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Prävention
Burnout-Syndrom

Zu Beginn eines Burnout-Syndrom ist es zunächst sinnvoll, die Ursachen des Burnout-Syndroms durch eine Situationsanalyse möglichst genau festzustellen, damit diesen gezielt vorgebeugt werden kann. Die Erwartungen an den Beruf sollten überprüft werden, um eventuelle realitätsferne Ansprüche aufzudecken und neue, realistische Ziele zu setzen.

Zur Prävention des Burnout-Syndroms muss dabei insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden.

Modifizierbare – durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren

  • Übertriebener Ehrgeiz, Perfektionismus
  • Helfersyndrom – es wird versucht, Versagenserlebnisse und versagte Zuwendung in der Kindheit durch die eigene soziale Tätigkeit auszugleichen
  • Zu hohe Anforderungen und Erwartungen an sich selbst
  • Ausreichender Schlaf. Je ausgeruhter man ist, desto leichter lassen sich die Anforderungen des Berufes und Stress bewältigen
  • Körperliche AktivitätSport. Ausgleichende sportliche Aktivitäten wie ein täglicher strammer Marsch (mindestens eine halbe Stunde lang), Gartenarbeit, Fahrradfahren, Schwimmen, Gymnastik, Fitness sind riskanten und körperlich belastenden Sportarten vorzuziehen
  • Vermeiden von übermäßigem Genussmittelkonsum wie Alkohol, Tabak , Koffein
  • Gesundes Ernährungsverhalten

Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen

  • ADHS – Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom

Sonstige Risikofaktoren

  • Berufe, in denen am oder mit Menschen gearbeitet wird, z. B. Pflegeberufe, Heilberufe
  • Psychische Arbeitsbelastungen durch Zeitdruck, hohe Arbeitsbelastungen
  • Mangelnder Einfluss auf die Arbeitsorganisation
  • Konflikte mit Vorgesetzten oder Kollegen
  • Nacht- oder Schichtarbeit
  • Private Konflikte
  • Stress
Die Pflege von Hobbies und Freizeitaktivitäten und sozialen Kontakten – auch zur eigenen Familie – sollte nicht in den Hintergrund treten, sondern wieder mehr beachtet werden.
Durch das Erlernen und konsequente Anwenden eines Entspannungstrainings – z. B. Autogenes Training, Yoga – kann dem Stress besser begegnet werden.
Von Seiten des Arbeitgebers können Umstrukturierungsmaßnahmen und Supervision dazu beitragen, der Entstehung eines Burnout-Syndroms bei den Angestellten entgegenzuwirken.
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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