Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Medizingerätediagnostik
Riesenzellarteriitis

Obligate Medizingerätediagnostik

  • Farbduplexsonographie – Untersuchung der Temporalarterien (Schläfenarterien), der extrakraniellen ("außerhalb des Schädels") Gefäße sowie die Arteria occipitalis, Arteria subclavia etc. auf Entzündungszeichen (Goldstandard); alternativ kann die hochauflösende Magnetresonanztomographie (MRT) eingesetzt werden [echoarme Wandauftreibung/sogenannte Halo; ggf. auch Stenosen (Verengungen)]
  • Biopsie der Arteria temporalis (Gewebeentnahme aus der Schläfenarterie) – bei Verdacht auf Arteriitis temporalis [Goldstandard]

Fakultative Medizingerätediagnostik ‒ in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, der körperlichen Untersuchung, Labordiagnostik und der obligaten Medizingerätediagnostik ‒ zur differentialdiagnostischen Abklärung

  • Duplexsonographie (Ultraschalluntersuchung: Kombination aus einem sonographischen Schnittbild (B-Bild) und der Dopplersonographiemethode; bildgebendes Verfahren der Medizin, das Flüssigkeitsströme (vor allem den Blutfluss) dynamisch darstellen kann) der Extremitätenarterien
  • Magnetresonanztomographie* (MRT; computergestütztes Schnittbildverfahren (mittels magnetischer Felder, das heißt ohne Röntgenstrahlung)) – neben der Darstellung der oberflächlichen Temporalarterie mit ihren Ästen ist eine Beurteilung der oberflächlichen Occipitalarterie und der Arteria fascialis möglich (Erfassung des kraniellen Befallmusters)
  • Positronenemissionstomographie* (PET; Verfahren der Nuklearmedizin, mit dem die Erstellung von Schnittbildern lebender Organismen durch die Visualisierung der Verteilungsmuster schwach radioaktiver Substanzen ermöglicht wird) – geeignet zum Ganzkörperscreening
  • Positronenemissionstomographie/Computertomographie (PET-CT) – ermöglicht in der Mehrzahl der Fälle eine sichere Diagnosestellung auch ohne Biopsie 
  • Röntgenaufnahme des Thorax (Röntgen-Thorax/Brustkorb), in zwei Ebenen – Ausschluss eines Aortenaneurysma (im Rahmen der Therapieüberwachung alle 2 Jahre)

*Zur Beurteilung einer zusätzlichen aortalen Beteiligung bei prädominant kranieller Riesenzellarteriitis (ggf. auch Computertomographie)

 

     
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