Schnupfen (Rhinitis) – Medikamentöse Therapie

Therapieziele

  • Linderung von Nasenobstruktion (behinderte Nasenatmung), Rhinorrhoe (laufende Nase), Niesreiz und Juckreiz sowie Verbesserung von Schlaf und Lebensqualität.
  • Ursachenbezogene Behandlung der allergischen Rhinitis (allergisch bedingte Entzündung der Nasenschleimhaut) bzw. nichtallergischen Rhinitis (nicht allergisch bedingte Entzündung der Nasenschleimhaut).
  • Vermeidung von Komplikationen, unerwünschten Arzneimittelwirkungen und einer Rhinitis medicamentosa (durch abschwellende Nasenmittel verursachter Dauerschnupfen).

Therapieempfehlungen

Grundsätze

  • Die Therapie richtet sich nach dem Phänotyp: akute virale Rhinitis, allergische Rhinitis, nichtallergische Rhinitis oder Rhinitis medicamentosa. Bei persistierenden, rezidivierenden, einseitigen oder atypischen Beschwerden ist die Diagnose zu überprüfen.
  • Eine isolierte Rhinitis ist von einer akuten oder chronischen Rhinosinusitis (Entzündung der Nasenschleimhaut und Nasennebenhöhlen) abzugrenzen. Antibiotika sind bei akuter viraler Rhinitis nicht wirksam und sollen auch bei purulentem Nasensekret (eitrigem Nasensekret) nicht routinemäßig verordnet werden [1].
  • Vor jeder intranasalen Arzneimitteltherapie sollte die korrekte Applikation erklärt werden: Nase vorsichtig reinigen, Kopf leicht nach vorn neigen, Sprühöffnung von der Nasenscheidewand weg nach lateral richten und nur sanft einatmen.

Akute virale Rhinitis (Erkältungsrhinitis)

  • Die Erkrankung ist in der Regel selbstlimitierend. Im Vordergrund stehen Aufklärung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr nach Bedarf und eine symptomorientierte Behandlung.
  • Isotone Kochsalzsprays oder Nasenspülungen können versucht werden; die Evidenz für eine klinisch relevante Beschwerdelinderung ist begrenzt [3]. Für Spülungen ist sterile, destillierte oder zuvor abgekochte und abgekühlte Lösung zu verwenden; das Spülsystem ist hygienisch aufzubereiten.
  • Topische Alpha-Sympathomimetika können bei ausgeprägter Nasenobstruktion kurzzeitig eingesetzt werden. Bei Erwachsenen ist der Nutzen allenfalls gering bis moderat; bevorzugt 3-5 Tage, keinesfalls länger als 7 Tage anwenden [2, FI1].
  • Intranasale Glucocorticoide sind ohne zusätzliche allergische oder chronisch-entzündliche Indikation bei einer gewöhnlichen Erkältung nicht wirksam [4].
  • Für Wasserdampfinhalationen ist kein verlässlicher Nutzen belegt; wegen des Verbrühungsrisikos ist von Inhalationen über Gefäßen mit heißem Wasser abzuraten [5].
  • Bei Schmerzen oder Fieber können Paracetamol oder Ibuprofen unter Beachtung der individuellen Kontraindikationen eingesetzt werden.

Allergische Rhinitis

  • Allergenkarenz bzw. eine gezielte Reduktion klinisch relevanter Expositionen ist anzustreben, sofern praktikabel.
  • Intranasale Glucocorticoide sind bei anhaltenden oder mittelgradigen bis schweren nasalen Beschwerden die wirksamste Monotherapie und oralen H1-Antihistaminika hinsichtlich der nasalen Gesamtsymptomatik überlegen [LL1, LL2]. Ein regelmäßiger Einsatz ist bei persistierenden Beschwerden wirksamer als eine ausschließlich bedarfsweise Anwendung.
  • Intranasale H1-Antihistaminika wirken rasch und eignen sich besonders bei bedarfsorientierter Behandlung. Bei unzureichender Monotherapie oder von Beginn an ausgeprägter Symptomatik ist eine fixe Kombination aus intranasalem H1-Antihistaminikum und intranasalem Glucocorticoid wirksamer als die jeweiligen Einzelkomponenten [LL1].
  • Orale H1-Antihistaminika der zweiten Generation können insbesondere bei Niesreiz, Juckreiz, Rhinorrhoe oder zusätzlichen okulären Beschwerden (Augenbeschwerden) eingesetzt werden. Sedierende H1-Antihistaminika der ersten Generation sollen wegen ihrer zentralnervösen und anticholinergen Nebenwirkungen vermieden werden [LL2].
  • Leukotrienrezeptor-Antagonisten wie Montelukast sind weniger wirksam als intranasale Glucocorticoide und nicht Mittel der ersten Wahl. Sie kommen nur in ausgewählten Fällen, insbesondere bei gleichzeitigem Asthma (anfallsweise Atemnot durch entzündete und verengte Atemwege) und unzureichender Eignung anderer Therapien, in Betracht; mögliche neuropsychiatrische Nebenwirkungen (Nebenwirkungen an Nervensystem und Psyche) sind zu beachten [LL2].
  • Natriumcromoglicat kann bei leichten Beschwerden eingesetzt werden, ist jedoch schwächer wirksam und muss mehrmals täglich appliziert werden.
  • Bei nachgewiesener klinisch relevanter IgE-vermittelter Sensibilisierung (allergischer Reaktionsbereitschaft) kann eine allergenspezifische Immuntherapie als subkutane Immuntherapie oder sublinguale Immuntherapie erwogen werden, wenn eine ausreichende Allergenkarenz nicht möglich ist und trotz adäquater Pharmakotherapie relevante Beschwerden bestehen oder eine krankheitsmodifizierende Behandlung angestrebt wird. Präparatespezifische Evidenz und Zulassung sind zu beachten [LL3].
  • Systemische Glucocorticoide sind keine Routinetherapie. Allenfalls bei sehr schweren, anderweitig nicht kontrollierbaren Beschwerden kann fachärztlich ein kurzer oraler Therapieversuch erwogen werden; Depotinjektionen sind wegen des ungünstigen Nutzen-Risiko-Verhältnisses zu vermeiden [LL2, LL4].

Nichtallergische chronische Rhinitis (langandauernde Entzündung der Nasenschleimhaut)

  • Auslösende Reize und Medikamente sind, soweit möglich, zu identifizieren und zu reduzieren. Je nach Phänotyp kommen ein intranasales Glucocorticoid und/oder ein intranasales H1-Antihistaminikum infrage [LL4].
  • Bei vorherrschender wässriger Rhinorrhoe kann intranasales Ipratropium erwogen werden. Verfügbarkeit, Zulassungsstatus und präparatespezifische Dosierung sind zu prüfen; eine Nasenobstruktion wird dadurch kaum gebessert [LL4].
  • Eine Injektion von Botulinumtoxin A in die Nasenmuscheln (Schwellkörper im Inneren der Nase) ist keine Standardtherapie. Sie kann allenfalls als fachärztliche Off-label-Therapie bei therapierefraktärer chronischer Rhinitis erwogen werden. Die publizierten Studien zeigen eine mögliche, zeitlich begrenzte Symptomlinderung, sind jedoch klein und heterogen [6].

Rhinitis medicamentosa

  • Das auslösende topische Dekongestivum ist abzusetzen. Ein abruptes Absetzen ist grundsätzlich möglich; bei ausgeprägten Beschwerden kann ein stufenweises, zunächst einseitiges Absetzen individuell vereinbart werden.
  • Ein intranasales Glucocorticoid kann die Entwöhnung unterstützen. Eine zugrunde liegende allergische, entzündliche oder strukturelle Ursache der Nasenobstruktion ist zu behandeln [LL4].

Kinder, Schwangerschaft und Stillzeit

  • Bei Kindern gelten ausschließlich die alters- und präparatespezifischen Zulassungen und Dosierungen. Topische Dekongestiva dürfen nicht aus Erwachsenenzubereitungen abgeleitet oder frei umgerechnet werden; Überdosierungen können schwere kardiovaskuläre und zentralnervöse Reaktionen verursachen.
  • Bei längerfristiger Anwendung intranasaler Glucocorticoide im Kindesalter sind Wachstum und niedrigste wirksame Dosis zu beachten [FI2].
  • In Schwangerschaft und Stillzeit sind zunächst nichtmedikamentöse Maßnahmen und Kochsalzlösungen zu bevorzugen. Falls eine medikamentöse Therapie erforderlich ist, sind Wirkstoffwahl, Dosis und Behandlungsdauer individuell anhand der aktuellen Fachinformation und der geburtshilflichen bzw. pädiatrischen Risikobewertung festzulegen; systemische und topische Dekongestiva sind zurückhaltend einzusetzen.

Red Flags (Warnzeichen): dringliche ärztliche Abklärung

  • Dyspnoe (Atemnot), Stridor (pfeifendes Atemgeräusch), Angioödem (plötzliche Schwellung tieferer Haut- und Schleimhautschichten) oder Zeichen einer Anaphylaxie (schwere allergische Sofortreaktion).
  • Periorbitale Schwellung (Schwellung um das Auge), Visusminderung (Sehverschlechterung), Doppelbilder, Bulbusverlagerung (Verlagerung des Augapfels) oder schmerzhafte Augenbewegungen.
  • Sehr starke einseitige Kopfschmerzen, Meningismus (schmerzhafte Nackensteife), fokal-neurologische Symptome (auf einen umschriebenen Bereich des Nervensystems bezogene Beschwerden), Bewusstseinsstörung oder deutlich reduzierter Allgemeinzustand.
  • Einseitige blutige oder übelriechende Sekretion, insbesondere bei Kindern, sowie Verdacht auf Fremdkörper, Tumor oder schwere Epistaxis (Nasenbluten).
  • Klare einseitige wässrige Rhinorrhoe nach Schädeltrauma (Verletzung des Schädels) oder Operation als möglicher Hinweis auf eine Liquorrhoe (Austritt von Hirnwasser).

Wirkstoffe (Hauptindikation)

Topische Alpha-Sympathomimetika

Wirkstoff Besonderheiten
Oxymetazolin 0,05 % Nur kurzzeitig; bevorzugt 3-5 Tage, maximal 7 Tage. Niedrigere Konzentrationen und andere Altersgrenzen sind präparatespezifisch.
Xylometazolin 0,1 % Nur kurzzeitig; bevorzugt 3-5 Tage, maximal 7 Tage. Altersgrenze und Konzentration sind präparatespezifisch.
  • Wirkweise: Aktivierung alpha-adrenerger Rezeptoren mit Vasokonstriktion (Verengung der Blutgefäße) und rascher Abschwellung der Nasenschleimhaut.
  • Indikationen: Kurzzeitige symptomatische Behandlung einer ausgeprägten Nasenobstruktion.
  • Kontraindikationen: Unter anderem Überempfindlichkeit, Rhinitis sicca (trockene Entzündung der Nasenschleimhaut) bzw. atrophische Rhinitis (Entzündung der Nase mit Rückbildung der Schleimhaut) und Zustand nach transsphenoidaler Hypophysektomie oder Eingriffen mit Freilegung der Dura (harte Hirnhaut); besondere Vorsicht bei schwerer kardiovaskulärer Erkrankung (Herz-Kreislauf-Erkrankung), Hypertonie (Bluthochdruck), Engwinkelglaukom (grüner Star durch einen zu engen Kammerwinkel), Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), Phäochromozytom (hormonbildender Tumor des Nebennierenmarks) sowie unter MAO-Hemmern oder bestimmten Antidepressiva. Maßgeblich ist die jeweilige Fachinformation.
  • Nebenwirkungen: Brennen, Trockenheit, Niesen, Epistaxis; bei zu langer oder häufiger Anwendung Tachyphylaxie (schnell nachlassende Arzneimittelwirkung), Rebound-Schwellung (erneute überschießende Schwellung nach Wirkungsende) und Rhinitis medicamentosa; selten systemische kardiovaskuläre oder zentralnervöse Effekte.

Intranasale Glucocorticoide

Wirkstoff Besonderheiten
Mometasonfuroat 50 Mikrogramm/Sprühstoß Regelmäßige Anwendung; Wirkungseintritt innerhalb von Stunden möglich, voller Effekt häufig erst nach mehreren Tagen.
Fluticasonpropionat 50 Mikrogramm/Sprühstoß Niedrige systemische Bioverfügbarkeit; Fachinformation des gewählten Präparats beachten.
Fluticasonfuroat 27,5 Mikrogramm/Sprühstoß Einmal tägliche Anwendung; Fachinformation des gewählten Präparats beachten.
Budesonid Auf die niedrigste wirksame Erhaltungsdosis reduzieren.
  • Wirkweise: Lokale antientzündliche Wirkung mit Reduktion von Schleimhautödem (Schwellung der Schleimhaut), Sekretion, Niesreiz und Juckreiz.
  • Indikationen: Vor allem persistierende oder mittelgradige bis schwere allergische Rhinitis; je nach Phänotyp auch chronische nichtallergische Rhinitis [LL1, LL4].
  • Kontraindikationen: Überempfindlichkeit; unbehandelte lokalisierte Infektion der Nasenschleimhaut. Nach Nasenoperation oder -trauma erst nach ausreichender Heilung einsetzen. Maßgeblich ist die jeweilige Fachinformation.
  • Nebenwirkungen: Epistaxis, lokale Reizung, Trockenheit, Kopfschmerzen; selten Septumperforation (Loch in der Nasenscheidewand), Glaukom (grüner Star) oder Katarakt (grauer Star). Systemische Glucocorticoidwirkungen sind bei hohen Dosen und Langzeitanwendung möglich. Eine Schleimhautatrophie (Rückbildung der Schleimhaut) ist bei regelrechter Anwendung nicht belegt [FI2].

Intranasale H1-Antihistaminika und Fixkombination

Wirkstoff Besonderheiten
Azelastin Rascher Wirkungseintritt; auch für die bedarfsorientierte Anwendung geeignet. Bei falscher Kopfhaltung kann bitterer Geschmack auftreten.
Azelastin/Fluticasonpropionat 137/50 Mikrogramm Bei mittelgradiger bis schwerer allergischer Rhinitis, wenn die Monotherapie nicht ausreicht oder voraussichtlich nicht ausreichen wird [LL1].
  • Wirkweise: Azelastin blockiert H1-Rezeptoren und hemmt allergische Mediatoren; die Fixkombination ergänzt dies um die lokale antientzündliche Wirkung von Fluticason.
  • Indikationen: Saisonale und perenniale allergische Rhinitis (ganzjährig auftretende allergische Entzündung der Nasenschleimhaut); die Fixkombination bei unzureichender Wirkung einer Monotherapie.
  • Kontraindikationen: Überempfindlichkeit; weitere Einschränkungen und Altersgrenzen gemäß Fachinformation.
  • Nebenwirkungen: Bitterer Geschmack, lokale Reizung, Epistaxis, Kopfschmerzen; selten Müdigkeit. Bei der Fixkombination zusätzlich die Risiken intranasaler Glucocorticoide beachten.

Orale H1-Antihistaminika der zweiten Generation

Wirkstoff Besonderheiten
Cetirizin Dosisanpassung bei Nierenfunktionsstörung; Somnolenz (Schläfrigkeit) ist möglich.
Loratadin Bei schwerer Leberfunktionsstörung Dosisintervall nach Fachinformation anpassen.
Fexofenadin Nicht gleichzeitig mit aluminium- oder magnesiumhaltigen Antazida; zeitlichen Abstand beachten.
Bilastin Nüchtern einnehmen: 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach Nahrung oder Fruchtsaft.
  • Wirkweise: Periphere H1-Rezeptorblockade mit Verminderung von Niesreiz, Juckreiz und Rhinorrhoe.
  • Indikationen: Allergische Rhinitis, besonders bei intermittierenden Beschwerden oder begleitender allergischer Konjunktivitis (allergisch bedingte Bindehautentzündung); bei dominierender Nasenobstruktion sind intranasale Glucocorticoide wirksamer [LL2].
  • Kontraindikationen: Überempfindlichkeit; Nieren- und Leberfunktion, Alter, Schwangerschaft, Stillzeit und Interaktionen präparatespezifisch berücksichtigen.
  • Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Müdigkeit oder Somnolenz in wirkstoffabhängiger Häufigkeit. Individuelle Fahrtüchtigkeit prüfen.

Weitere Hinweise

  • Der Nachweis potenzieller Erreger im Nasenabstrich, purulentes Sekret oder eine radiologische Verschattung (im Bild sichtbarer verdichteter Bereich) allein begründen bei Rhinitis keine Antibiotikatherapie. Bei Verdacht auf akute bakterielle Rhinosinusitis gelten die dortigen Diagnose- und Therapieempfehlungen.
  • Cineol ist keine Standardtherapie der isolierten Rhinitis; eine Anwendung kann nicht aus Empfehlungen zur akuten Rhinosinusitis abgeleitet werden.
  • Dosierungsangaben sind Regeldosierungen und ersetzen nicht die aktuelle Fachinformation des konkret verwendeten Präparats.

Siehe auch unter "Weitere Therapie".

Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)

Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für das Immunsystem sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:

  • Vitamine (A, C, E, D3, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Folsäure, Biotin)
  • Spurenelemente (Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink)
  • Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA))
  • Sekundäre Pflanzenstoffe (Beta-Carotin, Flavonoide (Citrusfrüchte), Lycopin (Tomaten), Proanthocyanidine (Cranberrys), Polyphenole)
  • Weitere Vitalstoffe (Probiotische Kulturen: Laktobazillen, Bifidobakterien)

Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.

Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.

Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.

Abkürzungsverzeichnis

  • ARIA: Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma
  • AWMF: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
  • DHA: Docosahexaensäure
  • doi: Digital Object Identifier
  • EAACI: European Academy of Allergy and Clinical Immunology
  • EPA: Eicosapentaensäure
  • FI: Fachinformation
  • H1: Histamin-1-Rezeptor
  • IgE: Immunglobulin E
  • LL: Leitlinie
  • MAO: Monoaminoxidase
  • S2k: konsensbasierte Leitlinie der Entwicklungsstufe S2k

Literatur

  1. Kenealy T, Arroll B: Antibiotics for the common cold and acute purulent rhinitis. Cochrane Database Syst Rev. 2025;11:CD000247. doi:10.1002/14651858.CD000247.pub4
  2. Deckx L et al.: Nasal decongestants in monotherapy for the common cold. Cochrane Database Syst Rev. 2016;10:CD009612. doi:10.1002/14651858.CD009612.pub2
  3. King D et al.: Saline nasal irrigation for acute upper respiratory tract infections. Cochrane Database Syst Rev. 2015;4:CD006821. doi:10.1002/14651858.CD006821.pub3
  4. Hayward G et al.: Corticosteroids for the common cold. Cochrane Database Syst Rev. 2015;10:CD008116. doi:10.1002/14651858.CD008116.pub3 [4]
  5. Singh M et al.: Heated, humidified air for the common cold. Cochrane Database Syst Rev. 2017;8:CD001728. doi:10.1002/14651858.CD001728.pub6 [5]
  6. Kim DH, Jang DW, Hwang SH: Turbinate Injection of Botulinum Toxin in the Treatment of the Chronic Rhinitis. Laryngoscope. 2025;135(5):1545-1552. doi:10.1002/lary.31936

Leitlinien

  1. ARIA-EAACI Guideline: Allergic Rhinitis and Its Impact on Asthma (ARIA)-EAACI Guidelines - 2024-2025 Revision: Part I - Guidelines on Intranasal Treatments. Allergy. 2026;81(4):954-976. doi:10.1111/all.70131 [LL1]
  2. ARIA-EAACI Guideline: Allergic Rhinitis and Its Impact on Asthma (ARIA)-EAACI Guidelines - 2024-2025 Revision: Part II - Guidelines on Oral and Ocular Treatments. Allergy. 2026;81(6):1947-1970. doi:10.1111/all.70305 [LL2]
  3. S2k-Leitlinie: Allergen-Immuntherapie bei IgE-vermittelten allergischen Erkrankungen. (AWMF-Registernummer: 061-004), Juni 2022 Langfassung [LL3]
  4. Dykewicz MS et al.: Rhinitis 2020: A practice parameter update. J Allergy Clin Immunol. 2020;146(4):721-767. doi:10.1016/j.jaci.2020.07.007 [LL4]

Fachinformationen

  1. WICK Nasivin Nasenspray ohne Konservierungsstoffe Erwachsene und Schulkinder: Fachinformation. Fachinformation [FI1]
  2. Nasonex 50 Mikrogramm/Sprühstoß Nasenspray: Fachinformation, Stand März 2024. Fachinformation [FI2]
  3. Allergodil akut Nasenspray: Fachinformation, Stand Dezember 2025. Fachinformation [FI3]
  4. Dymista Nasal Spray: Summary of Product Characteristics. Fachinformation [FI4]