Eierstock- und Eileiterentzündung (Adnexitis) – Medikamentöse Therapie
Therapieziele
- Rasche Besserung der Symptome und Eradikation der ursächlichen Erreger
- Vermeidung von Tubenschäden, Infertilität (Unfruchtbarkeit), Extrauteringravidität (Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter), chronischen Beckenschmerzen (lang anhaltenden Unterbauchschmerzen) und tuboovarialen Abszessen (Eiteransammlungen an Eileiter und Eierstock)
- Vermeidung von Rezidiven (erneutes Auftreten der Erkrankung) durch Diagnostik und Behandlung sexuell übertragbarer Infektionen und ihrer Kontaktpersonen
Therapieempfehlungen
Die akute Adnexitis (Entzündung von Eileiter und Eierstock) gehört zum Spektrum der entzündlichen Erkrankung des kleinen Beckens (pelvic inflammatory disease, PID). Bereits bei klinischem Verdacht soll die empirische antibiotische Therapie ohne Abwarten mikrobiologischer Ergebnisse begonnen werden. Sie muss insbesondere Neisseria gonorrhoeae, Chlamydia trachomatis und Anaerobier erfassen. Die Wahl berücksichtigt Schweregrad, Schwangerschaft, Allergien, lokale Resistenzlage und Erregernachweise. Ein negativer zervikaler Nachweis von Gonokokken oder Chlamydien schließt eine Infektion des oberen Genitaltrakts nicht aus [LL1, LL2].
- Ambulant: Bei leichter bis mittelschwerer Erkrankung, sicherer oraler Einnahme und gewährleisteter Verlaufskontrolle ist eine ambulante Behandlung möglich. Standard ist Ceftriaxon intramuskulär einmalig plus Doxycyclin und Metronidazol oral über 14 Tage [LL1, LL2].
- Stationär: Bei Schwangerschaft, tuboovarialem Abszess, schwerem Krankheitsbild, Erbrechen, nicht auszuschließendem chirurgischem Notfall, fehlender ambulanter Therapiedurchführbarkeit oder ausbleibender klinischer Besserung ist eine stationäre Beurteilung mit parenteraler Therapie angezeigt. Eine Abszessruptur (Aufplatzen einer Eiteransammlung) oder Peritonitis (Bauchfellentzündung) erfordert umgehende chirurgische Mitbeurteilung [LL1, LL2].
- Verlauf: Klinische Reevaluation spätestens innerhalb von 72 Stunden; bei fehlender Besserung Diagnose, Resistenzlage und Abszess prüfen sowie stationäre Therapie und gegebenenfalls Drainage (Ableitung von Eiter oder Flüssigkeit) oder Operation erwägen. Nach parenteraler Behandlung kann in der Regel 24 bis 48 Stunden nach klinischer Besserung auf orale Antibiotika umgestellt werden; insgesamt 14 Tage behandeln. Bei tuboovarialem Abszess ist eine stationäre Beobachtung über mindestens 24 Stunden angezeigt [LL1, LL2].
- Erreger- und Kontaktmanagement: Testung auf Gonokokken und Chlamydien sowie HIV und Syphilis (bakteriell verursachte Geschlechtskrankheit) anbieten; eine Testung auf Mycoplasma genitalium insbesondere bei persistierender oder rezidivierender Symptomatik erwägen. Sexualkontakte werden untersucht und entsprechend der nachgewiesenen oder vermuteten STI mitbehandelt. Bis Therapieende, Symptomfreiheit und Behandlung der Kontakte auf Geschlechtsverkehr verzichten. Nach chlamydien- oder gonokokkenassoziierter PID erneute Testung nach drei Monaten [LL1, LL2, LL3].
- Intrauterinpessar: Eine sofortige Entfernung ist bei klinischer Besserung unter Antibiotika nicht routinemäßig erforderlich; bei fehlendem Ansprechen nach 48 bis 72 Stunden Entfernung erwägen [LL2].
- Persistierende Beschwerden: Bei chronischen Beckenschmerzen ohne Hinweise auf eine aktive Infektion keine wiederholten empirischen Antibiotikakuren; andere Ursachen, darunter Endometriose (gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter) und Adhäsionen (Verwachsungen), gezielt abklären. Analgesie (Schmerzbehandlung), lokale Wärme oder Kälte können individuell zur Symptomlinderung eingesetzt werden, ersetzen aber keine ursächliche Behandlung.
Wirkstoffe (Hauptindikation)
Cephalosporin, Tetracyclin und Nitroimidazol: ambulante Standardtherapie
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Ceftriaxon + Doxycyclin + Metronidazol | Erstlinientherapie bei leichter bis mittelschwerer PID. Bei Körpergewicht über 150 kg und gesicherter Gonokokkeninfektion Ceftriaxon 1 g i. m [LL2]. |
| Cefoxitin + Probenecid + Doxycyclin + Metronidazol | Leitlinienalternative, sofern Präparate verfügbar sind; Probenecid verzögert die renale Elimination von Cefoxitin [LL2]. |
- Wirkweise: Cephalosporine hemmen die bakterielle Zellwandsynthese; Doxycyclin hemmt die Proteinsynthese an der 30S-Untereinheit; Metronidazol schädigt die DNA anaerober Erreger.
- Indikation: Empirische ambulante Therapie der akuten PID mit Abdeckung von Gonokokken, Chlamydien und Anaerobiern; Metronidazol verbessert die Elimination anaerober Erreger [1, LL2].
- Kontraindikationen: Schwere Überempfindlichkeit gegen die jeweiligen Wirkstoffe; Doxycyclin in der Schwangerschaft vermeiden. Bei Schwangerschaft stationäre individuelle Antibiotikawahl. Nierenfunktion, Wechselwirkungen und örtliche Verfügbarkeit prüfen [LL1, LL2].
- Nebenwirkungen: Cephalosporine: Allergie, Diarrhoe (Durchfall); Doxycyclin: Übelkeit, Ösophagitis (Speiseröhrenentzündung), Photosensibilität (erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut); Metronidazol: Übelkeit, metallischer Geschmack, bei längerer Exposition Neuropathie (Nervenschädigung).
Cephalosporin, Tetracyclin und gegebenenfalls Nitroimidazol: stationäre Therapie
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Ceftriaxon + Doxycyclin + Metronidazol | Bevorzugtes parenterales Schema. Nach Besserung Doxycyclin 100 mg p.o. zweimal täglich plus Metronidazol 500 mg p.o. zweimal täglich bis zu einer Gesamtdauer von 14 Tagen [LL2]. |
| Cefoxitin + Doxycyclin | Leitlinienalternative bei Verfügbarkeit; nach Besserung Doxycyclin plus Metronidazol oral bis insgesamt 14 Tage [LL2]. |
| Cefotetan + Doxycyclin | Leitlinienalternative bei Verfügbarkeit; nach Besserung Doxycyclin plus Metronidazol oral bis insgesamt 14 Tage [LL2]. |
- Wirkweise: Bakterizide Zellwandhemmung durch Cephalosporine, Proteinsynthesehemmung durch Doxycyclin und anaerobe DNA-Schädigung durch Metronidazol.
- Indikation: Schwere PID, stationäre Behandlungsbedürftigkeit oder Versagen der ambulanten Therapie; bei Ceftriaxon und nach Umstellung auf orale Therapie ist die Anaerobierabdeckung durch Metronidazol Bestandteil des Schemas [LL2].
- Kontraindikationen: Schwere Wirkstoffüberempfindlichkeit; Doxycyclin bei Schwangerschaft vermeiden. Bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion arzneimittelspezifische Dosis und Verträglichkeit prüfen.
- Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen und Diarrhoe unter Cephalosporinen; Ösophagitis und Photosensibilität unter Doxycyclin; gastrointestinale Beschwerden und metallischer Geschmack unter Metronidazol.
Aminopenicillin mit Betalaktamasehemmer und Tetracyclin: stationäre Alternative
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Ampicillin/Sulbactam + Doxycyclin | Alternative auch bei tuboovarialem Abszess; nach klinischer Besserung Doxycyclin 100 mg p.o. zweimal täglich plus Metronidazol 500 mg p.o. zweimal täglich bis zu einer Gesamtdauer von 14 Tagen [LL2]. |
- Wirkweise: Ampicillin hemmt die bakterielle Zellwandsynthese; Sulbactam hemmt zahlreiche Betalaktamasen; Doxycyclin hemmt die bakterielle Proteinsynthese.
- Indikation: Parenterale Alternative bei stationär behandlungsbedürftiger PID einschließlich tuboovarialem Abszess [LL2].
- Kontraindikationen: Schwere Betalaktamüberempfindlichkeit; Doxycyclin bei Schwangerschaft vermeiden; Ampicillin/Sulbactam bei Niereninsuffizienz (eingeschränkte Nierenfunktion) anpassen.
- Nebenwirkungen: Exanthem (Hautausschlag), allergische Reaktion und Diarrhoe; unter Doxycyclin zusätzlich gastrointestinale Beschwerden und Photosensibilität.
Lincosamid und Aminoglykosid: stationäre Alternative
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Clindamycin + Gentamicin | Gentamicin nach Nierenfunktion und therapeutischem Drug Monitoring dosieren. Nach Besserung Doxycyclin 100 mg p.o. zweimal täglich plus Metronidazol 500 mg p.o. zweimal täglich bis insgesamt 14 Tage; bei tuboovarialem Abszess ist die anaerob wirksame Begleittherapie bei der oralen Fortsetzung obligat [LL2]. |
- Wirkweise: Clindamycin hemmt die bakterielle Proteinsynthese an der 50S-Untereinheit und deckt Anaerobier ab; Gentamicin hemmt die Proteinsynthese an der 30S-Untereinheit und wirkt bakterizid gegen viele aerobe gramnegative Erreger.
- Indikation: Stationäre Alternative bei schwerer PID, insbesondere wenn ein Standardregime nicht geeignet ist [LL1, LL2].
- Kontraindikationen: Schwere Wirkstoffüberempfindlichkeit; Gentamicin bei relevanter Nierenfunktionsstörung nur mit engmaschiger Indikations- und Spiegelkontrolle.
- Nebenwirkungen: Clindamycin: Diarrhoe und Clostridioides difficile-Infektion (Darminfektion durch dieses Bakterium); Gentamicin: Nephrotoxizität (Nierenschädigung), Ototoxizität (Schädigung des Gehörs) und vestibuläre Schädigung (Schädigung des Gleichgewichtsorgans).
Fluorchinolone: eng begrenzte Alternativen und Mycoplasma genitalium
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Levofloxacin + Metronidazol | Nur ausnahmsweise bei Cephalosporinallergie, niedrigem Gonorrhoerisiko und gesicherter Verlaufskontrolle; vorab Gonokokkendiagnostik und bei Nachweis Resistenzprüfung [LL2]. |
| Moxifloxacin | Bei nachgewiesenem M. genitalium im Rahmen einer PID wirksame gezielte Option; als empirische PID-Alternative nur unter den genannten engen Voraussetzungen. Gonokokkenabdeckung ist wegen möglicher Chinolonresistenz nicht verlässlich [LL2, LL3]. |
- Wirkweise: Hemmung bakterieller DNA-Gyrase und Topoisomerase IV; Moxifloxacin ist gegen M. genitalium wirksam, während die üblichen PID-Standardschemata diesen Erreger nicht zuverlässig eradizieren [LL3].
- Indikation: Keine empirische Routine-Erstlinie wegen Gonokokkenresistenz und schwerwiegender Nebenwirkungen; gezielte Behandlung von M. genitalium oder streng ausgewählte Alternative bei Cephalosporinallergie [LL2, LL3].
- Kontraindikationen: Schwangerschaft, frühere schwerwiegende Fluorchinolonreaktion und relevante wirkstoffspezifische Kontraindikationen; unter Moxifloxacin insbesondere QT-Verlängerung und QT-verlängernde Komedikation prüfen. Nierenfunktion bei Levofloxacin beachten.
- Nebenwirkungen: Seltene, möglicherweise anhaltende Sehnen-, Muskel-, Gelenk- und Nervenschäden, Dysglykämie (Störung des Blutzuckerspiegels) und ZNS-Beschwerden; unter Moxifloxacin zusätzlich QT-Verlängerung. Gleichzeitige systemische Glukokortikoide erhöhen das Sehnenrisiko [2].
Analgetika und Antiphlogistika: symptomatische Zusatztherapie
Analgetika werden nach Schmerzstärke, Schwangerschaftsstatus, Komorbiditäten und Kontraindikationen ausgewählt; sie ersetzen die unverzügliche antibiotische Behandlung nicht. Möglichst kurz und in der niedrigsten wirksamen Dosis anwenden [LL1].
Nichtsteroidale Antirheumatika
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Ibuprofen | Bei entzündlich bedingten Schmerzen; Nierenfunktion, gastrointestinale und kardiovaskuläre Risiken beachten. |
| Diclofenac | Alternative bei geeigneter Risikokonstellation; erhöhtes kardiovaskuläres Risiko, insbesondere bei höherer Dosis und längerer Anwendung. |
- Wirkweise: Reversible Hemmung der Cyclooxygenasen und damit der Prostaglandinsynthese; analgetisch, antipyretisch und antiphlogistisch.
- Indikation: Zeitlich begrenzte Behandlung von Unterbauchschmerzen und Fieber als Ergänzung der Antibiotikatherapie.
- Kontraindikationen: Aktive Ulkusblutung (Blutung aus einem Geschwür), relevante Niereninsuffizienz, schwere Herzinsuffizienz (Herzschwäche), NSAR-Überempfindlichkeit und drittes Schwangerschaftstrimenon (letztes Drittel der Schwangerschaft); Diclofenac zusätzlich bei manifester ischämischer Herzkrankheit (Durchblutungsstörung des Herzens), peripherer arterieller oder zerebrovaskulärer Erkrankung (Erkrankung der Hirngefäße) vermeiden. Keine Kombination mehrerer NSAR.
- Nebenwirkungen: Dyspepsie (Verdauungsbeschwerden), Ulkus (Geschwür) und gastrointestinale Blutung (Magen-Darm-Blutung), akute Nierenschädigung, Ödeme (Wassereinlagerungen) und Blutdruckanstieg; bei hohem gastrointestinalem Risiko Protonenpumpenhemmer nach individueller Indikation erwägen.
Nichtopioide Analgetika ohne relevante antiphlogistische Wirkung
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Paracetamol | Bei geringerem Körpergewicht, Lebererkrankung, Alkoholgebrauch oder Mangelernährung niedrigere Maximaldosis individuell festlegen; keine klinisch relevante antiphlogistische Wirkung. |
| Metamizol | Bei stärkeren Schmerzen nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung; Warnzeichen einer Agranulozytose (starker Mangel an bestimmten weißen Blutkörperchen) aktiv erläutern [3]. |
- Wirkweise: Paracetamol wirkt analgetisch und antipyretisch ohne relevante periphere Entzündungshemmung; Metamizol wirkt analgetisch, antipyretisch und spasmolytisch.
- Indikation: Symptomatische Schmerz- und Fieberbehandlung zusätzlich zur ursächlichen Therapie; Metamizol bei stärkeren Beschwerden und geeigneter Indikation.
- Kontraindikationen: Paracetamol bei schwerer Leberfunktionsstörung; Metamizol bei früherer Agranulozytose unter Pyrazolonen oder gestörter Knochenmarkfunktion beziehungsweise Erkrankung des blutbildenden Systems. Schwangerschaft und Stillzeit arzneimittelspezifisch prüfen [3].
- Nebenwirkungen: Paracetamol kann bei Überdosierung schwer hepatotoxisch wirken; Metamizol kann Hypotonie (niedriger Blutdruck), Überempfindlichkeitsreaktionen und dosisunabhängig Agranulozytose auslösen. Bei Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen oder schmerzhaften Schleimhautläsionen (Verletzungen der Schleimhaut) Metamizol sofort absetzen und umgehend ein Differenzialblutbild veranlassen; gleichzeitig verabreichte Antibiotika können Warnzeichen verdecken [3].
Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)
Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für das Immunsystem sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Folsäure, Biotin)
- Spurenelemente (Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink)
- Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA))
- Sekundäre Pflanzenstoffe (Beta-Carotin, Flavonoide (Citrusfrüchte), Lycopin (Tomaten), Proanthocyanidine (Cranberrys), Polyphenole)
- Weitere Vitalstoffe (probiotische Kulturen: Laktobazillen, Bifidobakterien)
Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.
Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.
Abkürzungsverzeichnis
- CDC: Centers for Disease Control and Prevention
- DHA: Docosahexaensäure
- DNA: Desoxyribonukleinsäure
- EMA: European Medicines Agency
- EPA: Eicosapentaensäure
- HIV: Humanes Immundefizienzvirus
- i.m.: intramuskulär
- i.v.: intravenös
- LL: Leitlinie
- NSAR: nichtsteroidale Antirheumatika
- p.o.: per os, durch den Mund
- PID: pelvic inflammatory disease, entzündliche Erkrankung des kleinen Beckens
- QT: Abschnitt im Elektrokardiogramm vom Beginn der Q-Zacke bis zum Ende der T-Welle
- STI: sexually transmitted infection, sexuell übertragbare Infektion
- ZNS: zentrales Nervensystem
Literatur
- Wiesenfeld HC et al.: A Randomized Controlled Trial of Ceftriaxone and Doxycycline, With or Without Metronidazole, for the Treatment of Acute Pelvic Inflammatory Disease. Clin Infect Dis. 2021;72:1181-1189. doi: 10.1093/cid/ciaa101.
- European Medicines Agency: Fluoroquinolone antibiotics: reminder of measures to reduce the risk of long-lasting, disabling and potentially irreversible side effects. 12. Mai 2023. EMA-Sicherheitsmitteilung.
- European Medicines Agency: Metamizole-containing medicinal products: measures to minimise serious outcomes of agranulocytosis. September 2024. EMA-Risikobewertung.
Leitlinien
- Ross J et al.: 2017 European guideline for the management of pelvic inflammatory disease. Int J STD AIDS. 2018;29:108-114. doi: 10.1177/0956462417744099. Volltext [LL1]
- Centers for Disease Control and Prevention: Pelvic Inflammatory Disease (PID). Sexually Transmitted Infections Treatment Guidelines, 2021. Leitlinie [LL2]
- Centers for Disease Control and Prevention: Mycoplasma genitalium. Sexually Transmitted Infections Treatment Guidelines, 2021. Leitlinie [LL3]