Psychotherapie
In schweren Fällen sollte die genaue Ursache zunächst mit Hilfe eines Psychiaters oder geschulten Psychologen erarbeitet werden. Stellt sich beispielsweise heraus, dass der Arbeitsplatz, die Kollegen oder der Vorgesetzte maßgeblich für den Burnout verantwortlich sind, kann ein Arbeitsplatzwechsel sinnvoll sein.Die Arbeitsplatzsituation, welche die häufigste Ursache eines Burnout-Syndroms darstellt, muss eingehend diskutiert werden, insbesondere muss auf die Faktoren zu hohe Erwartungshaltung, Überforderung, mangelhafte Unterstützung durch Vorgesetzte, Auseinandersetzungen mit Kolleginnen und Kollegen, Unzufriedenheit, Resignation und Verbitterung eingegangen werden. Wichtig ist eine möglichst vollständige Aufklärung der meist komplexen Ursachen.
Bei tiefgehenden persönlichen psychologischen Ursachen sollte eine umfassende Psychotherapie erfolgen, in der auch eine mögliche Umstellung der Lebenssituation besprochen wird.
Weitere Maßnahmen
Die Pflege von Hobbies und Freizeitaktivitäten und sozialen Kontakten – auch zur eigenen Familie – sollte nicht in den Hintergrund treten, sondern wieder mehr beachtet werden.
Durch das Erlernen und konsequente Anwenden
eines Entspannungstrainings – z. B. Autogenes Training, Yoga – kann dem
Stress besser begegnet werden.
Von Seiten des Arbeitgebers können
Umstrukturierungsmaßnahmen und Supervision dazu beitragen, der
Entstehung eines Burnout-Syndroms bei den Angestellten entgegenzuwirken.












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