Differentialdiagnosen
Müdigkeit

Augen und Augenanhangsgebilde (H00-H59) 

  • Strabismus (Schielen)

Atmungssystem (J00-J99)

  • Allergische Rhinitis (Heuschnupfen)
  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (Synonyme: Atemwegobsstruktion; COAD; COLD; COPD; chronic obstructive lung disease; chronic obstructive pulmonary disease) – es besteht eine progrediente, nicht vollständig reversible Obstruktion (Verengung) der Atemwege
  • Virale Atemwegserkrankungen, nicht näher bezeichnet

Blut, blutbildende Organe – Immunsystem (D50-D90)

  • Aplastische Anämie – Ausfall der Blutbildung, deren Ursache in den meisten Fällen ungeklärt bleibt
  • Blutungsanämie, akute – durch Blutungen, vor allem genital oder gastrointestinal, bedingte Blutarmut
  • Eisenmangelanämie
  • Entzündungsanämie
  • Hämolytische Anämie – durch vorzeitige Zerstörung der Erythrozyten (rote Blutkörperchen) bedingte Blutarmut
  • Megaloblastäre Anämie – Form der Blutarmut, die durch einen Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure bedingt ist
  • Myelofibrose – Erkrankung, die zur fortschreitenden Verödung des Knochenmarks führt und so zu einer Verminderung der Blutzellen
  • Renale Anämie – Blutarmut bei Nierenerkrankungen
  • Runners Anämie – Blutarmut durch Zunahme des Blutplasmavolumens und durch vermehrte Zerstörung der Blutzellen bei Läufern
  • Thalassämie – autosomal-rezessiv vererbbare Synthesestörung der Alpha- bzw. Beta-Ketten des Proteinanteils (Globin) im Hämoglobin (Hämoglobinopathie/Erkrankungen infolge einer gestörten Bildung von Hämoglobin)
    • α-Thalassämie (HbH-Krankheit, Hydrops fetalis/generalisierte Flüssigkeitsansammlung); Vorkommen: meist bei Südostasiaten
    • β-Thalassämien: weltweit häufigste monogenetische Erkrankung; Vorkommen: Menschen aus Mittelmeerländern, mittlerem Osten, Afghanistan, Indien und Südostasien
  • Tumoranämie – Blutarmut, die durch Tumoren bedingt ist

Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (E00-E90)

  • Conn Syndrom (primärer Hyperaldosteronismus) – charakterisiert durch eine Überproduktion von Aldosteron in der Nebennierenrinde aufgrund eines Adenoms (gutartiger Tumor).
  • Diabetes mellitus Typ 1 + 2 (Zuckerkrankheit)
  • Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit) – genetische Erkrankung mit autosomal-rezessivem Erbgang mit vermehrter Ablagerung von Eisen als Folge einer erhöhten Eisenkonzentration im Blut mit Gewebeschädigung 
  • Hashimoto-Thyreoditis – Form der Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion), die durch eine Autoimmunerkrankung bedingt ist.
  • Hypercalcämie (Calciumüberschuss)
  • Hyperparathyreoidismus (HPT; Regulationsstörung der Epithelkörperchen (Nebenschilddrüsen))
  • Hypopituitarismus (Unterfunktion der Hirnanhangsdrüse)
  • Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)
  • Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion)
  • Lactoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit)
  • Metabolisches Syndrom – klinische Bezeichnung für die Symptomkombination Adipositas (Übergewicht), Hypertonie (Bluthochdruck), erhöhte Nüchternglucose (Nüchternblutzucker) und Nüchterninsulin-Serumspiegels (Insulinresistenz) und Fettstoffwechselstörung (erhöhte VLDL-Triglyceride, erniedrigtes HDL-Cholesterin). Des Weiteren ist häufig auch eine Koagulationsstörung (vermehrte Gerinnungsneigung), mit einem erhöhten Risiko für Thromboembolien nachzuweisen
  • Morbus Addison (primäre Nebenniereninsuffizienz) – Unterfunktion der Nebennierenrinde
  • Morbus Basedow – Form der Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), die durch eine Autoimmunerkrankung bedingt ist.
  • Morbus Cushing – Gruppe von Erkrankungen, die zum Hyperkortisolismus (Hypercortisolismus) – Überangebot von Cortisol – führen
  • Morbus Meulengracht (Gilbert-Syndrom) – genetische Erkrankung mit autosomal-dominantem Erbgang; Störung des Bilirubinstoffwechsels; häufigste familiäre Form der Hyperbilirubinämie (vermehrtes Vorkommen des Bilirubins im Blut); im Regelfall asymptomatisch; beim Fasten weiterer Anstieg des Bilirubins, was zu leicht gelblich gefärbten Augen führen kann
  • Nebennierenrindeninsuffizienz (NNR-Insuffizienz; Nebennierenrindenschwäche)

Herzkreislaufsystem (I00-I99)

  • Endokarditis (Herzinnenhautentzündung)
  • Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
  • Herzvitien (Herzfehler)
  • Hypotonie (niedriger Blutdruck)
  • Kardiomegalie (Vergrößerung des Herzens über das Normale hinaus)
  • Myokardinfarkt (Herzinfarkt)
  • Myokarditis (Herzmuskelentzündung)
  • Perikarditis (Herzbeutelentzündung)
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) – fortschreitende Verengung bzw. Verschluss der die Arme/ (häufiger) Beine versorgenden Arterien, meist aufgrund von Atherosklerose (Arteriosklerose, Arterienverkalkung)
  • Pulmonale Hypertonie – Druckerhöhung im Lungenarteriensystem

Infektiöse und parasitäre Krankheiten (A00-B99)

  • Borreliose/Lymesche Krankheit
  • Brucellose
  • Campylobacter-Enteritis – Entzündung des Dünndarms durch Erreger der gramnegativen Gattung Campylobacter
  • Cytomegalie
  • Epstein-Barr-Virus-Infektion (Pfeiffersches Drüsenfieber, infektiöse Mononukleose)
  • Helminthiasis (Wurmerkrankungen)
  • Herpes zoster (Gürtelrose)
  • HIV
  • Influenza (Grippe)
  • Syphilis (auch Lues oder "harter Schanker" genannt) – Geschlechtskrankheit
  • Toxoplasmose
  • Tuberkulose
  • Infektionen verschiedener Art (inkl. Tropenkrankheiten), nicht näher bezeichnet 

Leber, Gallenblase und Gallenwege – Pankreas (Bauchspeicheldrüse) (K70-K77; K80-K87)

  • Hepatitis (Leberentzündung), nicht näher bezeichnet
  • Leberinsuffizienz (Leberversagen)
  • Leberzirrhose (Leberschrumpfung)
  • Primär biliäre Cholangitis (PBC, Synonyme: nichteitrige destruierende Cholangitis; früher primär biliäre Zirrhose) – relativ seltene Autoimmunerkrankung der Leber (betrifft in ca. 90 % der Fälle Frauen); beginnt primär biliär, d. h. an den intra- und extrahepatischen ("innerhalb und außerhalb der Leber")  Gallenwegen, die durch eine Entzündung zerstört werden (= chronisch nichteitrige destruierende Cholangitis). Im längeren Verlauf greift die Entzündung auf das gesamte Lebergewebe über und führt schließlich zu einer Vernarbung bis hin zur Zirrhose; Nachweis antimitochondrialer Antikörper (AMA); PBC ist häufig assoziiert mit Autoimmunerkrankungen (Autoimmunthyreoiditis, Polymyositis, systemischer Lupus erythematodes (SLE), progressive systemische Sklerose, rheumatoider Arthritis); in 80 % der Fälle mit einer Colitis ulcerosa (chronisch-entzündliche Darmerkrankung) assoziiert; Langzeitrisiko für ein cholangiozelluläres Karzinom (Gallengangskarzinom, Gallengangskrebs) liegt bei 7-15 %

Mund, Ösophagus (Speiseröhre), Magen und Darm (K00-K67; K90-K93)

  • Dysbiose (Gleichgewichtsstörung der Darmflora)
  • Morbus Crohn – chronisch-entzündliche Darmerkrankung; sie verläuft meist in Schüben und kann den gesamten Verdauungstrakt befallen; charakterisierend ist der segmentale Befall der Darmmukosa (Darmschleimhaut), das heißt es können mehrere Darmabschnitte befallen sein, die durch gesunde Abschnitte voneinander getrennt sind
  • Peritonitis (Bauchfellentzündung)
  • Zöliakie (gluteninduzierte Enteropathie) – chronische Erkrankung der Dünndarmmukosa (Dünndarmschleimhaut), die auf einer Überempfindlichkeit gegen das Getreideeiweiß Gluten beruht

Muskel-Skelett-System und Bindegewebe (M00-M99)

  • Fibromyalgie (Fibromyalgie-Syndrom)  Syndrom, welches zu chronischen Schmerzen (mindestens 3 Monate) in mehreren Körperregionen führen kann
  • Morbus Bechterew –  chronische entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule, die zu einer Gelenksteife (Ankylose) der betroffenen Gelenke führen kann
  • Systemischer Lupus erythematodes (SLE) – Gruppe von Autoimmunerkrankung, bei der es zu Bildung Autoantikörpern kommt. Sie zählt zu den Kollagenosen
  • Vaskulitis – immunreaktiv ausgelöste Entzündung von Blutgefäßen

Neubildungen – Tumorerkrankungen (C00-D48)

  • Myelodysplastisches Syndrom (MDS) – erworbene klonale Erkrankungen des Knochenmarks, die mit einer Störung der Hämatopoese (Blutbildung) einhergeht; definiert durch [1]:
    • dysplastische Zellen im Knochenmark oder Ringsideroblasten oder eine Vermehrung von Myeloblasten bis 19 %
    • Zytopenien (Verminderung der Anzahl der Zellen im Blut) im peripheren Blutbild
    • Ausschluss von reaktiven Ursachen dieser Zytopenien
    Ein Viertel der MDS-Patienten entwickelt eine akute myeloische Leukämie (AML).
  • Tumorerkrankungen aller Art

Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind (R00-R99)  

  • Sinusbradykardie – zu langsamer Herzschlag (< 60 Schläge pro Minute)
  • Untergewicht

Psyche – Nervensystem (F00-F99; G00-G99)

  • Alkoholabhängigkeit (Alkoholabusus)
  • Angststörungen
  • Burnout-Syndrom
  • Chronische Müdigkeitssyndrom (CMS; Chronic fatigue syndrome, CFS)
  • Demenz
  • Depression
  • Hirntumor
  • Hyperventilation – gesteigerte Atmung, die über den Bedarf hinaus geht
  • Morbus Parkinson (Schüttellähmung)
  • Motoneuronenerkrankung (z. B. Amyotrophe Lateralsklerose, ALS)
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Myasthenia gravis (MG; Synonyme: Myasthenia gravis pseudoparalytica; MG); seltene neurologische Autoimmunerkrankung, bei der spezifische Antikörper gegen die Acetylcholinrezeptoren vorliegen, mit charakteristischen Symptomen wie einer abnormen belastungsabhängigen und schmerzlosen Muskelschwäche, einer Asymmetrie, neben der örtlichen auch einer zeitlichen Wechselhaftigkeit (Fluktuation) im Verlauf von Stunden, Tagen bzw. Wochen, einer Besserung nach Erholungs- bzw. Ruhephasen; klinisch differenzieren lässt sich eine rein okuläre ("das Auge betreffend"), eine faziopharyngeal (Gesicht (Facies) und Rachen (Pharynx) betreffend) betonte und eine generalisierte Myasthenie; ca. 10 % der Fälle zeigen bereits eine Manifestation im Kindesalter.
  • Schizophrene Psychose
  • Schlafapnoe-Syndrom (Atemaussetzer im Schlaf)
  • Schlafstörungen (Insomnie) aller Art
  • Somatoforme Störungen – Form der psychischen Erkrankung, die zu körperlichen Symptomen führt, ohne dass körperliche Befunde zu erheben wären
  • Stress
  • Winterdepression

Urogenitalsystem (Nieren, Harnwege – Geschlechtsorgane) (N00-N99)

  • Niereninsuffizienz (Nierenschwäche)
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS) – tritt bei Frauen etwa vier bis vierzehn Tage vor der nächsten Periode auf und beinhaltet ein komplexes Bild unterschiedlicher Symptome und Beschwerden

Verletzungen, Vergiftungen und andere Folgen äußerer Ursachen (S00-T98) 

  • Hitzschlag und Sonnenstrich
  • Multiple Chemical Sensitivity (MCS; MCS-Syndrom) – Erkrankung, die eine Reaktion des zentralen Nervensystems darstellt. Sie bezeichnet die Überempfindlichkeit eines Patienten gegenüber diversen Chemikalien und Umweltschadstoffen
  • Schädel-Hirn-Trauma (SHT)

Weitere Differentialdiagnosen

  • Mangel- und Unterernährung
  • Bewegungsmangel
  • Schlafmangel
  • Trauerfall

Medikamente

  • Alpha-2-Agonist (Tizanidin)
  • Alpha-Sympathomimetika (Alfuzosin, Doxazosin, Oxymetazolin, Tamsulosin, Terazosin)
  • Alpha-Sympatholytika (Phenoxybenzamin)
  • Analgetika
    • Coxibe (Celecoxib, Parecoxib)
    • Opioide (Alfentanil, Buprenorphin, Dextropoxyphen, Diamorphin (Heroin) Fentanyl, Hydromorphon, Levomethadon, Meptazinol, Morphin, Nalbuphin, Oxycodon, Pentazocin, Pethidin, Piritramid, Remifentanil, Sufentanil, Tilidin, Tramadol)
  • Angiotensinrezeptor-Neprilysin-Antagonisten (ARNI) – duale Wirkstoffkombination: Sacubitril/Valsartan
  • Anthelminthika (Albendazol, Diethylcarbamazin, Mebendazol, Niclosamid)
  • Antiarrhythmika
    • Klasse Ic-Antiarrhythmika (Flecainid, Propafenon)
    • Herzglykoside (ß-Acetyldigoxin, ß-Methyldigoxin, Digoxin, Digitoxin)
  • Antibiotika
    • Makrolide (Azithromycin, Clarithromycin, Erythromycin)
    • Steroid-Antibiotika (Fusidinsäure)
  • Antidepressiva
    • Noradrenerge und spezifisch serotonerge Antidepressiva (NaSSA) – Mirtazapin
    • Selektive Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (NARI) – Reboxetin, Viloxazin
    • Selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) – Duloxetin, Venlafaxin
    • Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) – Trazodon
    • Tetracyclische Antidepressiva (Maprotilin, Mianserin)
    • Trizyklische Antidepressiva (Amitriptylin, Amitriptylinoxid, Clomipramin, Desipramin, Doxepin, Imipramin, Opipramol, Nortriptylin, Trimipramin)
  • Antiemetika (Scopolamin, Dimenhydrinat, Domperidon, Metoclopramid (MCP))
  • Antiepileptika (Carbamazepin, Clonazepam, Gabapentin, Oxcarbazepin, Phenytoin, Phenobarbital, Pregabalin)
  • Antihistaminika (Azelastin, Cetirizin, Clemastin, Desloratardin, Dimenhydrinat, Dimetinden, Diphenhydramin, Ketotifen, Loratadin, Meclozin, Promethazin, Terfenadin)
  • Antihypertensiva (Methyldopa)
  • Antimalariamittel (Artemether, Dihydroartemisinin, Lumefantrin)
  • Antiparkinsonmittel (Amantadin)
  • Antiphlogistika (Rifaximin)
  • Antipsychotika (Neuroleptika)
    • Konventionelle (Klassische) Antipsychotika (Neuroleptika)
      • Butyrophenone – Haloperidol, Melperon
      • Trizyklische Neuroleptika – Phenothiazine (Fluphenazin)
    • Atypische Antipsychotika (Neuroleptika)  Amisulprid, Aripiprazol, Clozapin, Olanzapin, Quetiapin, Risperidon, Sulpirid, Ziprasidon, Zotepin
  • Antivertiginosa (Dimenhydrinat)
  • Antitussiva
    • Morphinderivate (Codein, Dihydrocodein, Hydrocodein, Dextromethorphan)
    • nicht-opioide Antitussiva (Levodropropizin, Pentoxyverin)
  • Anxiolytika (Hydroxyzin)
  • α2-Agonisten (Apraclonidin, Brimonidin, Clonidin)
  • Betablocker, lokale (Betaxolol, Timolol)
  • Betablocker, systemische
    • Nicht selektive Betablocker (z. B. Carvedilol, Pindolol, Propranolol, Soltalol)
    • Selektive Betablocker (z. B. Atenolol, Acebutolol, Betaxolol, Bisoprolol, Celiprolol, Nebivolol, Metoprolol)
  • Cannabinoide – Cannabidiol (CBD), Dronabinol (trans-Delta-9-Tetrahydrocannabinol, THC), Nabilon, Nabiximols
  • Carboanhydrasehemmer, systemische (Acetazolamid, Dichlorphenamid, Methazolamid)
  • Dopaminagonisten (Prolaktinhemmer) (Bromocriptin, Lisurid)
  • Dopamin-Antagonisten (Domperidon, Metoclopramid (MCP))
  • EGFR-Tyrosinkinase-Inhibitor (Lapatinib)
  • Hormone
    • Antiandrogene (Cyproteronacetat)
    • Gestagene (Dydrogesteron, Progesteron; Chlormadinonacetat, Cyproteronacetat, Desogestrel, Dienogest, Drospirenon, Gestoden, Levonorgestrel, Norethisteron, Norgestimat, Nomegestrol)
    • Prolaktinhemmer (Bromocriptin, Cabergolin, Lisurid, Metergolin, Quinagolid)
  • Hypnotika/Sedativa
    • Benzodiazepine (Diazepam, Lorazepam, Midazolam, Temazepam)
    • Clomethiazol
  • Immuntherapeutika (Mitoxantron)
  • Monoklonale Antikörper (Trastuzumab)
  • Muskelrelaxantien (Tetrazepam)
  • Neurokinin-Antagonisten (Aprepitant, Fosaprepitant)
  • Nikotin-Agonist (Vareniclin)
  • NMDA (n-Methyl-D-Aspartat)-Rezeptorantagonisten (Memantine)
  • Lithium
  • Opiate bzw. Opioide (Alfentanil, Apomorphin, Buprenorphin, Codein, Dihydrocodein, Fentanyl, Hydromorphon, Loperamid, Morphin, Methadon, Nalbuphin, Naloxon, Naltrexon, Oxycodon, Pentazocin, Pethidin, Piritramid, Remifentanil, Sufentanil, Tapentadol, Tilidin, Tramadol)
  • Phosphodiesterase-5-Hemmer (Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil)
  • Protonenpumpenhemmer (Protonenpumpeninhibitoren, PPI; Säureblocker) – Esomeprazol, Lansoprazol, Omeprazol, Pantoprazol, Rabeprazol
  • Phytotherapeutika (Baldrian, Johanniskraut, Passionsblume)
  • Sedativa
    • Benzodiazepine (Alprazolam Bentazepam, Bromazepam, Brotizolam, Clobazam, Clonazepam, Clorazepat, Clotiazepam, Diazepam, Etizolam, Flunitrazepam, Flurazepam, Loprazolam, Lorazepam, Lormetazepam, Medazepam, Nitrazepam, Nordazepam, Oxazepam, Phenazepam,  Prazepam, Temazepam, Tetrazepam*, Triazolam) [*Verschreibungsstopp seit August 2013 wg. schwerwiegender Hautreaktionen wie dem Stevens-Johnson-Syndrom oder dem Erythema multiforme]
  • Spasmolytika (Tolterodin,Trospiumchlorid)
  • Tyrosinkinaseinhibitoren (TKi) / Angiogenesehemmer (Pazopanib, Sorafenib, Sunitinib, Vandetanib)
  • Virostatika
    • Nicht-Nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NNRTI) – Efavirenz, Rilpivirin
    • NS5A-Inhibitoren (Daclatasvir, Ledipasvi, Ombitasvir
    • Nukleos(t)idische Polymerase (NS5B)-Inhibitoren (Sofosbuvir)
    • Protease-Inhibitoren (Paritaprevir)
  • Zytostatika (Methotrexat, MTX)

Umweltbelastungen – Intoxikationen (Vergiftungen)

  • Umweltbelastung durch Blei, Amalgam (Quecksilber), Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid, Mykotoxine

Literatur

  1. Thol F, Heuser M, Ganser A: Myelodysplastic syndromes. Internist (Berl) 2015; 56: 364-73
     
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