Schroth-Kur

Die Schroth-Kur ist ein historisches, naturheilkundlich geprägtes Kurverfahren, das auf einer Kombination aus starker Kalorienrestriktion, zyklischer Flüssigkeitsrestriktion und feucht-warmen Ganzkörperwickeln (Dunstwickeln) beruht. Die Ernährung ist über mehrere Wochen stark hypokalorisch (ca. 500-700 kcal/Tag), überwiegend kohlenhydratbasiert, nahezu fett-, eiweiß- und salzfrei. Tierische Lebensmittel sind ausgeschlossen.

Ergänzt wird die Diät durch fest vorgegebene Trink- und Trockentage sowie tägliche Wickelanwendungen, die nach dem Konzept eine „Entgiftung“ und Aktivierung der Selbstheilungskräfte bewirken sollen. Diese Annahmen sind physiologisch nicht belegt.

Die Schroth-Kur ist als komplementärmedizinisches bzw. alternatives Kurkonzept einzuordnen und stellt keine leitliniengestützte therapeutische Diät dar.

Entstehung und wissenschaftliche Grundlagen

Die Schroth-Kur wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Johann Schroth entwickelt. Ausgangspunkt waren Beobachtungen an kranken Tieren, die ihre Nahrungsaufnahme einstellten. Daraus leitete Schroth die Annahme ab, dass Fasten die Selbstheilungskräfte aktiviere.

Medizinisch-wissenschaftliche Grundlagen im heutigen Sinne fehlen. Zentrale Konzepte wie „Entgiftung“ oder „Entschlackung“ sind physiologisch nicht definiert und wissenschaftlich widerlegt. Die Entgiftungsleistung des Körpers erfolgt primär über Leber, Nieren, Darm und Lunge, nicht über die Haut [1].

Zielsetzung der Diät

Ziel der Schroth-Kur ist laut Konzept eine umfassende „Entgiftung“ des Körpers sowie eine Aktivierung der sogenannten Selbstheilungskräfte. Überdies wird der Kur eine unspezifische positive Wirkung auf ein breites Spektrum akuter und chronischer Erkrankungen zugeschrieben. Eine klare medizinische Indikationsstellung erfolgt dabei nicht.

Faktisch führt die Schroth-Kur primär zu einer raschen Gewichtsreduktion infolge einer ausgeprägten Energie- und zeitweisen Flüssigkeitsrestriktion. Eine Differenzierung zwischen Lifestyle-Anwendung und therapeutischer Intervention fehlt. Klinisch relevante Zielparameter wie Körperzusammensetzung, metabolische Marker oder Entzündungsparameter werden nicht definiert. Ebenso fehlen leitlinienbasierte Vorgaben zu Indikation, Dauer, Monitoring, Abbruchkriterien oder Nachsorge.

Grundprinzipien

Die Schroth-Kur basiert auf einer dauerhaft sehr niedrigen Energiezufuhr von etwa 500-700 kcal pro Tag. Die Ernährung ist stark kohlenhydratbetont, nahezu frei von Fett, Eiweiß und Salz. Tierische Lebensmittel sind vollständig ausgeschlossen.

Ein zentrales Element ist das zyklische Trinkregime mit sogenannten Trockentagen, an denen weniger als 0,5 l Flüssigkeit erlaubt sind, sowie kleinen und großen Trinktagen mit einer Flüssigkeitszufuhr von bis zu etwa 1,5 l, teilweise unter Einbezug alkoholischer Getränke.

Ergänzend werden täglich schrothische Dunstwickel durchgeführt, bei denen der gesamte Körper feucht-kalt eingehüllt und anschließend erwärmt wird.

Angestrebte Wirkmechanismen

Als Wirkmechanismen werden eine Aktivierung des Stoffwechsels, eine verstärkte Ausscheidung von „Giftstoffen“ über die Haut sowie eine allgemeine Entlastung des Organismus durch Nahrungs- und Flüssigkeitsrestriktion postuliert. Diese Konzepte sind weder physiologisch schlüssig noch wissenschaftlich belegt. Die Entgiftungsfunktion des Körpers erfolgt primär über Leber, Nieren, Darm und Lunge; eine relevante Toxinausscheidung über die Haut ist nicht nachgewiesen [1].

Der während der Schroth-Kur beobachtete Gewichtsverlust ist nahezu vollständig durch die ausgeprägte Kalorienrestriktion erklärbar und stellt keinen spezifischen Effekt des Kurkonzepts dar [2].

Zielgruppen und Ausschlusskriterien

Die Schroth-Kur richtet sich formal an gesunde Erwachsene und wird überwiegend in spezialisierten Kurkliniken durchgeführt.

Nicht geeignet bzw. kontraindiziert

  • Kinder und Jugendliche
  • Schwangere und Stillende
  • Ältere oder gebrechliche Personen
  • Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
  • Patienten mit Lebererkrankungen, insbesondere Leberzirrhose
  • Patienten mit Krebserkrankungen
  • Personen mit Gicht oder relevanten Elektrolytstörungen
  • Personen mit bestehender oder überstandener Alkoholabhängigkeit

Für vulnerable Personengruppen (gesundheitlich besonders gefährdete Personengruppen) besteht ein erhöhtes Risiko für Komplikationen.

Durchführung und Ablauf der Diät

Die Schroth-Kur wird in der Regel über einen Zeitraum von 3-6 Wochen durchgeführt und findet heute überwiegend im Rahmen eines stationären Kuraufenthaltes in spezialisierten Einrichtungen statt. Der Tagesablauf folgt dabei einem streng vorgegebenen Schema aus Ernährung, Flüssigkeitszufuhr, Wickelanwendungen und Ruhephasen.

Die Ernährung ist während der gesamten Kur stark eingeschränkt und basiert überwiegend auf einfachen, leicht verdaulichen Kohlenhydraten. Typische Bestandteile sind Haferbrei, Reis, Grieß, Zwieback oder altbackene Brötchen, ergänzt durch kleine Mengen gegartes Gemüse und gelegentlich Obst. Die Mahlzeiten sind fettarm, eiweißarm und nahezu salzfrei. Tierische Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukte sowie pflanzliche Fettquellen sind vollständig ausgeschlossen.

Ein zentrales Element des Kurablaufs ist das zyklische Trinkregime. Innerhalb der Woche wechseln sich sogenannte Trockentage, an denen die Flüssigkeitszufuhr auf unter 0,5 l begrenzt ist, mit kleinen und großen Trinktagen ab. An den Trinktagen dürfen bis zu etwa 1,5 l Flüssigkeit aufgenommen werden. Zum Getränkespektrum zählen Mineralwasser, Kräutertees, Frucht- oder Gemüsesäfte sowie – je nach Ausgestaltung der Kur – auch Wein.

Zusätzlich werden täglich schrothische Dunstwickel angewendet. Dabei wird der gesamte Körper in feuchtkalte Tücher eingewickelt und anschließend durch Decken und Wärmflaschen erwärmt. Die Wickel werden meist in den frühen Morgenstunden durchgeführt und gehen mit längeren Ruhe- und Liegezeiten einher.

Körperliche Aktivität ist während der Kur bewusst reduziert und beschränkt sich meistens auf leichte Spaziergänge oder Atemübungen. Der Tagesablauf ist insgesamt stark reglementiert und auf Ruhe, Wärme und Reizvermeidung ausgerichtet.

Eine strukturierte Übergangs- oder Aufbauphase mit schrittweiser Rückkehr zu einer ausgewogenen Mischkost ist im ursprünglichen Konzept der Schroth-Kur nicht systematisch vorgesehen. Auch verbindliche Empfehlungen zur langfristigen Ernährungsgestaltung nach Beendigung der Kur sind nicht Bestandteil des Programms.

Empfohlene Lebensmittel

Im Rahmen der Schroth-Kur ist die Lebensmittelauswahl stark eingeschränkt und auf wenige, leicht verdauliche Produkte begrenzt.

  • Getreideprodukte aus raffinierten Kohlenhydraten wie Haferflocken, Reis, Grieß
  • Zwieback, altbackene Brötchen oder Weißbrot
  • Gegartes Gemüse, z. B. Karotten, Zucchini, Kartoffeln
  • Kleine Mengen Obst, meist gegart oder als Kompott
  • Klare Gemüsebrühen ohne Fett und Salz

Die Auswahl dient primär der Kalorienreduktion und nicht einer ausgewogenen Nährstoffversorgung.

Nicht empfohlene bzw. einzuschränkende Lebensmittel

Aus Sicht des Kurkonzepts werden zahlreiche Lebensmittel vollständig ausgeschlossen oder stark eingeschränkt.

  • Tierische Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Wurst, Milch und Milchprodukte
  • Pflanzliche und tierische Fette und Öle
  • Eiweißreiche Lebensmittel insgesamt
  • Salz und stark gewürzte Speisen
  • Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen
  • Vollkornprodukte und ballaststoffreiche Lebensmittel

Praktische Tipps zur Umsetzung im Alltag

Die Durchführung der Schroth-Kur erfordert eine konsequente Planung und Anpassung des Alltags.

  • Durchführung vorzugsweise im Rahmen eines stationären Kuraufenthaltes
  • Reduktion beruflicher und körperlicher Belastungen
  • Einhaltung fester Tagesstrukturen mit Ruhe- und Liegezeiten
  • Sorgfältige Beachtung des Trinkplans, insbesondere an Trockentagen
  • Vermeidung intensiver körperlicher Aktivität
  • Aufmerksamkeit für Warnsymptome wie Schwindel, Kreislaufprobleme oder ausgeprägte Schwäche

Außerhalb eines betreuten Settings ist die Umsetzung mit erheblichen Risiken verbunden.

Ernährungsphysiologische Bewertung

Die Schroth-Kur ist aus ernährungsmedizinischer Sicht als hochgradig unausgewogenes Ernährungskonzept zu bewerten. Die tägliche Energiezufuhr von etwa 500-700 kcal liegt deutlich unter dem individuellen Grundumsatz und reicht nicht aus, um den Energiebedarf selbst bei vollständiger körperlicher Schonung zu decken. Der resultierende Gewichtsverlust ist daher primär Ausdruck einer negativen Energiebilanz und nicht Folge spezifischer metabolischer Effekte des Kurkonzepts [2].

Die Makronährstoffverteilung (Verteilung der Hauptnährstoffe Kohlenhydrate, Fette, Proteine (Eiweiß)) ist stark verschoben. Die Proteinzufuhr liegt weit unter den empfohlenen Mindestmengen, was insbesondere bei mehrwöchiger Durchführung zu einem relevanten Abbau von Muskelmasse führt. Dies erhöht das Risiko für Kraftverlust, Leistungseinbußen und – insbesondere bei älteren Personen – für die Entwicklung oder Verschlechterung einer Sarkopenie (altersbedingter Muskelverlust). Parallel werden nahezu keine essentiellen Fettsäuren aufgenommen, wodurch sowohl strukturelle Funktionen von Zellmembranen als auch hormonelle Regulationsprozesse beeinträchtigt werden können.

Auch die Kohlenhydratzufuhr ist qualitativ eingeschränkt. Sie stammt überwiegend aus raffinierten Getreideprodukten mit geringer Nährstoffdichte. Die Ballaststoffzufuhr bleibt deutlich unter den empfohlenen Zufuhrempfehlungen, was sich ungünstig auf Darmfunktion, Sättigungsregulation und metabolische Gesundheit auswirken kann.

Die Versorgung mit essentiellen Mikronährstoffen ist während der Schroth-Kur nicht bedarfsdeckend. Besonders betroffen sind Vitamin B12, Vitamin D, Calcium, Eisen, Zink sowie Jod und Magnesium. Ohne gezielte Supplementierung ist bei längerer Durchführung mit relevanten Mangelzuständen zu rechnen. Diese können sich unter anderem in Müdigkeit, Leistungsabfall, erhöhter Infektanfälligkeit, Knochendichteverlust oder neuromuskulären Beschwerden äußern.

Ein weiteres zentrales Problem stellt die zyklische Flüssigkeitsrestriktion dar. Die an Trockentagen stark eingeschränkte Flüssigkeitszufuhr widerspricht aktuellen ernährungsmedizinischen und nephrologischen Empfehlungen und kann zu Dehydratation, Elektrolytverschiebungen und einer vorübergehenden Einschränkung der Nierenfunktion führen. Insbesondere bei vorbestehenden Erkrankungen oder gleichzeitiger Medikamenteneinnahme steigt das Risiko für Komplikationen.

Insgesamt ist die Schroth-Kur nicht als ausgewogene, vollwertige oder langfristig geeignete Ernährungsform einzustufen. Sie vermittelt weder eine nachhaltige Anpassung des Ernährungsverhaltens noch Kompetenzen für eine gesundheitsförderliche Alltagskost. Der nach Beendigung der Kur häufig beobachtete rasche Gewichtsanstieg ist ernährungsphysiologisch erklärbar und entspricht dem bekannten Muster des Weight-Cycling (Jo-Jo-Effekt) [4].

Medizinische Risiken und mögliche Komplikationen

Kurzfristig treten bei der Schroth-Kur häufig Schwindel, Hypotonie (niedriger Blutdruck), Müdigkeit, Frieren, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Leistungseinbußen auf. Diese Beschwerden sind vor allem Folge der ausgeprägten Kalorienrestriktion und der zeitweisen Flüssigkeitsreduktion. An Trockentagen besteht ein erhöhtes Risiko für Dehydratation (Austrocknung) und Elektrolytverschiebungen, die insbesondere bei gleichzeitiger Medikamenteneinnahme klinisch relevant werden können.

Durch die unzureichende Energie- und Proteinzufuhr kommt es zu einem Abbau von Muskelmasse. Die wiederholte Flüssigkeitsrestriktion kann die Nieren belasten und bei disponierten Personen Gichtanfälle oder Nierensteine begünstigen.

Langfristig besteht das Risiko für relevante Nährstoffmängel sowie für Weight-Cycling (Jo-Jo-Effekt) mit rascher Gewichtszunahme nach Kurende. Die im Kurkonzept teilweise vorgesehene Alkoholzufuhr ist aus medizinischer Sicht zusätzlich kritisch zu bewerten. Systematische Übersichtsarbeiten zeigen, dass stark restriktive Fastenformen ohne strukturierte Nachphase keinen nachhaltigen gesundheitlichen Nutzen haben und mit gesundheitlichen Risiken verbunden sind [3, 4].

Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

Die Schroth-Kur ist für zahlreiche Personengruppen nicht geeignet. Eine ärztliche Rücksprache ist zwingend erforderlich.

Absolute Kontraindikationen

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Kinder und Jugendliche
  • Aktive oder zurückliegende Alkoholabhängigkeit
  • Schwere Nierenfunktionsstörungen
  • Lebererkrankungen, insbesondere Leberzirrhose (Leberschrumpfung)
  • Krebserkrankungen
  • Essstörungen

Relative Kontraindikationen (nur unter strenger ärztlicher Kontrolle)

  • Höheres Lebensalter
  • Untergewicht oder erhöhte Mangelernährungsgefahr
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Gicht oder erhöhte Harnsäurewerte
  • Einnahme von Diuretika (entwässernde Medikamente), Antihypertensiva (blutdrucksenkende Medikamente) oder Antidiabetika

Vorteile

  • Rascher Gewichtsverlust durch starke Kalorienrestriktion
  • Hohes Maß an äußerer Struktur im Rahmen eines Kuraufenthaltes
  • Subjektiv wahrgenommenes „Reset“- oder Kurerlebnis

Diese Effekte sind kurzfristig und nicht spezifisch für die Schroth-Kur.

Nachteile

  • Keine wissenschaftliche Evidenz für „Entgiftung“ oder Heilwirkungen [1]
  • Hohes Risiko für Muskelabbau und Nährstoffmängel [3, 5]
  • Medizinisch problematische Flüssigkeitsrestriktion
  • Kritische Integration von Alkohol in das Kurkonzept
  • Hohe Wahrscheinlichkeit eines Jo-Jo-Effekts (Weight-Cycling) [4]
  • Keine Vermittlung einer langfristig gesundheitsförderlichen Ernährung

Wissenschaftliche Einordnung

Aktuelle ernährungsmedizinische Leitlinien und systematische Übersichtsarbeiten empfehlen keine Kur- oder Fastenformen mit kombinierter Energie- und Flüssigkeitsrestriktion sowie Alkoholzufuhr. Die Schroth-Kur wird von Fachgesellschaften nicht als therapeutische Maßnahme anerkannt. Die postulierten Wirkmechanismen sind nicht evidenzbasiert und teilweise physiologisch nicht plausibel [1-5].

Fazit

Die Schroth-Kur ist ein historisch gewachsenes, alternativmedizinisches Kurkonzept ohne wissenschaftlichen Nachweis für die behaupteten heilenden oder „entschlackenden“ Wirkungen. Der kurzfristige Gewichtsverlust ist ausschließlich Folge der massiven Kalorien- und Flüssigkeitsrestriktion und geht mit relevanten gesundheitlichen Risiken einher. Aus medizinisch-ernährungswissenschaftlicher Sicht überwiegen die Nachteile deutlich.

Für eine nachhaltige Gewichtsreduktion oder gesundheitliche Prävention ist die Schroth-Kur nicht geeignet und kann nicht empfohlen werden.

Literatur

  1. Klein AV, Kiat H: Detox diets for toxin elimination and weight management: a critical review. J Hum Nutr Diet. 2020;33(6):675-686. doi: 10.1111/jhn.12788.
  2. Hall KD et al.: Energy balance and its components: implications for body weight regulation. Am J Clin Nutr. 2012 Apr;95(4):989-994. doi: 10.3945/ajcn.112.036350.
  3. Anton SD, Moehl K, Donahoo WT et al.: Flipping the metabolic switch: understanding and applying the health benefits of fasting. Obesity. 2018;26(2):254-268. doi: 10.1002/oby.22065.
  4. Cioffi I, Evangelista A, Ponzo V et al.: Intermittent versus continuous energy restriction on weight loss and cardiometabolic outcomes: a systematic review and meta-analysis. Nutrients. 2022;14(3):547. doi: 10.3390/nu14030547.
  5. Volkert D, Beck AM, Cederholm T et al.: ESPEN guideline on clinical nutrition and hydration in geriatrics. Clin Nutr. 2019;38(1):10-47. doi: 10.1016/j.clnu.2018.05.024.