Zwangsstörungen zählen zu den primären Angststörungen.
Man geht davon aus, dass zwei bis drei Prozent der Bevölkerung in Ihrem Leben an einer Zwangsstörung erkranken. Dabei manifestieren sich diese Störungen zumeist beim jungen Menschen. Sie kann sogar schon bei Kindern auftreten.
Männer sind bevorzugt betroffen, ebenso erstgeborene Kinder.
Laut ICD-10 handelt es sich bei Zwangsstörung um sich wiederholende unangenehme Gedanken, Impulse oder Handlungen, die mindestens 2 Wochen lang an den meisten Tagen bestehen, zur eigenen Person gehörig erlebt werden und gegen die (zumindest teilweise und häufig erfolglos) Widerstand geleistet wird.
Man kann Zwangsstörungen wie folgt unterteilen in
- Vorwiegende Zwangsgedanken/Grübelzwang
- Vorwiegend Zwangshandlungen/Zwangsrituale
- Zwangsgedanken und Zwangshandlungen
- Subklinische Form der Zwangshandlungen, die schwer zu diagnostizieren ist
- Zwanghafte Langsamkeit













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