Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Medikamentöse Therapie
Vulvovaginale Atrophie/Genitales Menopausensyndrom

Therapieziel 

  • Mehr oder weniger vollständige und langfristige Beseitigung der Beschwerden im Bereich des äußeren Genitales, der Vagina und der Blase

Therapieempfehlungen

Die Therapiemaßnahmen sind detailliert in folgenden Kapiteln dargestellt

  • Blase/Urethra (Harnröhre):
    • Dysurie (erschwerte (schmerzhafte) Harnentleerung)
    • Harninkontinenz (Blasenschwäche)
    • Zystitis (Blasenentzündung)
  • Vulva/Vagina: 
    • Dyspareunie (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr)
    • Vaginitis-Kolpitis (Scheidenentzündung): Pharmakotherapie: atrophische Kolpitis (Scheidentrockenheit)

Weitere Hinweise

  • Für die Scheidentrockenheit als häufigstes Symptom der Dyspareunie und atrophischen Kolpitis gibt es eine große Palette von Medizinprodukten (Gleitmittel, Feuchtigkeitscremes, Emollentien). Sie werden von der nordamerikanischen Menopause Gesellschaft vor der Hormontherapie [1] als First-Line-Therapie empfohlen und  von Patientinnen auch besonders häufig primär vor der als Second-Line-Therapie empfohlenen Hormontherapie eingesetzt. Die Therapie mit Medizinprodukten ist nur kurz (maximal 2-3 Tage, meist kürzer) wirksam. Die Hormontherapie muss dauerhaft durchgeführt werden, weil sie schon wenige Wochen nach Absetzen an Wirksamkeit verliert.
  • Alternativ bietet sich heute als innovative, langanhaltende und lang wirksame Therapiemöglichkeit die CO2-Lasertherapie an
  • Therapie mit Medizinprodukten und CO2-Lasertherapie s. u.: "Weitere Therapie: Konventionelle nicht operative Therapieverfahren").

Autoren: Prof. Dr. med. G. Grospietsch, Dr. med. W. G. Gehring

Literatur

  1. [No authors listed]: Management of symptomatic vulvovaginal atrophy: 2013 position statement of The North American Menopause Society. Menopause. 2013 Sep;20(9):888-902; quiz 903-4. doi: 10.1097/GME.0b013e3182a122c2.

     
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