Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Operative Therapie
Herzinnenhautentzündung (Endokarditis)

Eine chirurgische Sanierung ist nötig bei:

  • Endokarditis mit schwerer Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
  • Endokarditis mit schwerer Klappeninsuffizienz (Verschlussschwäche der Herzklappen); überwiegend häufig befallen sind die Mitralklappe vor der Aortenklappe und der Trikuspidalklappe
  • Endokarditis, die unter Therapie unkontrolliert verläuft
  • Perivalvuläre Abszesse (abgekapselte Eiteransammlungen) im Bereich der Herzklappen
  • Fisteln
  • Septische Embolien
  • Neu aufgetretene AV-Blockierungen (Herzrhythmusstörungen)
  • Endokarditis bei Schrittmacher/ICD

Weitere Hinweise

  • Bei infektiöser Endokarditis rechtzeitiges Hinzuziehen von Herzchirurgen, um als Ultima Ratio Therapie (letzte diagnostische Möglichkeit, um bei der Behandlung der Krankheit noch einen Fortschritt zu erzielen) einen Klappenersatz zu planen.
    Patienten mit infektiöse Endokarditis haben höhere Überlebensaussichten, wenn sie früh operiert werden. Das ist das Ergebnis einer weltweiten internationalen Forschergruppe (International Collaboration on Endocarditis (ICE)). Den Zeitraum von sechs Monaten nach der OP überlebten mehr als 80 % der früh Operierten, während 31,4 % der Nichtoperierten nicht überlebten [1].
  • Die am häufigsten gefunden Keime sind Streptokokken und Staphylokokken.

Literatur

  1. Erbel R et al.: The New Strategy in Infective Endocarditis: Early Surgery Based on Early Diagnosis. Are We Too Late When Early Surgery Is Best? Circulation. 2015; 131: 121-123, doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.114.013872
     
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