Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Ursachen
Hausstaubmilbenallergie (Hausstauballergie)

Pathogenese (Krankheitsentstehung)

Die Hausstauballergie wird durch den Kot der Milben der Gattungen Dermatophagoides (Hausstaubmilbe) und Pyroglyphiden (Vorratsmilben) ausgelöst.
Die Hausstaubmilbe ernährt sich von Hautschuppen. Aus diesem Grunde findet man sie vor allem in Betten und Polstermöbeln.

Das Allergen führt zu einer Allergie vom Soforttyp (Synonyme: Allergie vom Typ I, Typ-I-Allergie, Immunreaktion vom Typ I, allergische Sofortreaktion). Diese ist gekennzeichnet durch eine schnelle Reaktion des Immunsystems (innerhalb von Sekunden oder Minuten) bei Zweitkontakt auf das Allergen.
Der Erstkontakt, der in der Regel symptomlos verläuft, wird als Sensibilisierung bezeichnet. Dabei erkennen T- und B-Lymphozyten unabhängig voneinander das betreffende Antigen.

Die Zweitreaktion ist IgE-vermittelt. Dabei bindet das Allergen an das auf den Mastzellen vorhandene IgE und Histamin wird ausgeschüttet. Des Weiteren werden dabei Entzündungsmediatoren wie Prostaglandine und Leukotriene freigesetzt.

     
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