Muskeldystrophie Typ Duchenne – Medikamentöse Therapie

Therapieziele

  • Linderung der Symptomatik und Verbesserung der Lebensqualität
  • Verlangsamung der Krankheitsprogression (Fortschreiten der Erkrankung) und möglichst langer Erhalt von Gehfähigkeit, Muskelkraft und Alltagsfunktion
  • Erhalt der Funktion der oberen Extremitäten nach Verlust der Gehfähigkeit
  • Verzögerung respiratorischer (die Atmung betreffender) und kardialer (das Herz betreffender) Komplikationen
  • Prävention beziehungsweise Behandlung therapie- und immobilitätsbedingter Folgeerkrankungen, insbesondere Nebenniereninsuffizienz (Unterfunktion der Nebennieren), Osteoporose (Knochenschwund) und Frakturen (Knochenbrüche)

Therapieempfehlungen

  • Die Behandlung soll lebenslang interdisziplinär in einem neuromuskulären (auf Nerven- und Muskelerkrankungen spezialisierten) Zentrum erfolgen. Erforderlich sind eine molekulargenetisch gesicherte Diagnose, standardisierte motorische Verlaufskontrollen sowie eine koordinierte neuromuskuläre, kardiologische (herzmedizinische), pneumologische (lungenmedizinische), orthopädische (den Bewegungsapparat betreffende), endokrinologische (hormonmedizinische) und psychosoziale Betreuung [LL1 bis LL3].
  • Glucocorticoide bilden weiterhin die krankheitsmodifizierende Basistherapie. Sie verbessern beziehungsweise stabilisieren die motorische Funktion (Bewegungsfunktion), verlängern im Mittel die Gehfähigkeit und verzögern respiratorische, kardiale und orthopädische Komplikationen [1 bis 3, LL1, LL4]. Die tägliche Gabe von Prednison beziehungsweise Prednisolon oder Deflazacort ist wirksamer als ein Schema mit Prednison an 10 Tagen, gefolgt von 10 behandlungsfreien Tagen [3].
  • Vamorolon ist in der EU ab einem Alter von 2 Jahren zugelassen. Es ist eine Alternative zu konventionellen Glucocorticoiden; die kurzfristige motorische Wirksamkeit ist mit Prednison vergleichbar. Vorteile betreffen insbesondere ein geringeres Ausmaß bestimmter knochen- und wachstumsbezogener Effekte. Eine Nebennierensuppression (Unterdrückung der körpereigenen Nebennierenfunktion) und weitere corticosteroidtypische Risiken bleiben jedoch relevant [4, FI1].
  • Givinostat kann bei gehfähigen Patienten ab 6 Jahren zusätzlich zu einer stabilen Corticosteroidtherapie eingesetzt werden. Die mutationsunabhängige Add‑on‑Therapie verlangsamte in der Phase‑III‑Studie EPIDYS über 72 Wochen die funktionelle Verschlechterung. Die EU‑Zulassung erfolgte unter besonderen Bedingungen; der G‑BA sieht einen Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen [5, FI2, FI6].
  • Die Therapie soll auch nach Verlust der Gehfähigkeit regelmäßig neu bewertet werden. Eine Fortführung der Corticosteroidtherapie kann zum Erhalt der Funktion der oberen Extremitäten sowie der respiratorischen und kardialen Funktion sinnvoll sein. Bei Givinostat ist die Fortführung nach Verlust der Gehfähigkeit eine individuelle Nutzen‑Risiko‑Entscheidung [LL1, LL2, FI2].
  • Begleitende kardiale, respiratorische und osteologische (knochenmedizinische) Therapien sind integraler Bestandteil der Pharmakotherapie. Sie werden an Befund, Alter und Krankheitsstadium angepasst [LL2, LL3].

Glucocorticoide

Wirkstoff Besonderheiten
Prednison beziehungsweise Prednisolon Tägliches Regime bevorzugt; in der EU keine spezifische DMD‑Zulassung, daher Off‑Label‑Use
Deflazacort Tägliches Regime bevorzugt; häufig geringere Gewichtszunahme, jedoch eher Wachstumshemmung und Katarakt (Grauer Star); in der EU keine spezifische DMD‑Zulassung, daher Off‑Label‑Use
Vamorolon EU‑Zulassung ab 2 Jahren; Einnahme mit oder ohne Nahrung; bei mittelgradiger Leberfunktionsstörung (eingeschränkter Leberfunktion) 2 mg/kg KG täglich, maximal 80 mg täglich bei ≥ 40 kg KG; Fachinformation beachten
  • Wirkweise: Antiinflammatorische (entzündungshemmende) und immunmodulatorische (das Immunsystem beeinflussende) Wirkung mit Stabilisierung der Muskelkraft und Verlangsamung des Funktionsverlusts; Vamorolon ist ein dissoziatives Corticosteroid mit verändertem Rezeptorprofil.
  • Indikationen: Grundsätzlich bei bestätigter Duchenne‑Muskeldystrophie (erblich bedingtem fortschreitendem Muskelschwund), vorzugsweise vor eindeutigem motorischem Funktionsverlust; Einleitung, Präparatewahl und Dosisanpassung im neuromuskulären Zentrum. Vamorolon ist ab 2 Jahren zugelassen [FI1].
  • Kontraindikationen: Wirkstoffüberempfindlichkeit; unbehandelte systemische Infektion (den gesamten Körper betreffende Infektion); Lebendimpfstoffe unter immunsuppressiver Dosierung. Weitere präparatespezifische Gegenanzeigen und Interaktionen sind zu beachten.
  • Nebenwirkungen: Gewichtszunahme, cushingoider Habitus (cortisontypische Veränderung des Erscheinungsbildes), Appetitsteigerung, Wachstumshemmung, Verhaltensänderungen, Hypertonie (Bluthochdruck), Störung des Glucose- und Knochenstoffwechsels (Beeinträchtigung der Verarbeitung von Zucker und des Knochenumbaus), Osteoporose, Frakturen, Katarakt, Infektionsrisiko und Suppression der Hypothalamus‑Hypophysen‑Nebennieren‑Achse (Unterdrückung des hormonellen Steuerungssystems zwischen Gehirn und Nebennieren). Das Nebenwirkungsprofil unterscheidet sich zwischen den Präparaten; auch Vamorolon kann eine klinisch relevante Nebennierensuppression verursachen.

Ein abruptes Absetzen ist kontraindiziert. Dosisreduktion beziehungsweise Präparatewechsel müssen ausschleichend erfolgen. Bei Fieber, schwerer Erkrankung, Trauma, Operation, protrahiertem Erbrechen oder ausgelassenen Dosen ist ein schriftlicher Stressdosisplan erforderlich; Patienten sollen einen Steroid‑Notfallausweis mitführen [LL1, LL3, FI1].

Givinostat

Wirkstoff Besonderheiten
Givinostat Mit Nahrung; EU‑Zulassung bei gehfähigen Patienten ab 6 Jahren zusätzlich zu einer Corticosteroidtherapie; dosisreduzierte Stufen bei Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen), Hypertriglyceridämie (erhöhten Blutfettwerten) oder Diarrhoe (Durchfall) gemäß Fachinformation
  • Wirkweise: Hemmung von Histondeacetylasen; dadurch Modulation entzündlicher, fibrotischer (vernarbender) und regenerativer Prozesse im dystrophischen Muskel (durch die Muskelerkrankung geschädigten Muskel).
  • Indikationen: Duchenne‑Muskeldystrophie bei gehfähigen Patienten ab 6 Jahren in Kombination mit einer Corticosteroidtherapie, unabhängig von der DMD‑Genvariante [FI2].
  • Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen Givinostat oder einen Bestandteil. Nicht beginnen bei Thrombozyten < 150 × 109/l. Bei erhöhtem Risiko ventrikulärer Arrhythmien (Herzrhythmusstörungen der Herzkammern), kongenitalem Long‑QT‑Syndrom (angeborener Störung der elektrischen Herzerregung), relevanter Elektrolytstörung (Störung des Salzhaushalts) oder gleichzeitiger QT‑verlängernder Medikation ist besondere Zurückhaltung erforderlich.
  • Nebenwirkungen: Vor allem Diarrhoe, Bauchschmerzen, Übelkeit beziehungsweise Erbrechen, Thrombozytopenie, weitere Zeichen einer Myelosuppression (Unterdrückung der Blutbildung im Knochenmark), Hypertriglyceridämie und QTc‑Verlängerung; außerdem Fieber, Appetitminderung, Myalgie (Muskelschmerzen), Arthralgie (Gelenkschmerzen), Müdigkeit und Exanthem (Hautausschlag).

Vor Therapiebeginn sind Blutbild einschließlich Thrombozyten und Nüchterntriglyceride zu bestimmen. Das Blutbild wird in den ersten 2 Monaten alle 2 Wochen, im 3. Monat und anschließend alle 3 Monate kontrolliert. Triglyceride werden nach 1, 3 und 6 Monaten, danach alle 6 Monate kontrolliert. Bei kardialer Grunderkrankung oder QT‑verlängernder Begleitmedikation sind EKG‑Kontrollen erforderlich. Bei QTc > 500 ms oder einer Zunahme um > 60 ms ist die Therapie zu pausieren [FI2].

Mutationsspezifische Therapien und Gentherapie

  • Ataluren: Die Europäische Kommission hat die bedingte Zulassung von Translarna am 28. März 2025 nicht verlängert, weil die Wirksamkeit bei Duchenne‑Muskeldystrophie mit Nonsense‑Mutation nicht bestätigt wurde. Ataluren ist in der EU nicht mehr zugelassen und gehört nicht zur Standardtherapie [7, FI3].
  • Exon‑Skipping: Eteplirsen bei für Exon‑51‑Skipping geeigneten Varianten, Golodirsen und Viltolarsen bei für Exon‑53‑Skipping geeigneten Varianten sowie Casimersen bei für Exon‑45‑Skipping geeigneten Varianten besitzen ausschließlich eine beschleunigte US‑Zulassung. In der EU sind sie nicht zugelassen. Die US‑Zulassungen beruhen auf vermehrter Dystrophinexpression als Surrogatparameter; ein klinischer Nutzen ist weiterhin nicht bestätigt [8, 9, FI4]. Die Eignung kann nur aus dem vollständigen molekulargenetischen Befund abgeleitet werden, nicht allein aus der Nummer eines deletierten Exons.
  • Delandistrogene moxeparvovec: Die einmalige AAV‑basierte Gentherapie vermittelt die Expression eines verkürzten Mikrodystrophins. Die EMA lehnte die EU‑Zulassung 2025 ab. In den USA ist Elevidys seit November 2025 nur noch für gehfähige Patienten ab 4 Jahren mit bestätigter DMD‑Genmutation zugelassen; eine Boxed Warning weist auf schwere akute Leberschäden und akutes Leberversagen einschließlich tödlicher Verläufe hin. Weitere Risiken sind schwere Infektionen unter begleitender Immunsuppression (Unterdrückung des Immunsystems), Myokarditis (Herzmuskelentzündung), infusionsbedingte Reaktionen, Immunmyositis (durch eine Fehlsteuerung des Immunsystems ausgelöste Muskelentzündung) und Thrombozytopenie. In Deutschland ist die Therapie außerhalb klinischer Studien beziehungsweise eines geregelten individuellen Zugangs keine Standardtherapie [FI5, FI7].
  • Deramiocel: Die allogene kardiosphärenbasierte Zelltherapie ist weiterhin experimentell und weder in der EU noch in den USA zugelassen; eine regulatorische Entscheidung in den USA steht aus. Sie ist keine Standardtherapie.

Pharmakotherapie von Begleit- und Folgeerkrankungen

  • Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung): Ein ACE‑Hemmer oder Angiotensin‑Rezeptorblocker soll bei linksventrikulärer Dysfunktion (Funktionsstörung der linken Herzkammer) begonnen und kann bei unauffälliger kardialer Untersuchung prophylaktisch spätestens um das 10. Lebensjahr erwogen werden. Bei Myokardfibrose (Vernarbung des Herzmuskels) beziehungsweise ventrikulärer Dysfunktion kommt zusätzlich ein Mineralocorticoid‑Rezeptorantagonist, bei systolischer Dysfunktion (verminderter Pumpfunktion des Herzens), persistierender Sinustachykardie (anhaltend beschleunigtem regelmäßigem Herzschlag) oder Rhythmusstörung zusätzlich ein Betablocker infrage. Auswahl und Dosierung erfolgen durch die Kinderkardiologie beziehungsweise Kardiologie nach Blutdruck, Nierenfunktion, Kalium und kardialem Befund [6, LL2].
  • Knochenstoffwechsel: Calciumzufuhr und Vitamin‑D‑Status sind regelmäßig zu erfassen; eine Supplementation erfolgt bedarfs- beziehungsweise mangelgerecht. Bei niedrigtraumatischer Wirbelkörper- oder Röhrenknochenfraktur ist eine Behandlung mit intravenösen Bisphosphonaten durch ein pädiatrisch‑osteologisch erfahrenes Zentrum zu prüfen [LL2].
  • Infektionsprävention: Impfstatus einschließlich Influenza- und Pneumokokkenimpfung optimieren. Lebendimpfstoffe sind vor Beginn beziehungsweise unter immunsuppressiver Corticosteroidtherapie nur unter Beachtung der präparatespezifischen Abstände und Kontraindikationen anzuwenden.
  • Respiratorische Dekompensation (akute Verschlechterung der Atmung): Medikamentös sedierende und atemdepressive Substanzen nur mit besonderer Zurückhaltung. Sekretmanagement, Hustenassistenz und nichtinvasive Beatmung sind keine Pharmakotherapie, aber prognostisch essenzielle Bestandteile der Behandlung [LL2, LL6].

Beachte

  • Cave Nebennierenkrise (lebensbedrohlicher Mangel an Stresshormonen): Eine langfristige Corticosteroidtherapie niemals abrupt beenden. Bei akutem Erbrechen, Hypotonie (niedrigem Blutdruck), Bewusstseinsstörung (Beeinträchtigung des Bewusstseins), schwerer Infektion, Trauma oder Operation ist unverzüglich eine Stressdosis nach individuellem Notfallplan erforderlich.
  • Cave Givinostat: Vor und während der Therapie auf Thrombozytopenie, Hypertriglyceridämie, Diarrhoe, Dehydratation (Flüssigkeitsmangel), Elektrolytstörungen und QTc‑Verlängerung achten; Interaktionen mit QT‑verlängernden Arzneimitteln und sensitiven CYP3A4‑Substraten prüfen [FI2].
  • Cave Gentherapie: Delandistrogene moxeparvovec besitzt keine EU‑Zulassung. Frühere pauschale Aussagen zu einer Verhinderung der Krankheitsprogression sind durch die aktuelle Evidenz und Sicherheitslage nicht gedeckt [FI5, FI7].
  • Siehe unter „Weitere Therapie“ zu Physiotherapie, Kontrakturprophylaxe, Hilfsmitteln, Atemtherapie, Hustenassistenz, Beatmung, Ernährung, psychosozialer Unterstützung und operativen Maßnahmen.

Abkürzungsverzeichnis

  • AAV: Adenoassoziiertes Virus
  • ACE: Angiotensin-konvertierendes Enzym
  • CYP3A4: Cytochrom P450 3A4
  • DMD: Duchenne‑Muskeldystrophie
  • DMD‑Gen: Dystrophin‑Gen
  • EKG: Elektrokardiogramm
  • EMA: European Medicines Agency
  • EU: Europäische Union
  • FI: Fachinformation
  • G‑BA: Gemeinsamer Bundesausschuss
  • INN: International Nonproprietary Name
  • KG: Körpergewicht
  • LL: Leitlinie
  • p.o.: per os, Einnahme über den Mund
  • QTc: für die Herzfrequenz korrigierte QT‑Zeit
  • USA: Vereinigte Staaten von Amerika

Literatur

  1. McDonald CM et al.: Long-term effects of glucocorticoids on function, quality of life, and survival in patients with Duchenne muscular dystrophy: a prospective cohort study. Lancet. 2018;391(10119):451 bis 461. doi: 10.1016/S0140-6736(17)32160-8.
  2. Lebel DE et al.: Glucocorticoid treatment for the prevention of scoliosis in children with Duchenne muscular dystrophy: long-term follow-up. J Bone Joint Surg Am. 2013;95(12):1057 bis 1061. doi: 10.2106/JBJS.L.01577.
  3. Guglieri M et al.: Effect of Different Corticosteroid Dosing Regimens on Clinical Outcomes in Boys With Duchenne Muscular Dystrophy: A Randomized Clinical Trial. JAMA. 2022;327(15):1456 bis 1468. doi: 10.1001/jama.2022.4315.
  4. Guglieri M et al.: Efficacy and Safety of Vamorolone vs Placebo and Prednisone Among Boys With Duchenne Muscular Dystrophy: A Randomized Clinical Trial. JAMA Neurol. 2022;79(10):1005 bis 1014. doi: 10.1001/jamaneurol.2022.2480.
  5. Mercuri E et al.: Safety and efficacy of givinostat in boys with Duchenne muscular dystrophy (EPIDYS): a multicentre, randomised, double-blind, placebo-controlled, phase 3 trial. Lancet Neurol. 2024;23(4):393 bis 403. doi: 10.1016/S1474-4422(24)00036-X.
  6. Raman SV et al.: Eplerenone for early cardiomyopathy in Duchenne muscular dystrophy: a randomised, double-blind, placebo-controlled trial. Lancet Neurol. 2015;14(2):153 bis 161. doi: 10.1016/S1474-4422(14)70318-7.
  7. Muntoni F et al.: Ataluren use in patients with nonsense mutation Duchenne muscular dystrophy: patient demographics and characteristics from the STRIDE Registry. J Comp Eff Res. 2019;8(14):1187 bis 1200. doi: 10.2217/cer-2019-0086.
  8. Barzegar M et al.: Exon Deletion Pattern in Duchene Muscular Dystrophy in North West of Iran. Iran J Child Neurol. 2015;9(1):42 bis 48.
  9. Lim KRQ et al.: Eteplirsen in the treatment of Duchenne muscular dystrophy. Drug Des Devel Ther. 2017;11:533 bis 545. doi: 10.2147/DDDT.S97635.

Leitlinien

  1. Birnkrant DJ et al.: Diagnosis and management of Duchenne muscular dystrophy, part 1: diagnosis, and neuromuscular, rehabilitation, endocrine, and gastrointestinal and nutritional management. Lancet Neurol. 2018;17(3):251 bis 267. doi: 10.1016/S1474-4422(18)30024-3 [LL1].
  2. Birnkrant DJ et al.: Diagnosis and management of Duchenne muscular dystrophy, part 2: respiratory, cardiac, bone health, and orthopaedic management. Lancet Neurol. 2018;17(4):347 bis 361. doi: 10.1016/S1474-4422(18)30025-5 [LL2].
  3. Birnkrant DJ et al.: Diagnosis and management of Duchenne muscular dystrophy, part 3: primary care, emergency management, psychosocial care, and transitions of care across the lifespan. Lancet Neurol. 2018;17(5):445 bis 455. doi: 10.1016/S1474-4422(18)30026-7 [LL3].
  4. Gloss D et al.: Practice guideline update summary: Corticosteroid treatment of Duchenne muscular dystrophy. Report of the Guideline Development Subcommittee of the American Academy of Neurology. Neurology. 2016;86(5):465 bis 472. doi: 10.1212/WNL.0000000000002337 [LL4].
  5. DMD Care UK: Corticosteroids in Duchenne muscular dystrophy: care guidelines. 2025. Leitlinie [LL5].
  6. S3‑Leitlinie: Nichtinvasive Beatmung als Therapie der chronischen respiratorischen Insuffizienz. (AWMF‑Registernummer: 020‑008), Version 1.3, Juli 2024. Langfassung [LL6].

Fachinformationen

  1. European Medicines Agency: Agamree, INN‑Vamorolon. Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels, Stand Juni 2026. Fachinformation [FI1].
  2. European Medicines Agency: Duvyzat, INN‑Givinostat. Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels, Stand Juli 2026. Fachinformation [FI2].
  3. European Medicines Agency: Translarna. Nichtverlängerung der bedingten EU‑Zulassung durch die Europäische Kommission vom 28. März 2025. Behördeninformation [FI3].
  4. U.S. Food and Drug Administration: Ongoing Non‑malignant Hematological, Neurological, and Other Disorder Indications Accelerated Approvals. Aktualisierter Zulassungsstatus der Exon‑Skipping‑Therapien. Behördeninformation [FI4].
  5. European Medicines Agency: Elevidys, Delandistrogene moxeparvovec. Versagung der EU‑Zulassung, 25. Juli 2025. Behördeninformation [FI5].
  6. Gemeinsamer Bundesausschuss: Givinostat bei Duchenne‑Muskeldystrophie ab 6 Jahren in Kombination mit einem Corticosteroid. Beschluss vom 22. Januar 2026. Beschluss [FI6].
  7. U.S. Food and Drug Administration: Elevidys, Delandistrogene moxeparvovec‑rokl. Prescribing Information mit Boxed Warning und auf gehfähige Patienten ab 4 Jahren beschränkter Indikation, revidierte Fassung 2026. Fachinformation [FI7].