Brustdrüsenschmerzen (Mastodynie) – Medikamentöse Therapie
Therapieziele
- Schmerzlinderung und Verbesserung der Lebensqualität
- Vermeidung unnötiger oder nebenwirkungsreicher Therapien
- Behandlung einer zugrunde liegenden hormonellen, entzündlichen, neuropathischen (durch eine Nervenschädigung bedingten) oder muskuloskelettalen (Muskeln und Skelett betreffenden) Ursache
Therapieempfehlungen
Nach Ausschluss eines malignitätsverdächtigen (krebsverdächtigen) Befundes genügt bei leichter bis mäßiger Mastodynie (Brustschmerzen) häufig eine Aufklärung über die Gutartigkeit der Beschwerden in Verbindung mit einer symptomorientierten Behandlung. Die Therapie sollte sich an Schmerzintensität, zyklischem Verlauf, Auslösern und Begleiterkrankungen orientieren [1, 6, LL1].
Basismaßnahmen
- Gut sitzender, stützender BH
- Individuelle Anpassung; bei bewegungsabhängigen Beschwerden gegebenenfalls Sport-BH.
- Schmerztagebuch
- Dokumentation von Schmerzintensität, Lokalisation, Zyklusbezug, Arzneimitteleinnahme und möglichen Auslösern über mindestens zwei Menstruationszyklen.
- Warme oder kalte Kompressen
- Anwendung entsprechend der individuellen Verträglichkeit.
- Überprüfung auslösender Arzneimittel
- Insbesondere hormonelle Kontrazeptiva, Hormonersatztherapie, bestimmte Psychopharmaka und weitere prolaktinsteigernde Arzneimittel berücksichtigen.
- Eine Umstellung oder Dosisänderung nur nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung vornehmen.
Medikamentöse Stufentherapie
- Erste Wahl: topisches NSAR
- Topisches Diclofenac kann bei zyklischer Mastodynie (vom Menstruationszyklus abhängige Brustschmerzen) und nonzyklischer Mastodynie (nicht vom Menstruationszyklus abhängige Brustschmerzen) die Schmerzen reduzieren [2, 3, LL1].
- Die Anwendung an der Brust erfolgt außerhalb der regulären Zulassung. Nicht auf Mamille (Brustwarze), Areola (Warzenhof) oder verletzte Haut auftragen.
- Bedarfsweise systemische Analgetika
- Paracetamol oder ein orales NSAR können kurzzeitig eingesetzt werden, wenn eine lokale Behandlung nicht ausreicht oder nicht möglich ist.
- Für systemische Analgetika ist die mastodyniespezifische Evidenz begrenzt; Kontraindikationen und Wechselwirkungen sind zu berücksichtigen [1, LL1].
- Phytotherapie bei zyklischen Beschwerden
- Für Mönchspfeffer liegen Hinweise auf eine Beschwerdelinderung vor. Die Evidenz ist jedoch heterogen und weniger belastbar als für topische NSAR [5].
- Progesteron-Gel bei essenzieller prämenstrueller Mastodynie
- Kann bei zyklusabhängigen Beschwerden ohne organischen Brustbefund eingesetzt werden. Die verfügbare Evidenz ist begrenzt; die Behandlung sollte nach drei Monaten überprüft werden [FI2].
- Tamoxifen bei schweren therapieresistenten Beschwerden
- Nur nach fachärztlicher Beurteilung, zeitlich begrenzt und nach dokumentierter Aufklärung über die Anwendung außerhalb der Zulassung.
- Aufgrund des ungünstigen Nebenwirkungsprofils nicht als Routinetherapie einsetzen [2, 4, FI3].
Zyklische Mastodynie
Bei zyklischer Mastodynie stehen Aufklärung, ein stützender BH und topisches Diclofenac im Vordergrund. Bei fortbestehenden Beschwerden können Mönchspfeffer oder bei essenzieller prämenstrueller Mastodynie (Brustschmerzen ohne erkennbare organische Ursache vor der Monatsblutung) Progesteron-Gel erwogen werden. Tamoxifen bleibt schweren, anhaltenden und anderweitig nicht ausreichend behandelbaren Verläufen vorbehalten [1-5, LL1].
Non-zyklische Mastodynie
Bei nonzyklischer Mastodynie ist vorrangig nach einer lokalen oder extramammären (außerhalb der Brust gelegenen) Ursache zu suchen. Dazu gehören Zysten (flüssigkeitsgefüllte Hohlräume), Entzündungen, Morbus Mondor (oberflächliche Venenentzündung der Brustwand), vorausgegangene Eingriffe, Verletzungen, Rippen- oder Wirbelsäulenerkrankungen, Costochondritis (Entzündung des Rippenknorpels) und neuropathische Schmerzen. Neben topischem Diclofenac richtet sich die weitere Behandlung nach der gesicherten Ursache [1, 6].
- Muskuloskelettale Ursache
- Physiotherapie, Bewegungsanpassung und kurzzeitige analgetische Therapie.
- Mastitis oder Brustabszess
- Antibiotika ausschließlich bei klinisch gesicherter bakterieller Infektion.
- Bei Abszessverdacht sonographische Abklärung und gegebenenfalls Punktion oder Drainage.
- Granulomatöse Mastitis
- Interdisziplinäre Behandlung nach histologischer und mikrobiologischer Diagnosesicherung; keine empirische Kortikosteroidtherapie allein wegen Mastodynie.
- Morbus Mondor
- Meist symptomatische Therapie mit lokalem oder oralem NSAR. Eine routinemäßige heparinhaltige Lokaltherapie ist nicht evidenzbasiert.
- Neuropathischer oder extramammärer Schmerz
- Gabapentin oder Pregabalin nicht bei idiopathischer Mastodynie (Brustschmerzen ohne erkennbare Ursache) einsetzen, sondern nur bei gesicherter neuropathischer Schmerzdiagnose nach den Empfehlungen für die jeweilige Grunderkrankung.
- Hyperprolaktinämie
- Dopaminagonisten nur bei laborchemisch bestätigter Hyperprolaktinämie (erhöhter Prolaktinspiegel) und nach Abklärung der Ursache einsetzen; siehe „Hyperprolaktinämie/Pharmakotherapie“.
Hormonabhängige oder arzneimittelinduzierte Mastodynie
- Hormonelle Kontrazeption
- Hormonelle Kontrazeptiva können Mastodynie bessern oder auslösen.
- Eine kombinierte hormonelle Kontrazeption oder ein Gestagenmonopräparat sollte nicht allein zur Behandlung einer Mastodynie neu begonnen werden.
- Bei zeitlichem Zusammenhang können nach individueller Beratung eine Dosisreduktion, ein Präparatewechsel oder eine nicht hormonelle Methode erwogen werden.
- Hormonersatztherapie
- Indikation, Östrogendosis, Applikationsweg und Gestagenkomponente überprüfen.
- Je nach Beschwerdebild kommen Dosisreduktion, Wechsel des Präparats oder ein kontrollierter Auslassversuch infrage.
Wirkstoffe (Hauptindikation)
| Wirkstoff | Besonderheiten |
| Diclofenac, topisch | Therapie der ersten Wahl; Anwendung an der Brust außerhalb der Zulassung. Nicht auf Mamille, Areola, Schleimhäute oder verletzte Haut auftragen. Schwangerschaft, Stillzeit, Allergien und NSAR-Risiken beachten. |
| Paracetamol | Kurzzeitige Bedarfsmedikation. Bei geringem Körpergewicht, Lebererkrankung, Mangelernährung oder regelmäßigem Alkoholkonsum ist eine niedrigere Tageshöchstdosis erforderlich. |
| Ibuprofen | Kürzestmögliche Anwendung. Gastrointestinale (den Magen-Darm-Trakt betreffende), renale (die Nieren betreffende) und kardiovaskuläre (Herz und Kreislauf betreffende) Risiken sowie Schwangerschaft und Wechselwirkungen berücksichtigen. |
| Mönchspfeffer-Trockenextrakt | Für zyklische Mastodynie geeignet. Wirkung erst nach mehrwöchiger Anwendung zu erwarten. Bei anhaltenden Beschwerden nach 3 Monaten ärztliche Kontrolle [FI1]. |
| Progesteron-Gel 10 mg/g | Zugelassen bei essenzieller prämenstrueller Mastodynie ohne Veränderungen des Brustgewebes. Nach 3 Monaten ärztliche Untersuchung; nicht bei bestehendem, vorausgegangenem oder vermutetem hormonabhängigem Tumor anwenden [FI2]. |
| Tamoxifen | Nur bei schwerer, anhaltender und konservativ nicht ausreichend behandelbarer Mastodynie unter fachärztlicher Kontrolle. Anwendung außerhalb der Zulassung. Eine routinemäßige Dosiserhöhung auf 20 mg ist nicht angezeigt [2, 4, FI3]. |
- Wirkweise
- Diclofenac und Ibuprofen hemmen die Cyclooxygenasen und vermindern die Prostaglandinsynthese.
- Paracetamol wirkt analgetisch (schmerzlindernd) und antipyretisch (fiebersenkend), jedoch nur gering peripher antiphlogistisch (entzündungshemmend).
- Mönchspfeffer beeinflusst dopaminerge Signalwege und kann eine funktionell erhöhte Prolaktinsekretion reduzieren.
- Progesteron wirkt lokal gestagen am Brustgewebe.
- Tamoxifen ist ein selektiver Östrogenrezeptor-Modulator mit antiöstrogener Wirkung am Brustgewebe.
- Indikationen
- Topisches Diclofenac: symptomatische Behandlung zyklischer und non-zyklischer Mastodynie.
- Paracetamol oder Ibuprofen: kurzzeitige Bedarfsbehandlung bei unzureichender lokaler Schmerzkontrolle.
- Mönchspfeffer: zyklische Mastodynie.
- Progesteron-Gel: essenzielle prämenstruelle Mastodynie ohne organischen Brustbefund.
- Tamoxifen: schwere, persistierende, therapieresistente Mastodynie.
- Kontraindikationen
- NSAR: unter anderem Überempfindlichkeit, aktive Ulkus- oder Blutungserkrankung (Geschwür- oder Blutungserkrankung) und schwere Niereninsuffizienz (Nierenschwäche); systemische NSAR im dritten Schwangerschaftstrimenon (letztes Schwangerschaftsdrittel).
- Paracetamol: schwere Leberfunktionsstörung oder Überempfindlichkeit.
- Mönchspfeffer: Schwangerschaft, Stillzeit und Überempfindlichkeit; bei hormonabhängigen Tumoren oder Hypophysenerkrankungen (Erkrankungen der Hirnanhangdrüse) nur nach ärztlicher Rücksprache.
- Progesteron-Gel: bestehender, vorausgegangener oder vermuteter hormonabhängiger Tumor sowie Überempfindlichkeit.
- Tamoxifen: Schwangerschaft und Stillzeit; bei thromboembolischer Anamnese (früheren Gefäßverschlüssen durch Blutgerinnsel) ist eine besonders strenge Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich.
- Nebenwirkungen
- Topische NSAR: lokale Hautreaktionen; systemische Nebenwirkungen sind seltener, aber möglich.
- Orale NSAR: Dyspepsie (Verdauungsbeschwerden), gastrointestinale Ulzera (Magen-Darm-Geschwüre) oder Blutungen, Nierenfunktionsstörung, Flüssigkeitsretention (Wassereinlagerung) und kardiovaskuläre Ereignisse.
- Paracetamol: bei Überdosierung schwere Hepatotoxizität (Leberschädigung).
- Mönchspfeffer: Kopfschmerzen, Schwindel, gastrointestinale Beschwerden, Hautreaktionen und Menstruationsstörungen.
- Progesteron-Gel: lokale Hautreizung und selten systemische gestagene Wirkungen.
- Tamoxifen: Hitzewallungen, vaginale Blutungen oder Ausfluss, thromboembolische Ereignisse (Gefäßverschlüsse durch Blutgerinnsel), Endometriumveränderungen (Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut), Leberveränderungen, Sehstörungen und selten QT-Zeit-Verlängerung.
Nicht empfohlene oder nicht routinemäßige Therapie
- Systemische oder vaginale Gestagene
- Chlormadinon, Desogestrel, Dienogest, Levonorgestrel und vaginales Progesteron sind keine evidenzbasierte Standardtherapie der Mastodynie.
- Clomifen
- Aufgrund fehlender belastbarer Evidenz und möglicher ovarieller (die Eierstöcke betreffender) sowie thromboembolischer Risiken nicht zur Behandlung der Mastodynie einsetzen.
- Dopaminagonisten ohne Hyperprolaktinämie
- Bromocriptin, Cabergolin, Lisurid, Metergolin und Quinagolid sind wegen ihres Nebenwirkungsprofils keine empirische Mastodynietherapie.
- Danazol und GnRH-Analoga
- Wegen erheblicher androgenischer (durch männliche Geschlechtshormone bedingter), metabolischer (den Stoffwechsel betreffender), hepatischer (die Leber betreffender), thromboembolischer und reproduktionsmedizinischer (die Fortpflanzung betreffender) Risiken nicht routinemäßig einsetzen.
- Diuretika
- Hydrochlorothiazid und Indapamid sind bei Mastodynie nicht wirksam belegt und wegen möglicher Elektrolyt- und Volumenstörungen (Störungen des Salz- und Flüssigkeitshaushalts) nicht indiziert.
- Gabapentinoide
- Gabapentin und Pregabalin sind keine Standardtherapie der idiopathischen Mastodynie.
- Antibiotika, Kortikosteroide und Antikoagulanzien
- Nicht aufgrund des Symptoms Mastodynie, sondern ausschließlich bei einer entsprechend gesicherten Grunderkrankung einsetzen.
- Operative Therapie
- Eine Operation ist bei Mastodynie ohne behandelbaren strukturellen Befund nicht angezeigt.
Beachte
- Tamoxifen ist für Mastodynie nicht zugelassen.
- Vor Behandlungsbeginn sind insbesondere Schwangerschaft, Thromboembolierisiko, gynäkologische Anamnese und mögliche Arzneimittelinteraktionen zu prüfen.
- Während der Behandlung und bis 9 Monate nach deren Ende ist eine zuverlässige nicht hormonelle Kontrazeption erforderlich [FI3].
- Starke CYP2D6-Hemmer wie Paroxetin, Fluoxetin, Bupropion, Chinidin oder Cinacalcet möglichst vermeiden.
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Mönchspfeffer und Tamoxifen dürfen nicht angewendet werden.
- NSAR unterliegen schwangerschaftsabhängigen Einschränkungen. Eine Anwendung auf der stillenden Brust ist wegen des unmittelbaren Säuglingskontakts zu vermeiden.
- Persistierende Beschwerden
- Bei fehlender Besserung nach 8-12 Wochen Diagnose, Adhärenz, Arzneimittelauslöser und extramammäre Ursachen erneut überprüfen.
Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)
Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für die weibliche Vitalität sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Folsäure, Biotin)
- Mineralstoffe (Magnesium)
- Spurenelemente (Molybdän, Selen, Zink)
- Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA); Omega-6-Fettsäure: Gamma-Linolensäure (GLA))
- Sekundäre Pflanzenstoffe (Beta-Carotin, Soja-Isoflavone (Daidzein, Genistein, Glycitein))
- Weitere Vitalstoffe (Coenzym Q10 (CoQ10))
Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.
Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.
Red Flags (Warnzeichen) bei Mastodynie
- Neu aufgetretener oder persistierender tastbarer Knoten
- Haut- oder Mamillenretraktion (Einziehung der Brustwarze), peau d’orange (Orangenhautzeichen), Ulzeration (Geschwürbildung) oder neu aufgetretene Formveränderung
- Einseitige blutige oder seröse Mamillensekretion (wässrige Flüssigkeitsabsonderung aus der Brustwarze)
- Vergrößerte axilläre (in der Achselhöhle gelegene) oder supraklavikuläre (oberhalb des Schlüsselbeins gelegene) Lymphknoten
- Rasch zunehmende einseitige Rötung, Überwärmung, Schwellung oder Hautverdickung
- Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl oder Fluktuation (tastbare Flüssigkeitsansammlung) als Hinweis auf Mastitis (Brustentzündung) oder Abszess (abgekapselte Eiteransammlung)
- Persistierender fokaler (örtlich begrenzter) einseitiger Schmerz, insbesondere bei auffälligem Untersuchungsbefund oder erhöhtem Brustkrebsrisiko
- Thorakaler Schmerz (Brustkorbschmerz) mit Dyspnoe (Atemnot), Synkope (kurzzeitige Bewusstlosigkeit), Kaltschweißigkeit oder Ausstrahlung
- Unverzügliche Abklärung einer kardialen (vom Herzen ausgehenden) oder pulmonalen (von der Lunge ausgehenden) Ursache.
Abkürzungsverzeichnis
- ACR – American College of Radiology
- BH – Büstenhalter
- CKS – Clinical Knowledge Summary
- CoQ10 – Coenzym Q10
- CYP2D6 – Cytochrom P450 2D6
- DHA – Docosahexaensäure
- EPA – Eicosapentaensäure
- FI – Fachinformation
- GLA – Gamma-Linolensäure
- GnRH – Gonadotropin-Releasing-Hormon
- LL – Leitlinie
- NICE – National Institute for Health and Care Excellence
- NSAR – nichtsteroidale Antirheumatika
- QT – Q-T-Intervall
Literatur
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Leitlinien
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Fachinformationen
- Bionorica SE: Fachinformation Agnucaston® Filmtabletten. Stand: März 2023. Fachinformation [FI1]
- Besins Healthcare Germany GmbH: Fachinformation Progestogel® 10 mg/g Gel. Stand: Februar 2025. Fachinformation [FI2]
- ratiopharm GmbH: Fachinformation Tamoxifen-ratiopharm® 20 mg Tabletten. Stand: April 2026. Fachinformation [FI3]