Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Weitere Therapie
Burning-Mouth-Syndrom

Die kausale Therapie richtet sich nach der Ursache.

Allgemeine Maßnahmen

  • Nikotinrestriktion (Verzicht auf Tabakkonsum)
  • Begrenzter Alkoholkonsum (Männer: max. 25 g Alkohol pro Tag; Frauen: max. 12 g Alkohol pro Tag)
  • Überprüfung der Dauermedikation wg. möglicher Auswirkung auf die vorhandene Krankheit

Konventionelle nicht-operative Therapieverfahren

Lokale Therapie mit:

  • Kamille
  • Myrrhe
  • Salbei

Ernährungsmedizin

  • Ernährungsberatung auf der Grundlage einer Ernährungsanalyse
  • Ernährungsempfehlungen gemäß einem Mischköstler unter Berücksichtigung der vorliegenden Erkrankung. Das bedeutet u. a.:
    • täglich insgesamt 5 Portionen frisches Gemüse und Obst (≥ 400 g; 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst)
    • ein- bis zweimal pro Woche frischen Seefisch, d. h. fette Meeresfische (Omega-3-Fettsäuren) wie Lachs, Hering, Makrele
    • ballaststoffreiche Ernährung (Vollkornprodukte, Gemüse)
  • Beachtung folgender spezieller Ernährungsempfehlungen:
    • Falls eine Entzündung Ursache für das Burning-Mouth-Syndrom ist, gelten folgende Empfehlungen:
      • Meiden von scharfen Gewürzen wie Pfeffer, Curry und Paprika sowie stark gesalzenen Speisen.
      • Verzicht auf säurehaltige Lebensmittel wie Essig, Obst (Zitrusfrüchte, Kiwi, saure Äpfel), Rhabarber, Sauerkraut oder saure Gurken und Tomaten. Johannisbeersaft reizt im Mund.
      • Geeignet sind Cremesuppen, Brei, Kartoffelbrei, Nudeln, Gemüsepüree, Apfelmus, Pudding. Auf Trockenes oder Krümeliges verzichten.
      • Speisen nicht zu heiß verzehren.
      • Zu den Mahlzeiten Flüssigkeit trinken, wie beispielsweise stilles Mineralwasser oder Kräutertees (Kamillen- und Leinsamentee).
      • Meiden von kohlensäurehaltigen Getränken, sauren Fruchtsäften und Alkohol.
      • Nach jeder Mahlzeit gründlich die Zähne putzen und die Zahncreme sorgfältig ausspülen.
      Zudem sollte zwischen den Mahlzeiten der Mund häufiger mit einer entzündungshemmenden Lösung ausgespült werden. Die Zutaten für eine entzündungshemmende Lösung erhält man in jeder Apotheke:
      • Natriumbicarbonat (NaHCO3): 300 mg
      • A-Mulsin® forte: 10 Tropfen
      • Physiologische Kochsalzlösung: 100 ml
    • Ernährung reich an:
      • falls ein Vitamin B12-Mangel vorliegt: Vitamin B12
      • falls ein Eisenmangel vorliegt: Spurenelement Eisen
  • Auswahl geeigneter Lebensmittel auf Grundlage der Ernährungsanalyse
  • Siehe auch unter "Therapie mit Mikronährstoffen (Vitalstoffe)" – ggf. Einnahme eines geeigneten Nahrungsergänzungsmittels
  • Detaillierte Informationen zur Ernährungsmedizin erhalten Sie von uns.

Psychotherapie

  • Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) – bei psychische Störungen und Erkrankungen, wobei häufig Somatisierungen, Angststörungen und Depression gleichzeitig vorliegen
  • Detaillierte Informationen zur Psychosomatik (inkl. Stressmanagement) erhalten Sie von uns.

Organisationen und Selbsthilfegruppen

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)
    Postfach 91 01 52, D-51071 Köln
    Telefon: 0221-89920, Fax: 0221-8992300, E-Mail: poststelle@bzga.de, Internet: www.bzga.de

Falls Sie sich zu weiteren möglichen Therapiemaßnahmen informieren möchten, geben Sie in die Suche des DocMedicus Gesundheitsportals die jeweilige Krankheit ein und klicken auf "Enter". Das Ergebnis der Suche ist u. a. eine Trefferliste zur Kategorie "Therapie".

     
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Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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