registernummer 018-035OL) Februar 2022 Langversion
  4. British Society for Haematology. Diagnosis and management of monoclonal gammopathy of renal significance, Good Practice Paper, 2025. https://b-s-h.org.uk/guidelines/guidelines/diagnosis-and-management-of-monoclonal-gammopathy-of-renal-significance