Quallenstich – Folgeerkrankungen

Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch Quallenstiche mitbedingt sein können:

Quallenstiche sind keine einheitliche Krankheitsentität (eigenständige Krankheitseinheit), sondern Nesselzellverletzungen (Verletzungen durch Brennzellen) durch unterschiedliche Cnidaria (Nesseltiere). Klinisch relevant ist deshalb nicht nur der Stich selbst, sondern vor allem die artspezifische Toxizität (Giftwirkung je nach Art). Das Spektrum reicht von lokaler schmerzhafter Dermatitis (Hautentzündung) bis zu Anaphylaxie (schwere allergische Sofortreaktion), Irukandji-Syndrom (schwere Vergiftung durch bestimmte Würfelquallen), kardiorespiratorischem Arrest (Herz-Kreislauf- und Atemstillstand) und Tod. Die Portugiesische Galeere ist streng genommen keine echte Qualle, sondern ein Hydrozoon (Nesseltiergruppe)/Siphonophor (Staatsqualle); wegen der ähnlichen Expositionssituation (Kontaktsituation) und der klinischen Relevanz wird sie hier mit aufgeführt [1-4, 6, 7, 10, LL1-2].

Artenbezogene Folgeerkrankungen und Komplikationen

Quallenart/klinische Entität (eigenständiges Krankheitsbild) Typische Folgeerkrankungen bzw. Komplikationen
Haar- oder Nesselquallen/Feuerquallen in Nord- und Ostsee, insbesondere Gelbe Haarqualle bzw. Feuerqualle (Cyanea capillata), Kompassqualle (Chrysaora hysoscella) und gelegentlich Leuchtqualle (Pelagia noctiluca)
  • Schmerzhafte lokale Dermatitis mit Erythem (Hautrötung), Quaddeln (juckende Hauterhebungen), linearen oder peitschenhiebartigen Hautläsionen (Hautschäden), Juckreiz und Ödem (Schwellung) [3, 4, 10]
  • Blasenbildung, seltener Ulzeration (Geschwürbildung) oder Hautnekrose (Absterben von Hautgewebe) bei stärkerer Exposition (stärkerem Kontakt) [3, 4, 10]
  • Verzögerte oder persistierende Dermatitis, postinflammatorische Hyperpigmentierung (Nachdunkelung der Haut nach Entzündung), Hypopigmentierung (Aufhellung der Haut) und Narbenbildung [3, 5, 10]
  • Sekundäre bakterielle Infektion (bakterielle Zweitinfektion) durch Exkoriationen (Kratzwunden), Blasenruptur (Aufplatzen von Blasen) oder Ulzeration [3, 10]
  • Systemische Reaktionen (den ganzen Körper betreffende Reaktionen) sind bei europäischen Arten möglich, aber deutlich seltener als bei tropischen Würfelquallen [3, 4, 10, LL1]
Feuerqualle/Gelbe Haarqualle (Cyanea capillata), Atlantik, Ärmelkanal sowie Nord- und Ostsee
  • Akute brennende Schmerzreaktion mit lokaler Rötung, Schwellung, Quaddeln und streifenförmigen Hautläsionen [3, 4, 10]
  • Bei großflächigem Kontakt ausgeprägtere Schmerzreaktion, Blasenbildung und länger persistierende Hautreizung [3, 10]
  • Postinflammatorische Pigmentveränderungen (Farbveränderungen der Haut nach Entzündung) und Narbenbildung als relevante Spätfolgen nach stärkerer Hautreaktion [3, 10]
  • Allgemeinsymptome (den ganzen Körper betreffende Beschwerden) wie Übelkeit, Schwächegefühl, Kopfschmerz oder Schwindel sind selten und sprechen für relevante Exposition oder individuelle Empfindlichkeit [3, 4, 10]
Kompassqualle (Chrysaora hysoscella), Atlantik, Mittelmeer, Nordsee und Kattegat
  • Schmerzhafte lokale Kontaktdermatitis (Hautentzündung durch direkten Kontakt) mit Erythem, Quaddeln, linearen Hautläsionen und Juckreiz [3, 4, 10]
  • Blasenbildung und persistierende Dermatitis bei stärkerer oder ausgedehnter Exposition [3, 10]
  • Postinflammatorische Hyperpigmentierung, Hypopigmentierung und Narbenbildung als mögliche Spätfolgen [3, 10]
  • Systemische Allgemeinsymptome sind selten, müssen bei Dyspnoe (Atemnot), Synkope (kurzzeitige Bewusstlosigkeit), thorakalen Beschwerden (Brustkorbbeschwerden) oder Kreislaufinstabilität (instabiler Kreislauf) aber notfallmedizinisch abgeklärt werden [3, 4, LL1]
Leuchtqualle (Pelagia noctiluca), Mittelmeer und tropischer Atlantik
  • Akute brennende Schmerzreaktion mit urtikariellen (nesselsuchtartigen), erythematösen (geröteten) oder vesikulösen (bläschenförmigen) Hautveränderungen [3, 5, 10]
  • Juckreiz, Blasenbildung und lokale Lymphangitis-ähnliche Reaktion (einer Lymphgefäßentzündung ähnliche Reaktion) [3, 5]
  • Persistierende Hautläsionen über Tage bis Wochen, postinflammatorische Hyperpigmentierung und Narbenbildung [3, 5, 10]
  • Verzögerte oder rezidivierende immunologische Hautreaktionen (wiederkehrende Abwehrreaktionen der Haut) nach früherer oder erneuter Exposition [5, 10]
  • Seltene systemische Reaktionen wie Dyspnoe, Bronchospasmus (Verkrampfung der Bronchien), generalisierte Urtikaria (Nesselsucht am ganzen Körper), Kreislaufreaktion oder schwere allergische Reaktion (Überempfindlichkeitsreaktion) [4, 5, 10]
Fingerhutqualle (Linuche unguiculata), tropischer und subtropischer westlicher Atlantik, insbesondere Karibik, Westindische Inseln und Bahamas
  • Seabather’s eruption (Badeanzugdermatitis) mit stark juckender papulöser (knötchenförmiger) oder ekzematöser Dermatitis (entzündlich-nässender oder schuppender Hautentzündung), bevorzugt unter Badebekleidung und an Reibungsarealen (Reibungsstellen) [8]
  • Typische Lokalisationen (Körperstellen) sind gluteal (am Gesäß), genital (im Bereich der Geschlechtsorgane), inguinal (in der Leistenregion) und andere bedeckte Hautareale [8]
  • Exkoriationen, Schlafstörung durch Pruritus (Juckreiz) und sekundäre bakterielle Infektion als relevante Folgeprobleme [8, 10]
  • Diagnostische Fehlzuordnung als Dermatophytose (Pilzerkrankung der Haut), Skabies (Krätze) oder Larva migrans cutanea (wandernde Hautlarve) mit dadurch verzögerter Behandlung [8]
Portugiesische Galeere (Physalia physalis), Pazifik, Atlantik, Karibik, Kanaren, Portugal, spanische Atlantikküste, gelegentlich westliches Mittelmeer und Balearen
  • Sehr schmerzhafte lineare Hautläsionen, ausgeprägte Quaddeln, Erythem, Ödem und Blasenbildung [3, 6, 7, 10]
  • Pigmentveränderungen, persistierende Hautläsionen und Narbenbildung [3, 6, 7, 10]
  • Muskelkrämpfe, Faszikulationen (Muskelzuckungen), Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerz, Benommenheit, Verwirrtheit und Synkope [6, 7, 10]
  • Dyspnoe und respiratorische Beschwerden (Atembeschwerden); in Fallserien (Auswertungen mehrerer Krankheitsfälle) und Reviews (Übersichtsarbeiten) sind potenziell lebensbedrohliche Verläufe beschrieben [6, 7, 10, LL1]
  • Anaphylaxie bzw. anaphylaktoide Reaktion (anaphylaxieähnliche Reaktion) als seltene, aber klinisch relevante Komplikation [3, 4, 10]
  • Fortbestehende Toxizität von abgetrenntem oder angeschwemmtem Nesselzellmaterial (Material aus Brennzellen) als Risiko für verzögerte Exposition nach Strandung [6]
Würfelquallen/Cubomedusae, insbesondere Seewespe (Chironex fleckeri) und Irukandji-auslösende Arten wie Carukia barnesi, vor allem tropische und subtropische Gewässer des Indopazifiks
  • Bei Chironex fleckeri: massive Schmerzen, großflächige, peitschenhiebartige Hautläsionen, Blasenbildung und Hautnekrose [3, 4, 10, LL1]
  • Bei Chironex fleckeri: Hypotonie (niedriger Blutdruck), Atemstillstand, kardialer Arrest (Herzstillstand) und Tod innerhalb kurzer Zeit [3, 4, 10, LL1]
  • Beim Irukandji-Syndrom: initial oft geringe lokale Hautzeichen, nach Minuten bis etwa 30 Minuten schwere generalisierte Schmerzen (Schmerzen am ganzen Körper), Rücken-, Thorax- (Brustkorb-), Bauch- und Kopfschmerzen [9, LL1-2]
  • Beim Irukandji-Syndrom: Agitation (starke Unruhe), Angst, Schwitzen, Übelkeit, Tachykardie (beschleunigter Herzschlag), Hypertonie (Bluthochdruck) und hypertensive Krise (Blutdruckkrise) als Ausdruck autonomer Entgleisung (Fehlsteuerung des unwillkürlichen Nervensystems) [9, LL2]
  • Beim Irukandji-Syndrom: Lungenödem (Wasseransammlung in der Lunge), kardiale Dysfunktion (Funktionsstörung des Herzens), Herzinsuffizienz (Herzschwäche), Hypotonie nach initialer Hypertonie, selten intrakranielle Blutung (Blutung im Schädelinneren) bzw. Schlaganfall und Tod [9, LL2]

Artenübergreifende Folgeerkrankungen und Komplikationen

  • Augen und Augenanhangsgebilde
    • Konjunktivitis (Bindehautentzündung), Keratitis (Hornhautentzündung), Hornhauterosion (oberflächliche Hornhautverletzung) und persistierende Reizung nach direktem Kontakt von Tentakeln oder Nesselzellmaterial mit dem Auge; diese Konstellation ist selten, aber wegen potenzieller Visusgefährdung (Gefährdung des Sehvermögens) klinisch relevant [3, 10].
  • Haut und Unterhaut
    • Akute toxisch-irritative Dermatitis (giftbedingte reizende Hautentzündung), Urtikaria, Erythem, Ödem, Blasenbildung, bullöse Reaktion (blasenbildende Reaktion), Ulzeration und Hautnekrose [3, 4, 10].
    • Verzögerte Hypersensitivitätsreaktion (Überempfindlichkeitsreaktion), persistierende oder rezidivierende Dermatitis, postinflammatorische Hyperpigmentierung, Hypopigmentierung, Narbenbildung und Keloidbildung (überschießende Narbenbildung) [3, 5, 8, 10].
  • Herzkreislaufsystem und Atmungssystem
    • Synkope, Hypotonie, Hypertonie, Tachykardie, hypertensive Krise, Dyspnoe, Lungenödem, kardiale Dysfunktion, Herzinsuffizienz, kardiorespiratorischer Arrest und Tod; besonders relevant bei Würfelquallen, Irukandji-Syndrom und schweren Physalia-Stichen [3, 4, 6, 7, 9, 10, LL1-2].
  • Immunsystem
    • Soforttypreaktion (rasch einsetzende allergische Reaktion), Anaphylaxie, anaphylaktoide Reaktion, verzögerte allergische Dermatitis und rezidivierende immunologische Hautreaktion; das Risiko kann bei wiederholter Exposition und Sensibilisierung (Entwicklung einer Überempfindlichkeit) steigen [3-5, 10].
  • Infektiöse Folgekomplikationen
    • Sekundäre bakterielle Infektion durch Kratzen, Blasenruptur, Ulzeration oder kontaminiertes Meerwasser; klinisch relevant sind Impetiginisierung (oberflächliche eitrige Hautinfektion), Zellulitis (bakterielle Entzündung des Unterhautgewebes) und verzögerte Wundheilung [3, 10].
  • Psyche – Nervensystem
    • Starkes akutes Schmerzsyndrom (Schmerzbild), persistierende Schmerzen, Parästhesien (Missempfindungen), Kopfschmerz, Angst, Agitation und vegetative Entgleisung (Fehlsteuerung unwillkürlicher Körperfunktionen) [3, 9, 10, LL2].
    • Beim Irukandji-Syndrom steht eine ausgeprägte sympathomimetische Symptomatik (Beschwerden durch starke Aktivierung des Stressnervensystems) mit schweren Schmerzen, Tachykardie, Hypertonie, Schwitzen, Übelkeit und Agitation im Vordergrund [9, LL2].
  • Weiteres
    • Beinahe-Ertrinken, Ertrinken, Sturz- oder Panikverletzungen als indirekte Folge starker Schmerzen, Synkope, Atemnot oder Kreislaufinstabilität im Wasser; diese Komplikationen sind nicht toxinspezifisch (giftspezifisch), aber notfallmedizinisch (in der Notfallversorgung) bedeutsam [LL1].

Evidenzbewertung

Die Evidenz (wissenschaftliche Beleglage) zu Quallenstichen ist heterogen (uneinheitlich). Für viele lokale und systemische Folgeerkrankungen liegen vor allem toxikologische Reviews (giftkundliche Übersichtsarbeiten), Fallserien, Fallberichte (Berichte einzelner Krankheitsfälle) und regionale Leitlinien vor. Randomisierte Studiendaten (Daten aus Studien mit zufälliger Gruppenzuteilung) betreffen überwiegend Ersthilfemaßnahmen und sind insgesamt von niedriger bis sehr niedriger Sicherheit; sie erlauben keine universelle, artenunabhängige Therapieempfehlung (Behandlungsempfehlung). Für die Risikostratifizierung (Einschätzung des Erkrankungsrisikos) bleibt deshalb die Kombination aus Expositionsregion, vermuteter Art, Ausmaß des Tentakelkontakts, lokalen Hautzeichen und systemischen Symptomen entscheidend [1-4, 10, LL1-2].

Prognosefaktoren (Einflussfaktoren für den Verlauf)

  • Ungünstige Prognosefaktoren
    • Verdacht auf Würfelqualle, Seewespe, Irukandji-Syndrom oder schwere Physalia physalis-Exposition [6, 7, 9, LL1-2]
    • großflächiger Tentakelkontakt, multiple Kontaktstellen, lange Tentakelstrecke oder Kontakt an Stamm, Gesicht, Auge, Genitale oder Schleimhäuten [3, 4, 10, LL1]
    • Kindesalter, geringe Körpermasse, Schwangerschaft, höheres Alter, kardiopulmonale Vorerkrankung (Herz-Lungen-Vorerkrankung) oder bekannte Anaphylaxieneigung (Neigung zu schweren allergischen Sofortreaktionen) [3, 4, 10, LL1]
    • systemische Symptome wie Dyspnoe, thorakale Schmerzen, Synkope, Bewusstseinsstörung (Störung des Wachseins oder der Orientierung), schwere Allgemeinschmerzen, Hypertonie, Hypotonie, Tachykardie, Erbrechen oder rasche Progredienz (rasches Fortschreiten) [3, 4, 9, 10, LL1-2]
    • große Blasen, Hautnekrose, Ulzeration, Zeichen der sekundären Infektion oder persistierende Beschwerden über Tage bis Wochen [3, 5, 10]
    • verzögerte Entfernung aus dem Wasser, fehlende Überwachung nach systemischen Symptomen, mechanisches Reiben der Kontaktstelle oder ungeeignete Erstmaßnahmen bei noch anhaftenden Tentakeln [1, 2, 10, LL1-2]
  • Günstige Prognosefaktoren
    • kleinflächiger lokaler Stich ohne Allgemeinsymptome [3, 10]
    • Exposition in nicht-tropischen Regionen ohne Hinweis auf potenziell letale Cubomedusae [3, 4, 10, LL1]
    • rasche Entfernung aus dem Wasser, stabile Atmung und Kreislaufsituation, rückläufiger Schmerz und fehlende Progredienz der Hautreaktion [LL1]
    • keine Blasenbildung, keine Hautnekrose, keine Beteiligung von Auge, Gesicht, Genitalien oder Schleimhäuten [3, 10]
    • frühzeitige medizinische Abklärung bei systemischen Symptomen, Kindern, großflächigen Läsionen oder Verdacht auf tropische Hochrisikoarten [LL1-2]

Literatur

  1. McGee RG, Webster AC, Lewis SR et al.: Interventions for the symptoms and signs resulting from jellyfish stings. Cochrane Database Syst Rev. 2023;6(6):CD009688. doi: 10.1002/14651858.CD009688.pub3.
  2. Pek JH, Lim SH, Ong GY et al.: First Aid Treatment of Jellyfish Stings: A Systematic Review. Cureus. 2025;17(5):e84289. doi: 10.7759/cureus.84289.
  3. Peng X, Liu KT, Chen JB et al.: Jellyfish Stings: A Review of Skin Symptoms, Pathophysiology, and Management. Med Sci Monit. 2024;30:e944265. doi: 10.12659/MSM.944265.
  4. Cunha SA, Dinis-Oliveira RJ: Raising Awareness on the Clinical and Forensic Aspects of Jellyfish Stings: A Worldwide Increasing Threat. Int J Environ Res Public Health. 2022;19(14):8430. doi: 10.3390/ijerph19148430.
  5. Mariottini GL, Giacco E, Pane L: The Mauve Stinger Pelagia noctiluca (Forsskål, 1775). Distribution, Ecology, Toxicity and Epidemiology of Stings. Mar Drugs. 2008;6(3):496-513. doi: 10.3390/md6030496.
  6. Bañón-Boulet E, Gonzalez-Arnay E: The toxicity of Physalia physalis: systematic review and experimental study. Int Marit Health. 2025;76(1):42-62. doi: 10.5603/IMH.101435
  7. Labadie M, Aldabe B, Ong N et al.: Portuguese man-of-war (Physalia physalis) envenomation on the Aquitaine Coast of France: an emerging health risk. Clin Toxicol (Phila). 2012;50(7):567-570. doi: 10.3109/15563650.2012.707657.
  8. Rossetto AL, Cruz CCB, Pereira ICC et al.: Diagnostic confusion between seabather’s eruption as well as dermatophytosis and parasitic infestations. Rev Soc Bras Med Trop. 2020;53:e20190462. doi: 10.1590/0037-8682-0462-2019.
  9. Little M, Pereira P, Mulcahy R et al.: Severe cardiac failure associated with presumed jellyfish sting. Irukandji syndrome? Anaesth Intensive Care. 2003;31(6):642-647. doi: 10.1177/0310057X0303100605.
  10. Cegolon L, Heymann WC, Lange JH et al.: Jellyfish Stings and Their Management: A Review. Mar Drugs. 2013;11(2):523-550. doi: 10.3390/md11020523.

Leitlinien

  1. Australian and New Zealand Committee on Resuscitation (ANZCOR): Guideline 9.4.5 – First Aid Management of Marine Envenomation. ANZCOR, 2026. Leitlinie.
  2. Western Australia Country Health Service (WACHS): Irukandji Syndrome Management Guideline. Current from 6 November 2023; published date 28 June 2024, version 1.01. Leitlinie.