Medizingerätediagnostik
Hyperprolaktinämie – Prolaktinom

Obligate Medizingerätediagnostik

  • Magnetresonanztomographie des Schädels (craniales MRT bzw. cMRT): Dünnschichtaufnahmen der Sella turcica in koronarer und sagittaler Schichtrichtung in T2- und T1-Wichtung mit und ohne Kontrastmittel
    • mittels MRT lassen sich bereits kleinste Veränderungen der Hypophyse (z. B. Mirkoadenome) darstellen
    • CT ist nur noch in Ausnahmefällen indiziert, z. B. bei der Frage nach Verkalkungen bzw. bei Vorliegen von Kontraindikationen für eine MRT-Untersuchung
    [kleine Tumoren sind i. d. R. intrasellär (in der Sellahöhlung des Keilbeinkörpers) lokalisiert; mit zunehmender Tumorgröße: Ausdehnung nach suprasellär (oberhalb der Sellahöhlung des Keilbeinkörpers) mit Kompression des Chiasma opticum (Sehnervenkreuzung) oder nach parasellär mit Invasion des Sinus cavernosus; Tumoren > 4 cm = "Giant-Adenome"]

Fakultative Medizingerätediagnostik ‒ in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, der körperlichen Untersuchung und den obligaten Laborparametern ‒ zu differentialdiagnostischen Abklärung

  • Perimetrie (Gesichtsfeldmessung) ‒ bei Verdacht auf Wachstum des Hypophysentumors über die Sella turcica (Türkensattel; knöcherne Vertiefung der Schädelbasis auf Höhe der Nase und mitten im Schädel) hinaus: zur Bestimmung möglicher Sehbahnläsionen (Nachweis von Gesichtsfeldausfällen wg. Kompression des Chiasma opticum: bitemporale Hemianopsie/Sehstörung mit Ausfall beider temporaler Gesichtsfelder)
  • Spermiogramm (Samenzelluntersuchung)

 

     
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