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Einleitung
Harnverhaltung (Ischurie)

Bei einer Ischurie – umgangssprachlich Harnverhaltung genannt – (Synonyme: Harnretention; Harnsperre; Harnverhalt; Ischurie; Retentio urinae; ICD-10-GM R33: Harnverhaltung) genannt, handelt es sich um die Unmöglichkeit, die Harnblase spontan zu entleeren. Dieses kann viele verschiedene Ursachen haben.

Man kann ein akute von einer chronischen Harnverhaltung unterscheiden. Eine akute Harnverhaltung stellt einen medizinischen Notfall dar!

Eine Ischurie (Harnverhaltung) kann Symptom vieler Erkrankungen sein (s. u. "Differentialdiagnosen").

Geschlechterverhältnis: Von der akuten Harnverhaltung sind Männer häufiger betroffen als Frauen.

Verlauf und Prognose: Eine akute Harnverhaltung tritt innerhalb kürzester Zeit ein und stellt für den Patienten ein plötzlich auftretender, sehr schmerzhafter Zustand da. Es droht das Reißen der Blase. Typische Ursachen sind mechanische Probleme wie benigne Prostatahyperplasie (BPH), Harnröhrenstein, Fremdkörper oder Tumoren. 
Beachte: Bei Patienten mit ersten akuten Harnverhalt ohne erkennbare Ursache sollte auch ein okkultes Karzinom (verborgener Tumor) in Betracht gezogen werden (s. u. Differentialdiagnosen).
Eine chronische Harnverhaltung kann durch den Rückstau des Urins bis ins Nierenbecken zu Nierenschäden führen. In der Regel verursacht eine chronische Harnverhaltung keine Schmerzen.


     
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