Sie werden unterteilt in
- Psychogene Depressionen – neurotische oder reaktive depressive Erkrankungen
- Endogene Depressionen – dispositionell, das heißt anlagebedingt
- Somatogene Depressionen – organisch, körperlich, oder durch andere Grunderkrankungen bedingt
Eine weitere Klassifikation basiert auf der angenommenen Ursache der Depression
- Primäre Depression – eine Depression, die keine offensichtlichen körperlichen oder psychologischen Ursachen hat
- Sekundäre Depression – eine Depression, die durch ein Problem verursacht wird
Eine weitere Klassifikation, die ebenfalls auf der angenommenen Ursache basiert, unterteilt in
- Endogene Depression – entsteht, wie die primäre Depression, „von innen heraus"
- Reaktive Depression – diese wird auch exogene Depression genannt – entsteht auf Grund einschneidender Ereignisse wie Scheidung, Arbeitslosigkeit, Todesfall etc.
Nach Schweregrad werden Depressionen unterteilt in
- Leichte Depressionen – einige nicht allzu stark ausgeprägte Symptome, die gut zu behandeln und im Regelfall schnell zu bewältigen sind.
- Mittelschwere Depressionen – breites Spektrum an Symptomen, im Regelfall verbunden mit Problemen bei der Bewältigung des privaten Alltags beziehungsweise des Berufslebens.
- Schwere Depressionen sind eine ernsthafte Krankheit – die alltäglichen Lebenssituationen sind nicht zu bewältigen und werden häufig von Selbstmordgedanken begleitet.
- Schwere Depressionen müssen von einem Nervenarzt beziehungsweise Psychiater behandelt werden.
Die Depression ist zum einen eine Alterungserkrankung, das heißt, sie selbst trägt zum Altern bei, und tritt zum anderen gehäuft im Alter auf (= Alterserkrankung). Von einer Altersdepression spricht man, wenn ein Mensch nach dem 60. Lebensjahr erstmals depressiv erkrankt. Die Geronto-Psychiatrie geht jedoch heute davon aus, dass es eine spezielle Altersdepression nicht gibt. Im Alter kommen alle Arten von depressiven Syndromen vor. Daher ist es besser von Depression im Alter zu sprechen.
Häufigkeit
Die Depression ist eine der häufigsten Erkrankungen des Gehirns. Allein in Deutschland erkranken circa 20 % aller Bürger einmal in ihrem Leben an einer Depression.Während circa 25 % erwachsener Frauen an einer Depression erkranken, sind nur circa 10 % aller erwachsenen Männer betroffen. Man geht davon aus, dass circa die Hälfte aller Depressionen nicht erkannt wird und somit unbehandelt bleibt.
Achtung!
Circa 10-15 % aller an einer Depression Erkrankter begehen Selbstmord.













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