Yersiniose – Medikamentöse Therapie

Therapieziele

  • Ausgleich von Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten.
  • Eliminierung der Erreger bei behandlungsbedürftiger schwerer oder invasiver Infektion (Infektion mit Eindringen der Erreger in Gewebe oder Blutbahn).
  • Vermeidung und Behandlung von Komplikationen, insbesondere Bakteriämie (Bakterien im Blut), Sepsis (lebensbedrohliche Organschädigung durch eine fehlregulierte Reaktion auf eine Infektion) und extraintestinalen Infektionsherden (Infektionsherde außerhalb des Darms).

Therapieempfehlungen

  • Unkomplizierte Yersiniose (Infektion mit bestimmten Yersinien-Bakterien): Bei akuter Yersinien-Infektion ohne Hinweis auf Sepsis oder komplizierten Verlauf soll keine antimikrobielle Therapie erfolgen. Die Erkrankung ist überwiegend selbstlimitierend; ein positiver Erregernachweis allein begründet keine Antibiotikatherapie [1, 2, LL1].
  • Antibiotika-Indikationen:
    • Bei nachgewiesener Bakteriämie oder Sepsis soll eine antimikrobielle Therapie durchgeführt werden [LL1].
    • Bei schwerer oder protrahierter Symptomatik (lang anhaltenden Beschwerden) kann eine antimikrobielle Therapie erfolgen. Entscheidend sind der klinische Verlauf und Hinweise auf eine invasive Infektion, insbesondere anhaltendes hohes Fieber, ausgeprägte Allgemeinsymptomatik oder extraintestinale Manifestationen (Krankheitserscheinungen außerhalb des Darms) [LL1].
    • Extraintestinale Infektionsherde, beispielsweise Leberabszesse (Eiteransammlungen in der Leber), Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut, insbesondere der Herzklappen) oder Osteomyelitis (Entzündung des Knochens und Knochenmarks), erfordern eine gezielte antibiotische Behandlung und gegebenenfalls eine interventionelle oder operative Herdsanierung (Beseitigung des Infektionsherdes) [LL1, LL2].
  • Risikogruppen: Ein erhöhtes Risiko für schwere oder disseminierte Verläufe (Verläufe mit Ausbreitung der Infektion im Körper) besteht insbesondere bei Eisenüberladung, beispielsweise Hämochromatose (Erkrankung mit übermäßiger Eisenspeicherung im Körper) oder Thalassämie (erblich bedingte Störung der Bildung des roten Blutfarbstoffs), sowie bei relevanter Immunsuppression (Unterdrückung der körpereigenen Abwehr). Auch eine Eisenchelattherapie kann mit einem erhöhten Risiko verbunden sein. Bei diesen Patienten sind eine frühzeitige Erregerdiagnostik, engmaschige Verlaufskontrollen und bei systemischen Symptomen (den gesamten Körper betreffenden Krankheitszeichen) Blutkulturen erforderlich. Die Entscheidung zur Antibiotikatherapie richtet sich nach Schweregrad und Invasivität; auch bei Immundefizienz (Abwehrschwäche) ist eine unkomplizierte, bereits rückläufige Enteritis (Darmentzündung) keine automatische Behandlungsindikation [1, LL1, LL2].
  • Mikrobiologisch gezielte Therapie: Vor Therapiebeginn möglichst Stuhlkultur mit Resistenztestung; bei Verdacht auf invasive Infektion zusätzlich Blutkulturen. Bei Sepsis darf die Probenentnahme den erforderlichen Therapiebeginn nicht relevant verzögern. Nach Erregernachweis wird die Behandlung an das Antibiogramm angepasst [LL1, LL2].
    • Die nachfolgenden Regime betreffen Yersinia enterocolitica beziehungsweise Yersinia pseudotuberculosis; Yersinia pestis wird gesondert behandelt.
    • Yersinia enterocolitica ist typischerweise gegen die meisten Penicilline und Cephalosporine der ersten Generation resistent. Ampicillin oder Amoxicillin sind deshalb keine geeigneten Standardregime [1].
  • Schwere oder invasive Yersiniose: Nach deutscher S2k-Leitlinie Ceftriaxon 2 g i.v. einmal täglich; bei entsprechender Kontraindikation, insbesondere Allergie, und nachgewiesener Empfindlichkeit alternativ Ciprofloxacin 400 mg i.v. dreimal täglich. Bei Bakteriämie beträgt die Behandlungsdauer in der Regel 7 bis 14 Tage [LL1].
  • Behandlungsbedürftige Enterokolitis (Entzündung des Dünn- und Dickdarms) ohne Bakteriämie: Bei gesicherter Indikation und zuverlässiger oraler Einnahme kommen nach Resistenztestung Ciprofloxacin oder Cotrimoxazol infrage. Übliche Behandlungsdauer: 5 bis 7 Tage. Cotrimoxazol wird in der IDSA-Leitlinie als gezielte Therapieoption genannt; die deutsche S2k-Leitlinie priorisiert bei schwerer Yersiniose Ceftriaxon. Ciprofloxacin ist daher kein pauschales „Mittel der ersten Wahl“ für jede Yersiniose [2, LL1, LL2].
  • Therapiedauer und Verlauf: Für die optimale Behandlungsdauer liegen keine kontrollierten Studien vor. Bei Endokarditis, Osteomyelitis, Abszessen (abgekapselten Eiteransammlungen) oder unzureichender Herdsanierung ist eine längere, am Infektionsherd orientierte Behandlung erforderlich. Bei anhaltendem Fieber oder persistierender Bakteriämie nach tiefen beziehungsweise endovaskulären Infektionsherden (Infektionsherden innerhalb der Blutgefäße) suchen [LL1, LL2].
  • Rehydratation (Ausgleich eines Flüssigkeitsmangels): Bei leichter bis mittelschwerer Dehydratation (Flüssigkeitsmangel im Körper) hypoosmolare orale Rehydrationslösung in kleinen, häufigen Portionen geben und laufende Verluste ersetzen. Bei schwerer Dehydratation, Kreislaufinstabilität oder unzureichender enteraler Flüssigkeitsaufnahme intravenöse isotone kristalloide Lösungen einsetzen. Ernährung nach Verträglichkeit fortsetzen; Stillen fortführen. Keine „Teepausen“ [LL1, LL2].
  • Antimotilitätsmittel: Bei blutiger Diarrhö (Durchfall), Fieber beziehungsweise Verdacht auf entzündliche oder invasive Enteritis vermeiden [1, LL2].
  • Postinfektiöse Manifestationen (Krankheitserscheinungen nach einer Infektion): Antibiotika verhindern eine reaktive Arthritis (Gelenkentzündung als Reaktion auf eine vorausgegangene Infektion) oder ein Erythema nodosum (schmerzhafte entzündliche Hautknoten) nicht zuverlässig. Eine verlängerte Antibiotikatherapie ist zur Behandlung einer bereits bestehenden reaktiven Arthritis ohne aktive Infektion nicht angezeigt [1, LL1].

Wirkstoffe (Hauptindikation)

Die folgenden Dosierungen gelten für Erwachsene mit normaler Organfunktion. Nierenfunktion, Körpergewicht, Begleiterkrankungen, Wechselwirkungen und Antibiogramm sind zu berücksichtigen.

Cephalosporine der dritten Generation

Wirkstoff Besonderheiten
Ceftriaxon Bevorzugtes Regime der deutschen S2k-Leitlinie bei schwerer oder invasiver Yersiniose. Bei isolierter Nierenfunktionsstörung in der Regel keine Dosisreduktion, sofern die Leberfunktion erhalten ist; bei Kreatinin-Clearance < 10 ml/min höchstens 2 g täglich. Bei gleichzeitig schwerer Nieren- und Leberfunktionsstörung engmaschig überwachen [LL1, FI1].
  • Wirkweise: Bakterizide Hemmung der bakteriellen Zellwandsynthese durch Bindung an penicillinbindende Proteine [FI1].
  • Indikationen: Schwere oder invasive Yersiniose bei empfindlichem Erreger, insbesondere Bakteriämie und Sepsis [LL1].
  • Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen Cephalosporine oder bekannte schwere Überempfindlichkeit gegen andere Betalaktam-Antibiotika. Besondere Gegenanzeigen bei Frühgeborenen und Neugeborenen, insbesondere bei Risiko einer Bilirubinenzephalopathie (Hirnschädigung durch den Gallenfarbstoff Bilirubin) oder erforderlicher intravenöser Calciumgabe. Nicht mit calciumhaltigen Infusionslösungen mischen [FI1].
  • Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen, Diarrhö einschließlich Clostridioides-difficile-assoziierter Kolitis (durch das Bakterium Clostridioides difficile verursachte Dickdarmentzündung), Blutbildveränderungen, biliäre Präzipitate (Ausfällungen in der Galle); selten schwere Hautreaktionen, immunhämolytische Anämie (Blutarmut durch immunbedingte Zerstörung roter Blutkörperchen) oder Enzephalopathie (Funktionsstörung des Gehirns) [FI1].

Fluorchinolone

Wirkstoff Besonderheiten
Ciprofloxacin Nur bei nachgewiesener Empfindlichkeit und unter Berücksichtigung des Nebenwirkungsprofils. Intravenöses Regime entsprechend der deutschen S2k-Leitlinie bei Ceftriaxon-Kontraindikation. Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz (eingeschränkter Nierenfunktion). Orale Einnahme mit Abstand zu mehrwertigen Kationen, beispielsweise in Antazida und Mineralstoffpräparaten [2, LL1, FI2, FI3].
  • Wirkweise: Bakterizide Hemmung der bakteriellen DNA-Gyrase und Topoisomerase IV [FI2].
  • Indikationen: Gezielte Behandlung einer antibiotikapflichtigen Yersiniose; bei schwerer oder invasiver Infektion insbesondere Alternative bei Ungeeignetheit von Ceftriaxon [LL1, LL2].
  • Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen Chinolone; gleichzeitige Anwendung von Tizanidin. Anwendung nach früheren schweren Chinolon-/Fluorchinolon-Nebenwirkungen vermeiden. In Schwangerschaft und Stillzeit möglichst vermeiden; bei Kindern nur nach sorgfältiger fachärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung [FI2, FI3].
  • Nebenwirkungen: Gastrointestinale Beschwerden (Magen-Darm-Beschwerden), Tendinitis (Sehnenentzündung) und Sehnenruptur (Sehnenriss), periphere Neuropathie (Schädigung von Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark), neuropsychiatrische Störungen (Störungen des Nervensystems und der Psyche), Dysglykämie (Störung der Blutzuckerregulation) und QT-Verlängerung (Verlängerung einer Phase der elektrischen Herzerregung mit erhöhtem Risiko für Herzrhythmusstörungen). Selten langanhaltende oder irreversible Nebenwirkungen; außerdem Warnhinweise zu Aortenaneurysma (krankhafter Erweiterung der Hauptschlagader), Aortendissektion (Aufspaltung der Wand der Hauptschlagader) und Herzklappeninsuffizienz (Undichtigkeit einer Herzklappe) beachten. Gleichzeitige systemische Glucocorticoide erhöhen das Sehnenrisiko [FI2, FI3].

Folsäureantagonisten

Wirkstoff Besonderheiten
Cotrimoxazol
(Trimethoprim/Sulfamethoxazol)
Gezielte orale Option bei empfindlichem Erreger. Kein bevorzugtes initiales Regime bei Sepsis. Nierenfunktion, Kalium und gegebenenfalls Blutbild kontrollieren; Dosisanpassung beziehungsweise Anwendungseinschränkungen bei Niereninsuffizienz beachten. Yersiniose ist in der genannten Fachinformation nicht ausdrücklich als Indikation aufgeführt; Zulassungsstatus des verwendeten Präparats prüfen [2, LL1, LL2, FI4].
  • Wirkweise: Sequenzielle Hemmung der bakteriellen Folsäuresynthese durch Sulfamethoxazol und Trimethoprim [FI4].
  • Indikationen: Antibiotikapflichtige Yersinien-Enterokolitis bei nachgewiesener Empfindlichkeit und Eignung für eine orale Behandlung [2, LL2].
  • Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen Sulfonamide oder Trimethoprim, relevante Blutbildveränderungen, Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (angeborener Enzymmangel mit erhöhter Anfälligkeit roter Blutkörperchen für einen Zerfall), schwere Leberfunktionsstörung und hochgradige Nierenfunktionsstörung entsprechend Fachinformation; Frühgeborene und Säuglinge während der ersten 6 Lebenswochen. Schwangerschaft erfordert eine besondere Nutzen-Risiko-Abwägung [FI4].
  • Nebenwirkungen: Gastrointestinale Beschwerden, Exanthem (Hautausschlag), schwere Hautreaktionen einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom (schwere Reaktion mit Blasenbildung und Schädigung von Haut und Schleimhäuten) und toxischer epidermaler Nekrolyse (lebensbedrohliche Reaktion mit großflächiger Ablösung der Haut), Hyperkaliämie (erhöhter Kaliumgehalt im Blut), Blutbildveränderungen, Nierenfunktionsstörungen und Hämolyse (Zerfall roter Blutkörperchen). Wechselwirkungen insbesondere mit Methotrexat, Vitamin-K-Antagonisten und kaliumerhöhenden Arzneimitteln beachten [FI4].

Besondere Patientengruppen

  • Kinder: Auch bei Kindern ist eine unkomplizierte Yersiniose in der Regel ohne Antibiotika zu behandeln. Bei invasiver Infektion erfolgt die Therapie gewichtsbezogen und pädiatrisch-infektiologisch abgestimmt. Ceftriaxon kann bei Kindern ab dem Alter von 15 Tagen mit einem Körpergewicht < 50 kg bei intraabdominellen Infektionen (Infektionen innerhalb des Bauchraums) mit 50 bis 80 mg/kg Körpergewicht i.v. einmal täglich dosiert werden; bei Bakteriämie ist der obere Dosisbereich zu berücksichtigen. Ab 50 kg Körpergewicht gilt die Erwachsenendosierung. Neonatale Gegenanzeigen beachten [LL1, LL2, FI1].
  • Schwangerschaft: Bei antibiotikapflichtiger schwerer oder invasiver Infektion kommt Ceftriaxon nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung infrage. Ciprofloxacin möglichst vermeiden; Cotrimoxazol ist wegen des Folatantagonismus und weiterer schwangerschaftsabhängiger Risiken keine unkritische Standardalternative [FI1, FI2, FI4].
  • Doxycyclin: Tetracycline können in vitro wirksam sein. Doxycyclin wird jedoch nicht als bevorzugtes Standardregime der aktuellen deutschen S2k-Leitlinie für schwere oder invasive Yersiniose empfohlen [1, LL1].

Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)

Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für das Immunsystem sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:

  • Vitamine (A, C, E, D3, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Folsäure, Biotin)
  • Spurenelemente (Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink)
  • Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA))
  • Sekundäre Pflanzenstoffe (Beta-Carotin, Flavonoide (Citrusfrüchte), Lycopin (Tomaten), Proanthocyanidine (Cranberrys), Polyphenole)
  • Weitere Vitalstoffe (probiotische Kulturen: Laktobazillen, Bifidobakterien)

Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.

Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.

Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.

Abkürzungen

  • AWMF: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften.
  • CDC: Centers for Disease Control and Prevention; US-amerikanische Behörde für Krankheitskontrolle und Prävention.
  • DHA: Docosahexaensäure.
  • DNA: Desoxyribonukleinsäure; Träger der Erbinformation.
  • doi: Digital Object Identifier; dauerhafte Kennung einer wissenschaftlichen Veröffentlichung.
  • EPA: Eicosapentaensäure.
  • FI: Fachinformation.
  • IDSA: Infectious Diseases Society of America; US-amerikanische Fachgesellschaft für Infektionskrankheiten.
  • i.v.: intravenös; in eine Vene.
  • kg: Kilogramm.
  • LL: Leitlinie.
  • mg: Milligramm.
  • ml/min: Milliliter pro Minute.
  • p.o.: per os; Einnahme über den Mund.
  • QT: Abschnitt im Elektrokardiogramm zwischen dem Beginn der Q-Zacke und dem Ende der T-Welle.
  • RKI: Robert Koch-Institut.
  • S2k: Stufe 2 einer konsensbasierten medizinischen Leitlinie.

Literatur

  1. Centers for Disease Control and Prevention: Clinical Overview of Yersiniosis. Aktualisiert am 3. März 2026. Onlinefassung.
  2. Robert Koch-Institut: RKI-Ratgeber Yersiniose. Onlinefassung.

Leitlinien

  1. S2k-Leitlinie: Gastrointestinale Infektionen. (AWMF-Registernummer: 021-024). November 2023. Langfassung [LL1].
  2. Shane AL et al.: 2017 Infectious Diseases Society of America Clinical Practice Guidelines for the Diagnosis and Management of Infectious Diarrhea. Clin Infect Dis. 2017;65(12):e45 bis e80. doi:10.1093/cid/cix669. Leitlinienfassung [LL2].

Fachinformationen

  1. Viatris Healthcare GmbH: Ceftriaxon Viatris 2 g Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung. Stand April 2026. Fachinformation [FI1].
  2. Ciprobay 500 mg Filmtabletten. Fachinformation [FI2].
  3. Fresenius Kabi: Ciprofloxacin Kabi Infusionslösung. Stand Dezember 2024. Fachinformation [FI3].
  4. AbZ-Pharma GmbH: Cotrim-CT 800 mg/160 mg Tabletten. Herstellerseite mit Fachinformation [FI4].