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Einleitung
Megaloblastäre Anämie

Mit dem Begriff megaloblastäre Anämie bezeichnet man eine Blutarmut, die durch einen Mangel an Vitamin B12 oder seltener durch einen Folsäuremangel bedingt ist. In Ausnahmefällen kann sie auch durch verschiedene andere Ursachen bedingt sein.
Die megaloblastäre Anämie zählt zu den durch Blutbildungsstörungen bedingten Anämien.

Die perniziöse Anämie ist die häufigste Unterform der Vitamin B12-Mangel-Anämie. Bei dieser Form wird der Intrinsic Factor aufgrund von Magenschleimhautveränderungen nicht gebildet. Dieses Protein geht mit dem Vitamin B12 aus der Nahrung einen Komplex ein und ermöglicht so die Resorption des Vitamins.

Die Inzidenz dieser Anämieform liegt bei neun Personen pro 100000 Einwohnern pro Jahr.

Der normale Folsäurespiegel im Blut liegt bei 3-15 ng/ml.
Der normale Vitamin B12-Blutspiegel bei 200-900 pg/ml.

Es sollten täglich mindestens 2,5 µg Vitamin B12 und 400 µg Folsäure aufgenommen werden.


     
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