Einleitung
Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom)

Beim Endometriumkarzinom (Gebärmutterschleimhautkrebs) (Synonyme: bösartige Neubildung - Endometriumstromas; bösartige Neubildung des Endometriums; Carcinoma corporis uteri; Corpuskarzinom; endometriales Stromasarkom; Korpuskarzinom; ICD-10 C54.1: Bösartige Neubildung: Endometrium) handelt es sich eine maligne (bösartige) Neubildung (Tumor), die von der Gebärmutterschleimhaut ausgeht.

In Deutschland ist das Endometriumkarzinom die vierthäufigste Tumorerkrankung (Krebserkrankung) bei Frauen.

Häufigkeitsgipfel: Das Maximum des Auftretens des Endometriumkarzinoms liegt zwischen dem 65. und 85. Lebensjahr.
Bei ca. 20 % der Frauen tritt das Endometriumkarzinom
prämenopausal (etwa zehn bis fünfzehn Jahre vor der Menopause) auf und ca. fünf Prozent der Frauen sind unter 45 Jahren alt.

Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) ist in Nordamerika und Westeuropa am größten.

Die Inzidenz (Häufigkeit von Neuerkrankungen) beträgt ca. 30 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner pro Jahr. Weltweit gibt es 142.000 Neuerkrankungen pro Jahr. 

Verlauf und Prognose: Das Endometriumkarzinom kann rezidivierend (wiederkehrend) auftreten (in 25 % der Fälle). 70-90 % der Rezidive treten in den ersten beiden Jahren nach der Primärtherapie auf.

Die Letalität (Sterblichkeit bezogen auf die Gesamtzahl der an der Krankheit Erkrankten) des häufigsten Typs des Endometriumkarzinoms, dem endometrioiden Adenokarzinom, beträgt 6 %. Bei den anderen Arten schwankt die Letalität zwischen 21 und 51 %.

Die Mortalität (Anzahl der Todesfälle in einem bestimmten Zeitraum, bezogen auf die Anzahl der betreffenden Population) beträgt 5,8 pro 100.00 Einwohner pro Jahr.

Die 5-Jahres-Überlebensrate (alle Stadien) liegt bei circa 75-83 %:  im Stadium I oder II beträgt es 74-91 %, im Stadium III 57-66 % und für Stadium IV 20-26 %.

Leitlinien

  1. S2k-Leitlinie: Diagnostik und Therapie des Endometriumkarzinoms. (AWMF-Registernummer: 032-034), Januar 2008 Langfassung

 


     
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