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Prävention
Libidostörungen des Mannes

Zur Prävention der Libidostörungen des Mannes muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden.

Modifizierbare, das heißt beeinflussbare Risikofaktoren

  • Stress
  • Psychische Konflikte
  • Von der Norm abweichende sexuelle Neigungen
  • Alkoholkonsum
  • Kontaktstörungen
  • Abnehmendes Interesse an der Sexualität

Behandelbare Erkrankungen

  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Hypertonus (Bluthochdruck)
  • Fettstoffwechselstörungen wie Hypercholesterinämie oder Hypertriglyceridämie
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Leberfunktionsstörungen
  • Ovarialinsuffizienz – hormonelle Unterfunktion der weiblichen Keimdrüsen mit daraus resultierendem Androgenmangel (Mangel an männlichem Geschlechtshormon, beispielsweise circa 3-5 Jahre postmenopausal (nach der letzten Regelblutung)
  • Neurologische Erkrankungen
  • Psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen wie die Hyper- und Hypothyreose (Schilddrüsenüber- und -unterfunktion)
  • Arterielle Verschlusskrankheit
Labordiagnosen Laborparameter , die als unabhängige Risikofaktoren gelten
  • Hyperprolaktinämie (erhöhte Prolaktin-Serumspiegel)

Soweit möglich – Medikamente meiden beziehungsweise reduzieren

  • Neuroleptika – Medikamente, die bei psychiatrischen Erkrankungen wie Psychosen eingesetzt werden wie Risperidon
  • Antidepressiva – Medikamente wie Paroxetin, die bei Depressionen eingesetzt werden
  • Antihypertensiva – Medikamente wie Metoprolol, die bei Hypertonie (Bluthochdruck) eingesetzt werden
  • Protonenpumpenblocker – Medikamente, die bei Magen-/Darmulzera (Geschwüren) eingesetzt werden
  • Lipidsenker – Medikamente wie Clofibrat, die die Blutfette senken sollen
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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