Impingement-Syndrom – Medikamentöse Therapie

Therapieziele

  • Verminderung der Schmerzen
  • Erhöhung der Bewegungsfähigkeit
  • Vermeidung von Komplikationen

Therapieempfehlungen

  • Analgesie (Schmerzausschaltung) während der Diagnostik bis zur endgültigen Therapie gemäß WHO-Stufenschema:
    • Nicht-Opioidanalgetikum (Nichtsaure Analgetika: Paracetamol, Mittel der ersten Wahl)
    • Niederpotentes Opioidanalgetikum (z. B. Tramadol) + Nicht-Opioidanalgetikum
    • Hochpotentes Opioidanalgetikum (z. B. Morphin) + Nicht-Opioidanalgetikum
    • Opioide: Morphin, Tramadol  
  • Ggf. Antiphlogistika (nichtsteroidale Antirheumatika, NSAR; entzündungshemmende Medikamente), z. B. Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen
  • Bei Bursitis subacromialis (Schleimbeutelentzündung (Bursitis; lat. bursa = Schleimbeutel) unter einem Knochen des Schultergelenks (Acromion)) bzw. Tendopathie (Erkrankungen der Sehnen aufgrund von Über-, Fehlbelastung oder Verschleiß): subakromiale Injektion von Lokalanästhetikum (Mittel zur örtlichen Betäubung)/Glucocorticoide
  • Siehe auch unter "Weitere Therapie".

Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)

Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für die Gesundheit von Sehnen, Bändern und Faszien sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:

  • Vitamine (A, C, E, D3)
  • Mineralstoffe (Magnesium)
  • Spurenelemente (Eisen, Kupfer, Mangan, Selen, Zink)
  • Sekundäre Pflanzenstoffe (Curcumin, Bromelain aus Ananas-Extrakt)
  • Weitere Vitalstoffe (Chondroitinsulfat, Glucosaminsulfat, Kollagene)

Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.

Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.

Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.