Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Medizingerätediagnostik
Trigeminusneuralgie

Obligate Medizingerätediagnostik

  • Magnetresonanztomographie des Schädels (Schädel-MRT) mit Kontrastmittel und Feinschichtung des Hirnstamms (hochauflösendes MRT mit 3D- (T2) und CISS-Sequenzen), ggf. mit MR-Angiographie (Darstellung der Blutgefäße durch Kontrastmittel), letzteres kann sinnvoll sein, wenn eine neurovaskuläre Dekompression angestrebt wird – Schädel-MRT: bei der Erstdiagnose zum Ausschluss von sekundären Formen einer Trigeminusneuralgie (z. B. Plaques bei Multipler Sklerose oder Tumoren in der Eintrittszone des N. trigeminus im Hirnstamm)

Fakultative Medizingerätediagnostik – in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, körperlichen Untersuchung, Labordiagnostik und obligaten Medizingerätediagnostik – zur differentialdiagnostischen Abklärung bei atypischen Kopfschmerzen oder weiteren begleitenden Symptomen

  • Computertomographie des Schädels (Schädel-CT, craniale CT bzw. cCT) – bei Verdacht auf Blutung oder knöcherne Läsionen (Verletzungen)
  • Angio-CT (radiologisches Untersuchungsverfahren, bei dem die Blutgefäße mit Hilfe der Computertomographie (CT) untersucht werden) bzw. Angio-MRT (radiologisches Untersuchungsverfahren, bei dem die Blutgefäße mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) untersucht werden) – bei Verdacht auf Sinusvenenthrombose (SVT; Verschluss eines Hirnsinus (aus Duraduplikaturen hervorgehenden großen venösen Blutgefäße des Gehirns) durch einen Thrombus (Blutpfropf))
  • Digitale Subtraktionsangiographie (DSA; Verfahren zur isolierten Darstellung von Gefäßen) – bei Verdacht auf Aneurysmen (Arterienerweiterung) oder Vaskulitiden (Erkrankungen, bei denen es durch autoimmunologische Prozesse zu Entzündungen von Arterien, Arteriolen und Kapillaren kommt)
  • Enzephalogramm (EEG; Aufzeichnung der elektrischen Aktivität des Gehirns) bei Verdacht auf Krampfanfälle
  • Röntgenaufnahmen der Halswirbelsäule – bei Verdacht auf vertebragene (wirbelsäulenbedingte) Ursache der Kopfschmerzen
  • Röntgenaufnahmen der Nasennebenhöhlen bzw. Computertomographie (CT; schnittbildgebendes Verfahren (Röntgenaufnahmen aus verschiedenen Richtungen mit rechnerbasierter Auswertung)) der Nasennebenhöhlen – bei Verdacht auf Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung)
  • Neurophysiologische Untersuchungen – bei Verdacht auf Neuritis (Nervenentzündung)
  • Doppler-/Duplexsonographie (Ultraschalluntersuchung: Kombination aus einem sonographischen Schnittbild (B-Bild) und der Dopplersonographiemethode; bildgebendes Verfahren der Medizin, das Flüssigkeitsströme (vor allem den Blutfluss) dynamisch darstellen kann) – bei Verdacht auf Dissektion (Aufspaltung von Gefäßwandschichten)
  • Quantitative sensorische Testung (QST; standardisierte klinische Sensibilitätsprüfung mit kalibrierten Reizen zur Untersuchung sensibler Auffälligkeiten bei Patienten, die an neuropathischem Schmerz leiden) 
     
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