Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Medizingerätediagnostik
Offene Wunde

Fakultative Medizingerätediagnostik ‒ in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, der körperlichen Untersuchung und den obligaten Laborparametern ‒ zur differentialdiagnostischen Abklärung (bei Begleitverletzungen, Fremdkörpern)

  • Röntgendiagnostik des Bewegungsapparates/Skelettsystems – Röntgenaufnahmen der verletzten Region sind als erste Medizingerätediagnostik wegweisend für weitere Untersuchungen – Indikationen: Stichwunde (z. B. im Thorax (Brustkorb): Pneumothorax?), Schusswunde (Projektil?, Fragmente?, Schussfraktur?)
  • Röntgenaufnahme des Thorax (Röntgen-Thorax), im Stehen in Exspiration [Pneumothorax: strahlendichte, kollabierte Lunge; typische Gefäßzeichnung fehlt]
    Beachte: In mehr als der Hälfte der Fälle bleibt ein Pneumothorax beim Röntgen-Thorax occult ("verborgen").
  • Abdomensonographie (Ultraschall der Bauchorgane) – dient der Einschätzung von eventuellen Verletzungen durch eine Gewalteinwirkung
  • ggf. Computertomographie (CT) – Schnittbildgebendes Verfahren (Röntgenaufnahmen aus verschiedenen Richtungen mit rechnerbasierter Auswertung); besonders gut geeignet zur Darstellung von knöchernen Verletzungen (z. B. Schussverletzungen im Kopfbereich)
  • ggf. Magnetresonanztomographie (MRT) – Computergestütztes Schnittbildverfahren (mittels magnetischer Felder, das heißt ohne Röntgenstrahlung); besonders gut geeignet zur Darstellung von Weichteilverletzungen
  • ggf. Sonographie (Ultraschall) – bei Flüssigkeitsansammlungen in den Weichgewebestrukturen bzw. Abszessverdacht (umkapselte Eiterhöhle)

 

     
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