Dinner Cancelling
Dinner Cancelling, auch als Abendfasten bezeichnet, beschreibt eine zeitlich restriktive Ernährungsweise, bei der ab einer bestimmten Uhrzeit am späten Nachmittag oder frühen Abend keine kalorienhaltige Nahrung mehr aufgenommen wird. Ziel ist es, zwischen der letzten Mahlzeit des Tages und dem Frühstück am nächsten Morgen eine Fastenphase von mindestens 14 Stunden einzuhalten. In der praktischen Umsetzung bedeutet dies häufig, dass die Nahrungsaufnahme spätestens gegen 17 bis 18 Uhr beendet wird.
Dinner Cancelling ist eigentlich eine verschärfte Variante der alten Regel: "Iss morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann." Ein mehr als 3.000 Jahre altes chinesisches Sprichwort besagt zudem: "Das Abendessen überlasse deinen Feinden".
Einzuordnen ist Dinner Cancelling als präventive Ernährungsform bzw. Lifestyle-Konzept. Es handelt sich weder um eine krankheitsbezogene noch um eine leitliniengestützte therapeutische Diät.
Entstehung und wissenschaftliche Grundlagen
Dinner Cancelling ist kein historisch gewachsenes Diätkonzept mit klar definierter Ursprungsschule, sondern eine moderne Ableitung aus traditionellen Essregeln sowie Erkenntnissen der Chronobiologie. Die Idee, dass der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme eine Rolle für Stoffwechsel und Gesundheit spielt, wurde insbesondere durch Forschungen zu zirkadianen Rhythmen, hormonellen Tagesverläufen und zeitlich begrenzter Nahrungsaufnahme (Time-Restricted Eating) popularisiert.
Zentrale Annahme des Konzepts ist, dass eine früh endende Essensphase den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus des Stoffwechsels unterstützt. Späte Mahlzeiten werden als unphysiologisch betrachtet, da sie mit einer geringeren Insulinsensitivität, veränderter Fettverwertung und einer Störung nächtlicher Regenerationsprozesse in Verbindung gebracht werden.
Zielsetzung der Diät
Primäres Ziel von Dinner Cancelling ist die Reduktion der täglichen Energiezufuhr, um eine Gewichtsabnahme oder Gewichtsstabilisierung zu erreichen. Die Maßnahme richtet sich dabei vor allem an gesunde Erwachsene ohne spezifische Erkrankungen und wird überwiegend als Lifestyle-Strategie eingesetzt.
Sekundär verfolgen Befürworter des Konzepts eine Verbesserung der Schlafqualität, eine Optimierung hormoneller Regenerationsprozesse sowie eine Verlangsamung altersassoziierter Stoffwechselveränderungen.
Eine therapeutische Zielsetzung mit definierten Zielparametern, strukturiertem Monitoring oder klaren Indikationsstellungen besteht nicht.
Grundprinzipien
Das Grundprinzip des Dinner Cancelling besteht ausschließlich in der zeitlichen Einschränkung der Nahrungsaufnahme. Es gibt keine verbindlichen Vorgaben zur Lebensmittelauswahl, zur Makronährstoffverteilung oder zur Kalorienmenge. Kalorienfreie Getränke wie Wasser, ungesüßter Tee oder schwarzer Kaffee sind während der Fastenphase erlaubt. Der Fokus liegt darauf, die Hauptenergiezufuhr auf die Vormittags- und Mittagsstunden zu verlagern und den Abend vollständig nahrungsfrei zu gestalten.
Angestrebte Wirkmechanismen
Die wenigen Untersuchungen, die es zum Thema Körpergewichtsreduktion durch Dinner Cancelling gibt, sind insgesamt widersprüchlich. Eine Untersuchung an Mäusen deutet darauf hin, dass die Nahrungsaufnahme während der Nacht stärker zum Übergewicht beiträgt als die gleiche Zufuhr von Nahrung tagsüber [1].
In der epidemiologischen Verlaufsuntersuchung der NHANES-I-Studie mit über 7.000 Frauen und Männern und einem Nachbeobachtungszeitraum von zehn Jahren wurde dagegen kein Einfluss von abendlicher Nahrungsaufnahme auf die Körpergewichtsentwicklung beobachtet [4].
Berg et al. (2009) untersuchten an 3.610 Teilnehmern im Alter zwischen 25 und 74 Jahren den Zusammenhang zwischen Mahlzeitenmustern und Übergewicht. Dabei stellten sie fest, dass Übergewicht mit der Verschiebung der Mahlzeiten in die späteren Tagesstunden signifikant assoziiert ist.
Der Anti-Aging-Effekt des Dinner Cancelling wird vor allem auf die Anregung der nächtlichen Freisetzung der Hormone Somatropin (Somatotropes Hormon (STH); Human Growth Hormone (HGH)) und Melatonin zurückgeführt. Diesen beiden Hormonen wird von den Befürwortern die Fähigkeit zugesprochen, den biologischen Alterungsprozess zu verlangsamen. Somatropin und Melatonin werden besonders stark in jungen Jahren vom Körper produziert. Mit zunehmendem Alter sinkt deren Ausschüttung.
Das Wachstumshormon Somatropin soll die Regeneration der Körperzellen fördern, den Muskelaufbau anregen, die Fettspeicherung bremsen und das Immunsystem stärken.
Melatonin erfüllt mehrere zentrale physiologische Funktionen:
- Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus, einschließlich der nächtlichen Abnahme der Körpertemperatur
- Verlangsamung der Zellteilung während der Schlafphase, wodurch die Körperfunktionen insgesamt reduziert werden
- Beitrag zur angenommenen Verminderung des Alterungsprozesses durch die nächtliche Drosselung metabolischer Aktivitäten
- Erhöhung des antioxidativen Potentials der Zellen
- Bewahrung der mitochondrialen Homöostase, also des Gleichgewichts von Anzahl, Funktion und Qualität der Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) innerhalb der Zelle
- Verminderung der Freisetzung freier Radikale
- Schutz der mitochondrialen ATP-Synthese, dem zentralen Prozess der zellulären Energiegewinnung, bei dem in den Mitochondrien Adenosintriphosphat (ATP) gebildet wird [5]
- Hemmung der Entwicklung und/oder des Wachstums verschiedener experimenteller tierischer Tumoren sowie einiger humaner Zelllinien in vitro („im Reagenzglas“)
- Beeinflussung der Apoptose (programmierter Zelltod), wobei Melatonin offenbar die Apoptose vieler Tumorzellen fördert, während es die Apoptose normaler Zellen zu verhindern scheint [6]
In Tierversuchen mit Mäusen und Ratten konnte ein direkter Zusammenhang zwischen einer verringerten Melatoninproduktion und einem beschleunigten Alterungsprozess gezeigt werden. In Humanstudien konnte dieser Zusammenhang bislang jedoch nicht ausreichend belegt werden [3].
Eine weitere Annahme zum Dinner Cancelling ist, dass durch das abendliche Fasten der Körper von Verdauungsarbeiten während der Nacht entlastet wird. Dadurch soll ein tieferer und gesünderer Schlaf möglich sein. Es wird angenommen, dass insbesondere bei der Verdauung während der Nacht freie Radikale entstehen. Diese werden für die Alterung der Zellen verantwortlich gemacht. Wird also abends keine Nahrung zugeführt, muss nachts nicht verdaut werden, sodass laut Dinner Cancelling eine bessere Regeneration während der Schlafphase möglich ist.
Zielgruppen und Ausschlusskriterien
Dinner Cancelling richtet sich primär an gesunde Erwachsene ohne relevante Grunderkrankungen. Die Eignung hängt stark vom individuellen Tagesrhythmus und sozialen Rahmenbedingungen ab.
Geeignete Zielgruppen
- Gesunde Erwachsene mit stabilem Tag-Nacht-Rhythmus
- Personen mit spätem, energiereichem Abendessen oder häufigem Snacking
- Menschen mit dem Ziel einer moderaten Kalorienreduktion
Eingeschränkte Eignung
- Personen mit Schichtarbeit oder wechselnden Arbeitszeiten
- Menschen mit hoher sportlicher Belastung am Abend
Nicht geeignet
- Personen mit Diabetes mellitus
- Untergewichtige
- Schwangere, Stillende
- Personen mit Essstörungen (z. B. Bulimia nervosa) oder Essstörungstendenzen
Eine ärztliche Rücksprache ist insbesondere bei Stoffwechselerkrankungen oder chronischen Erkrankungen erforderlich.
Durchführung und Ablauf der Diät
Eine formale Vorbereitung ist nicht vorgesehen. In der Praxis erfordert Dinner Cancelling jedoch eine bewusste Umstrukturierung des Tagesablaufs, insbesondere eine Verlagerung der Hauptmahlzeiten auf die erste Tageshälfte. Typische Fehler sind eine kompensatorisch übermäßige Nahrungsaufnahme kurz vor Beginn der Fastenphase sowie eine insgesamt unausgewogene Lebensmittelauswahl.
Die Dauer der Anwendung ist nicht klar definiert. Kurzfristig ist das Konzept für viele Menschen umsetzbar, langfristig scheitert es jedoch häufig an sozialen, familiären oder beruflichen Rahmenbedingungen. Eine ärztliche oder ernährungsmedizinische Begleitung ist im Konzept nicht vorgesehen.
Empfohlene Lebensmittel
Da Dinner Cancelling keine konkrete Lebensmittelauswahl vorgibt, orientieren sich die Empfehlungen an allgemeinen Grundsätzen einer ausgewogenen Ernährung.
- Gemüse und Salate
- Obst
- Vollkornprodukte
- Hochwertige Proteinquellen (z. B. Hülsenfrüchte, Fisch, mageres Fleisch, Milchprodukte)
- Pflanzliche Fette (z. B. Nüsse, Samen, Pflanzenöle)
Nicht empfohlene bzw. einzuschränkende Lebensmittel
Die Einschränkungen ergeben sich primär aus dem zeitlichen Konzept und nicht aus einer qualitativen Bewertung der Lebensmittel.
- Kalorienhaltige Speisen am Abend
- Alkoholische Getränke
- Zuckerreiche Snacks
- Stark verarbeitete Lebensmittel
- Energiedichte Zwischenmahlzeiten in den Abendstunden
Praktische Tipps zur Umsetzung im Alltag
Für eine praktikable Umsetzung ist es entscheidend, soziale, familiäre und berufliche Rahmenbedingungen realistisch zu berücksichtigen. Ein starres Festhalten an festen Uhrzeiten kann im Alltag zu Stress führen und langfristig die Akzeptanz der Ernährungsweise deutlich reduzieren. Sinnvoller ist es, Dinner Cancelling flexibel anzuwenden und an individuelle Tagesabläufe anzupassen.
Die Hauptenergiezufuhr sollte bewusst in die erste Tageshälfte verlagert werden, wobei insbesondere auf eine ausreichende Zufuhr von Protein und komplexen Kohlenhydraten zu achten ist. Eine zu geringe Energieaufnahme über den Tag kann sonst abends zu ausgeprägtem Hunger und kompensatorischem Essverhalten führen.
Auch die Flüssigkeitszufuhr sollte am Abend nicht vernachlässigt werden, um Hunger- und Durstsignale nicht zu verwechseln.
Im sozialen Kontext kann es hilfreich sein, Dinner Cancelling nicht täglich, sondern situationsabhängig umzusetzen. Gelegentliche gemeinsame Abendessen mit Familie oder Freunden sollten nicht als Regelverstoß gewertet werden, da langfristige Ernährungskonzepte nur dann erfolgreich sind, wenn sie sozial integrierbar bleiben.
Ernährungsphysiologische Bewertung
Dinner Cancelling macht keine Vorgaben zur Makronährstoffverteilung (Verteilung der Hauptnährstoffe Kohlenhydrate, Fette, Proteine (Eiweiße)) und definiert keine Mindestzufuhr an essentiellen Mikronährstoffen. Die ernährungsphysiologische Qualität hängt vollständig von der individuellen Lebensmittelauswahl während der Essensphase ab. Ohne gezielte Planung besteht das Risiko, dass insbesondere Protein, Ballaststoffe sowie bestimmte Mikronährstoffe nicht in ausreichender Menge aufgenommen werden.
Ein frühes Ende der Nahrungsaufnahme kann die Deckung des täglichen Proteinbedarfs erschweren, insbesondere bei älteren Menschen oder körperlich aktiven Personen. Wird der Proteinbedarf nicht erreicht, kann dies langfristig den Erhalt der Muskelmasse beeinträchtigen.
Auch eine ausreichende Ballaststoffzufuhr ist nicht automatisch gewährleistet, da diese häufig über spätere Mahlzeiten oder Zwischenmahlzeiten aufgenommen wird.
Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist Dinner Cancelling daher neutral zu bewerten. Es ist weder per se gesundheitsfördernd noch zwangsläufig nachteilig, bietet jedoch keinen strukturellen Schutz vor Fehl- oder Mangelernährung.
Medizinische Risiken und mögliche Komplikationen
Zu den kurzfristigen Risiken von Dinner Cancelling zählen Heißhungerattacken, vornehmlich in den Abendstunden, sowie nächtliche Hungerzustände, die den Schlaf beeinträchtigen können. Bei empfindlichen oder vulnerablen Personen (Menschen mit erhöhter körperlicher, psychischer oder sozialer Anfälligkeit) können längere Fastenintervalle zudem zu Hypoglykämien (Unterzuckerungen) führen, vor allem bei vorbestehenden Stoffwechselstörungen oder unzureichender Energiezufuhr am Tag.
Langfristig kann ein konsequenter Verzicht auf die Abendmahlzeit bei manchen Personen ein restriktives Essverhalten fördern oder bestehende problematische Essmuster verstärken. Dies gilt insbesondere für Personen mit einer erhöhten psychischen Vulnerabilität oder einer Vorgeschichte von Essstörungen. Auch eine chronisch unzureichende Energie- und Nährstoffzufuhr ist bei dauerhafter Anwendung nicht auszuschließen.
Insgesamt sind die medizinischen Risiken stark individuell abhängig und weniger auf das Konzept selbst als auf dessen Umsetzung zurückzuführen. Eine pauschale Empfehlung für eine langfristige Anwendung lässt sich aus medizinischer Sicht nicht ableiten.
Kontraindikationen (Gegenanzeigen)
Dinner Cancelling ist nicht für alle Personengruppen geeignet und kann in bestimmten Situationen gesundheitliche Risiken bergen.
Absolute Kontraindikationen
- Essstörungen
- Kinder
- Schwangerschaft, Stillende
Relative Kontraindikationen (ärztliche Rücksprache empfohlen)
- Jugendliche
- Diabetes mellitus
- Untergewicht
- Chronische Erkrankungen mit regelmäßiger Medikamenteneinnahme
- Stark unregelmäßiger Tages- und Schlafrhythmus
- Ältere Menschen
Vorteile
- Einfaches und leicht verständliches Regelwerk
- Reduktion abendlicher Snacks
- Potentielle Senkung der täglichen Energiezufuhr
- Häufig, aber nicht automatisch bedingt, Reduktion der aufgenommenen Nahrungsmenge bzw. -energie
Nachteile
- Soziale und familiäre Einschränkungen
- Schwierige Vereinbarkeit mit Beruf und Alltag
- Keine Förderung einer ausgewogenen Ernährungsqualität
- Risiko von Heißhungerattacken
- Fehlende Evidenz für postulierte Anti-Aging-Effekte
Langfristig ist Dinner Cancelling daher für viele Menschen nur eingeschränkt praktikabel.
Wissenschaftliche Einordnung
Dinner Cancelling ist als spezielle Ausprägung des zeitlich eingeschränkten Essens zu betrachten. Aktuelle Studien zeigen, dass der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme im Vergleich zur Gesamtenergiezufuhr eine untergeordnete Rolle für die Gewichtsentwicklung spielt. Frühzeitiges Time-Restricted Eating kann bei einzelnen metabolischen Parametern Vorteile zeigen, diese Effekte sind jedoch nicht konsistent und nicht eindeutig dem Weglassen des Abendessens zuzuschreiben.
Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung betonen weiterhin, dass für Körpergewicht und metabolische Gesundheit primär die Energiebilanz und die Ernährungsqualität entscheidend sind, nicht die Uhrzeit der Mahlzeiten.
Fazit
Dinner Cancelling ist kein evidenzbasiertes Anti-Aging-Konzept und keine medizinisch begründete Diät. Eine mögliche Gewichtsreduktion beruht überwiegend auf einer unbewussten Kalorienreduktion durch den Wegfall abendlicher Snacks. Es konnte bisher jedoch nicht sicher gezeigt werden, dass der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme einen Einfluss auf das Körpergewicht hat.
Kurzfristig kann Dinner Cancelling für einzelne Personen hilfreich sein. Langfristig überwiegen jedoch die Nachteile durch eingeschränkte Alltagstauglichkeit, fehlende Ernährungsqualitätssicherung und nicht belegten Zusatznutzen. Für die Mehrheit der Menschen sind flexible, ausgewogene und evidenzbasierte Ernährungskonzepte die deutlich bessere Wahl.
Literatur
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- Berg C, Lappas G, Wolk A, Strandhagen E, Torén K, Rosengren A, Thelle D, Lissner L: Eating patterns and portion size associated with obesity in a Swedish population. Appetite. 2009 Feb;52(1):21-6. doi: 10.1016/j.appet.2008.07.008.
- Bubenik GA, Konturek SJ: Melatonin and aging: prospects for human treatment. J Physiol Pharmacol. 2011 Feb;62(1):13-9.
- Kant AK, Schatzkin A, Ballard-Barbash R: Evening eating and subsequent long-term weight change in a national cohort. Int J Obes Relat Metab Disord. 1997 May;21(5):407-12.
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