Finger- und Daumengelenkarthrose – Medikamentöse Therapie
Therapieziel
- Linderung von Schmerzen und entzündlichen Reizzuständen (Entzündungsphasen) sowie Erhalt bzw. Verbesserung der Handfunktion und Lebensqualität [LL1, LL2]
Therapieempfehlungen
- Topische (äußerlich angewendete) nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) sind bei symptomatischer Finger- und Daumengelenkarthrose (Gelenkverschleiß der Finger- und Daumengelenke) aufgrund der geringeren systemischen Exposition (Aufnahme des Arzneimittels in den Körperkreislauf) gegenüber systemischen NSAR zu bevorzugen; z. B. Diclofenac-Gel [5, LL1, LL2, LL4].
- Orale NSAR können bei unzureichender Wirkung bzw. Ungeeignetheit topischer Maßnahmen, insbesondere bei schmerzhaften Exazerbationen (akuten Verschlechterungen), eingesetzt werden. Sie sollen in der niedrigsten wirksamen Dosis und für die kürzestmögliche Dauer angewendet werden [1, LL1, LL2, LL4].
- Paracetamol ist bei Handarthrose nicht als Medikament der ersten Wahl anzusehen. Es kann für eine begrenzte Dauer bzw. episodisch erwogen werden, insbesondere wenn NSAR kontraindiziert (nicht angewendet werden dürfen), nicht vertragen oder nicht ausreichend wirksam sind [LL1, LL2, LL3, LL4].
- Niedrig dosierte orale Glucocorticoide können bei ausgewählten Patienten mit polyartikulärem (mehrere Gelenke betreffendem) entzündlichem Flare zeitlich begrenzt erwogen werden. In der HOPE-Studie führte Prednisolon 10 mg/d über 6 Wochen mit anschließendem Ausschleichen über 2 Wochen bei schmerzhafter Handarthrose mit nachgewiesener Synovialentzündung (Entzündung der Gelenkinnenhaut) zu einer klinisch relevanten Schmerzreduktion. Eine Dauertherapie ist nicht angezeigt [2, LL1].
- Intraartikuläre (in das Gelenk verabreichte) Glucocorticoide sollen bei Handarthrose nicht routinemäßig eingesetzt werden. Bei entzündlich aktivierten, schmerzhaften Interphalangealgelenken (Gelenken zwischen den Fingergliedern) kann im Einzelfall eine intraartikuläre Glucocorticoidinjektion erwogen werden. Für die Daumensattelgelenkarthrose (Rhizarthrose; Verschleiß des Daumensattelgelenks) ist ein klinisch relevanter Nutzen gegenüber Placebo nicht zuverlässig belegt [7, 8, LL1, LL2].
- Chondroitinsulfat kann zur symptomatischen Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung erwogen werden; ein strukturmodifizierender Effekt (Einfluss auf den Krankheitsverlauf) ist nicht belegt [6, LL1, LL2, LL3].
- Schwache Opioide einschließlich Tramadol sollen im Regelfall nicht eingesetzt werden. Eine seltene kurzfristige Anwendung kommt allenfalls infrage, wenn andere medikamentöse Optionen kontraindiziert, nicht vertragen oder unwirksam sind. Starke Opioide sollen zur Behandlung der Arthrose nicht eingesetzt werden [LL1, LL4].
- Colchicin, Hydroxychloroquin, Methotrexat und antizytokinbasierte (gegen entzündungsvermittelnde Botenstoffe gerichtete) biologische Therapien werden für die routinemäßige Behandlung der Handarthrose nicht empfohlen. Für Methotrexat 20 mg einmal wöchentlich zeigte die METHODS-Studie bei einem selektierten entzündlichen Phänotyp (Erscheinungsbild) mit MRT-gesicherter Synovitis (Gelenkinnenhautentzündung) zwar eine moderate Schmerzreduktion; die aktuellen SFR/SOFMER-Empfehlungen sprechen dennoch keine Therapieempfehlung aus. Auch eine Netzwerk-Metaanalyse von 2026 unterstützt keine routinemäßige DMARD-Therapie der Handarthrose [3, 4, LL1, LL2, LL3].
Allgemeine Hinweise
- Verschiedene systemische NSAR sollen nicht kombiniert werden! Ein zusätzlicher therapeutischer Nutzen ist nicht belegt, während das Risiko unerwünschter Wirkungen zunimmt [FI2-FI4].
- Vor einer systemischen NSAR-Therapie sind insbesondere gastrointestinales (Magen-Darm-), kardiovaskuläres (Herz-Kreislauf-), renales (Nieren-) und hepatisches (Leber-) Risiko sowie Alter, Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) und Begleitmedikation zu berücksichtigen. Die niedrigste wirksame Dosis soll für die kürzest mögliche Dauer eingesetzt werden [LL4, FI2-FI4].
- Bei oraler NSAR-Therapie ist eine Gastroprotektion (Magenschutz) mit einem Protonenpumpenhemmer (PPI) insbesondere bei erhöhtem gastrointestinalem Risiko angezeigt; NICE empfiehlt bei einer oralen NSAR-Therapie der Arthrose grundsätzlich eine gastroprotektive Begleittherapie [LL4].
- Systemisches Diclofenac ist kontraindiziert bei Herzinsuffizienz (Herzschwäche) der NYHA-Klassen II-IV, gesicherter koronarer Herzkrankheit (KHK; Erkrankung der Herzkranzgefäße), peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK; Durchblutungsstörung der Gliedmaßenschlagadern) und zerebrovaskulärer Erkrankung (Erkrankung der Hirngefäße). Bei bedeutsamen kardiovaskulären Risikofaktoren wie Hypertonie (Bluthochdruck), Hyperlipidämie (erhöhte Blutfette), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder Rauchen soll Diclofenac nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden [FI2, R1].
- Selektive COX-2-Hemmer sind bei Herzinsuffizienz NYHA II-IV sowie gesicherter koronarer Herzkrankheit, pAVK oder zerebrovaskulärer Erkrankung kontraindiziert. Das individuelle kardiovaskuläre Risiko ist vor Therapiebeginn zu berücksichtigen [FI3, FI4].
- Bei Etoricoxib ist zusätzlich eine anhaltend unzureichend kontrollierte Hypertonie mit Blutdruckwerten über 140/90 mmHg eine Kontraindikation. Der Blutdruck soll vor Therapiebeginn eingestellt, innerhalb der ersten 2 Wochen und anschließend regelmäßig kontrolliert werden [FI4].
- Niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (ASS) soll nicht als zusätzliche Arthrosetherapie zu einem NSAR gegeben werden. Besteht unabhängig von der Arthrose eine kardiovaskuläre Indikation zur Thrombozytenaggregationshemmung (Hemmung der Verklumpung von Blutplättchen), ist das erhöhte gastrointestinale Blutungsrisiko bei zusätzlicher NSAR- bzw. COX-2-Hemmer-Therapie zu berücksichtigen. Selektive COX-2-Hemmer sind kein Ersatz für eine indizierte ASS-Therapie [FI2-FI4].
Wirkstoffe (Hauptindikation)
Topische nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR; nonsteroidal anti-inflammatory drugs, NSAID)
| Wirkstoff | Besonderheiten |
| Diclofenac topisch, 1 % Diclofenac-Natrium-Äquivalent | Lokale symptomatische Therapie; möglichst kleinflächige Anwendung. Bei Fingergelenkarthrose besteht randomisierte klinische Evidenz für topisches Diclofenac [5, FI1]. |
- Wirkweise: Hemmung der Cyclooxygenasen (Enzyme der Bildung von Entzündungsbotenstoffen) mit Verminderung der Prostaglandinsynthese (Bildung entzündungsvermittelnder Botenstoffe).
- Indikation: bevorzugte lokale Pharmakotherapie bei symptomatischer Finger- und Daumengelenkarthrose aufgrund des günstigeren systemischen Sicherheitsprofils gegenüber oralen NSAR [LL1, LL2].
- Nebenwirkungen: insbesondere lokale Hautreaktionen; systemische NSAR-typische Nebenwirkungen sind aufgrund der niedrigeren systemischen Exposition seltener, jedoch nicht vollständig ausgeschlossen [FI1].
Orale nichtsteroidale Antirheumatika und selektive COX-2-Hemmer
| Wirkstoff | Besonderheiten |
| Diclofenac | Niedrigste wirksame Dosis für die kürzestmögliche Dauer; kontraindiziert bei Herzinsuffizienz NYHA II-IV, KHK, pAVK und zerebrovaskulärer Erkrankung [FI2, R1] |
| Celecoxib | Selektiver COX-2-Hemmer; niedrigste wirksame Dosis und kürzestmögliche Behandlungsdauer; kardiovaskuläre Kontraindikationen beachten [FI3] |
| Etoricoxib | Selektiver COX-2-Hemmer; kardiovaskuläre Kontraindikationen und Blutdruck beachten [FI4] |
- Wirkweise: Nichtselektive NSAR hemmen COX-1 und COX-2 überwiegend reversibel; Coxibe hemmen bevorzugt COX-2. Dadurch wird die Prostaglandinsynthese vermindert.
- Indikation: zeitlich begrenzte symptomatische Therapie, insbesondere bei schmerzhaften Exazerbationen, wenn topische NSAR nicht ausreichen oder ungeeignet sind [1, LL1, LL2].
- Nebenwirkungen: insbesondere gastrointestinale Ulzerationen (Geschwüre) und Blutungen, Einschränkung der Nierenfunktion, Flüssigkeitsretention (Zurückhalten von Flüssigkeit im Körper), Ödeme (Flüssigkeitseinlagerungen), Hypertonie und kardiovaskuläre thrombotische Ereignisse (Gefäßverschlüsse durch Blutgerinnsel) [FI2-FI4].
- Prinzipien: niedrigste wirksame Dosis, kürzestmögliche Behandlungsdauer, keine Kombination verschiedener NSAR; abhängig von Risikoprofil und Therapiedauer ggf. Kontrolle von Blutdruck, Nieren- und Leberfunktion sowie Gastroprotektion [LL4, FI2-FI4].
Nichtopioide Analgetika
| Wirkstoff | Besonderheiten |
| Paracetamol | Nur kurzzeitig bzw. episodisch bei fehlenden geeigneten Alternativen; keine klinisch relevante antiphlogistische Wirkung (entzündungshemmende Wirkung). Individuelle Dosisreduktion bzw. verlängerte Dosierungsintervalle bei Risikokonstellationen beachten [LL3, FI5] |
- Wirkweise: überwiegend zentrale analgetische (schmerzlindernde) und antipyretische (fiebersenkende) Wirkung; der genaue Wirkmechanismus ist nicht vollständig geklärt.
- Stellenwert: keine First-line-Therapie der Handarthrose; der zu erwartende Nutzen ist gering. Eine Anwendung kommt vor allem kurzfristig und episodisch infrage, wenn NSAR nicht eingesetzt werden können [LL1, LL2, LL3, LL4].
- Nebenwirkungen: insbesondere dosisabhängige Hepatotoxizität (Leberschädigung) bei Überdosierung. Bei regelmäßiger Einnahme ist insbesondere bei erhöhtem Risiko auf Hepatotoxizität zu achten; gleichzeitig angewendete Arzneimittel dürfen nicht unbemerkt zusätzlich Paracetamol enthalten [LL3, FI5].
- Antidot bei Überdosierung: N-Acetylcystein.
Glucocorticoide
| Wirkstoff | Besonderheiten |
| Prednisolon | Studienregime der HOPE-Studie bei ausgewählten Patienten mit schmerzhafter Handarthrose und nachgewiesener Synovialentzündung; keine Dauertherapie [2] |
- Wirkweise: antiphlogistisch und immunsuppressiv (das Immunsystem dämpfend).
- Indikation: im Einzelfall zeitlich begrenzte Behandlung eines polyartikulären entzündlichen Flares der Handarthrose [2, LL1].
- Nebenwirkungen: dosis- und dauerabhängig u. a. Hyperglykämie (erhöhter Blutzucker), Natrium- und Flüssigkeitsretention, Blutdruckanstieg, Infektneigung, gastrointestinale Nebenwirkungen, Störungen des Knochenstoffwechsels und Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (Unterdrückung der körpereigenen hormonellen Stressregulation).
- Intraartikuläre Glucocorticoidinjektionen werden bei Handarthrose nicht generell empfohlen. Eine Ausnahme können entzündlich aktivierte, schmerzhafte Interphalangealgelenke darstellen [8, LL1, LL2].
- Bei Rhizarthrose zeigte eine randomisierte placebokontrollierte Studie keinen klinisch relevanten Vorteil einer intraartikulären Triamcinoloninjektion gegenüber Kochsalzlösung [7].
Weitere Hinweise
- Eine Netzwerk-Metaanalyse von 72 randomisierten Studien mit 7.609 Patienten unterstützt insbesondere die symptomatische Wirksamkeit oraler Glucocorticoide und in geringerem Ausmaß oraler NSAR. Für intraartikuläre Therapien und Hydroxychloroquin wurde kein überzeugender analgetischer Nutzen gezeigt. Für topische NSAR blieb die Effektstärke in dieser Netzwerk-Metaanalyse statistisch unsicher, obwohl einzelne hochwertige randomisierte Studien einen Nutzen von topischem Diclofenac zeigen und aktuelle Leitlinien topische NSAR aufgrund des günstigeren Sicherheitsprofils bevorzugen [1, 5, LL1, LL2].
- Prednisolon 10 mg/d reduzierte in der HOPE-Studie bei einem gezielt ausgewählten inflammatorischen (entzündlichen) Handarthrose-Phänotyp nach 6 Wochen die Fingerschmerzen gegenüber Placebo um im Mittel zusätzlich 16,5 mm auf einer 100-mm-VAS. Diese Daten dürfen nicht auf eine Dauertherapie oder auf nichtentzündliche Handarthrose übertragen werden [2].
- Methotrexat 20 mg einmal wöchentlich führte in der METHODS-Studie bei Patienten mit Handarthrose und MRT-gesicherter Synovitis nach 6 Monaten zu einer moderaten Schmerzreduktion gegenüber Placebo. Die 2026 publizierten SFR/SOFMER-Empfehlungen empfehlen Methotrexat dennoch nicht für die Handarthrose; auch die Netzwerk-Metaanalyse von 2026 ergibt keine Grundlage für eine routinemäßige DMARD-Therapie. Vereinzelte symptomatische Signale biologischer Wirkstoffe sind nicht als Nachweis einer krankheitsmodifizierenden Wirkung (Veränderung des Krankheitsverlaufs) zu interpretieren [3, 4, LL1].
- Für Chondroitinsulfat 800 mg/d zeigte eine randomisierte kontrollierte Studie über 6 Monate eine statistisch signifikante, insgesamt moderate Verbesserung von Schmerzen und Handfunktion gegenüber Placebo; ein strukturmodifizierender Effekt ist nicht belegt [6, LL1, LL2].
- Eine pharmakologische krankheitsmodifizierende Therapie mit gesichertem strukturprotektivem Effekt (Schutz der Gelenkstruktur) steht für die Finger- und Daumengelenkarthrose derzeit nicht zur Verfügung [4, LL1, LL2].
Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)
Geeignete Nahrungsergänzungsmittel sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3)
- Mineralstoffe (Magnesium)
- Spurenelemente (Eisen, Kupfer, Mangan, Selen, Zink)
- Sekundäre Pflanzenstoffe (Curcumin, Bromelain aus Ananas-Extrakt)
- Weitere Vitalstoffe (Chondroitinsulfat, Glucosaminsulfat, Kollagene)
Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.
Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.
Abkürzungen
- ACR – American College of Rheumatology
- ASS – Acetylsalicylsäure
- COX – Cyclooxygenase
- DMARD – Disease-modifying antirheumatic drugs
- FI – Fachinformation
- KHK – koronare Herzkrankheit
- LL – Leitlinie
- MRT – Magnetresonanztomographie
- NSAID – nonsteroidal anti-inflammatory drugs
- NSAR – nichtsteroidale Antirheumatika
- NYHA – New York Heart Association
- pAVK – periphere arterielle Verschlusskrankheit
- PPI – Protonenpumpenhemmer
- R – regulatorische Quelle
- SFR – Société Française de Rhumatologie
- SOFMER – Société Française de Médecine Physique et de Réadaptation
- VAS – visuelle Analogskala
Literatur
- Døssing A, Nielsen SM, Kroon FPB et al.: Comparative effectiveness of pharmacological interventions for hand osteoarthritis: a systematic review and network meta-analysis of randomised trials. RMD Open. 2023;9:e003030. doi:10.1136/rmdopen-2023-003030 [1]
- Kroon FPB, Kortekaas MC, Boonen A et al.: Results of a 6-week treatment with 10 mg prednisolone in patients with hand osteoarthritis (HOPE): a double-blind, randomised, placebo-controlled trial. Lancet. 2019;394:1993-2001. doi:10.1016/S0140-6736(19)32489-4 [2]
- Wang Y, Jones G, Keen HI et al.: Methotrexate to treat hand osteoarthritis with synovitis (METHODS): an Australian, multisite, parallel-group, double-blind, randomised, placebo-controlled trial. Lancet. 2023;402:1764-1772. doi:10.1016/S0140-6736(23)01572-6 [3]
- Dong P, Zhao Q, Yang B et al.: Disease-modifying antirheumatic drugs for hand osteoarthritis: A systematic review and network meta-analysis. Hand Surg Rehabil. 2026;102762. doi:10.1016/j.hansur.2026.102762 [4]
- Altman RD, Dreiser RL, Fisher CL et al.: Diclofenac sodium gel in patients with primary hand osteoarthritis: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. J Rheumatol. 2009;36:1991-1999. doi:10.3899/jrheum.081316 [5]
- Gabay C, Medinger-Sadowski C, Gascon D et al.: Symptomatic effects of chondroitin 4 and chondroitin 6 sulfate on hand osteoarthritis: a randomized, double-blind, placebo-controlled clinical trial at a single center. Arthritis Rheum. 2011;63:3383-3391. doi:10.1002/art.30574 [6]
- Meenagh GK, Patton J, Kynes C et al.: A randomised controlled trial of intra-articular corticosteroid injection of the carpometacarpal joint of the thumb in osteoarthritis. Ann Rheum Dis. 2004;63:1260-1263. doi:10.1136/ard.2003.015438 [7]
- Paschoal NOS, Natour J, Machado FS et al.: Intra-articular triamcinolone hexacetonide injections in hands osteoarthritis – A double-blinded randomized controlled trial with a one year follow-up. Clinics (Sao Paulo). 2022;77:100036. doi:10.1016/j.clinsp.2022.100036 [8]
Leitlinien, Referenzwerte und Protokolle
- Courties A, Daste C, Homs AF et al.: French Societies of Rheumatology and of Physical and Rehabilitation Medicine recommendations for the management of people living with hand osteoarthritis. Joint Bone Spine. 2026;93:106000. doi:10.1016/j.jbspin.2025.106000 [LL1]
- Kloppenburg M, Kroon FPB, Blanco FJ et al.: 2018 update of the EULAR recommendations for the management of hand osteoarthritis. Ann Rheum Dis. 2019;78:16-24. doi:10.1136/annrheumdis-2018-213826 [LL2]
- Kolasinski SL, Neogi T, Hochberg MC et al.: 2019 American College of Rheumatology/Arthritis Foundation Guideline for the Management of Osteoarthritis of the Hand, Hip, and Knee. Arthritis Rheumatol. 2020;72:220-233. doi:10.1002/art.41142 [LL3]
- National Institute for Health and Care Excellence (NICE): Osteoarthritis in over 16s: diagnosis and management. NICE guideline NG226. Oktober 2022. NICE NG226 [LL4]
Fachinformationen und regulatorische Quellen
- Haleon Germany GmbH: Voltaren Emulgel 1,16 % Gel. Fachinformation. Stand Dezember 2024. [FI1]
- Novartis Pharma GmbH: Voltaren Resinat, 145,6 mg Diclofenac-Colestyramin entsprechend 75 mg Diclofenac-Natrium. Fachinformation. Stand August 2025. [FI2]
- Viatris Healthcare GmbH: CELEBREX 100 mg/200 mg Hartkapseln. Fachinformation. Stand September 2025. [FI3]
- Organon Healthcare GmbH: ARCOXIA 30 mg/60 mg/90 mg/120 mg Filmtabletten. Fachinformation. Stand März 2024. [FI4]
- bene-Arzneimittel GmbH: ben-u-ron 500 mg Hartkapseln. Fachinformation; aktuelle Pflichtangaben Stand März 2026. [FI5]
- European Medicines Agency (EMA): Diclofenac-containing medicines – Article-31 referral; cardiovascular safety restrictions for systemic diclofenac. EMEA/H/A-31/1344. [R1]